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Aktuelle Spielberichte
Spieltag 04./05.02.2012
Bad Ems lässt Schlusslicht Urmitz
abblitzen
Rheinlandliga
TV bleibt in gewohnter Umgebung eine Macht
und landet beim 37:26 den achten Saisonsieg
Bad Ems. Nichts Neues bei den
Handballern des Turnvereins Bad Ems: In der Sporthalle auf der Insel
Silberau scheint das Siegen für die Schützlinge von Andreas Klute einem
Kinderspiel zu gleichen. Auch der Rheinlandliga-Tabellenletzte SV Urmitz
musste erkennen, dass die Schwarz-Weißen sich in ihrer gewohnten Umgebung
besonders wohl fühlen. Beim 37:26 (16:11) war der Sieg für die Kurstädter in
keiner Phase der Partie gefährdet. Nur die Höhe des achten Saisonerfolgs
stand zur Debatte.
Klute und sein Kollege Klaus Ohnhäuser hatten vor der Partie ihre Jungs
gewarnt, das Schlusslicht vor allem wegen des nicht zu verachtenden
Rückraums auf die leichte Schulter zu nehmen. Und ihre Mannen schienen genau
hingehört und richtig Lust auf Handball zu haben. Gleich drückten die
Einheimischen der Partie ihren Stempel auf. Vor allem die Wurfausbeute
konnte sich sehen lassen. Zwar machten die Urmitzer Schlussleute alles
andere als einen überragenden Eindruck, aber gegen die präzisen und zudem
mit dem nötigen Druck versehenen Torabschlüsse des TVBE war zumeist kein
Kraut gewachsen.
In der Abwehr standen die Gastgeber recht gut geordnet. Bei dem, was
durchkam, konnte sich Routinier Marcus Rollinger zwischen den den Pfosten
einmal mehr reihenweise auszeichnen. „So kann man sich absetzen“, nahm
Ohnhäuser zufrieden zur Kenntnis, dass der Vorsprung der Klute-Sieben
kontinuierlich anwuchs. Die Urmitzer ließen nichts unversucht und nahmen in
der Anfangsphase Gerrit Wamser und später Alexander Ulges an die kurze
Leine. Es sollte nichts nutzen, worauf hin der SVU resignierte und wieder
auf etwas konventionellere Abwehrsysteme zurückgriff.
Der TVBE kam diesmal sehr gut in Überzahl zurecht. Zudem liefen seit einigen
Wochen wieder einmal die Tempo-Gegenstöße wie am Schnürchen. Am Ende hatten
die Bad Emser ein stattliches Dutzend an Treffern in Manier eines
„Überfallkommandos“ auf ihrem Konto verbucht. Alexander Ulges, Gerrit Wamser
und Michael Krenzer trafen zuverlässig aus dem Rückraum, Peter Zöller kam
von außen gut zur Geltung, und am Kreis bestach Jörg Balmert mit einer
makellosen Quote. „Er hat sich keinen Fehlwurf geleistet“, lobte Ohnhäuser
nicht nur die sicheren Vollstrecker, sondern das komplette Team, das den
Zuschauern eine rundum gelungene Unterhaltung am frühen Abend geboten hatte.
Stefan Nink
TV Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (5/2), Braun (1), Wamser
(7/1), Alexander Ulges (9), Zöller (6), Enke (1), Dübbers, Balmert (7),
Adrian Ulges, Pammer (1), Helbach.
Schiedsrichter: Hartenfels (Braubach) und Schneider (Mendig). -
Siebenmeter: 4/3 : 3/1.
Zeitstrafen: 1:5. - Zuschauer: 130.
Spielfilm: 2:0, 7:3, 12:6, 16:9, 16:11 – 21:14, 28:19, 34:21, 37:26.
Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am nächsten Sonntag, 16 Uhr, gegen den
TuS Weibern.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 6. Februar
2012)
Spieltag 28./29.01.2012
Fast wie beim „Diner for one“
Rheinlandliga
TV Bad Ems verliert wieder einmal bei der HSG
Biewer/Pfalzel
Trier. Klaus Ohnhäuser fühlte sich an
das berühmte „Diner for one“ erinnert, das Jahr für Jahr nach dem gleichen
Strickmuster abläuft. So geht es in unschöner Regelmäßigkeit auch dem TV Bad
Ems bei seinen Gastspielen in Trier bei der HSG Biewer/Pfalzel. Diesmal
fuhren die Kurstädter mit einer 21:26 (9:14)-Niederlage im Gepäck aus der
ältesten Stadt Deutschlands von der Mosel an die Lahn zurück. „Absolut
vermeidbar“, resümierte das Urgestein der Handball-Abteilung des
Turnvereins. „Wir sind wieder an unseren eigenen Unzulänglichkeiten
gescheitert.“ Damit ist nach der zweiten Rheinlandliga-Niederlage nach dem
Coup gegen Spitzenreiter Irmenach der Zug nach ganz vorne vorerst ohne die
Schwarz-Weißen von der Insel Silberau abgefahren.
Dabei standen die Vorzeichen für die Einheimischen nicht gerade günstig,
denn mit ihre beiden gefährlichen Rückraumschützen Stein und Rohr fehlten
zudem auch als maßgebliche Stützen in der Abwehr. Zudem stand den Moselanern
lediglich ein Auswechselspieler zur Verfügung. Dennoch zogen sie routiniert
ihr Ding durch. „Die haben uns ganz ruhig und locker ausgekontert“, mussten
Ohnhäuser und TVBE-Trainer Andreas Klute mit ansehen, wie ihre Mannschaft
nach ausgeglichenem Beginn in einer achtminütigen Phase ohne eigenen Treffer
mit 4:9 ins Hintertreffen gerieten. Zu viele Fehlwürfe leisteten sich die
Gäste, sie schlossen zu früh ab, platzierten die Bälle zu schlecht und
brachten nicht den nötigen Druck hinter das Spielgerät. So kam die HSG in
Ballbesitz und zu vielen leichten Toren. Dennoch schnupperte der TVBE noch
einmal an einem positiven Resultat. Beim 21:19 schien es so, als können die
Partie gegen die kräftemäßig nachlassenden Gastgeber sogar noch einmal
kippen. Doch unfassbare fünf technische Fehler in der Schlussphase ließen
die Hoffnungen auf ein Happy End in der Miesgeshalle wie eine Seifenblase
zerplatzen. Die Bad Emser servierten den Einheimischen die Bälle in die
Hände, es folgten prompt Gegenstoß und Gegentreffer. „Wir waren viel zu
ängstlich gegen die offensive Deckung. Die mussten sich nicht einmal viel
bewegen“, so Ohnhäuser und trauerte Zählbarem hinterher. „Hier war mehr
drin. So wie in jedem Jahr.“ Stefan Nink
Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (1), Braun, Wamser (9/3),
Alexander Ulges (5), Dübbers, Enke, Helbach, Adrian Ulges, Balmert (5),
Pammer (1).
Schiedsrichter: Klöckner und Wilhelm (HSG Kastellaun/Simmern). -
Zuschauer: 50.
Siebenmeter: 3/2 : 3/3. - Strafzeiten: 2:1.
Spielfilm: 0:1, 3:1, 6:4, 9:4, 13:8, 14:9 – 16:10, 19:13, 21:19,
26:19, 26:21.
Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am Samstag, 19.30 Uhr, gegen den SV
Urmitz.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 30. Januar 2012)
Carsten Noll als Turm in der Schlacht
Verbandsliga
TV Bad Ems II muss sich in Moselweiß deutlich
mit 16:30 beugen
Moselweiß. In der Verbandsliga Ost
hielt die zweite Welle des TV Bad Ems bei der Reserve des Oberligisten TV
Moselweiß nahezu eine Halbzeit lang zwar gut mit, musste letztlich aber der
fehlenden Routine Tribut zollen und am Ende mit einem deutlichen 16:30
(9:15) die Zähler den Gastgebern überlassen.
Vor allem im Rückraum herrschte durch die Ausfälle der verletzten Frank
Lohmann, Jörg Hildesheim und Valeriy Schneider sowie durch das Fehlen
Andreas Klutes, der das Rheinlandliga-Team in Trier coachte, der absolute
Notstand. So mussten zahlreiche „gelernte“ Kreisläufer in der spiellenkenden
Zentrale auflaufen, was sich naturgemäß nicht nur im Angriff bemerkbar
machte. Zudem sind die Talente aus der A-Jugend hier und da noch ein wenig
überfordert, wenn es darum geht, in der Verbandsliga Akzente zu setzen. „Sie
haben ihre Sache aber gut gemacht“, hatte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser vom
mitspielenden Karl-Heinz Schreiber viel Gutes über die Grünschnäbel gehört.
„Turm in der Schlacht“ war der Bad Emser Keeper Carsten Noll, der seine
ganze Erfahrung ausspielte und so manchen schwierigen Ball noch wegfischte.
Trotzdem fiel das Resultat am Ende sehr deutlich aus. stn
Bad Ems II: Noll - Schaarschmidt (2), Westermeyer (2), Schaust (2),
Vogel, Wallroth (5/3), Junker (1), K. H. Schreiber (3), Berges (1), Oeser,
D. Weldert.
Schiedsrichter: Dötsch (Mülheim). - Siebenmeter: 7/6 : 3/3.
Strafzeiten: 2:3. - Spielfilm: 2:1, 4:5, 8:6, 10:9, 15:9 –
18:10, 21:14, 25:14, 30:16.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 30. Januar 2012)
Bad Ems trumpft in Wittlich auf
A-Jugend, Rheinlandliga
Kurstädter sind beim 35:29 in allen Belangen
überlegen
Wittlich. Mit einem überzeugenden 35:29
(22:14)-Sieg bei der HSG Wittlich sind die A-Jugend-Handballer des
Turnvereins Bad Ems in die Endrunde der Rheinlandliga gestartet. Dabei sah
es zwischenzeitlich sogar nach einem Debakel für die in allen Belangen
unterlegenen Moselaner aus, denn der TVBE trumpfte gehörig auf und lag
bereits mit 33:20 in Führung. In der Schlussphase gönnte der Bad Emser
Trainer Marcel Driesch auch seinen Bankdrückern noch Spielpraxis, und die
Gastgeber konnten Ergebniskosmetik betreiben. In Gefahr geriet der Bad Emser
Erfolg jedoch nicht mehr.
„Wir hatten mit einer sehr aggressiv zupackenden Abwehr alles im Griff und
haben uns im Angriff nur wenig Fahrkarten erlaubt“, lobte Driesch seine
Jungs, die zu mittäglicher Stunde hellwach waren und in keiner Phase der
Partie den Wittlichern Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis machten.
„Lediglich mit der zweiten Welle hätten wir mehr machen können“, fand
Driesch dann doch noch einen kleinen Ansatzpunkt zur Kritik. „So kann's
nächste Woche gegen die JSG Idarwald weiter gehen“, hofft der Übungsleiter
auf eine Fortsetzung der positiven Serie. stn
TV Bad Ems: M. Berges, T. Schaust - Hillebrand, Schreiber (7),
Lohmann (2), J. Berges (1), Junker (6), Bilo, F. Schaust (3), Simmer (3), D.
Weldert (3), Wamser (10), Frank, Hielscher.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 30. Januar 2012)
Spieltag 21./22.01.2012
TV Bad Ems verschläft die zweite
Halbzeit
Handball-Rheinlandliga
Nach 18:15-Pausenführung kassiert Andreas
Klutes Team in Schweich 29:34-Schlappe
Schweich. Wie gewonnen, so zerronnen:
Eine Woche nach dem Gala-Auftritt gegen den Tabellenführer HSG
Irmenach-Kleinich-Horbruch, der mit 30:23 abgefertigt worden war, haben die
Rheinlandliga-Handballer des Turnvereins Bad Ems bei ihrem Gastspiel beim
HSC Schweich den Sprung auf den dritten Tabellenplatz verpasst. Nach einer
18:15-Führung musste sich das Team von Trainer Andreas Klute und Klaus
Ohnhäuser bei den überaus heimstarken Moselanern am Ende noch mit 29:34
geschlagen geben und verpasste damit die Revanche für die
20:22-Hinspiel-Pleite.
