|
ChronikDie Geschichte der Leichtathletik im TV 1861 Bad Ems Teil 1 (bis 1985) Volksturnen seit 1861 Es kann davon ausgegangen werden, dass im Turnverein Bad Ems von Anfang an auch die natürlichen Bewegungsformen Laufen, Springen und Werfen als ,,Volkstümliches Turnen" neben dem Turnen an Geräten betrieben wurde. Dies fand sichtbaren Ausdruck in der Teilnahme an den Bergfesten, die an landschaftlich markanten Punkten (Feldberg, Loreley u.a.) schon vor über 100 Jahren veranstaltet wurden. Insbesondere durch die Olympischen Spiele 1936 in Berlin hatte die Leichtathletik an Popularität erheblich zugenommen. Unter der Leitung von Walter Fasold und Josef Malzbender bildete sich 1950 in dem wiederbegründeten Turnverein erstmals eine selbständige Leichtathletikgruppe, die diese Sportart überwiegend oder ausschließlich betrieb. Insbesondere Margit Stein, Karin Ketterer, Willi Dünschmann, Toni Schitko, Günther und Dieter Schlosser sowie Hermann Bernd und Willi Erhardt waren bei den Kreismeisterschaften des Leichtathletikverbandes sowie den Turnmeisterschaften und -festen im Turngau und -verband sehr erfolgreich. Im Frühjahr 1957 wurde Dr. Johannes Töniges zum Leichtathletikwart gewählt, der dann bis Ende 1981 für die Leichtathletik die Verantwortung trug. Von 1959 bis 1968 war er auch Leichtathletikwart des Tumgaues Lahn-Taunus und von 1969 bis 1977 Vorsitzender des Leichtathletikkreises Rhein-Lahn. Im Mai 1967 konnte die Arbeit mit etwa 15 Leichtathleten weitergeführt werden. Das Training ging auf dem Jahnplatz (heute Gymnasium) ohne besondere leichtathletische Anlagen vonstatten. Oft musste es auch ausfallen, weil es stark regnete oder Emser Firmen und Behörden gerade zu dieser Zeit ein Fussballspiel austragen wollten. Bei den Wettkämpfen im Kreis wurden stets einige erste Siege erzielt. Die Hauptleistungsträger waren Baldur Schönberg, Heinrich Salzmann, Hans Meckel, Erich Roth, Dietrich Inthorn und bei der weiblichen Jugend Ute Rickert. Der größte Teil musste jedoch bald aus beruflichen Gründen Bad Ems verlassen. Im Jahre 1959 kamen neue jugendliche Leichtathleten zum Turnverein, die in den nächsten drei bis vier Jahren in den Jugendklassen eine führende Rolle im Kreis spielten. Etwa 20 erste Siege konnten jährlich errungen werden. Großes Aufsehen erregten zwei Staffelsiege über 10 x 75 m der männlichen und weiblichen Klassen beim Gauturntest in Braubach anlässlich der Hundertjahrfeier des dortigen Turnvereins. Vor allem Rolf Becker, Ulrich Otto, Harro Sartisson, Norbert Ulges und Dieter Wadepuhl sowie Anke Goldschmidt, Ina-Maria Schetelig, Ellen Wahlers, Ingrid Schulze und Ruth Winkler zeichneten sich besonders aus. Auch in der Rheinland-Bestenliste waren sie verschiedentlich auf vorderen Plätzen zu finden. Der fünfzehnjährige Rolf Becker sprang 1959 6,56 m weit. In den Jahren 1964 bis 1968 war die Leichtathletikgruppe verhaltnismäßig klein. Durch Klaus Ohnhäuser, Gerd Jung und insbesondere durch Gabi Becker wurden in diesen Jahren dennoch zahlreiche erste Siege errungen. Karl-Heinz Jachtenfuchs war der erste Schüler in der Leichtathletikgruppe des Turnvereins und gewann 1967 auf einem großen Schülersportfest in Staudt (WW) den Dreikampf der Schüler A (9,7- 5,38-74). Von Klaus Ohnhäuser inspiriert, stießen wenig später Arnold Bertram und Karl-Josef Heck dazu. Alle vier wohnten in Nievern, die damit die in den nächsten Jahren so erfolgreiche Schülerleichtathletik im TV Bad Ems begründeten. 