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Aktuelle Spielberichte

Spieltag 04./05.02.2012

Bad Ems lässt Schlusslicht Urmitz abblitzen

Rheinlandliga TV bleibt in gewohnter Umgebung eine Macht und landet beim 37:26 den achten Saisonsieg

Bad Ems. Nichts Neues bei den Handballern des Turnvereins Bad Ems: In der Sporthalle auf der Insel Silberau scheint das Siegen für die Schützlinge von Andreas Klute einem Kinderspiel zu gleichen. Auch der Rheinlandliga-Tabellenletzte SV Urmitz musste erkennen, dass die Schwarz-Weißen sich in ihrer gewohnten Umgebung besonders wohl fühlen. Beim 37:26 (16:11) war der Sieg für die Kurstädter in keiner Phase der Partie gefährdet. Nur die Höhe des achten Saisonerfolgs stand zur Debatte.

Klute und sein Kollege Klaus Ohnhäuser hatten vor der Partie ihre Jungs gewarnt, das Schlusslicht vor allem wegen des nicht zu verachtenden Rückraums auf die leichte Schulter zu nehmen. Und ihre Mannen schienen genau hingehört und richtig Lust auf Handball zu haben. Gleich drückten die Einheimischen der Partie ihren Stempel auf. Vor allem die Wurfausbeute konnte sich sehen lassen. Zwar machten die Urmitzer Schlussleute alles andere als einen überragenden Eindruck, aber gegen die präzisen und zudem mit dem nötigen Druck versehenen Torabschlüsse des TVBE war zumeist kein Kraut gewachsen.

In der Abwehr standen die Gastgeber recht gut geordnet. Bei dem, was durchkam, konnte sich Routinier Marcus Rollinger zwischen den den Pfosten einmal mehr reihenweise auszeichnen. „So kann man sich absetzen“, nahm Ohnhäuser zufrieden zur Kenntnis, dass der Vorsprung der Klute-Sieben kontinuierlich anwuchs. Die Urmitzer ließen nichts unversucht und nahmen in der Anfangsphase Gerrit Wamser und später Alexander Ulges an die kurze Leine. Es sollte nichts nutzen, worauf hin der SVU resignierte und wieder auf etwas konventionellere Abwehrsysteme zurückgriff.

Der TVBE kam diesmal sehr gut in Überzahl zurecht. Zudem liefen seit einigen Wochen wieder einmal die Tempo-Gegenstöße wie am Schnürchen. Am Ende hatten die Bad Emser ein stattliches Dutzend an Treffern in Manier eines „Überfallkommandos“ auf ihrem Konto verbucht. Alexander Ulges, Gerrit Wamser und Michael Krenzer trafen zuverlässig aus dem Rückraum, Peter Zöller kam von außen gut zur Geltung, und am Kreis bestach Jörg Balmert mit einer makellosen Quote. „Er hat sich keinen Fehlwurf geleistet“, lobte Ohnhäuser nicht nur die sicheren Vollstrecker, sondern das komplette Team, das den Zuschauern eine rundum gelungene Unterhaltung am frühen Abend geboten hatte. Stefan Nink

TV Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (5/2), Braun (1), Wamser (7/1), Alexander Ulges (9), Zöller (6), Enke (1), Dübbers, Balmert (7), Adrian Ulges, Pammer (1), Helbach.

Schiedsrichter: Hartenfels (Braubach) und Schneider (Mendig). - Siebenmeter: 4/3 : 3/1.
Zeitstrafen: 1:5. - Zuschauer: 130.

Spielfilm: 2:0, 7:3, 12:6, 16:9, 16:11 – 21:14, 28:19, 34:21, 37:26.

Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am nächsten Sonntag, 16 Uhr, gegen den TuS Weibern.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 6. Februar 2012)

 

Spieltag 28./29.01.2012

Fast wie beim „Diner for one“

Rheinlandliga TV Bad Ems verliert wieder einmal bei der HSG Biewer/Pfalzel

Trier. Klaus Ohnhäuser fühlte sich an das berühmte „Diner for one“ erinnert, das Jahr für Jahr nach dem gleichen Strickmuster abläuft. So geht es in unschöner Regelmäßigkeit auch dem TV Bad Ems bei seinen Gastspielen in Trier bei der HSG Biewer/Pfalzel. Diesmal fuhren die Kurstädter mit einer 21:26 (9:14)-Niederlage im Gepäck aus der ältesten Stadt Deutschlands von der Mosel an die Lahn zurück. „Absolut vermeidbar“, resümierte das Urgestein der Handball-Abteilung des Turnvereins. „Wir sind wieder an unseren eigenen Unzulänglichkeiten gescheitert.“ Damit ist nach der zweiten Rheinlandliga-Niederlage nach dem Coup gegen Spitzenreiter Irmenach der Zug nach ganz vorne vorerst ohne die Schwarz-Weißen von der Insel Silberau abgefahren.