Dabei hatten die Schwarz-Weißen im ersten Durchgang das Geschehen unter
Kontrolle. Zwar wurde Alexander Ulges bereits nach einer Viertelstunde von
den Einheimischen in kurze Deckung genommen, doch das störte den
Ex-Oberligisten keineswegs. Geduldig zogen die Bad Emser ihr Spiel auf und
ließen sich auch während einer Hinausstellung gegen den an die Leine
genommenen TVBE-Linkshänder nicht von ihrem Weg abbringen. Mit
bemerkenswerten drei eigenen Treffern in dieser nummerischen Unterlegenheit
legten sie den Grundstein für die 18:15-Pausenführung.
Doch das war vor rund 160 Zuschauern in der Stefan-Andres-Halle längst noch
nicht die halbe Miete. Denn plötzlich waren die Schweicher hellwach, während
ihr zuvor so überzeugender Kontrahent sich im Tiefschlaf zu befinden schien.
„Wir haben die zweite Halbzeit vollkommen verpennt“, hatte Routinier
Ohnhäuser keine andere Erklärung für den Umschwung der Partie und erinnerte
sich besonders an die erste Viertelstunde des zweiten Abschnitts, als Hektik
bei den Mannen von der Lahn zum Standardprogramm gehörte.
Binnen drei Minuten war der schöne Vorsprung dahin, in der 35. Minute ging
der HSC beim 20:19 erstmals seit längerer Zeit wieder einmal in Führung –
und gab den Vorsprung nicht mehr ab. „Wir haben uns sehr viele technische
Fehler in Dribblings erlaubt“, monierte Ohnhäuser. Zudem schlossen die in
Durchgang eins noch so geduldigen Bad Emser ihre Angriffe meistens
überhastet und schlecht vorbereitet ab. Die Ballverluste luden die
Schweicher zu Gegenattacken ein, bei denen sie sich zumeist nicht zweimal
bitten ließen und zu relativ leichten Toren kamen.
„Die Niederlage war so überflüssig wie ein Kropf“, ärgerte sich Klute über
die leichtfertig verpasste Chance, im Klassement einen deutlichen Sprung
nach vorne zu machen. Stefan Nink
Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (7), Alexander Ulges (2), Adrian
Ulges (2), Wamser (11/4), Zöller (2), Braun, Pammer (1), Helbach (2),
Dübbers (1), Enke, Balmert (1).
Schiedsrichter: Brust (SG Idar-Vollmersbach) und Wagner (HSG
Tiefenstein). - Zuschauer: 160.
Siebenmeter: 1/1 : 5/4. - Zeitstrafen: 2:4.
Spielfilm: 2:2, 4:5, 7:8, 9:12, 14:14, 15:18 – 18:18, 22:20, 26:25,
30:26, 34:29.
Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am Samstag, 18 Uhr, bei der HSG Biewer/Pfalzel.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 23. Januar 2012)
Enke ist nicht zu bremsen
Verbandsliga
TV Bad Ems II unterliegt bei Schlusslicht
TVfL Sinzig/Remagen
Sinzig. So etwas darf mit Fug und Recht
als klassisches Terminpech bezeichnet werden: Das Gros der Saison spielt
Handball-Verbandsligist TVfL Sinzig/Remagen ohne den 2 Meter großen
Rückraum-Shooter Thomas Enke, der ins Fußballer-Lager gewechselt ist. Da die
Kicker aber derzeit die Winterpause genießen, kann der Hüne wieder seinem
TVfL unter die Arme greifen und die nötigen Tore machen. Zum Leidwesen des
TV Bad Ems II, der am Rhein eine 24:28 (11:15)-Niederlage quittieren musste
und dabei den Bruder seines Rheinlandligaspielers Daniel nicht in den Griff
bekam. „Selbst eine Manndeckung half nicht. Enke hat gerade in kritischen
Situationen getroffen“, brachte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser die
Hauptgründe für die Schlappe beim Schlusslicht auf den Punkt. Die Kurstädter
kamen zwar in der 50. Minute beim 20:21 dicht an die Gastgeber heran, doch
es reichte nicht, um der Partie noch eine Wende zu geben. Aus dem Bad Emser
Rückraum ging gegen die groß gewachsene Abwehr zu wenig Gefahr aus.
Ohnhäuser ergänzte: „Wir haben uns zu viele Zeitstrafen erlaubt. Das kostete
Kraft, zudem nutzte Sinzig die sich bietenden Räume aus.“
Bad Ems II: Noll, T. Schaust - Schaarschmidt, Westermeyer, F.
Schaust, Vogel, Wallroth, Klute, Schäfer, Junker, Schreiber, Berges, Furtak.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 23. Januar
2012)
Spieltag 14./15.01.2012
TVBE demontiert den Tabellenführer nach
Strich und Faden
Rheinlandliga
Der 30:23-Erfolg der wie entfesselt
aufspielenden Kurstädter gegen Irmenach ungefährdet
Von unserem Redakteur Stefan Nink
Bad Ems. Sehr nahe an ihre Leistungsgrenze kamen die
Rheinlandliga-Handballer des TV Bad Ems im Heimspiel gegen den Primus HSG
Irmenach-Kleinich-Horbruch heran. Beim 30:23 (14:7) spielten die Schützlinge
von Trainer Andreas Klute wie entfesselt auf und demontierten den
langjährigen Regionalligisten nach Strich und Faden. „Wir haben sie an die
Wand gespielt“, strahlte der Übungsleiter der Kurstädter nach dem Abpfiff
der beiden souveränen Unparteiischen über beide Backen. „Wir haben heute
viel richtig gemacht und uns für die Hinspielschlappe rehabilitiert.“
Damit drückte sich der besonnene Trainer der ganz in Schwarz angetretenen
Einheimischen noch zurückhaltend aus. Schnell auf den Beinen, sehr
aufmerksam in der disziplinierten und kaum Lücken bietenden Abwehr, variabel
im Angriff mit dem Taktgeber Michael Krenzer mit konsequentem Spiel über die
Außen und den Kreis – viel besser als an diesem Abend können die Bad Emser
garantiert nicht spielen. „Uns sind kaum technische Fehler unterlaufen. Das
hatten wir schon ewig nicht mehr“, stellte TVBE-Macher Klaus Ohnhäuser
hinterher beim Blick auf die Statistik erstaunt fest.
Dabei waren in der Silberauhalle bereits nach einer guten Viertelstunde die
Weichen zugunsten der Einheimischen gestellt. Der TVBE lag zur Begeisterung
seines Anhangs mit 9:3 vorne, HSG-Trainer Markus Bach hatte schon seine
Auszeit genommen. Doch seine Korrekturen fruchteten nicht. Zur Pause konnten
die Hunsrücker froh sein, nicht noch deutlicher im Hintertreffen zu liegen.
Denn Krenzer und der bärenstarke A-Jugendliche Gerrit Wamser ließen zwei
Strafwürfe ungenutzt, zudem landete das Spielgerät nicht weniger als fünfmal
am Gestänge.
Selbst die doppelte kurze Deckung gegen Wamser und Alexander Ulges brachte
den TVBE nicht aus dem Konzept. „Wir sind darauf vorbereitet und haben
Spielzüge einstudiert“, nahm Klute erfreut zur Kenntnis, dass seine Jungs
immer die passenden Lösungen parat hatten. Auch in der Phase, als die HSG
auf 24:19 herankam. Da halfen mehrere tolle Paraden des für den Rückhalt
Marcus Rollinger zwischen die Bad Emser Pfosten gerückten Caspar Sorger und
die außerordentliche Treffsicherheit besonders von Rechtsaußen, dass sich
die Aufholjagd der Gäste als Strohfeuer entpuppte. Deren Trainer Markus Bach
jedenfalls war hinterher restlos bedient. „Wir haben kollektiv versagt. Wenn
Jens Leonhardt, der Ersatzkeeper der dritten Mannschaft, der beste Mann bei
uns ist, dann sagt das alles.“
TV Bad Ems - HSG Irmenach 30:23 (14:7)
Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (5/3), Adrian Ulges (4),
Alexander Ulges (4), Braun (2), Wamser (5), Enke, Balmert (3), Zöller (3),
Dübbers (2), Pammer (2).
Irmenach-Kleinich-Horbruch: Oliver, Leonhardt – Shalimov (9/2),
Gedert (5/1), Kiesel, Dämgen, Hölzenbein (1), Adam (3), Weber (1), Faust
(3), Schub, Muliqi (1).
Schiedsrichter: Hartenfels (Braubach) und Schneider (Mendig). -
Zuschauer: 160.
Siebenmeter: 5/3 : 3/3. - Zeitstrafen: 4:4.
Spielfilm: 1:2, 9:3, 13:6, 14:7 – 17:9, 20:11, 24:16, 24:19, 27:19,
30:23.
Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am nächsten Sonntag, 17.30 Uhr, beim HSC
Schweich.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 16. Januar 2012)
TV-Reserve fehlt am Ende die Kraft
Verbandsliga
TV Bad Ems II verliert nach Pausenführung
gegen Bendorf mit 23:30
Bad Ems. Eine Halbzeit lang hielt das
Verbandsligateam des TV Bad Ems im Heimspiel gegen den souveränen
Spitzenreiter Turnerschaft Bendorf nicht nur gut mit, sondern ging sogar mit
einem knappen 13:12-Vorsprung in die Kabinen. Letztlich aber nahmen die
ausgeglichen besetzten Gäste mit einem am Ende deutlichen 30:23 dann doch
beide Zähler mit an den Rhein.
„Die Bendorfer stehen nicht grundlos vorne“, attestierte TVBE-Sprecher Klaus
Ohnhäuser der Reserve eine starke Partie. Über weite Strecken hielten Klute
und Co. den besten TS-Werfer Engler in Schach. Doch als Bendorf zu Beginn
des zweiten Durchgangs gleich energisch den Spieß umdrehte und bei den
Einheimischen nach 45 Minuten die Kräfte sichtbar nachließen, konnte der
Primus das Resultat noch ausbauen.
Bei den Kurstädtern häuften sich die Fehlpässe, die Würfe wurden ungenau,
was die lauernden Bendorfer mit Gegenstößen gnadenlos bestraften. „Wir haben
uns dennoch gut verkauft“, lobte Ohnhäuser sein Team. stn
TV Bad Ems II: Schmidt, Noll, T. Schaust – Wallroth (1), Vogel, Klute
(6/1), Schneider (3), Schäfer (3), Schaarschmidt (3), Westermeyer, F.
Schaust (4), Junker, Hielscher, K.H. Schreiber (3).
Schiedsrichter: Freese (Wissen) und Wellnitz (Puderbach). -
Zuschauer: 100
Siebenmeter: 2/1 : 2/1 - Zeitstrafen: 2:6
Spielfilm: 4:2, 4:6, 7:7, 10:8, 12:10, 13:12 – 13:15, 19:26, 23:28,
23:30.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 16. Januar 2012)
Bad Emser A-Jugend müht sich zum Sieg
über Bendorf
Mit einem 35:31 (16:12)-Erfolg gegen
den Tabellenletzten Turnerschaft Bendorf schlossen die A-Jugend-Handballer
des TV Bad Ems die Gruppe I der Qualifikation zur Rheinlandliga als Erster
ab. „In der Endrunde dürfen wir solche Leistungen aber nicht abliefern,
sonst sind kaum Punkte zu holen“, sprach TVBE-Coach Marcel Driesch von
seinem mühsamen Sieg seiner Schützlinge, die die Partie offensichtlich zu
locker angehen ließen. Ohne den an einer Kapselprellung laborierenden Lukas
Simmer geriet der Sieg zwar nie in Gefahr. Driesch aber ärgerte sich über
zahlreiche vergebene Gelegenheiten der Güteklasse A. „Jetzt haben wir bis
zum nächsten Spiel in Wittlich rund 14 Tage Zeit, um diese Nachlässigkeiten
abzustellen“, kündigte der Übungsleiter intensive Trainingseinheiten an. Ins
Schwarze trafen gegen Bendorf für den TVBE: Frank Schaust (5), Paul Junker
(7), Max Schreiber (6), Maximilian Hielscher (1), Daniel Weldert (3),
Domenic Frank (1), Jan Weldert (3), Gerrit Wamser (6), Johannes Berges (3).
stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 17.