1968 fanden erstmals Kreisschülermeisterschaften in Einzeldisziplinen statt. Dieter Rosenbach im Hochsprung (1,30) und Jürgen Jachtenfuchs im Weitsprung (4,13) waren die ersten Kreismeister der 8 Schüler in diesen Disziplinen. Klaus Ohnhäuser und Gabi Becker betätigten sich zeitweise auch als Übungsleiter. Die Schüler brachten ab 1969 den großen Aufschwung Nach Einführung eines vollen Wettkampfprogramms für die Schülerklassen im neuen Leichtathletikkreis Rhein-Lahn gab es fast überall einen deutlichen Auftrieb. Obwohl sich beim VfL Bad Ems inzwischen ebenfalls eine Leichtathletikgruppe gebildet hatte und dort erhebliche Aktivitäten entwickelt wurden, kamen im Frühjahr 1969 etwa 50 neue Schüler und Schülerinnen zum Turnverein, die sich zum großen Teil als sehr talentiert erwiesen. Bereits im Herbst 1969 galten die Schüler des TV Bad Ems als die stärksten im Kreis. Allein bei den Schülereinzelmeisterschaften 1970 holte der Turnverein 15 Kreismeistertitel. Da in Bad Ems keine Rundbahn zur Verfügung stand, lag der Schwerpunkt bei den Kurzstrecken, den Sprung- und Wurfdisziplinen sowie den Mehrkämpfen. Trotzdem wurden auch auf den Mittel- und Langstrecken viele schöne Erfolge erzielt. Auch in den folgenden Jahren hielt der Zustrom an jungen Leichtathleten unvermindert an. Aus der ursprünglich kleinen Gruppe wurde eine große Abteilung mit einem immer größeren Trainings- und Wettkampfprogramm. Die Pressearbeit und Abwerbungsversuche seitens der VfL-Leichtathletikabteilung konnten vom TV nicht immer hingenommen werden. Um die entstandenen Spannungen zu bereinigen, vereinbarten die Vorstände von VfL und TV ab 1971 die Bildung einer Leichtathletikgemeinschaft (LG). Der erhoffte Erfolg stellte sich jedoch nicht ein, weil die Pressearbeit unter VfL-Namen kaum nachließ. Ende 1975 kündigte der Turnverein die LG. Zur Förderung der Leichtathletik wurde 1972 mit der Firma ,,Chemische Roth" ein Werbevertrag abgeschlossen. Die Leichtathleten erschienen dann überall in einem schmucken gelben Kapuzenpullover mit dem „huj“-Zeichen auf dem Rücken. Die Abteilung wuchs schnell auf über 100 aktive Leichtathleten an. Das Schwergewicht verlagerte sich immer mehr aus den Schüler- in die Jugend- und Männerklassen. In den Jahren von 1974 bis 1982 erreichte der Turnverein seine größte Leistungsdichte. In nahezu allen wichtigen Disziplinen der männlichen Klassen konnten Wettkämpfer gestellt werden. An fast allen Wochenenden von April bis Anfang Oktober waren die TV-Athleten auf mehreren Wettkampfstätten zwischen Frankfurt und Königswinter, Trier und Wetzlar in ihren grün-weißen Farben erfolgreich vertreten. Sie stellten nahezu jährlich 10 bis 20 neue Kreisrekorde auf, holten 30 bis 40 Kreismeister- sowie mehrere Rheinland-Pfalz-Meister. Im Kreis war der Turnverein Bad Ems in der Regel der stärkste Einzelverein. Auch an den Jugend- und Kinderturnfesten im Gau beteiligten sich die Leichtathleten in diesen Jahren meistens sehr zahlreich und waren die einzigen, die den Turnverein hier erfolgreich vertreten konnten. Insbesondere viele große Staffelsiege lösten bei den jungen Athleten immer wieder helle Begeisterung aus. Auf der Ebene des Mittelrheinischen Turnverbandes wurden ebenfalls mehrfach erste Siege errungen. Eine besondere Spezialität des