Dabei standen die Vorzeichen für die Einheimischen nicht gerade günstig, denn mit ihre beiden gefährlichen Rückraumschützen Stein und Rohr fehlten zudem auch als maßgebliche Stützen in der Abwehr. Zudem stand den Moselanern lediglich ein Auswechselspieler zur Verfügung. Dennoch zogen sie routiniert ihr Ding durch. „Die haben uns ganz ruhig und locker ausgekontert“, mussten Ohnhäuser und TVBE-Trainer Andreas Klute mit ansehen, wie ihre Mannschaft nach ausgeglichenem Beginn in einer achtminütigen Phase ohne eigenen Treffer mit 4:9 ins Hintertreffen gerieten. Zu viele Fehlwürfe leisteten sich die Gäste, sie schlossen zu früh ab, platzierten die Bälle zu schlecht und brachten nicht den nötigen Druck hinter das Spielgerät. So kam die HSG in Ballbesitz und zu vielen leichten Toren. Dennoch schnupperte der TVBE noch einmal an einem positiven Resultat. Beim 21:19 schien es so, als können die Partie gegen die kräftemäßig nachlassenden Gastgeber sogar noch einmal kippen. Doch unfassbare fünf technische Fehler in der Schlussphase ließen die Hoffnungen auf ein Happy End in der Miesgeshalle wie eine Seifenblase zerplatzen. Die Bad Emser servierten den Einheimischen die Bälle in die Hände, es folgten prompt Gegenstoß und Gegentreffer. „Wir waren viel zu ängstlich gegen die offensive Deckung. Die mussten sich nicht einmal viel bewegen“, so Ohnhäuser und trauerte Zählbarem hinterher. „Hier war mehr drin. So wie in jedem Jahr.“ Stefan Nink

Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (1), Braun, Wamser (9/3), Alexander Ulges (5), Dübbers, Enke, Helbach, Adrian Ulges, Balmert (5), Pammer (1).

Schiedsrichter: Klöckner und Wilhelm (HSG Kastellaun/Simmern). - Zuschauer: 50.
Siebenmeter: 3/2 : 3/3. - Strafzeiten: 2:1.

Spielfilm: 0:1, 3:1, 6:4, 9:4, 13:8, 14:9 – 16:10, 19:13, 21:19, 26:19, 26:21.

Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am Samstag, 19.30 Uhr, gegen den SV Urmitz.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 30. Januar 2012)
 

Carsten Noll als Turm in der Schlacht

Verbandsliga TV Bad Ems II muss sich in Moselweiß deutlich mit 16:30 beugen

Moselweiß. In der Verbandsliga Ost hielt die zweite Welle des TV Bad Ems bei der Reserve des Oberligisten TV Moselweiß nahezu eine Halbzeit lang zwar gut mit, musste letztlich aber der fehlenden Routine Tribut zollen und am Ende mit einem deutlichen 16:30 (9:15) die Zähler den Gastgebern überlassen.

Vor allem im Rückraum herrschte durch die Ausfälle der verletzten Frank Lohmann, Jörg Hildesheim und Valeriy Schneider sowie durch das Fehlen Andreas Klutes, der das Rheinlandliga-Team in Trier coachte, der absolute Notstand. So mussten zahlreiche „gelernte“ Kreisläufer in der spiellenkenden Zentrale auflaufen, was sich naturgemäß nicht nur im Angriff bemerkbar machte. Zudem sind die Talente aus der A-Jugend hier und da noch ein wenig überfordert, wenn es darum geht, in der Verbandsliga Akzente zu setzen. „Sie haben ihre Sache aber gut gemacht“, hatte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser vom mitspielenden Karl-Heinz Schreiber viel Gutes über die Grünschnäbel gehört.

„Turm in der Schlacht“ war der Bad Emser Keeper Carsten Noll, der seine ganze Erfahrung ausspielte und so manchen schwierigen Ball noch wegfischte. Trotzdem fiel das Resultat am Ende sehr deutlich aus. stn

Bad Ems II: Noll - Schaarschmidt (2), Westermeyer (2), Schaust (2), Vogel, Wallroth (5/3), Junker (1), K. H. Schreiber (3), Berges (1), Oeser, D. Weldert.