Januar 2012)
Spieltag 07./08.01.2012
Torwart Inzenhofer zieht dem TV Bad Ems
den Zahn
Handball-Rheinlandpokal
TV Mülheim setzt sich erst in der
Schlussphase mit 29:26 in der Kurstadt durch
Von unserem Redakteur Stefan Nink
Bad Ems. Dass sie an einem guten Tag auch mit einem klassenhöheren
Kontrahenten sehr gut mithalten können, untermauerten die
Rheinlandliga-Handballer des Turnvereins Bad Ems gestern Nachmittag
eindrucksvoll. Zwar schieden die Kurstädter mit dem 26:29 (13:11) gegen den
eine Klasse höher angesiedelten TV 05 Mülheim im Viertelfinale aus dem
Rheinlandpokal aus, doch das Team von Trainer Andreas Klute durfte eine
gehörige Portion Selbstvertrauen für das Heimspiel gegen den Tabellenführer
HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch sammeln, der am nächsten Samstag um 19.30 Uhr
seine Visitenkarte in der Sporthalle auf der Insel Silberau abgibt und dort
seinen Marsch in Richtung Oberliga fortsetzen will.
Lange Zeit verlief die faire Begegnung vor stimmungsvoller Kulisse
ausgeglichen, nach 30 Minuten lag der Außenseiter sogar zur Freude seines
Anhangs verdient mit 13:11 vorne. Die Begegnung stand bis weit in die
Schlussphase auf des Messers Schneide. Dann aber fingen sich die
Schwarz-Weißen in eigener Überzahl gleich zwei Gegentreffer ein. Zudem
avancierte der Mülheimer Schlussmann Valentin Inzenhofer zum überragenden
Spieler. Nachdem er gleich viermal gegen freistehende Bad Emser geklärt und
sich damit den nötigen Respekt verschafft hatte, war es vorbei mit der Bad
Emser Herrlichkeit. „Inzenhofer hat den Mülheimern zum Sieg verholfen“,
bilanzierte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser, der zusammen mit Kollege Klute
allen Grund hatte, seinen Jungs ein Lob für eine couragierte und
überzeugende Vorstellung zu zollen.
Der erfahrene TVM-Trainer Hilmar Bjarnason war hinterher heilfroh, dass
seiner Mannschaft eine negative Überraschung mit einem vorzeitigen
Ausscheiden erspart geblieben war. „Wir haben erst in den letzten zehn
Minuten die richtige Einstellung zu diesem Spiel gefunden.“
TV Bad Ems: Sorger, Rollinger – Krenzer (5/1), Braun (2), Alexander
Ulges (3), Enke (1), Wamser (3/2), Adrian Ulges (2), Zöller (3), Pammer (1),
Balmert (6).
Schiedsrichter: Dirk Schulze, Gerd Ring (TV Moselweiß). -
Zuschauer: 150.
Zeitstrafen: 3:4. - Siebenmeter: 4/3 : 9/6.
Stationen: 0:1, 4:5, 8:5, 10:6, 13:11 – 14:13, 18:16, 21:21, 21:23,
26:27, 26:29.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 9. Januar
2012)
Spieltag 10./11.12.2011
Bad Ems marschiert weiter
Jugendhandball
TVBE-Nachwuchs schlägt Römerwall
Rheinbrohl. Zwei Spiele stehen noch
aus, aber die A-Jugend-Handballer des TV Bad Ems dürfen schon jetzt davon
träumen, als Meister der Verbandsstaffel I in die Rheinlandliga einzuziehen.
Auch bei der HSG Römerwall ließ der älteste Nachwuchs aus der Kurstadt
nichts anbrennen und verbuchte mit dem 33:27 (19:15)-Auswärtssieg die Punkte
17 und 18.
„Das Gefühl, wir könnten das Spiel verlieren, hatte ich nie“, sagte Trainer
Marcel Driesch, der einen ganz besonderen Jahrgang unter seinen Fittichen
hat. „Die meisten meiner Spieler dürfen auch in der nächsten Saison noch in
der A-Jugend spielen, da darf man also noch einiges erwarten.“ Und auch in
der laufenden Runde ist den Bad Emsern allein die Qualifikation für die
Rheinlandliga viel zu wenig. „Wenn man mit nur einer Niederlage durch die
Saison spaziert, dann gibt man sich nicht damit zufrieden, in der
Rheinlandliga unter die ersten drei Teams zu kommen“, sagt Driesch. „Die
Rheinlandmeisterschaft ist unser Ziel.“
Gegen Römerwall benötigten die Bad Emser zwar etwas Anlaufzeit, nach dem
12:12 stellten sie ihre Klasse aber eindrucksvoll unter Beweis. Bis zur
Pause hatten die Gäste einen Vier-Tore-Vorsprung herausgespielt, nach dem
Wechsel war spätestens beim Stand von 18:26 die Entscheidung gefallen.
Bester Werfer war Frank Schaust, der bei Gegenstößen ein ums andere Mal von
den präzisen Zuspielen seines Bruders, Torwart Thorsten Schaust,
profitierte. ros
TV Bad Ems: T. Schaust - Hielscher (2), Schreiber (5), F. Schaust
(10), Simmer (4), Weldert (3), Frank (1), Junker (2), Wamser (5), Lohmann
(1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 12.
Dezember 2011)
Spieltag 03./04.12.2011
TV Bad Ems nutzt die Lücken gnadenlos
aus
Handball-Rheinlandliga
Kurstädter machen in zwei starken Phasen den
40:31-Auswärtssieg in Wittlich perfekt
Wittlich. Auch im letzten Spiel des
Jahres hat der Handball-Rheinlandligist TV Bad Ems nichts anbrennen lassen
und darf sich nach dem 40:31 (15:12)-Auswärtssieg bei der HSG Wittlich guten
Gewissens in die Weihnachtspause verabschieden. „Das war ein schöner
Abschluss, der den positiven Trend der vergangenen Wochen bestätigt“, sagte
Klaus Ohnhäuser, der die Mannschaft gemeinsam mit Andreas Klute trainiert.
„Wir haben gut gespielt, uns kaum Fehlwürfe geleistet und eiskalt
ausgenutzt, dass die Wittlicher Torhüter keinen allzu guten Abend erwischt
hatten.“
Letztlich waren es zwei starke Phasen, in denen die Bad Emser die Partie
entschieden. Nach ausgeglichenem Beginn erhöhten die Gäste den Takt genau in
jenem Moment, in dem Wittlich mit 7:6 in Führung gegangen war. Von der 14.
bis zur 20. Minuten leisteten sich die Handballer von der Lahn keine Fehler
und nutzten ihre Chancen konsequent. Die Folge: Aus dem 6:7 machten die
Gäste binnen sechs Minuten ein 13:7. Bis zur Pause konnte die HSG den
Rückstand zwar wieder auf drei Treffer verkürzen, wie es um die
Kräfteverhältnisse bestellt war, wusste aber jeder der 130 Zuschauer in der
Sporthalle der Berufsbildenden Schule.
Nach dem Wechsel bestätigte Bad Ems den Trend, zog auf acht Tore davon
(24:16). Was folgte, war die wohl verrückteste und gleichsam unterhaltsamste
Phase der Partie: In fünf Minuten gaben beide Mannschaften in Sachen
Torewerfen alles, bis zur 47. Minute „hat es auf beiden Seiten bis zu
unserer 29:21-Führung quasi im Sekundentakt gerappelt“, wie Klaus Ohnhäuser
beschrieb.
Wittlich riskierte alles, stellte auf Manndeckung um. Erst wurde ein Bad
Emser an die kurze Leine genommen, wenig später waren es schon zwei, ehe die
Gastgeber dann ein mehr als gewagtes 3:3-System spielten. „Sie wollten
unbedingt, doch unsere Spieler sind clever mit dieser Situation umgegangen
und haben die großen Lücken genutzt“, lobte der TVBE-Trainer seine
Mannschaft. „Obwohl 31 Gegentore gegen einen solchen Gegner eigentlich zu
viel sind, bin ich sehr zufrieden“, so Ohnhäuser, dessen Team erst am 14.
Januar mit dem Heimspiel gegen die HSG Irmenach wieder ins
Rheinlandliga-Geschehen eingreift. Eventuell muss Bad Ems aber eine Woche
vorher schon im Pokal ran. ros
TV Bad Ems: Rollinger, Sorger - Krenzer (7/2), Braun (4), Hens (6/1),
Al. Ulges (6), Wamser (4/1), Enke (1), Ad. Ulges (1), Helbach, Pammer (3),
Zöller (5), Balmert (3).
Schiedsrichter: Dietrich/Hub (HSG Biewer/Pfalzel). - Zuschauer:
130.
Siebenmeter: 11/8:6/4. - Zeitstrafen: 5:7.
Spielfilm: 1:0, 3:3, 3:5, 7:6, 7:13, 12:15 – 14:20, 16:20, 16:24, 21:
29, 22:32, 28:39, 31:40.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 5. Dezember 2011)
Bad Emser Reserve in Hälfte zwei zu
harmlos
Handball
Bassenheim bestraft die junge Mannschaft – A-Jugend gewinnt nach diversen
Experimenten deutlich
Bad Ems. Mit der A-Jugend landeten die
Talente des TV Bad Ems einen Sieg, mit der Handball-Reserve mussten einige
der Talente eine Niederlage einstecken.
Verbandsliga Ost
TV Bassenheim - TV Bad Ems II 29:24 (14:14). Eine Halbzeit lang sah
das richtig gut aus, was die Reserve des TV Bad Ems bei ihrem Gastspiel in
Bassenheim bot. Die Torhüter überzeugten, die Abwehr stand sicher – da gab
es nichts zu meckern. Und es ging gut weiter nach dem Wechsel. Mit 18:17
gingen die Gäste in Führung – um danach jedoch kontinuierlich nachzulassen.
„Danach waren die Kräfte weg“, zeigte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser
Verständnis. Schließlich musste die zweite Mannschaft diesmal auf erfahrenen
Stammspieler wie Andreas Klute, Robert Furtak oder den verletzten Frank
Lohmann verzichten. „Gegen einen routinierten Gegner hat unseren jungen
Spielern noch etwas die Erfahrung gefehlt“, so Ohnhäuser. Die Führung der
Bad Emser machten die Bassenheimer mit drei Toren in Serie wett und
behaupteten ihren Vorsprung bis zur Schlusssirene ohne allzu große Probleme.
Bemerkenswert: Die Jüngsten im TVBE-Team markierten fast die Hälfte der
Tore.
Bad Ems II: Schmidt, T. Schaust - Wallroth (4/2), Vogel,
Schneider (2), Schaarschmidt (1), Westermayer, F. Schaust (5), Simmer (6/2),
Hildesheim (6).
Verbandsstaffel I, A-Jugend
TV Bad Ems - HSG Untere Ahr 28:20 (15:15). Gegen den Vorletzten des
Klassements erlaubte sich der Bad Emser Trainer Marcel Driesch eine Halbzeit
lang den Luxus, in Sachen Aufstellung und Spielsystem zu experimentieren.
Das brachte zwar einige Erkenntnisse, ermöglichte es den Gästen aber auch,
die Partie offen zu halten. Nach dem Wechsel war dann Schluss mit lustig:
Die Bad Emser spielten fortan mit der Konsequenz, die sie im bisherigen
Verlauf der Runde ausgezeichnet hat. Fast schon logische Folge: Von 15:15
zogen die Gastgeber Tor um Tor davon, erlaubten der HSG Untere Ahr nur noch
fünf eigene Treffer und feierten am Ende einen Sieg, der nie ernsthaft in
Gefahr war. „Ein paar Tore mehr über die Außen hätten wir noch machen
können“, sagte Driesch. „Aber insgesamt war das eine klasse Leistung.“ Einen
bemerkenswerten Auftritt legte dabei Max Schreiber hin, der 20 Minuten lang
geschont wurde, aber trotzdem noch elf Tore warf. „Das war schon eine starke
Leistung“, lobte Driesch seinen besten Werfer. Tore für Bad Ems: Hielscher
(1), Schreiber (11), F. Schaust (3), Simmer (4), Lohmann (2), J. Weldert
(1), Frank (1), D. Weldert (2), Berges (3). ros
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 6. Dezember 2011)
Spieltag 26./27.11.2011
Markus Rollinger vernagelt seinen Kasten
Rheinlandliga
TV Bad Ems kanzelt den Tabellenzweiten HSV
Rhein-Nette mit sage und schreibe 31:16 ab
Von unserem Redakteur Stefan Nink
Bad Ems. Eine bitterböse Abreibung verpasste Handball-Rheinlandligist TV Bad
Ems seinem Lieblingsgegner HSV Rhein-Nette. Beim 31:16 (16:4) waren die
Kombinierten aus Andernach, Miesenheim und Plaidt nur ein besserer
Sparringspartner für die wie entfesselt aufspielenden Kurstädter, die sich
bestens aufgelegt präsentierten und ihr treues Publikum beim letzten
Heimspiel des Jahres glänzend unterhielten.