Turnvereins war der Hochsprung. Sechs Athleten sprangen 1,90 und mehr, weitere zwölf 1,80 und höher. Oft erregten sie großes Aufsehen, wenn im Endkampf nur noch TV-Hochspringer beteiligt waren. Bei den Senioren war der Turnverein ebenfalls sehr erfolgreich. Insbesondere Ilse Sagner, Inge Leininger, Rita Göth, Joachim Koliwer, Herbert Utermark, Heinz Besant, Jürgen Leukel, Hans-Georg von Klitzing, Hans Westhues und Klaus-Jochen Hesse zeichneten sich durch mehrfache Meistertitel und/oder gute Platzierungen im Rheinland bzw. Kreis aus. Sie waren meistens als einzige Seniorensportler aus Bad Ems bei den Rheinlandmeisterschaften zu finden. Die ,,Statistische Riege" beteiligte sich mehrfach am berühmten Nürburgringlauf und anderen Veranstaltungen. Die großen Erfolge konnten erzielt werden, obwohl die Trainingsbedingungen bis 1981/82 sehr schlecht waren. Am Hasenkümpel und in der Gymnasiumshalle herrschte oft eine beängstigende Fülle. Die Übungsleiter mussten geradezu Schwerstarbeit leisten. Ein Wunder, dass keine schweren Unfälle passiert sind, wenn Speere und Disken geworfen wurden und viele durcheinander liefen. Bei insgesamt 60 Teilnehmern mussten sich die Männer jahrelang mit dreizehnjährigen Schülern und Schülerinnen die Halle teilen. Das unbedingt notwendige Krafttraining fand im Badezimmer der Familie Koliwer statt. Veranstaltungen Seit 1960 wurden regelmäßig Vereins-, seit 1968 Stadt- und seit 1981 Verbandsgemeindemeisterschaften ausgetragen. Daneben richtete der Turnverein verschiedentlich Kreismeisterschaften aus, insbesondere Mehrkämpfe für Schülerklassen, und im Herbst einige Ergänzungswettkämpfe. Seit 1984 wird auch ein Hallensportfest und seit 1986 ein Rundlauf um die Insel Silberau organisiert. Andere große offene Wettkämpfe konnten nicht veranstaltet werden, weil die Verantwortlichen mit dem Übungsbetrieb und Wettkampfgeschehen voll ausgelastet waren. Der Turnverein stellte ohnehin oft 100 und mehr Wettkämpfer, so dass die ,,kleineren" Sportfeste auch einen großen Organisationsaufwand erforderten. Dabei halfen viele Eltern der Jugendlichen und zahlreiche Damen der Gymnastikgruppen mit. Übungsleiter und Mitarbeiter Seit 1969 war die Leichtathletik zu einem Unternehmen geworden. Sie erforderte eine umfangreiche Arbeit und sorgfältige Planung, die der Abteilungsleiter nicht mehr allein bewältigen konnte. Er wurde zunächst unterstützt durch Dorothea Töniges, die über zehn Jahre als Übungsleiterin und auf zahlreichen Wettkämpfen als Kampfrichterin und Betreuerin erfolgreich tätig war Später betreute sie die sechs bis neunjährigen Kinder als Nachwuchsgruppe. Daneben erledigte sie umfangreiche Arbeiten für die Abteilung und den Leichtathletikkreis (Melde- und Ergebnislisten, Wettkampfkarten, Urkunden). Ab 1970 wirkte Gretel Koch mehrere Jahre mit. Im Jahre 1971 kam mit Joachim Koliwer ein hervorragender Leichtathletikfachmann zum TV, der bis 1980 die Jugend und Männer betreute. Er hat insbesondere den Weit- und Dreisprung sowie die Mannschaftsmehrkämpfe gefördert, Feriengruppenfahrten organisiert und war selbst ein erfolgreicher Wettkämpfer. Wegen Überlastung durch die Leichtathletik kandidierte Dr. Johannes Töniges im Frühjahr 1972 nicht mehr für den Vorsitz im Turnverein, obwohl zunächst kein Nachfolger gefunden werden konnte. Von 1972 an stellten sich Ingo Hawliczek und Bärbel Pfaff sowie etwas