Schiedsrichter: Dötsch (Mülheim). - Siebenmeter: 7/6 : 3/3.
Strafzeiten: 2:3. - Spielfilm: 2:1, 4:5, 8:6, 10:9, 15:9 – 18:10, 21:14, 25:14, 30:16.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 30. Januar 2012)
 

Bad Ems trumpft in Wittlich auf

A-Jugend, Rheinlandliga Kurstädter sind beim 35:29 in allen Belangen überlegen

Wittlich. Mit einem überzeugenden 35:29 (22:14)-Sieg bei der HSG Wittlich sind die A-Jugend-Handballer des Turnvereins Bad Ems in die Endrunde der Rheinlandliga gestartet. Dabei sah es zwischenzeitlich sogar nach einem Debakel für die in allen Belangen unterlegenen Moselaner aus, denn der TVBE trumpfte gehörig auf und lag bereits mit 33:20 in Führung. In der Schlussphase gönnte der Bad Emser Trainer Marcel Driesch auch seinen Bankdrückern noch Spielpraxis, und die Gastgeber konnten Ergebniskosmetik betreiben. In Gefahr geriet der Bad Emser Erfolg jedoch nicht mehr.

„Wir hatten mit einer sehr aggressiv zupackenden Abwehr alles im Griff und haben uns im Angriff nur wenig Fahrkarten erlaubt“, lobte Driesch seine Jungs, die zu mittäglicher Stunde hellwach waren und in keiner Phase der Partie den Wittlichern Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis machten. „Lediglich mit der zweiten Welle hätten wir mehr machen können“, fand Driesch dann doch noch einen kleinen Ansatzpunkt zur Kritik. „So kann's nächste Woche gegen die JSG Idarwald weiter gehen“, hofft der Übungsleiter auf eine Fortsetzung der positiven Serie. stn

TV Bad Ems: M. Berges, T. Schaust - Hillebrand, Schreiber (7), Lohmann (2), J. Berges (1), Junker (6), Bilo, F. Schaust (3), Simmer (3), D. Weldert (3), Wamser (10), Frank, Hielscher.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 30. Januar 2012)

 

Spieltag 21./22.01.2012

TV Bad Ems verschläft die zweite Halbzeit

Handball-Rheinlandliga Nach 18:15-Pausenführung kassiert Andreas Klutes Team in Schweich 29:34-Schlappe

Schweich. Wie gewonnen, so zerronnen: Eine Woche nach dem Gala-Auftritt gegen den Tabellenführer HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch, der mit 30:23 abgefertigt worden war, haben die Rheinlandliga-Handballer des Turnvereins Bad Ems bei ihrem Gastspiel beim HSC Schweich den Sprung auf den dritten Tabellenplatz verpasst. Nach einer 18:15-Führung musste sich das Team von Trainer Andreas Klute und Klaus Ohnhäuser bei den überaus heimstarken Moselanern am Ende noch mit 29:34 geschlagen geben und verpasste damit die Revanche für die 20:22-Hinspiel-Pleite.

Dabei hatten die Schwarz-Weißen im ersten Durchgang das Geschehen unter Kontrolle. Zwar wurde Alexander Ulges bereits nach einer Viertelstunde von den Einheimischen in kurze Deckung genommen, doch das störte den Ex-Oberligisten keineswegs. Geduldig zogen die Bad Emser ihr Spiel auf und ließen sich auch während einer Hinausstellung gegen den an die Leine genommenen TVBE-Linkshänder nicht von ihrem Weg abbringen. Mit bemerkenswerten drei eigenen Treffern in dieser nummerischen Unterlegenheit legten sie den Grundstein für die 18:15-Pausenführung.

Doch das war vor rund 160 Zuschauern in der Stefan-Andres-Halle längst noch nicht die halbe Miete. Denn plötzlich waren die Schweicher hellwach, während ihr zuvor so überzeugender Kontrahent sich im Tiefschlaf zu befinden schien. „Wir haben die zweite Halbzeit vollkommen verpennt“, hatte Routinier Ohnhäuser keine andere Erklärung für den Umschwung der Partie und erinnerte sich besonders an die erste Viertelstunde des zweiten Abschnitts, als Hektik bei den Mannen von der Lahn zum Standardprogramm gehörte.

Binnen drei Minuten war der schöne Vorsprung dahin, in der 35. Minute ging der HSC beim 20:19 erstmals seit längerer Zeit wieder einmal in Führung – und gab den Vorsprung nicht mehr ab. „Wir haben uns sehr viele technische Fehler in Dribblings erlaubt“, monierte Ohnhäuser. Zudem schlossen die in Durchgang eins noch so geduldigen Bad Emser ihre Angriffe meistens überhastet und schlecht vorbereitet ab. Die Ballverluste luden die Schweicher zu Gegenattacken ein, bei denen sie sich zumeist nicht zweimal bitten ließen und zu relativ leichten Toren kamen.

„Die Niederlage war so überflüssig wie ein Kropf“, ärgerte sich Klute über die leichtfertig verpasste Chance, im Klassement einen deutlichen Sprung nach vorne zu machen. Stefan Nink

Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (7), Alexander Ulges (2), Adrian Ulges (2), Wamser (11/4), Zöller (2), Braun, Pammer (1), Helbach (2), Dübbers (1), Enke, Balmert (1).