Vor allem die Deckung der Schwarz-Weißen war von den so stark in die Runde
gestarteten Gästen kaum zu überwinden. Sehr schnell auf den Beinen, viele
Aktionen des Gegners vorausahnend: Was die in der gesamten Partie ohne jede
Zeitstrafe bleibenden Einheimischen in punkto Torverhinderung an diesem
Abend boten, war allererste Sahne. Wie auch der Auftritt von Keeper Markus
Rollinger, der im ersten Durchgang die fast unglaubliche Quote von 78
Prozent gehaltener Bälle aufwies und seinen Kasten geradezu vernagelte.
„Er hat fast immer in der Ecke gestanden, in die die Würfe kamen“,
berichtete TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser, der ein solches Bollwerk seiner
Bad Emser schon lange nicht mehr erlebt hatte. Nur viermal musste Rollinger
das Spielgerät während der ersten 30 Minuten aus dem Netz fischen. Die
HSV-Akteure schienen reihenweise der Verzweiflung nahe zu sein. Dabei waren
die Gäste mit dem Zwischenstand von 16:4 sogar noch gut bedient, denn die
Gastgeber vergeigten in der Anfangsphase gleich ein halbes Dutzend an
Hochkarätern, ehe ausgerechnet nach der Auszeit des bisherigen
Tabellenzweiten der Express ins Rollen kam und es kein Halten mehr gab.
In der zweiten Halbzeit gaben sich die Bad Emser zunächst nicht zufrieden
mit dem Erreichten und bauten den Vorsprung mit konsequentem Spiel sogar auf
26:7 aus (49.). Immerhin konnten die Rheinländer, die ohnehin
ersatzgeschwächt in der Silberauhalle angetreten waren und bereits nach
einer Viertelstunde auf ihren schmerzhaft am Schienbein geprellten
Spielmacher Jörn Kobusch verzichten mussten, das Resultat in der
Schlussphase kosmetisch noch ein wenig erträglicher gestalten.
Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer, Braun (4), Dübbers (2), Hens
(1), Alexander Ulges (6), Enke (6), Wamser (6/4), Adrian Ulges, Balmert (1),
Pammer (2), Helbach (2), Zöller (1).
Schiedsrichter: Willibald Nemeth (Weibern) und Günter Schwarz
(Ahrweiler).
Siebenmeter: 4/4 : 3:2
Strafzeiten: 0:2 – Zuschauer: 90.
Spielfilm: 1:1, 5:1, 9:2, 15:3, 16:4 – 19:4, 26:7, 26:10, 31:16.
Nächste Aufgabe für Bad Ems: am kommenden Samstag, 18 Uhr, bei der HSG
Wittlich.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 28. November 2011)
TVBE-Reserve hat besseres Ende für sich
Verbandsliga Ost
Beim umkämpften 26:24 gegen GW Mendig gelingt
im sechsten Auftritt der fünfte Erfolg
Bad Ems. Heimstärke hat die zweite
Garnitur des TV Bad Ems einmal mehr in der Verbandsliga Ost bewiesen: Mit
dem 26:24 (11:11) gegen die Grün-Weißen aus Mendig hat die Reserve beim
sechsten Saison-Auftritt in heimischer Umgebung zum fünften Mal die beiden
Zähler kassiert und sich auf den fünften Tabellenplatz vorgeschoben.
In einer weitgehend ausgeglichenen Partie fiel die Entscheidung erst auf den
allerletzten Drücker. Nachdem Valeriy Schneider den TVBE per Gegenstoß mit
25:24 in Führung gebracht hatte, parierte Torwart-Routinier Carsten Noll
freistehend einen Mendiger Angriff. Im Gegenzug machte dann Andreas Klute
mit seinem achten Treffer des Tages endgültig alles klar für die Kurstädter.
stn
Bad Ems II: Noll – Schaarschmidt (4), Schneider (2), Schäfer (2),
Furtak (6/3), Klute (8/1), Westermeyer, Oeser, Junker (2), Schaust (2).
Schiedsrichter: Willibald Nemeth (Weibern) und Günter Schwarz
(Ahrweiler).
Siebenmeter: 6/4:5/3
Strafzeiten: 1:5 – Zuschauer: 40.
Spielfilm: 2:4, 4:7, 5:9, 9:9, 11:11 – 13:12, 13:16, 17:17, 20:21,
24:24, 26:24.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 28. November 2011)
A-Jugend unterliegt
Verbandsliga
TV Bad Ems verliert 24:26 in Vallendar
Bad Ems. Nach über einem Jahr ohne
Niederlage hat es die A-Jugend-Handballer des Turnvereins Bad Ems wieder
einmal erwischt. Beim TV Vallendar gingen die von Marcel Driesch und
Karl-Heinz Schreiber trainierten Talente von der Insel Silberau beim
benachbarten TV Vallendar mit 24:26 (12:12) leer aus.
„Wir haben gefühlt 30 Fahrkarten geschossen. So kann man nicht gewinnen“,
sagte Driesch, der mit ansehen musste, wie eine Chance nach der anderen
verballert wurde. „Bei unseren Jungs habe ich den allerletzten Willen
vermisst.“
Nachdem der erste Durchgang mit wechselnden Führungen ausgeglichen verlaufen
war, kamen die Bad Emser nach Wiederbeginn besser zur Geltung und schienen
beim 17:14 wieder einmal auf der Siegerstraße zu sein. Doch urplötzlich
geriet Sand ins Getriebe des TVBE. „Es kam ein Bruch in unsere Aktionen,
wobei ich auch sagen muss, dass wir im Grund genommen das ganze Spiel nicht
richtig in Tritt gekommen sind“, analysierte Driesch. Beim 21:20 lag seine
Sieben letztmals vorne. Nachdem die Chance zum Ausgleich nicht genutzt
werden konnte, sorgten die Vallendarer in der letzten Sekunde der Partie für
den Schlusspunkt. stn
Tore für den TVBE: Gerrit Wamser (10), Maximilian Hielscher (1), Max
Schreiber (2), Frank Schaust (2), Paul Junker (3), Lukas Simmer (5), Jan
Weldert (1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 28. November 2011)
Spieltag 19./20.11.2011
Wamser legt Grundstein zum Sieg
Rheinlandliga
Talent trifft beim 35:27 des TV Bad Ems gegen
den TV Welling neun Mal – Vorentscheidung direkt nach der Pause
Von unserem Redakteur Marco Rosbach
Bad Ems. Die mahnenden Worte des Trainergespanns Andreas Klute/Klaus
Ohnhäuser haben Wirkung gezeigt, von Unterschätzen keine Spur: Mühelos
spielte sich der Handball-Rheinlandligist TV Bad Ems zu einem nie
gefährdeten 35:27 (16:11)-Heimsieg gegen den im Vorfeld wesentlich höher
eingeschätzten TV Welling. Mit diesem Pflichterfolg beendete der langjährige
Oberligist von der Lahn seine kurze Durststrecke und glich seine
Punktebilanz auf 8:8 aus.
„Nur in den letzten zehn Minuten haben wir etwas die Zügel schleifen
lassen“, sagte Klaus Ohnhäuser. „Ansonsten war das eine tadellose Leistung
unserer Mannschaft.“ Und das Urgestein des TV Bad Ems ergänzte: „Das war für
unser nächstes Heimspiel kommendes Wochenende ein wichtiges Signal.“ Denn am
Samstag kommt mit dem Tabellenzweiten HSV Rhein-Nette ein Team in die
Silberauhalle, das mehr zu bieten hat als die massiv abstiegsbedrohten
Wellinger.
In einer ruppigen Partie konnten die Gäste bis zu Pause noch halbwegs
mithalten und den Rückstand in einem einigermaßen erträglichen Rahmen
halten. Mit nur elf Gegentreffern demonstrierten die Bad Emser aber auch vor
dem Seitenwechsel schon Abwehrstärke, an der auch Markus Rollinger im Tor
seinen Anteil hatte. Die entscheidende Phase der Partie dann zu Beginn von
Durchgang zwei: Drei schnelle Tore des A-Jugendlichen Gerrit Wamser waren
die Vorentscheidung, von 19:11 baute Bad Ems den Vorsprung auch konsequent
aus und hatte spätestens beim 30:17 in der 48. Minute alle Zweifel am
Heimsieg beseitigt.
„Gerrit hat einen tollen Tag erwischt“, lobte Klaus Ohnhäuser das Bad Emser
Talent, das nicht nur mit insgesamt neun Treffern bester Werfer der ersten
Mannschaft war, sondern zuvor auch schon zehn Tore beim 26:20 der A-Jugend
gegen den SV Urmitz beigesteuert hatte.
Dass der Vorsprung in der Schlussphase noch etwas schmolz, konnten die
beiden Trainer des TV Bad Ems ihrem Team verzeihen. „Was zählt, ist, dass
wir uns so souverän behauptet haben“, so Ohnhäuser.
TV Bad Ems: Rollinger, Sorger - Krenzer (6/2), Braun, Hens (3),
Alexander Ulges (5), Enke (2), Zöller (5), Wamser (9), Adrian Ulges (1),
Helbach, Dübbers (2), Pammer (1), Balmert (1).
Schiedsrichter: Klöckner/Wilhelm (Kastellaun). - Zuschauer:
100.
Siebenmeter: 3/2:3/3. - Zeitstrafen: 4:3.
Spielfilm: 4:4, 7:5, 10:6, 13:8, 16:11 – 19:11, 22:12, 30:17, 31:23,
35:27.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 21. November 2011)
Furtak entscheidet Partie im Alleingang
Handball
TV Bad Ems II siegt ohne große Mühe gegen Römerwall II – Urmitz im
Spitzenspiel auf der Silberau chancenlos
Bad Ems. Nicht nur die
Rheinlandliga-Mannschaft des TV Bad Ems hatte Grund zu jubeln, auch die
Handball-Reserve von der Silberau und die A-Jugend waren am Wochenende
erfolgreich.
Verbandsliga Ost
TV Bad Ems II - HSG Römerwall II 26:20 (9:8). Die Gastgeber kamen nur
schwer in die Partie, leisteten sich sehr viele Fehlpässe und hatten
Probleme mit der offensiven Deckung, die Römerwalls Reserve praktizierte.
Doch das war alles Nebensache. Denn nach dem Wechsel kam der große Auftritt
des Robert Furtak: Von 9:8 zog Bad Ems binnen acht Minuten auf 19:9 davon,
wobei Furtak in dieser Phase sechs seiner insgesamt zwölf Tore markierte.
„Das war ganz stark“, schwärmte auch TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser, der auch
dem Rest der Mannschaft ein Lob aussprach: „Die Spieler sind ruhig geblieben
und haben den Vorsprung souverän über die Zeit gebracht.“ In dieser Phase
machte sich die große Erfahrung in der Abwehr bemerkbar, auch Carsten Noll
bot im Tor eine starke Leistung. Römerwall versuchte alles und nahm Jörg
Hildesheim in Manndeckung, der gewünschte Effekt blieb aber aus. „Dadurch
hatten wir viel Raum, den wir auch genutzt haben“, sagte Ohnhäuser.
Bad Ems II: Schmidt, Noll - Vogel, Schaarschmidt (3), Wallroth (1),
Schneider (4), Schäfer, Furtak (12/3), Klute (2/1), Hildesheim (3),
Westermayer (1), Rüger.
Schiedsrichter: Daniel Freese (Wissen).