später Ilse Sagner mehrere Jahre zur Verfügung. Im Jahre 1975 kam Hans-Georg von Klitzing hinzu, der später auch als Kampfrichterobmann im Kreis tätig war. Ende 1976 verließen die beiden leistungsstärksten Athleten den TV Richtung Rot-Weiss-Koblenz. Als im Zusammenhang damit im Mitteilungsblatt des Sportbundes Rheinland und im bundesweit erscheinenden Fachjournal Leichtathletik zu lesen war, dass es In Bad Ems keine guten Übungsleiter gäbe und dem Turnverein eine Entgegnung verweigert wurde, stellte sich der Abteilungsleiter Dr. Johannes Töniges im Frühjahr 1977 bei der Wahl des Kreisvorsitzenden nicht mehr zur Verfügung. Für seine langjährige Arbeit wurde er dennoch mit der goldenen Ehrennadel des Sportbundes Rheinland, des Leichtathletikverbandes Rheinland und des Deutschen Leichtathletikverbandes ausgezeichnet. Von 1976 bis heute ist Klaus-Jochen Hesse als Übungsleiter tätig. 1980 folgte Hilmar von Klitzing sowie später Karl-Friedrich Ochtinger, Christoph Töniges, Dominik Endler, Axel Stehrenberg, die jedoch bald aus beruflichen Gründen wieder aufgeben mussten. 1982 kamen Jürgen Jachtenfuchs, Martin Fischer, Günther Mesloh, Uwe und Iris Müller sowie 1984 Rudolf Lamping dazu. Nicht zu vergessen ist Hans Westhues, der seit vielen Jahren ebenfalls als Übungsleiter tätig Ist. Von 1981 bis 1984 leitete Klaus-Jochen Hesse die Abteilung Leichtathletik im Turnverein Bad Ems. Seitdem trägt Rudolf Lamping die Verantwortung. Leistungsübersicht der Jahre 1970 bis 1985 1970 Es werden gut 20 Kreismeistertitel errungen, durch Margit Pfaff bei den B-Schülerinnen allein viermal. In der Kreisbestenliste stehen die Schüler in 17 Disziplinen an erster Stelle. In der Rheinlandbestenliste erscheinen bei den B-Schülerinnen Eleonore Krämer im Hochsprung mit 1,35 (auf Platz 1), im Dreikampf (2) und im 50 m Lauf in 7,2 (3) sowie die Dreikampfmannschaft mit Eleonore Krämer, Bettina Tribull, Heike Bind, Margit Pfaff und Birgit Bernd (2), bei den C-Schülerinnen Anke Stens im Schlagballwurf mit 42,10 m (KR = gilt Ende 1985 noch als Bestleistung im Rhein-Lahn-Kreis) und Rheinlandrekord, die 4 x 50 m Staffel mit Anke Stens, Renate Fuchs, Andrea Domheim und Petra van der Vegt in 32,5 (2), bei den A-Schülern Dieter Rosenbach im Hochsprung mit 1,60 (3). 1971 Bei den B-Schülerinnen holt Eleonore Krämer vier Kreistitel und wird Erste bei den Rheinland-Waldlaufmeisterschatten. In der Kreisbestenliste stehen die Schüler 20mal an erster Stelle, Gudrun Wolff bei den A-Schülerinnen allein viermal. Bei den B-Schülerinnen sind über 75 m unter den 5 Besten im Kreis vier vom Turnverein. Der B-Schüler Bernd Eschenauer wirft den Schlagball 83 m weit. 1972 In der Kreisbestenliste werden 28 erste Plätze belegt (ohne Altersklassen), darunter achtmal durch Irmgard Koliwer in der Frauenklasse. Bernd Winkler und Dieter Rosenbach, männliche Jugend B, springen 1,85 m hoch. 1973 Die Zahl der Erstplatzierten steigt auf 35, darunter jeweils fünfmal durch Joachim Koliwer bei den Männern, Günther Mesloh bei der männlichen Jugend A, Irmgard Koliwer bei den Frauen und Norbert Lappas bei den B-Schülern. Erstmals gewinnt durch Gudrun Wolff ein TV-Mitglied einen Meistertitel im Verband; sie wird Rheinland-B-Jugendmeisterin im Speerwerfen. Dieter Rosenbach ist bester Hochspringer der männlichen Jugend mit 1,96. Mit ihm wurde erstmals einer vom TV Bad Ems in die Verbandsmannschaft für den ,,Pokal der Freundschaft" berufen! für einen Vergleichskampf gegen die Pfalz, das Saarland, Luxemburg, Flandern und die Südniederlande in Gent. Bemerkenswerte Leistungen erbringen Norbert Lappas bei den B-Schülern im Hochsprung mit 1,57 (1), im Dreikampf (1) sowie im Schlagballwurf mit 64 m (2), ferner Bettina Tribull bei den A-Schülerinnen im Speerwerfen mit 29,28 m (2). 1974 37 erste Plätze in der Kreisbestenliste, darunter Günther Mesloh bei der männlichen