Schiedsrichter: Brust (SG Idar-Vollmersbach) und Wagner (HSG Tiefenstein). - Zuschauer: 160.
Siebenmeter: 1/1 : 5/4. - Zeitstrafen: 2:4.

Spielfilm: 2:2, 4:5, 7:8, 9:12, 14:14, 15:18 – 18:18, 22:20, 26:25, 30:26, 34:29.

Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am Samstag, 18 Uhr, bei der HSG Biewer/Pfalzel.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 23. Januar 2012)
 

Enke ist nicht zu bremsen

Verbandsliga TV Bad Ems II unterliegt bei Schlusslicht TVfL Sinzig/Remagen

Sinzig. So etwas darf mit Fug und Recht als klassisches Terminpech bezeichnet werden: Das Gros der Saison spielt Handball-Verbandsligist TVfL Sinzig/Remagen ohne den 2 Meter großen Rückraum-Shooter Thomas Enke, der ins Fußballer-Lager gewechselt ist. Da die Kicker aber derzeit die Winterpause genießen, kann der Hüne wieder seinem TVfL unter die Arme greifen und die nötigen Tore machen. Zum Leidwesen des TV Bad Ems II, der am Rhein eine 24:28 (11:15)-Niederlage quittieren musste und dabei den Bruder seines Rheinlandligaspielers Daniel nicht in den Griff bekam. „Selbst eine Manndeckung half nicht. Enke hat gerade in kritischen Situationen getroffen“, brachte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser die Hauptgründe für die Schlappe beim Schlusslicht auf den Punkt. Die Kurstädter kamen zwar in der 50. Minute beim 20:21 dicht an die Gastgeber heran, doch es reichte nicht, um der Partie noch eine Wende zu geben. Aus dem Bad Emser Rückraum ging gegen die groß gewachsene Abwehr zu wenig Gefahr aus. Ohnhäuser ergänzte: „Wir haben uns zu viele Zeitstrafen erlaubt. Das kostete Kraft, zudem nutzte Sinzig die sich bietenden Räume aus.“

Bad Ems II: Noll, T. Schaust - Schaarschmidt, Westermeyer, F. Schaust, Vogel, Wallroth, Klute, Schäfer, Junker, Schreiber, Berges, Furtak.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 23. Januar 2012)

 

Spieltag 14./15.01.2012

TVBE demontiert den Tabellenführer nach Strich und Faden

Rheinlandliga Der 30:23-Erfolg der wie entfesselt aufspielenden Kurstädter gegen Irmenach ungefährdet

Von unserem Redakteur Stefan Nink

Bad Ems. Sehr nahe an ihre Leistungsgrenze kamen die Rheinlandliga-Handballer des TV Bad Ems im Heimspiel gegen den Primus HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch heran. Beim 30:23 (14:7) spielten die Schützlinge von Trainer Andreas Klute wie entfesselt auf und demontierten den langjährigen Regionalligisten nach Strich und Faden. „Wir haben sie an die Wand gespielt“, strahlte der Übungsleiter der Kurstädter nach dem Abpfiff der beiden souveränen Unparteiischen über beide Backen. „Wir haben heute viel richtig gemacht und uns für die Hinspielschlappe rehabilitiert.“

Damit drückte sich der besonnene Trainer der ganz in Schwarz angetretenen Einheimischen noch zurückhaltend aus. Schnell auf den Beinen, sehr aufmerksam in der disziplinierten und kaum Lücken bietenden Abwehr, variabel im Angriff mit dem Taktgeber Michael Krenzer mit konsequentem Spiel über die Außen und den Kreis – viel besser als an diesem Abend können die Bad Emser garantiert nicht spielen. „Uns sind kaum technische Fehler unterlaufen. Das hatten wir schon ewig nicht mehr“, stellte TVBE-Macher Klaus Ohnhäuser hinterher beim Blick auf die Statistik erstaunt fest.

Dabei waren in der Silberauhalle bereits nach einer guten Viertelstunde die Weichen zugunsten der Einheimischen gestellt. Der TVBE lag zur Begeisterung seines Anhangs mit 9:3 vorne, HSG-Trainer Markus Bach hatte schon seine Auszeit genommen. Doch seine Korrekturen fruchteten nicht. Zur Pause konnten die Hunsrücker froh sein, nicht noch deutlicher im Hintertreffen zu liegen. Denn Krenzer und der bärenstarke A-Jugendliche Gerrit Wamser ließen zwei Strafwürfe ungenutzt, zudem landete das Spielgerät nicht weniger als fünfmal am Gestänge.