A-Jugend-Verbandsliga Ost
TV Bad Ems - SV Urmitz 26:20 (14:13). Die Bad Emser A-Jugend bleibt
in der Verbandsliga das Maß der Dinge und steuert sicher auf
Rheinlandliga-Kurs. Da auch Urmitz trotz der Niederlage im Spitzenspiel
einen der drei Qualifikationsplätze belegen dürfte, ist der Sieg doppelt
wichtig. „Die Ergebnisse werden mitgenommen, so hätten wir schon 4:0 Punkte
gegen Urmitz“, erklärt Klaus Ohnhäuser. Die Bad Emser leisteten sich nur
eine kurze Phase, in der sie etwas nachlässig agierten. Dadurch kamen die
Gäste vor der Pause noch mal ran und verkürzten nach 6:11-Rückstand auf
13:14. „Nach dem Seitenwechsel bot unsere Mannschaft dann eine überragende
Leistung“, lobte Ohnhäuser. Herausragender Spieler: Gerrit Wamser, der 10
der 26 Tore markierte. ros
Tore für Bad Ems: Schreiber (4), Junker (5), Schaust (1), Simmer
(3/1), Wamser (10), D. Weldert (2), J. Weldert (1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 22. November 2011)
Spieltag 12./13.11.2011
Drei kurze Phasen kosten TVBE ein
Erfolgserlebnis
Handball-Rheinlandliga
Bad Ems muss sich beim TV Bitburg mit 31:35
beugen
Bitburg. Die Spitzenplätze in der
Handball-Rheinlandliga sind für den Turnverein Bad Ems nach der 31:35
(12:18)-Niederlage beim TV Bitburg vorerst außer Reichweite. „Wir haben
nicht schlecht und auf Augenhöhe gespielt“, bilanzierte TVBE-Sprecher Klaus
Ohnhäuser nach der verlorenen Neuauflage des Pokalspiels. Dennoch reichte es
nicht, Zählbares aus der Bierstadt mit an die Lahn zu bringen.
Drei kurze Phasen mit jeweils drei Gegentreffern kosteten die Schützlinge
von Andreas Klute die Aussichten auf das angepeilte Erfolgserlebnis. Von
10:10 auf 13:10, von 13:11 auf 16:11 und von 23:19 auf 26:21 konnten die
Eifeler die Führung zunächst herauswerfen und dann den Vorsprung ausbauen.
„Da haben wir unsere Angriffe zu früh abgeschlossen und die Bälle teilweise
überhastet am Tor vorbei geworfen. Die Jungs wollten da zu schnell zu viel,
Bitburg hat dies mit Gegenstößen bestraft“, blickte das Urgestein des TVBE
auf die Partie in der Halle der Edith-Stein-Hauptschule zurück.
So stand am Ende einer wohltuend fairen und vom Ehepaar Schumacher sehr
umsichtig geleiteten Partie die vierte Saisonschlappe der Schwarz-Weißen.
Bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft bot Thorsten Schaust eine gute
Partie und bildete als Vertreter des aus beruflichen Gründen fehlenden
Markus Rollinger mit Caspar Sorger ein gutes Gespann.
Nun warten zwei Heimspiele auf den TVBE. Zunächst kreuzt Aufsteiger TV
Welling, dann Spitzenteam HSV Rhein-Nette in der Sporthalle auf der Insel
Silberau auf. Gelingen zwei Erfolge, sieht die Handballwelt für die bisher
unter Wert platzierten Bad Emser ziemlich schnell wieder viel freundlicher
aus.stn
TV Bad Ems: Sorger, T. Schaust - Krenzer (2), Braun (2), Hens (6),
Dübbers (1), Alexander Ulges (7), Balmert (1), Adrian Ulges (1), Wamser
(9/3), Enke (2), Pammer.
Schiedsrichter: Elfi und Egon Schumacher (Weibern).
Siebenmeter: 4/4 : 3/3 – Zeitstrafen: 3:2
Spielfilm: 2:4, 4:5, 8:6, 10:10, 13:10, 16:11, 18:12 – 18:16, 20:18,
23:19, 26:21, 28:23, 33:30, 35.31.
Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am Samstag, 19.30 Uhr, gegen den TV
Welling.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 14. November 2011)
Bad Ems II wird in der ersten Halbzeit
überrannt
Handball-Verbandsliga
TuS Horchheim lässt im Derby den Kurstädtern
beim glatten 28:17 (14:5) keine Chance
Horchheim. In stimmungsvoller
Atmosphäre – in Ermangelung einer Tribüne stehen die Zuschauer direkt am
Spielfeldrand – kassierten die Verbandsligahandballer des TV Bad Ems II beim
TuS Horchheim eine 17:28 (5:14)-Niederlage. „Unsere Mannschaft ist von den
Horchheimern in der ersten Halbzeit überrannt worden“, analysierte Klaus
Ohnhäuser das Derby. Die ohne ihre Routiniers Jörg Hildesheim, Frank Lohmann
und Andreas Klute angetretenen Gäste leisteten sich sehr viele technische
Fehler, warfen im Angriff schlecht und hatten zudem das Pech, dass in der
Abwehr zu viele Abpraller in den Händen des Gegners landeten. Mit lediglich
fünf erzielten Treffern während der ersten 30 Minuten war so für die zweite
Welle des TVBE kein Staat zu machen.
Der zweite Abschnitt konnte zwar nahezu ausgeglichen gestaltet werden. Dies
war aber auch der Tatsache geschuldet, dass der TuS mit der klaren Führung
im Rücken merklich zurücksteckte. stn
TV Bad Ems II: Schmidt, Noll - Wallroth, Driesch, Junker, Simmer, F.
Schaust, Schäfer, Schneider, Vogel, Schaarschmidt.
Schiedsrichter: Manfred Gilgenbach (Welling).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 14. November 2011)
Spieltag 05./06.11.2011
TV Bad Ems II bezwingt Nachbar TuS
Bannberscheid mit 30:29
Bad Ems. Mit seinem zehnten Treffer
zehn Sekunden vor dem Spielende besiegelte Robert Furtak den überraschenden
30:29 (15:15)-Heimerfolg des Handball-Verbandsligisten TV Bad Ems II gegen
den Lokalrivalen TuS Bannberscheid. „Ein glücklicher Sieg“, resümierte
TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser nach fast durchweg ausgeglichenen 60 Minuten
in der Sporthalle auf der Insel Silberau. Mit den beiden überragenden
Torwart-Oldies Thomas Schmidt und Carsten Noll als Rückhalt erwiesen sich
die Kurstädter als das routiniertere Team. „Bannberscheid ist mit viel
Tempo, aber ziemlich kopflos angerannt“, so Ohnhäuser. Die Führung wechselte
ständig. Nachdem der TVBE mit 20:16 vorne lag, hatten die Westerwälder beim
25:26 den Spieß umgedreht. Doch letztlich behielten Andreas Klute (hier bei
einem seiner fünf Treffer) und Co. die Nerven und wurden mit zwei im Vorfeld
höchstens erträumten Punkten belohnt. TV Bad Ems II: Schmidt, Noll -
Wallroth (5), Vogel (1), Klute (5), Westermeyer, Schaarschmidt (3),
Schneider (3), Furtak (10/4), Ohnhäuser, Schreiber (3), Weldert.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 7.
November 2011)
Furiose zweite Halbzeit
Handball
A-Jugend des TVBE gewinnt 35:23
Bad Ems. Nachdem es nach 30 von ihnen
weitgehend pomadig geführten Minuten nur 15:15 gestanden hatte, kamen die
sieggewohnten A-Jugend-Handballer des TV Bad Ems im Verbandsligaspiel bei
der HSG Westerwald am Ende doch noch zu einem überaus glatten 35:23-Sieg.
Dabei hatten die Gäste zunächst Probleme mit der offensiven Deckung der
Kombinierten. Nach der Pause aber gab es nach deutlichen Hinweisen des
Trainergespanns Marcel Driesch und Karl-Heinz Schreiber kein Halten mehr.
Nach dem 17:16 zog der Tabellenführer über 23:20 mit einem sagenhaften
9:0-Lauf gegen konditionell nachlassende Einheimische auf 32:20 davon.
Maßgeblichen Anteil daran hatte Keeper Thorsten Schaust, der seinen Kasten
regelrecht vernagelte. Für die TVBE-Tore sorgten Gerrit Wamser (8), Max
Schreiber (7), Frank Schaust (8), Paul Junker (2), Johannes Berges (4),
Lukas Simmer (5) und Till Bilo (1). stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 7.
November 2011)
Spieltag 29./30.10.2011
Bad Ems wird im Hunsrück demontiert
Handball-Rheinlandliga
Schwacher TV läuft beim 18:36 bei der HSG
Irmenach in eine Flut an Gegenstößen
Von unserem Redakteur Michael Bongard
Kleinich. Das ist eine Demonstration der ausgewiesenen Stärke der HSG
Irmenach/Kleinich/Horbruch gewesen: Die Hunsrück-Handballer deklassierten in
der Rheinlandliga den TV Bad Ems mit 36:18 (12:7). Der Lohn nach dem
Kantersieg war die Tabellenführung. „In der Verfassung ist Irmenach ganz
klar der Titelkandidat Nummer eins“, meinte der Bad Emser Trainer Andreas
Klute nach dem Abpfiff der einseitigen 60 Minuten.
Die Gäste setzten im Tor auf Youngster Caspar Sorger, erst nach 45 Minuten
stellte sich Ex-Zweitliga-Keeper Markus Rollinger zwischen die Pfosten. „Wir
wechseln immer ab“, begründete Klute die Aufstellung, die seinen Kollegen
Bach ein wenig überrascht hatte. Sorger machte seine Sache vor der Pause
gut, danach bekam er aber „auch keine Hand mehr an den Ball“, wie sein
Trainer sagte: „Aber da war ja auch keine Abwehr mehr da. Wir haben in der
zweiten Hälfte gefühlte 15 Gegenstoßtore bekommen. Insgesamt haben wir nie
Tempo machen können, das war einfach schwach.“
Eine knappe Viertelstunde konnte Klutes Turnverein vor rund 200 Zuschauern
im Kleinicher Hirtenfeld mithalten, dann zog Irmenach dank dreier Konter von
4:4 (14.) auf 7:4 (17.) davon. Den Grundstein zum Kantersieg legte in diesen
150 Sekunden Torwart Christian Endel, der alle drei Gegenstöße mit präzisen
Vorlagen vorbereitete. Am Ende hatte Endel sechs Assists zu Buche stehen –
und nicht nur das: Er hielt zudem zwei Siebenmeter und wehrte 67 Prozent der
Bad Emser Würfe ab. Eine sagenhafte Quote.
„So sollte es eigentlich immer laufen“, sagte Endel. „Endlich kam mal unser
Gegenstoßspiel zur Geltung. Das hatte bisher noch nicht so geklappt in
dieser Saison.“ Wie so vieles. Doch jetzt scheint der Ex-Drittligist in der
fünftklassigen Rheinlandliga angekommen zu sein. Auch Trainer Markus Bach
erkannte: „Ich denke, der Druck ist jetzt bei uns abgefallen.“
Die bemitleidenswerten Gäste waren nur ein Spielball für die Hunsrücker, ab
der 35. Minute begann das Irmenacher Schaulaufen. Am Ende lagen 18 Tore
zwischen den beiden Klubs. „Der Gegner war total überfordert“, meinte Endel.
TV-Trainer Klute unterschrieb das sofort: „Die Leistung in der zweiten
Hälfte ist für mich unerklärlich gewesen.“
Irmenach übernahm mit dem Kantersieg die Tabellenführung, die Laune von
Trainer Bach wird immer besser. Vor zwei Wochen nach dem knappen 34:31 gegen
Kastellaun hatte er sein Team noch als Ansammlung „arroganter Einzelspieler“
verhöhnt, jetzt gab er versöhnliche Worte von sich: „Das war schon gut.
Heute falle ich mal nicht über meine Mannschaft her.“
HSG Irmenach-K.-H.- TV Bad Ems36:18 (12:7)
Irmenach-Kleinich-Horbruch: Endel – Schub (3), Adam (1), Dämgen (3),
Sveinsson (1), Mulliqi (5), Vasek (2), Kiesel (2), Gedert (6), Weber, Faust
(7), Shalimov (6/1).
Bad Ems: Sorger, Rollinger – Zöller (1), Dübbers (2), Pammer, Krenzer,
Adrian Ulges (2), Hens (3), Enke (2), Balmert (2), Wamser (5), Braun (1).
Schiedsrichter: Maurer (Morbach) und Mildenberger (Tiefenstein).
Zuschauer: 200.