Jugend A allein neunmal. Bei den Rheinlandmeisterschaften werden vier Titel
errungen, und zwar durch Dieter Rosenbach bei den Männern im Hochsprung, Günther
Mesloh im Zehnkampf der männlichen Jugend A, Dieter Rosenbach, Günther Mesloh,
Jürgen Jachtenfuchs, Michael RuhI und Gilbert Figura in der Fünfkampfmannschaft,
Gudrun Wolff im Speerwurf der weiblichen Jugend A und Bettina Tribull im
Speerwurf der weiblichen Jugend B. Dieter Rosenbach springt auf der
Kunststoffanlage in Königswinter 2,08 (KR = gilt Ende 1985 noch als
Kreisrekord) und erzielt Rheinlandrekord bei der männlichen Jugend A, wird in
Gelsenkirchen mit 2,05 Vierter bei den deutschen Jugendmeisterschaften, wird für
einen Länderkampf gegen Belgien in die deutsche Juniorenmannschaft berufen,
steht in der deutschen Jugendbestenliste an vierter Stelle und wird im Fünfkampf
(11,5-6,37-10,40-1,98- 2:55,9) mit 6 380 Punkten (KR) Zweiter im Rheinland. 1975 Es werden 42 Kreismeistertitel errungen und 20 Kreisrekorde aufgestellt. Die Zahl der ersten Plätze in der Kreisbestenliste (ohne Altersklassen) steigt auf 50, darunter jeweils neun für Günther Mesloh bei den Männern und Jürgen Jachtenfuchs bei der A-Jugend, 14 für Günter Henning bei der B-Jugend und 7 für Norbert Lappas bei den A-Schülern. Günter Henning läuft u. a. die 200 m in 23,2 (KR) und die 400 m in 51,0 (KR). Es werden fünf Rheinlandmeistertitel errungen Günter Henning war in der männlichen Jugend B viermal erfolgreich, und zwar im 800 m Laut, im Fünfkampf, im Achtkampf sowie mit Thomas Kaffei, Jürgen Jechel und Hartmut Winkler über 4 x 100 m in 45,9. Norbert Lappas wird Rheinlandschülermeister im Speerwurf mit 45,89. Er gewinnt auch bei einem Vergleichskampf gegen Rheinhessen, die Pfalz, Baden und das Saarland den Hochsprung mit 1,70. Hervorragende Leistungen erbringen ferner Jürgen Jachtenfuchs, Günther Mesloh und Joachim Koliwer in der Fünfkampfmannschaft der Männer (Platz 2 im Rheinland), die 4 x 100 m Staffel der A-Jugend mit Thomas Thorisch, Günter Henning, Michael Ruhl und Jürgen Jachtenfuchs in 44,8 (1). die Zehnkampfmannschaft der A-Jugend mit Jürgen Jachtenfuchs, Michael Ruhl und Thomas Thorisch (3) und die Achtkampfmannschaft der B-Jugend mit Günter Henning,Birk Utermark und Hartmut Winkler mit 25.657 Punkten (KR und Platz 2); bei den A-Schülern Norbert Lappas ferner im Hochsprung mit 1,73 (2), im Vierkampf (1) und mit Jan Peters, Bernd Gronert, Markus Köller und Uwe Müller mit 18.963 Punkten (2) In der Vierkampfmannschaft; ferner Uwe Ascherl bei den B-Schülern im Ballwerfen (200 g) mit 55m (1). 1976 44 erste Plätze in der Kreisbestenliste, darunter acht für Günter Henning bei
der A-Jugend sowie fünf für Christoph Töniges und vier für Martin Fischer
bei den A-Schülern. Im Vierkampf der A-Schülerinnen sind Eva Zimmermann,
Isabelle Stens und Sabine Müller vorn. Günter Henning, A-Jugend, läuft u.a.