Selbst die doppelte kurze Deckung gegen Wamser und Alexander Ulges brachte den TVBE nicht aus dem Konzept. „Wir sind darauf vorbereitet und haben Spielzüge einstudiert“, nahm Klute erfreut zur Kenntnis, dass seine Jungs immer die passenden Lösungen parat hatten. Auch in der Phase, als die HSG auf 24:19 herankam. Da halfen mehrere tolle Paraden des für den Rückhalt Marcus Rollinger zwischen die Bad Emser Pfosten gerückten Caspar Sorger und die außerordentliche Treffsicherheit besonders von Rechtsaußen, dass sich die Aufholjagd der Gäste als Strohfeuer entpuppte. Deren Trainer Markus Bach jedenfalls war hinterher restlos bedient. „Wir haben kollektiv versagt. Wenn Jens Leonhardt, der Ersatzkeeper der dritten Mannschaft, der beste Mann bei uns ist, dann sagt das alles.“

TV Bad Ems - HSG Irmenach 30:23 (14:7)

Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (5/3), Adrian Ulges (4), Alexander Ulges (4), Braun (2), Wamser (5), Enke, Balmert (3), Zöller (3), Dübbers (2), Pammer (2).

Irmenach-Kleinich-Horbruch: Oliver, Leonhardt – Shalimov (9/2), Gedert (5/1), Kiesel, Dämgen, Hölzenbein (1), Adam (3), Weber (1), Faust (3), Schub, Muliqi (1).

Schiedsrichter: Hartenfels (Braubach) und Schneider (Mendig). - Zuschauer: 160.
Siebenmeter: 5/3 : 3/3. - Zeitstrafen: 4:4.

Spielfilm: 1:2, 9:3, 13:6, 14:7 – 17:9, 20:11, 24:16, 24:19, 27:19, 30:23.

Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am nächsten Sonntag, 17.30 Uhr, beim HSC Schweich.

(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 16. Januar 2012)
 

TV-Reserve fehlt am Ende die Kraft

Verbandsliga TV Bad Ems II verliert nach Pausenführung gegen Bendorf mit 23:30

Bad Ems. Eine Halbzeit lang hielt das Verbandsligateam des TV Bad Ems im Heimspiel gegen den souveränen Spitzenreiter Turnerschaft Bendorf nicht nur gut mit, sondern ging sogar mit einem knappen 13:12-Vorsprung in die Kabinen. Letztlich aber nahmen die ausgeglichen besetzten Gäste mit einem am Ende deutlichen 30:23 dann doch beide Zähler mit an den Rhein.

„Die Bendorfer stehen nicht grundlos vorne“, attestierte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser der Reserve eine starke Partie. Über weite Strecken hielten Klute und Co. den besten TS-Werfer Engler in Schach. Doch als Bendorf zu Beginn des zweiten Durchgangs gleich energisch den Spieß umdrehte und bei den Einheimischen nach 45 Minuten die Kräfte sichtbar nachließen, konnte der Primus das Resultat noch ausbauen.

Bei den Kurstädtern häuften sich die Fehlpässe, die Würfe wurden ungenau, was die lauernden Bendorfer mit Gegenstößen gnadenlos bestraften. „Wir haben uns dennoch gut verkauft“, lobte Ohnhäuser sein Team. stn

TV Bad Ems II: Schmidt, Noll, T. Schaust – Wallroth (1), Vogel, Klute (6/1), Schneider (3), Schäfer (3), Schaarschmidt (3), Westermeyer, F. Schaust (4), Junker, Hielscher, K.H. Schreiber (3).

Schiedsrichter: Freese (Wissen) und Wellnitz (Puderbach). - Zuschauer: 100
Siebenmeter: 2/1 : 2/1 - Zeitstrafen: 2:6

Spielfilm:
4:2, 4:6, 7:7, 10:8, 12:10, 13:12 – 13:15, 19:26, 23:28, 23:30.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 16. Januar 2012)
 

Bad Emser A-Jugend müht sich zum Sieg über Bendorf

Mit einem 35:31 (16:12)-Erfolg gegen den Tabellenletzten Turnerschaft Bendorf schlossen die A-Jugend-Handballer des TV Bad Ems die Gruppe I der Qualifikation zur Rheinlandliga als Erster ab. „In der Endrunde dürfen wir solche Leistungen aber nicht abliefern, sonst sind kaum Punkte zu holen“, sprach TVBE-Coach Marcel Driesch von seinem mühsamen Sieg seiner Schützlinge, die die Partie offensichtlich zu locker angehen ließen. Ohne den an einer Kapselprellung laborierenden Lukas Simmer geriet der Sieg zwar nie in Gefahr. Driesch aber ärgerte sich über zahlreiche vergebene Gelegenheiten der Güteklasse A. „Jetzt haben wir bis zum nächsten Spiel in Wittlich rund 14 Tage Zeit, um diese Nachlässigkeiten abzustellen“, kündigte der Übungsleiter intensive Trainingseinheiten an. Ins Schwarze trafen gegen Bendorf für den TVBE: Frank Schaust (5), Paul Junker (7), Max Schreiber (6), Maximilian Hielscher (1), Daniel Weldert (3), Domenic Frank (1), Jan Weldert (3), Gerrit Wamser (6), Johannes Berges (3). stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 17. Januar 2012)