Spielfilm: 4:4 (14.), 7:4 (17.), 10:6 (25.), 12:7 (Halbzeit); 17:8
(36.), 23:13 (48.), 30:15 (55.), 36:18 (60.).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 31. Oktober 2011)
Frank Schaust nutzt die Lücken ganz
clever aus
Handball-Verbandsliga
Bad Ems II - Weibern II 34:32
Bad Ems. Unter der ordentlichen Leitung
der beiden Nachwuchsspieler Thorsten Schaust und Jan Weldert, die für den
ausgebliebenen Unparteiischen zur Pfeife griffen, kamen die
Verbandsliga-Handballer des TV Bad Ems II gegen den TuS Weibern II zu einem
34:32 (17:11)-Heimsieg. „Beide befinden sich derzeit in der Ausbildung zum
Übungsleiter, zu der auch der Schiedsrichter-Schein gehört. Somit war das
für Thorsten und Jan eine gute praktische Übung“, so TVBE-Sprecher Klaus
Ohnhäuser, der lobende Worte für die beiden Grünschnäbel bei ihrer
Schiri-Premiere im Seniorenbereich fand.
Die Einheimischen erspielten sich nach ausgeglichenem Beginn (4:2, 5:5, 8:7)
so langsam Vorteile und zogen von der 17. bis zur 24. Minute von 11:8 auf
15:8 davon.
Die beiden Routiniers Jörg Hildesheim und Andreas Klute hatten vorher
offenbar besonders viel Zielwasser getrunken und netzten fast nach Belieben
ein. Im zweiten Durchgang wurde es den Eifelern zu bunt, sie nahmen das Bad
Emser Duo in Manndeckung. So wurde es bei den Kurstädtern zunächst zwar
holprig und der TuS kam über 26:23 auf 31:29 heran (56.). Doch dann schlug
die Stunde des jugendlichen Linkshänders Frank Schaust, der die sich
bietenden Lücken konsequent nutzte und mit drei blitzsauberen Toren die
Partie endgültig zugunsten der Einheimischen entschied. stn
TV Bad Ems II: Schmidt, Noll - Vogel, Klute (10/4), Westermeyer,
Schaarschmidt (2), Schäfer (2/1), Hildesheim (9), Schaust (8), Junker (2),
Berges (1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 31. Oktober 2011)
Spieltag 22./23.10.2011
TV Bad Ems nimmt Punkte aus Kastellaun
mit
Handball-Rheinlandliga
Kurstädter gewinnen im Hunsrück mit 31:24 –
Partie der Reserve wird abgesagt
Von unserem Redakteur Stefan Nink
Kastellaun. Eine überzeugende Leistung lieferten die
Rheinlandliga-Handballer des Turnvereins Bad Ems beim punktlosen
Schlusslicht HSG Kastellaun/Simmern ab, nahmen die beiden wichtigen Zähler
mit einem 31:24 (17:10) aus dem Hunsrück mit in die Kurstadt und gestalteten
ihr Konto wieder positiv.
Dabei ragten aus dem von Andreas Klute trainierten und ohne den verletzten
Routinier Udo Helbach angetretenen Team vier Akteure heraus: Alexander Ulges,
der mit seiner bekannten Dynamik dem Spiel der Schwarz-Weißen gut tat und
fünf seiner am Ende sechs Treffer während der ersten 30 Minuten markierte.
Fast umgekehrt macht es Peter Zöller, bei dem in der Endabrechnung
stattliche acht Treffer zu Buche schlugen, von denen er ein halbes Dutzend
im zweiten Abschnitt markierte. Am Kreis wurde Jörg Balmert immer wieder
geschickt in Szene gesetzt, verwertete seine Gelegenheiten eiskalt und gab
den HSG-Torhütern immerhin siebenmal das Nachsehen. Top-Mann Nummer vier war
einmal mehr Schlussmann Markus Rollinger, der mit der fantastischen Quote
von 42 Prozent gehaltener Bälle aufwartete. „Damit kann man kaum noch
verlieren“, lobte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser den gedrungenen Mann
zwischen den Bad Emser Pfosten.
Die Silberauer beeindruckten im ersten Abschnitt mit einer bärenstarke
Wurfausbeute, fast jeder Angriff wurde auch erfolgreich abgeschlossen. „Da
sind uns lediglich drei Fehlwürfe unterlaufen“, konnte Ohnhäuser nur
Positives über die Abteilung Attacke berichten.
Zwar verpennte der TVBE den Start in die zweiten 30 Minuten und leistete
sich dabei überwiegend in Unterzahl einen 1:5-Lauf, doch schnell kam das
Team wieder in die Spur und stellte nach dem 15:18 mit drei schnellen Toren
den Vorsprung wieder in komfortablere Dimensionen. So geriet der angepeilte
Erfolg bei den Hunsrückern, die Ohnhäuser derzeit unter Wert platziert
sieht, nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (3/3), Braun (2), Hens,
Alexander Ulges (6), Enke (1), Wamser, Zöller (8), Adrian Ulges (1), Pammer
(1), Balmert (7), Dübbers (2).
Schiedsrichter: Langelage und Rolser (Sinzig). - Zuschauer:
150.
Siebenmeter: 4/1 : 3/3. - Zeitstrafen: 3:3.
Spielfilm: 0:2, 2:4, 4:5, 8:11, 8:14, 10:17 – 15:18, 15.21, 18:24,
22:29, 24:31.
Nächste Aufgabe für den TV Bad Ems: am Samstag, 19.30 Uhr, bei der HSG
Irmenach-Kleinich-Horbruch.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 24. Oktober 2011)
A-Jugend marschiert weiter
Handball
Bad Ems überzeugt bei 27:21-Sieg in Bendorf
Bad Ems. Die A-Jugendhandballer des TV
Bad Ems liegen nach dem 27:21 (13:8)-Sieg in Bendorf weiter auf
Oberliga-Kurs. „Wir haben mit Konzept gespielt“, freute sich Trainer
Karl-Heinz Schreiber mit seinem Kollegen Marcel Driesch über den starken
Auftritt ihrer Talente. „Die Einstellung stimmte, alle sind zum Zug
gekommen“, zollten die Übungsleiter ihren Jungs Lob für den überzeugenden
Sieg, der gemessen an den vielen Torchancen noch wesentlich höher hätte
ausfallen können.
TVBE-Tore: Max Schreiber (8), Lukas Simmer (5), Max Hielscher (4), Frank
Schaust (3), Johannes Berges (2), Dominik Frank (1), Jan Weldert (1), Paul
Junker (1), Kevin Kühling (1) und Daniel Hildebrand (1).
Beim 26:25 (17:13)-Erfolg der TVBE-Frauen gegen GW Mendig trafen Angelika
Findling (9/1), Kirsten Leukel (3), Judith Kaden (3), Katharina Heinz (3/1),
Bianca Schmidt-Engels (2/1), Silke Pfeffer-Leukel (2), Jana Wellmann (2) und
Irene Theobald (2) ins Schwarze.
Die Schützen beim 26:21 (15:6) der dritten TVBE-Garde gegen den SSV Wissen:
Michael Sauerwein (7), Marcel Driesch (5), Christian Vogt (3), Oliver Minor
(3), Klaus Rüge (2), Bruno Heinz (2), Moritz Hinze (2) und Ralf Sauerwein
(2).stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Donnerstag, 27. Oktober 2011)
Spieltag 15./16.10.2011
Balmert und Zöller wecken Bad Ems auf
Rheinlandliga
TV gewinnt nach schwachem Start Heimspiel
gegen starken Aufsteiger Gösenroth mit 34:30
Von unserem Mitarbeiter Tom Neumann
Bad Ems. Knapp zehn Minuten waren erst gespielt in der Sporthalle auf der
Silberau, doch schon zu diesem frühen Zeitpunkt musste es einem angst und
bange werden um den TV Bad Ems. Das Heimspiel in der Handball-Rheinlandliga
gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler lief alles andere als nach Plan, auch
wenn man „nur“ mit 1:3 hinten lag. Doch die Verunsicherung nach dem
schwachen Spiel in der Vorwoche in Urmitz war dem Team deutlich anzumerken.
„Doch dann haben wir irgendwie den Schalter umgelegt“, sagte TV-Trainer
Andreas Klute nach einem am Ende noch ungefährdeten 34:30 (17:13)-Erfolg
seiner Mannschaft.
„In den ersten zehn Minuten haben wir lethargisch agiert“, urteilte Klute.
„In dieser Phase haben wir gemerkt, wie sehr uns Alexander Ulges als Motor
in den ersten Minuten fehlt.“ Ulges hatte studienbedingt pausiert. „Die
Spieler haben sich nur angeschaut und gefragt, wer denn jetzt das Tempo
vorgibt.“ Als sich die TV-Akteure dann nicht mehr nur anschauten, sondern
auch agierten, machten sie binnen sechs Minuten aus einem 1:3 ein 6:3 (16.).
Besonders Kreisläufer Jörg Balmert, am Ende mit neun Toren bester Schütze
auf dem Feld, trieb sein Team in dieser Phase mit wichtigen Toren an. „Wir
haben das Missmatch in der Mitte gesehen, dort hatte die SG zwei kleine
Spieler“, sagte Klute. Der große und robuste Balmert nutzte seine
körperlichen Vorteile – und hatte nicht selten die Gegenspieler noch „am
Körper hängen“, nachdem er den Ball bereits im Netz versenkt hatte.
Die Führung sollten die Gastgeber bis zum Schluss nicht mehr abgeben, ein
Spaziergang war der Rest der Partie dennoch nicht. Zwischenzeitlich führte
Bad Ems mit sechs Toren (13:7, 24.), ließ den Gegner dann aber bis zur Pause
wieder auf 13:17 herankommen. „Ich bin stinksauer in die Kabine gegangen und
habe die Jungs erst mal zusammengefaltet“, sagte Klute. „Wir hätten den
sicheren Vorsprung schon zur Pause noch deutlicher gestalten können,
stattdessen kassieren wir zehn Sekunden vor der Pause noch einen
Gegentreffer. Das war unnötig.“
Vielleicht aber war es auch der tollen Moral der Gäste geschuldet, die zu
keinem Zeitpunkt aufgaben und sich in Hälfte zwei noch einmal bis auf 27:29
herankämpften (54.). „Dann aber haben wir Abschlüsse gesucht, die nicht zu
verstehen sind“, ärgerte sich Gästetrainerin Jutta Noll. „Wir haben nicht
das umgesetzt, was wir wollten. Uns fehlt es zu oft noch an der Geduld. Bad
Ems war heute Abend diese vier Tore Unterschied cleverer, das muss man
zugeben.“
„Ich hatte nicht erwartet, dass sich Gösenroth immer wieder mit hohem Tempo
herankämpfen würde“, lobte Klute den Aufsteiger. „Die haben immer einen
draufgelegt.“ Aus dem eigenen Team hebt der Trainer nur ungerne Spieler
hervor, Peter Zöller aber bekam ein Sonderlob. „Der hat gewirbelt wie ein
Großer.“
TV Bad Ems - SG Gösenroth/L. 34:30 (17:13)
Bad Ems: Rollinger, Sorger - Zöller (6), Dübbers, Pammer, Krenzer
(2), Helbach (2), A. Ulges (4), Hens (2), Enke, Balmert (9), Wamser (5/2),
Braun (4).
Gösenroth/Laufersweiler: Schneider, Lengerl - Staffel (2), J. Tatsch
(4), Stumm, Dreher (2), Saidensal (2), Peltsch (5), Schneider, Gerhard (1),
Hübner (8), A. Tatsch (2/2), Fritz (4).
Schiedsrichter: Willibald Nemeth (Weibern) und Günter Schwarz
(Ahrweiler) – Zuschauer: 80.
Siebenmeter: 3/2 : 4/2. - Zeitstrafen: 2:4.
Spielfilm: 0:1, 1:3, 6:3, 9:6, 13:7, 15:11, 17:13 - 18:13, 22:17,
22:20, 27:22, 29:27, 32:28, 34:30.
Nächste Aufgabe für den TV Bad Ems: am Samstag, 22. Oktober, 19.30 Uhr, bei
der HSG Kastellaun/Simmern.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 17. Oktober 2011)
A-Jugend an Tabellenspitze
Verbandsliga
Bad Ems bezwingt HSG Römerwall
Bad Ems. Die A-Jugend-Handballer des
Turnvereins Bad Ems haben auch das vierte Saisonspiel in der Staffel I der
Verbandsliga zu ihren Gunsten entschieden. Die von Marcel Driesch
trainierten Talente aus der Kurstadt gaben vor 90 Zuschauern in heimischer
Umgebung der HSG Römerwall mit 23:20 (12:9) das Nachsehen und verteidigten
damit ihren tabellarischen Platz an der Sonne.