die 100 m in 11,2, die 200m in 22,5; die 400 m in 51,2 und die 800 m in 1:59,0.
Bei den Männern erzielen über 100 m Rüdiger Friedrich 41,1,
Dieter Rosenbach 11,2, ferner zusammen mit Günter Henning und Jürgen Jachtenfuchs über
4 x 100 m 44,1. Jürgen Jachtenfuchs springt 6,95 weit. Dieter Rosenbach
erreicht mit 2,09 (KR) seine Spitzenleistung im Hochsprung. 1977 In 18 Disziplinen stellt der Turnverein die Kreisbesten, darunter sechsmal durch
Norbert Lappas. 1978 Die TV-Athleten erzielen in 38 Disziplinen die besten Leistungen im Kreis, darunter
Christoph Töniges bei der männlichen Jugend B neunmal, Richard
Lappas bei den A-Schülern und Iris Müller bei den A-Schülerinnen jeweils
viermal. 1979 In der Kreisbestenliste werden 31 erste Plätze belegt, darunter sieben durch
Christoph Töniges bei der männlichen Jugend A. Iris Müller wird im
Speerwerfen Rheinland-B-Jugendmeisterin und Rheinland-Pfalz-Jugendmeisterin.
Beim ,,Pokal der Freundschaft" gegen fünf in- und ausländische Verbände
gewinnt sie ebenfalls das Speerwerfen. 1980 In der Kreisbestenliste gibt es 33 erste Platze, darunter fünf für Günther
Mesloh bei den Männern, sieben für Iris Müller in der weiblichen Jugend B und
elf für Christoph Töniges in der männlichen Jugend A. Bei den
Rheinlandmeisterschaften der Männer wird Günther Mesloh zweiter im Zehnkampf
(11,9-5,99-1,80-13,15-53,8-17,8-38,92-3,00-46,40.4:23,0) mit 6209 Punkten (KR),
die Mannschaft noch mit Hilmar vor Klitzing und Joachim Koliwer Dritte, die Fünfkampfmannschaft
mit Günther Mesloh, Christoph Töniges und Uwe Müller Zweite. Uwe Müller
erzielt im Dreisprung 13,90 (3). 1981 In der Kreisbestenliste gibt es für die Sportler des Turnvereins 38 erste Plätze,
darunter sieben durch Christoph Töniges bei den Männern, sechs durch Iris Müller
bei der weiblichen Jugend A und drei durch Petra Westhues bei den B-Schülerinnen. 1982 In 30 Disziplinen werden die besten Leistungen des Jahres im Kreis erbracht,
darunter jeweils neunmal durch Jürgen Jachtenfuchs bei den Männern und Iris Müller
bei der weiblichen Jugend A. Es werden 38 Kreismeister geholt, darunter acht
durch Iris Müller und sechs durch den A-Schüler Andreas Mosel. 1983 In der Kreisbestenliste stehen TV-Athleten in 17 Disziplinen an erster Stelle.
Es werden 22 Kreismeister geholt, darunter jeweils vier durch Iris Müller
bei den Frauen und Günther Mesloh bei den Männern, drei durch Petra Westhues
bei den A-Schülerinnen. 1984 In der Kreisbestenliste gibt es 20 erste Plätze. Es werden 5 Bezirksmeister- und
23 Kreismeistertitel geholt. 1985 Es werden sechs Bezirksmeister und 25 Kreismeister geholt; darunter sechs Kreistitel für die
B-Jugendliche Petra Westhues, drei für die A-Jugendliche
Pia Mäurer und für den C-Schüler Igor Bandur.
|
|||||||||||