 

Spieltag 07./08.01.2012

Torwart Inzenhofer zieht dem TV Bad Ems den Zahn

Handball-Rheinlandpokal TV Mülheim setzt sich erst in der Schlussphase mit 29:26 in der Kurstadt durch

Von unserem Redakteur Stefan Nink

Bad Ems. Dass sie an einem guten Tag auch mit einem klassenhöheren Kontrahenten sehr gut mithalten können, untermauerten die Rheinlandliga-Handballer des Turnvereins Bad Ems gestern Nachmittag eindrucksvoll. Zwar schieden die Kurstädter mit dem 26:29 (13:11) gegen den eine Klasse höher angesiedelten TV 05 Mülheim im Viertelfinale aus dem Rheinlandpokal aus, doch das Team von Trainer Andreas Klute durfte eine gehörige Portion Selbstvertrauen für das Heimspiel gegen den Tabellenführer HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch sammeln, der am nächsten Samstag um 19.30 Uhr seine Visitenkarte in der Sporthalle auf der Insel Silberau abgibt und dort seinen Marsch in Richtung Oberliga fortsetzen will.

Lange Zeit verlief die faire Begegnung vor stimmungsvoller Kulisse ausgeglichen, nach 30 Minuten lag der Außenseiter sogar zur Freude seines Anhangs verdient mit 13:11 vorne. Die Begegnung stand bis weit in die Schlussphase auf des Messers Schneide. Dann aber fingen sich die Schwarz-Weißen in eigener Überzahl gleich zwei Gegentreffer ein. Zudem avancierte der Mülheimer Schlussmann Valentin Inzenhofer zum überragenden Spieler. Nachdem er gleich viermal gegen freistehende Bad Emser geklärt und sich damit den nötigen Respekt verschafft hatte, war es vorbei mit der Bad Emser Herrlichkeit. „Inzenhofer hat den Mülheimern zum Sieg verholfen“, bilanzierte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser, der zusammen mit Kollege Klute allen Grund hatte, seinen Jungs ein Lob für eine couragierte und überzeugende Vorstellung zu zollen.

Der erfahrene TVM-Trainer Hilmar Bjarnason war hinterher heilfroh, dass seiner Mannschaft eine negative Überraschung mit einem vorzeitigen Ausscheiden erspart geblieben war. „Wir haben erst in den letzten zehn Minuten die richtige Einstellung zu diesem Spiel gefunden.“

TV Bad Ems: Sorger, Rollinger – Krenzer (5/1), Braun (2), Alexander Ulges (3), Enke (1), Wamser (3/2), Adrian Ulges (2), Zöller (3), Pammer (1), Balmert (6).

Schiedsrichter: Dirk Schulze, Gerd Ring (TV Moselweiß). - Zuschauer: 150.
Zeitstrafen: 3:4. - Siebenmeter: 4/3 : 9/6.

Stationen: 0:1, 4:5, 8:5, 10:6, 13:11 – 14:13, 18:16, 21:21, 21:23, 26:27, 26:29.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 9. Januar 2012)

 

Spieltag 10./11.12.2011

Bad Ems marschiert weiter

Jugendhandball TVBE-Nachwuchs schlägt Römerwall

Rheinbrohl. Zwei Spiele stehen noch aus, aber die A-Jugend-Handballer des TV Bad Ems dürfen schon jetzt davon träumen, als Meister der Verbandsstaffel I in die Rheinlandliga einzuziehen. Auch bei der HSG Römerwall ließ der älteste Nachwuchs aus der Kurstadt nichts anbrennen und verbuchte mit dem 33:27 (19:15)-Auswärtssieg die Punkte 17 und 18.