In einer weitgehend ausgeglichenen Partie standen hüben wie drüben zwischen
den Pfosten wahre Extrakönner, die es den Schützen schwer machten. Fünf
Minuten vor der Pause legte der TVBE einen Zwischenspurt ein und setzte sich
innerhalb von zwei Minuten vom 8:8 auf 11:8 ab.
Nach Wiederbeginn versäumten die Gastgeber, den Sack zuzumachen, als sie
mehrfach freistehend den Ball verzogen. So wurde es knapp (13:13). Letztlich
aber berappelten sich die Bad Emser und ließen sich auch am Ende von der
offenen Manndeckung der Römerwaller nicht mehr aufhalten.
TVBE-Tore: Lukas Simmer (9/5), Gerrit Wamser (6/3), Frank Schaust
(2), Max Schreiber (2), Domenik Frank (2), Johannes Berges (1), Paul Junker
(1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 17. Oktober 2011)
Spieltag 01./02.10.2011
Bad Ems wirft Klapthor warm
Rheinlandliga
Silberauer müssen sich beim SV Urmitz mit
23:30 geschlagen geben
Bad Ems. Unter den Top-Teams wollten
die Rheinlandliga-Handballer des TV Bad Ems heuer eigentlich mitmischen.
Daher passte die 23:30 (14:15)-Pleite beim zuvor noch punktlosen SV Urmitz
überhaupt nicht in den Kram der Kurstädter, die mit 2:4 Zählern der Musik
schon wieder frühzeitig hinterherlaufen.
Nach ausgeglichener erster Halbzeit stellten die unter Druck stehenden
Gastgeber zu Beginn des zweiten Abschnitts die Weichen auf Sieg. In
Unterzahl erhöhten sie zunächst auf 17:14 und zogen wenig später auf 21:15
davon (41.). Diesen Rückstand konnten die Silberauer nicht mehr wettmachen,
zumal die ihren früheren Torwart Alexander Klapthor regelrecht warmgeworfen
hatten und zudem Pech mit Holztreffern hatten, die meistens den
Einheimischen in die Hände fielen, was diese zu zahlreichen Gegenstößen
nutzten. „So haben wir sie eingeladen“, blickte Klaus Ohnhäuser zurück. Dass
sein TVBE zudem gleich drei Strafwürfe nicht in den Maschen unterbrachte,
passte ebenfalls ins Bild. stn
TV Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (4/2), Braun (3), Hens (7),
Zöller, Dübbers, Helbach, Adrian Ulges, Wamser (4), Balmert (1), Pammer,
Enke (4), Junker.
Schiedsrichter: Klöckner und Wilhelm (HSG Kastellaun/Simmern). -
Siebenmeter: 0 : 5/2.
Zeitstrafen: 5:1. - Zuschauer: 120.
Spielfilm: 2:0, 2:4, 5:5, 8:6, 12:10, 14:13 – 17:14, 21:15, 26:19,
29:21.
Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am Samstag, 15. Oktober, 19.30 Uhr, gegen
die SG Gösenroth/Laufersweiler.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 4. Oktober 2011)
A-Jugend feiert den dritten Sieg
Verbandsliga
JSG Untere Ahr - TV Bad Ems 15:20 – Gerrit
Wamsers „Heimspiel“
Bad Ems. Drittes Spiel, dritter
Triumph: Die A-Jugend-Handballer des Turnvereins Bad Ems haben sich mit dem
20:15 (11:6)-Sieg bei der JSG Untere Ahr keine Blöße gegeben, ihre
Spitzenposition in der Staffel I der Verbandsliga untermauert und nehmen
weiter vor dem SV Urmitz und dem HV Vallendar die Spitzenposition ein.
Zu Jubelstürmen rissen die Talente aus der Kurstadt ihren Trainer Marcel
Driesch mit ihren Darbietungen jedoch nicht hin. „Es war kein schönes Spiel.
Wir haben uns gerade im Angriff sehr viele technische Fehler und
Ballverluste geleistet“, monierte der kritische Übungsleiter in Abwesenheit
des zuletzt in zwei Begegnungen 15 Mal erfolgreichen Max Schreiber. Gut
klappte hingegen die Verteidigung bei den Bad Emsern.
Für einen TVBEler bedeutete die Partie in Sinzig etwas ganz Besonderes:
Gerrit Wamser. Der vor der Runde vom SV Urmitz an die Lahn gekommene
Nachwuchsmann, der bereits regelmäßig in der ersten Garnitur mitwirkt, war
bei seinem Auftritt in seinem Heimatort ganz besonders motiviert. Am Ende
standen zwei Treffer auf Wamsers Konto. Zudem trafen für die Bad Emser Frank
Schaust (4), Paul Junker (5), Lukas Simmer (4), Johannes Berges (2), Dominik
Frank (2) und Kevin Kühling (1) ins Schwarze. stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 4. Oktober 2011)
Spieltag 24./25.09.2011
Bad Ems kämpft sich in die Saison
Rheinlandliga
TV-Team setzt sich gegen HSG Biewer/Pfalzel
mit 26:20 durch und verhindert Fehlstart
Von unserem Redakteur Marco
Rosbach
Bad Ems. Zweites Heimspiel, erster Sieg für den Handball-Rheinlandligisten
TV Bad Ems: Die Mannschaft von Trainer Andreas Klute hat dem Druck
standgehalten und mit einem 26:20 (14:10)-Erfolg gegen die HSG Biewer/Pfalzel
die ersten beiden Punkte der Saison eingesammelt. „Die Leistung war
insgesamt viel besser als die der vergangenen Woche“, sagte Klutes
Trainer-Kollege Klaus Ohnhäuser nach dem Sieg.
Obwohl die Bad Emser von Beginn an besser und selbstbewusster agierten,
erlaubten sie sich in den ersten Minuten immer noch zu viele technische
Fehler und Fehlwürfe. Die Gäste aus Trier bestraften dies eiskalt und
erarbeiteten sich bis zur 18. Minute einen Zwei-Tore-Vorsprung (6:8).
Trainer Klute reagierte goldrichtig, nahm die Auszeit genau zur rechten Zeit
und fand wohl auch die richtigen Worte. Seine Mannschaft verstand das
Zeichen, beherzigte den Appell des Coachs und zeigte in der Folge ihr
schönstes Gesicht: Aus dem 6:8 machte der TV Bad Ems bis zur 28. Minute eine
fast schon vorentscheidende 14:8-Führung.
„Wir haben in dieser Phase enorm zugelegt und fast fehlerlos gespielt,
während sich Biewer durch viele Zeitstrafen mehr oder weniger selbst aus dem
Spiel genommen hat“, erklärte Ohnhäuser den Unterschied zwischen beiden
Teams.
Nach der Pause änderte sich daran nicht viel. Zwar verkürzten die Gäste, die
sich vor der Saison verstärkt hatten und auch in Bad Ems mit dem ehemaligen
Irmenacher Michael Klein und dem Ungarn Zoltan Ponyi antraten, Mitte des
zweiten Durchgangs noch einmal auf drei Tore (19:16), mehr war für sie aber
nicht drin. Bad Ems bewies tolle Moral, kämpfte verbissen um den ersten Sieg
der Saison und traf diesmal auch wesentlich besser als vor Wochenfrist beim
20:22 gegen den HSC Schweich.
Und wenn es mal nicht so gut lief, dann war einmal mehr auf den formidablen
Michael Rollinger im Tor der Mannschaft von der Silberau Verlass. „Michael
hatte eine tolle Quote, das war eine überragende Vorstellung“, sparte das
Bad Emser Urgestein Ohnhäuser nicht an Lob für den gut haltenden
Schlussmann.
TV Bad Ems: Rollinger, Sorger - Krenzer (7/5), Hens (1), Zöller (1),
Alexander Ulges (6), Enke (3), Dübbers (1), Helbach (1), Wamser (4), Balmert
(2), Adrian Ulges, Pammer, Braun.
Schiedsrichter: Peter Langelage/Dieter Rolser (Sinzig). -
Zuschauer: 90.
Zeitstrafen: 4:9. - Siebenmeter: 6/5:4/2.
Spielfilm: 2:1, 2:4, 6:5, 6:8, 14:8, 14:10 – 16:11, 19:13, 19:16,
23:18, 26:20.
Nächste Aufgabe für den TV Bad Ems: am Sonntag, 17 Uhr, in Urmitz.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 26. September 2011)
Reserve bricht in der Schlussphase ein
Verbandsliga Ost
Ärgerliche 23:27-Niederlage
Bad Ems. 60 Minuten dauert ein
Handballspiel – und das waren für die Reserve des TV Bad Ems am Samstag
knapp zehn Minuten zu viel. Zwar dominierte die Mannschaft von der Silberau
die Verbandsligapartie gegen den TV Moselweiß II über weite Phasen, ließ
sich am Ende aber aus dem Konzept bringen und brach letztlich ein. Die Gäste
aus Koblenz landeten einen 27:23 (11:14)-Auswärtssieg, den sie noch Mitte
der zweiten Halbzeit nicht für möglich gehalten hätten.
Ärgerlich, weil vermeidbar fand TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser die
Niederlage. „Denn eigentlich hatten wir den Gegner 50 Minuten ganz fest im
Griff. Vielleicht waren die Bad Emser einfach zu gut ins Spiel gekommen. Ein
leichtes Tor nach dem anderen – schon nach 15 Minuten stand es 5:0 für die
Gastgeber. Zwar verkürzte Moselweis bis zur Pause den Rückstand etwas, aber
in Gefahr schien die TVBE-Führung nie. Hektisch wurde es erst ab Minute 53:
Das Team von der Mosel glich an der Lahn zum 21:21 aus, ging eine halbe
Minute später erstmals in Führung und konnte sich in der Folge auf die
Nervosität der Kurstädter verlassen. „Nach dem 21:22 haben wir eine
Zwei-Minuten-Strafe kassiert und waren danach völlig von der Rolle“, sagte
Ohnhäuser. Frei verworfen, zu früh abgeschlossen, Gegentore in Überzahl – so
war der Erfolg der Koblenzer nicht zu verhindern. „In den letzten Minuten
sind wir dann eingebrochen.“ Der Beleg dafür: Nur zwei Treffer brachte die
eigentlich erfahrene Reserve von der 54. Minute bis zur Schlusssirene
zustande. Ohnhäuser: „Vielleicht waren wir uns nach dem 5:0 zu sicher.“ ros
TV Bad Ems II: Noll, T. Schaust - Vogel, Klute (8/1),Westermayer,
Furtak (1/1), Wallroth (1), Schaarschmidt (1), Lohmann (2), Schäfer (3/2),
Schneider (1), F. Schaust (3), Simmer (1), Junker (2).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 26. September 2011)
TVBE-Frauen kommen zu spät ins Spiel
Frauen-Bezirksliga
Bad Emserinnen verschlafen erste Hälfte gegen
Bassenheim II – Wolf pariert vier Siebenmeter
Bad Ems. Gleich vier
Siebenmeter hat Svenja Wolf, Torhüterin der Bezirksliga-Handballerinnen des
TV Bad Ems, pariert. Es gibt Spiele, in denen kann das genau jenes Quäntchen
sein, das über Sieg und Niederlage entscheidet. Beim 24:27 (9:14) gegen den
TV Bassenheim II wurde Wolf nicht für ihre Paraden belohnt. Zu spät kamen
ihre Vorderleute richtig ins Spiel, zu spät entdeckten sie ihr Kämpferherz,
um die Partie, die zur Pause schon entschieden schien, noch zu drehen. „Die
erste Halbzeit hat unsere Mannschaft förmlich weggeschenkt“, sagte
TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser. „Das war viel zu wenig, nichts ist
zusammengelaufen.“ Nach dem Wechsel wurde es dann besser, in der
Schlussviertelstunde sogar richtig gut. Zwar verkürzten die Bad Emserinnen
den Rückstand in dieser Phase einmal auf zwei Tore, die Gäste brachten den
Sieg aber über die Zeit. ros
Tore für den TV Bad Ems: Leukel (5/3), Pfeffer-Leikel (5), Kaden (4),
Theobald (1), Schmidt-Engels (6/6), Findling (3).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag,
26. September 2011)
Bad Ems zieht auf und davon
Handball A-Jugend feiert Heimsieg gegen
Vallendar
Bad Ems. Dank einer äußerst starken
Leistung in der Schlussphase haben sich die A-Jugend-Handballer des TV Bad
Ems in der Verbandsstaffel I deutlich mit 30:21 (12:11) gegen den HV
Vallendar durchgesetzt. Dass es am Ende derart deutlich würde, haben wohl
die wenigsten der 70 Zuschauer für möglich gehalten. Vallendar hatte
zunächst Vorteile, konnte sich aber nicht entscheidend absetzten. Nach dem
Wechsel wurde es hektisch, teilweise standen nur noch vier Bad Emser sechs
Gästespielern gegenüber. Der Knackpunkt des Spiels: Zwischen der 41. und der
49. Minute zogen die Kurstädter von 16:16 auf 23:16 auf und davon. „In
dieser Phase hat einfach alles geklappt“, schwärmte TVBE-Sprecher Klaus
Ohnhäuser. „Unsere Mannschaft hat nicht nur gut getroffen, sondern auch
extrem gut gekämpft, um am Ende als Sieger vom Feld zu gehen. Bad Ems hielt
den Vorsprung sicher, beim Stand von 28:18 in der 55. Minute war die
Entscheidung zugunsten des TVBE gefallen. ros
Tore für den TV Bad Ems: Berges (2), Frank (1), Schreiber (8), Junker
(1), F. Schaust (6), Hillebrand (1), Simmer (3/1), Wamser (7/1), Kühling
(1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 27. September 2011)
Spieltag 17./18.09.2011
Bad Ems leistet sich Heimpleite
Rheinlandliga
TV unterliegt dem HSC Schweich vor eigenem
Publikum 20:22
Von unserem Redakteur Stefan
Nink
Bad Ems. Das hatten sich die Handball-Fans und nicht zuletzt auch die
Aktiven in der Sporthalle auf der Insel Silberau im Vorfeld des
Saisonauftakts der Rheinlandliga-Runde ganz anders vorgestellt. Der TV Bad
Ems leistete sich gegen den HSC Schweich eine 20:22 (9:10)-Pleite. Da gab's
nach alles andere als berauschenden 60 Minuten reichlich lange Gesichter bei
den Kurstädtern, die sich nach dem Pokalsieg gegen Bitburg so viel
vorgenommen hatten.