„Das Gefühl, wir könnten das Spiel verlieren, hatte ich nie“, sagte Trainer Marcel Driesch, der einen ganz besonderen Jahrgang unter seinen Fittichen hat. „Die meisten meiner Spieler dürfen auch in der nächsten Saison noch in der A-Jugend spielen, da darf man also noch einiges erwarten.“ Und auch in der laufenden Runde ist den Bad Emsern allein die Qualifikation für die Rheinlandliga viel zu wenig. „Wenn man mit nur einer Niederlage durch die Saison spaziert, dann gibt man sich nicht damit zufrieden, in der Rheinlandliga unter die ersten drei Teams zu kommen“, sagt Driesch. „Die Rheinlandmeisterschaft ist unser Ziel.“

Gegen Römerwall benötigten die Bad Emser zwar etwas Anlaufzeit, nach dem 12:12 stellten sie ihre Klasse aber eindrucksvoll unter Beweis. Bis zur Pause hatten die Gäste einen Vier-Tore-Vorsprung herausgespielt, nach dem Wechsel war spätestens beim Stand von 18:26 die Entscheidung gefallen. Bester Werfer war Frank Schaust, der bei Gegenstößen ein ums andere Mal von den präzisen Zuspielen seines Bruders, Torwart Thorsten Schaust, profitierte. ros

TV Bad Ems: T. Schaust - Hielscher (2), Schreiber (5), F. Schaust (10), Simmer (4), Weldert (3), Frank (1), Junker (2), Wamser (5), Lohmann (1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 12. Dezember 2011)

 

Spieltag 03./04.12.2011

TV Bad Ems nutzt die Lücken gnadenlos aus

Handball-Rheinlandliga Kurstädter machen in zwei starken Phasen den 40:31-Auswärtssieg in Wittlich perfekt

Wittlich. Auch im letzten Spiel des Jahres hat der Handball-Rheinlandligist TV Bad Ems nichts anbrennen lassen und darf sich nach dem 40:31 (15:12)-Auswärtssieg bei der HSG Wittlich guten Gewissens in die Weihnachtspause verabschieden. „Das war ein schöner Abschluss, der den positiven Trend der vergangenen Wochen bestätigt“, sagte Klaus Ohnhäuser, der die Mannschaft gemeinsam mit Andreas Klute trainiert. „Wir haben gut gespielt, uns kaum Fehlwürfe geleistet und eiskalt ausgenutzt, dass die Wittlicher Torhüter keinen allzu guten Abend erwischt hatten.“

Letztlich waren es zwei starke Phasen, in denen die Bad Emser die Partie entschieden. Nach ausgeglichenem Beginn erhöhten die Gäste den Takt genau in jenem Moment, in dem Wittlich mit 7:6 in Führung gegangen war. Von der 14. bis zur 20. Minuten leisteten sich die Handballer von der Lahn keine Fehler und nutzten ihre Chancen konsequent. Die Folge: Aus dem 6:7 machten die Gäste binnen sechs Minuten ein 13:7. Bis zur Pause konnte die HSG den Rückstand zwar wieder auf drei Treffer verkürzen, wie es um die Kräfteverhältnisse bestellt war, wusste aber jeder der 130 Zuschauer in der Sporthalle der Berufsbildenden Schule.

Nach dem Wechsel bestätigte Bad Ems den Trend, zog auf acht Tore davon (24:16). Was folgte, war die wohl verrückteste und gleichsam unterhaltsamste Phase der Partie: In fünf Minuten gaben beide Mannschaften in Sachen Torewerfen alles, bis zur 47. Minute „hat es auf beiden Seiten bis zu unserer 29:21-Führung quasi im Sekundentakt gerappelt“, wie Klaus Ohnhäuser beschrieb.

Wittlich riskierte alles, stellte auf Manndeckung um. Erst wurde ein Bad Emser an die kurze Leine genommen, wenig später waren es schon zwei, ehe die Gastgeber dann ein mehr als gewagtes 3:3-System spielten. „Sie wollten unbedingt, doch unsere Spieler sind clever mit dieser Situation umgegangen und haben die großen Lücken genutzt“, lobte der TVBE-Trainer seine Mannschaft. „Obwohl 31 Gegentore gegen einen solchen Gegner eigentlich zu viel sind, bin ich sehr zufrieden“, so Ohnhäuser, dessen Team erst am 14. Januar mit dem Heimspiel gegen die HSG Irmenach wieder ins Rheinlandliga-Geschehen eingreift. Eventuell muss Bad Ems aber eine Woche vorher schon im Pokal ran. ros

TV Bad Ems: Rollinger, Sorger - Krenzer (7/2), Braun (4), Hens (6/1), Al. Ulges (6), Wamser (4/1), Enke (1), Ad. Ulges (1), Helbach, Pammer (3), Zöller (5), Balmert (3).

Schiedsrichter: Dietrich/Hub (HSG Biewer/Pfalzel). - Zuschauer: 130.
Siebenmeter: 11/8:6/4. - Zeitstrafen: 5:7.

Spielfilm: 1:0, 3:3, 3:5, 7:6, 7:13, 12:15 – 14:20, 16:20, 16:24, 21: 29, 22:32, 28:39, 31:40.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 5. Dezember 2011)
 

Bad Emser Reserve in Hälfte zwei zu harmlos

Handball Bassenheim bestraft die junge Mannschaft – A-Jugend gewinnt nach diversen Experimenten deutlich

Bad Ems. Mit der A-Jugend landeten die Talente des TV Bad Ems einen Sieg, mit der Handball-Reserve mussten einige der Talente eine Niederlage einstecken.