„Wir haben heute einen schönen Mist gespielt“, nahm TVBE-Sprecher Klaus
Ohnhäuser hinterher kein Blatt vor den Mund. Der langjährige Trainer, der
nun noch mehr als zuvor im Hintergrund die Fäden zieht und seinem jungen
Kollegen Andreas Klute das Coaching nahezu komplett überlässt, musste mit
ansehen, wie die Schwarz-Weißen trotz einer 2:0-Führung (6.) nicht so recht
in die Gänge kamen. Vor allem die allein in der ersten Halbzeit horrende
Zahl der technischen Fehler überraschte den erwartungsfrohen Anhang. „Das
reicht normalerweise für ein ganzes Spiel“, konnte sich Ohnhäuser nicht
erinnern, in jüngster Vergangenheit derart viele Unzulänglichkeiten bei den
sonst so versierten Silberauern gesehen zu haben. „Unnötige Anspiele,
versuchte Zauberpässe, immer wieder an der Abwehr festgebissen – so war es
schwierig, ins Spiel zu kommen“, so Ohnhäuser.
Zudem kam der Ex-Oberligist mit der viel zu langen Leine der beiden
Unparteiischen nicht klar. Lediglich eine Zeitstrafe sprachen die
Spielleiter aus dem Hunsrück aus. Pfiffen sie in der Vergangenheit den TVBE,
gab's meistens für diesen nichts zu holen.
Die Schweicher, die sich auf einen starken Schlussmann verlassen konnten,
spielten zwar auch keineswegs groß auf, profitierten aber immer wieder von
den Fehlern der Einheimischen. Nachdem die Bad Emser mit 8:7 in der 24.
Minute letztmalig vorne gelegen hatten, rissen die Moselaner das Spiel an
sich und führten zur Pause knapp.
Überragend bei den Platzherren waren die Keeper, die beide auf eine
Rettungsquote von 50 Prozent kamen. Doch im Angriff herrschte allzu oft
große Flaute.
Dem TVBE gelang zwar kurz nach Wiederbeginn das 10:10, doch binnen weniger
Minuten legten die Schweicher dann gleich vier Treffer nach – das kam schon
fast einer Vorentscheidung gleich. Zumal die Gastgeber keinen ihrer drei
Strafwürfe im Gehäuse unterbringen konnten. „Der HSC-Torwart hat die
Siebenmeter ausgerechnet in Phasen gehalten, als wir ein Tor dringend
benötigt hätten“, ärgerte sich Ohnhäuser über die gravierende Schwäche von
der Linie.
Zwar keimte beim Stand von 17:18 und 19:20 noch einmal kurzzeitig Hoffnung
auf, das Ding auf den letzten Drücker noch biegen zu können, doch Schweich
spielte seinen Stiefel herunter und machte den Sack zu.
TV Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer, Braun (1), Hens (5), Zöller,
Enke (1), Alexander Ulges (6), Wamser (2), Helbach (3), Balmert (2), Pammer,
Dübbers, Adrian Ulges.
Schiedsrichter: Wolfgang Mildenberger (Tiefenstein) und Oliver Maurer
(Morbach). - Zuschauer: 130.
Zeitstrafen: 0:1. - Siebenmeter: 3/0:3/2.
Spielfilm: 2:0, 2:4, 4:4, 8:7, 9:10 – 10:14, 13:16, 17:18, 19:20,
20:22.
Nächste Aufgabe für den TV Bad Ems: am Samstag, 19.30 Uhr, gegen die HSG
Biewer/Pfalzel.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 19. September 2011)
Reserve siegt mühelos
Verbandsliga
Ost Bad Ems II - Sinzig/Remagen 28:22
Bad Ems. Gelungene
Heimpremiere für das Verbandsligateam des TV Bad Ems: Die zweite Welle
setzte sich gegen den TVfL Sinzig/ Remagen vor 60 Zuschauern verdient mit
28:22 durch, nachdem sie bereits zur Pause mit 16:9 vorne gelegen hatte.
Von Beginn an hatten die Gastgeber das Heft fest in der Hand, spielten
konzentriert und hatten nach 36 Minuten beim 19:9 den deutlichsten Vorsprung
herausgeworfen. Danach plätscherte die Partie vor sich hin. Die Gäste kamen
auf 21:25 heran, doch nach einer Auszeit rissen sich die Bad Emser wieder
zusammen und brachten den Sieg nach Hause. stn
TV Bad Ems II: Noll Schmidt – Vogel (1), Klute (3), Westermeyer,
Furtak (2), Wallroth (3), Schaarschmidt (1), Lohmann (6), Hildesheim, Junker
(4), Schaust (3), Simmer (2), Schäfer (3/2).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 19. September 2011)
Talente steigern sich
A-Jugend
TV Bad Ems gewinnt 27:26 in Urmitz
Urmitz. Riesenjubel bei den
A-Jugendlichen des TV Bad Ems, die mit einem 27:26 (12:14)-Erfolg beim SV
Urmitz in die Kurstadt zurückkehrten. „Meine Jungs waren in der ersten
Halbzeit noch nicht richtig da und mussten erst mal damit klar kommen, dass
im Gegensatz zur B-Jugend wesentlich körperbetonter gespielt wird“, musste
TVBE-Trainer Marcel Driesch feststellen, dass sein Team
Anlaufschwierigkeiten hatte. Doch die Talente steigerten sich mit den
wachsenden Aufgaben. In der zweiten Halbzeit stand vor allem die Abwehr
stabiler. „Wir haben uns dann auch die Chancen besser herausgespielt und
sicherer abgeschlossen“, freute sich Driesch, dass die Angriffe wie am
Schnürchen liefen und der TVBE 25:21 führte. Es wurde zwar nochmals eng,
doch der Vorsprung reichte.
Tore der Bad Emser: Frank Schaust (2), Paul Junker (6), Lukas Simmer
(6), Max Schreiber (7), Gerrit Wamser (6). stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 19. September 2011)
Spieltag 10./11.09.2011
Bad Ems II bietet Titelkandidat Bendorf
Paroli
Verbandsliga Ost
TV muss sich im Derby mit 23:25 beugen –
Simmer, Junker und Schaust mit starkem Debüt
Bendorf. Zwar hat die zweite
Handball-Welle des Turnvereins Bad Ems ihr Verbandsliga-Auftaktspiel bei der
ambitionierten Turnerschaft aus Bendorf mit 23:25 (12:13) verloren, doch die
Kurstädter zogen sich dabei in der Nachbarschaft sehr gut aus der Affäre.
Zwar lief hüben wie drüben bei der ersten Standortbestimmung noch nicht
alles nach Plan, doch das störte bei den Gästen niemand so richtig. Das
gelungene Debüt des Trios der erst 17-jährigen Bad Emser Nachwuchskräfte
Paul Junker, Lukas Simmer und Frank Schaust freute nicht zuletzt
TVBE-Urgestein Klaus Ohnhäuser. „Die Jungs haben sehr gut gespielt und sich
gut eingefügt.“
Letztlich fehlte in einem jederzeit engen Match nicht viel zu einer
faustdicken Überraschung. Nachdem der TVBE durch Simmer beim 15:14
letztmalig vorne lag und die Bendorfer danach immer einen knappen Vorsprung
herausgeworfen hatten, handelten sich die Bad Emser beim Stand von 23:22
einen Strafwurf und eine Zeitstrafe ein. In Unterzahl war dann bei allem
Kampfgeist das Remis außer Reichweite. stn
Bad Ems: Noll - Furtak (4/1), Vogel (1), Klute (7), Westermeyer,
Schäfer, Schneider (2), Schaarschmidt, Junker (2), Wallroth (2), Simmer (2),
Schaust (2).
Schiedsrichter: Freese (Wissen) und Wellnitz (Puderbach)
Zuschauer: 100 – Siebenmeter: 6/4 : 3/1
Zeitstrafen: 2:4 – Spielfilm: 0:2, 2:4, 5:5, 8:5, 8:8, 13:12 –
14:15, 17:15, 18:18, 21:21, 25:22, 25:23.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 12. September 2011)
Spieltag 03./04.09.2011
TVBE erreicht die zweite Pokalrunde
Handball
29:25-Erfolg gegen Ligakonkurrent Bitburg
Bad Ems. Im Duell zweier Klassenrivalen haben
die Handballer des TV Bad Ems mit dem 29:25 (12:12) gegen den TV Bitburg die
nächste Runde des Rheinlandpokals erreicht. Allerdings musste
Rückraumspieler Daniel Enke mit einem Bänderriss vorzeitig passen.
Vor 80 Zuschauern in der Sporthalle Silberau überraschten die Kurstädter mit
körperlicher Frische. Und das, nachdem sie am Donnerstagabend beim
Verbandsligisten TuS Bannberscheid mit 31:28 gewonnen, am Freitag und
Samstag intensive Einheiten absolviert und auch am Sonntag noch einmal Gas
gegeben, ehe am späten Nachmittag mit der Beobachtung der Partie TV Welling
gegen HSC Schweich das Trainingslager abgeschlossen wurde.
„Wir haben gut gespielt und sind nicht eingebrochen“, zog TVBE-Sprecher
Klaus Ohnhäuser den Hut vor den von Andreas Klute trainierten
Schwarz-Weißen. Die mussten zunächst zwar einem Rückstand hinterher laufen,
doch kurz vor der Pause zog der TVBE mit den Eifelern gleich.
Knackpunkt für den Sieg war die Phase, als die Einheimischen aus einem
17:18-Rückstand binnen drei Minuten eine 20:18-Führung machten. In dieser
Phase trug sich auch der A-Jugendliche Frank Schaust in die Schützenliste
ein. Die Bitburger dezimierten sich in der Schlussviertelstunde durch
permanentes Meckern selbst und konnten so die Niederlage nicht mehr
vereiteln. stn
TV Bad Ems: Rollinger, Sorger –
Krenzer (3/1), Hens (8/2), Enke (1), Zöller (2), Wamser (3), Balmert (2),
Helbach, Pammer (1), F. Schaust (2), Alexander Ulges (7), Vogel, Junker.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 5. September 2011)
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