Verbandsliga Ost

TV Bassenheim - TV Bad Ems II 29:24 (14:14). Eine Halbzeit lang sah das richtig gut aus, was die Reserve des TV Bad Ems bei ihrem Gastspiel in Bassenheim bot. Die Torhüter überzeugten, die Abwehr stand sicher – da gab es nichts zu meckern. Und es ging gut weiter nach dem Wechsel. Mit 18:17 gingen die Gäste in Führung – um danach jedoch kontinuierlich nachzulassen. „Danach waren die Kräfte weg“, zeigte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser Verständnis. Schließlich musste die zweite Mannschaft diesmal auf erfahrenen Stammspieler wie Andreas Klute, Robert Furtak oder den verletzten Frank Lohmann verzichten. „Gegen einen routinierten Gegner hat unseren jungen Spielern noch etwas die Erfahrung gefehlt“, so Ohnhäuser. Die Führung der Bad Emser machten die Bassenheimer mit drei Toren in Serie wett und behaupteten ihren Vorsprung bis zur Schlusssirene ohne allzu große Probleme. Bemerkenswert: Die Jüngsten im TVBE-Team markierten fast die Hälfte der Tore.

Bad Ems II: Schmidt, T. Schaust - Wallroth (4/2), Vogel, Schneider (2), Schaarschmidt (1), Westermayer, F. Schaust (5), Simmer (6/2), Hildesheim (6).

Verbandsstaffel I, A-Jugend

TV Bad Ems - HSG Untere Ahr 28:20 (15:15). Gegen den Vorletzten des Klassements erlaubte sich der Bad Emser Trainer Marcel Driesch eine Halbzeit lang den Luxus, in Sachen Aufstellung und Spielsystem zu experimentieren. Das brachte zwar einige Erkenntnisse, ermöglichte es den Gästen aber auch, die Partie offen zu halten. Nach dem Wechsel war dann Schluss mit lustig: Die Bad Emser spielten fortan mit der Konsequenz, die sie im bisherigen Verlauf der Runde ausgezeichnet hat. Fast schon logische Folge: Von 15:15 zogen die Gastgeber Tor um Tor davon, erlaubten der HSG Untere Ahr nur noch fünf eigene Treffer und feierten am Ende einen Sieg, der nie ernsthaft in Gefahr war. „Ein paar Tore mehr über die Außen hätten wir noch machen können“, sagte Driesch. „Aber insgesamt war das eine klasse Leistung.“ Einen bemerkenswerten Auftritt legte dabei Max Schreiber hin, der 20 Minuten lang geschont wurde, aber trotzdem noch elf Tore warf. „Das war schon eine starke Leistung“, lobte Driesch seinen besten Werfer. Tore für Bad Ems: Hielscher (1), Schreiber (11), F. Schaust (3), Simmer (4), Lohmann (2), J. Weldert (1), Frank (1), D. Weldert (2), Berges (3). ros
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 6. Dezember 2011)

 

Spieltag 26./27.11.2011

Markus Rollinger vernagelt seinen Kasten

Rheinlandliga TV Bad Ems kanzelt den Tabellenzweiten HSV Rhein-Nette mit sage und schreibe 31:16 ab

Von unserem Redakteur Stefan Nink

Bad Ems. Eine bitterböse Abreibung verpasste Handball-Rheinlandligist TV Bad Ems seinem Lieblingsgegner HSV Rhein-Nette. Beim 31:16 (16:4) waren die Kombinierten aus Andernach, Miesenheim und Plaidt nur ein besserer Sparringspartner für die wie entfesselt aufspielenden Kurstädter, die sich bestens aufgelegt präsentierten und ihr treues Publikum beim letzten Heimspiel des Jahres glänzend unterhielten.

Vor allem die Deckung der Schwarz-Weißen war von den so stark in die Runde gestarteten Gästen kaum zu überwinden. Sehr schnell auf den Beinen, viele Aktionen des Gegners vorausahnend: Was die in der gesamten Partie ohne jede Zeitstrafe bleibenden Einheimischen in punkto Torverhinderung an diesem Abend boten, war allererste Sahne. Wie auch der Auftritt von Keeper Markus Rollinger, der im ersten Durchgang die fast unglaubliche Quote von 78 Prozent gehaltener Bälle aufwies und seinen Kasten geradezu vernagelte.

„Er hat fast immer in der Ecke gestanden, in die die Würfe kamen“, berichtete TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser, der ein solches Bollwerk seiner Bad Emser schon lange nicht mehr erlebt hatte. Nur viermal musste Rollinger das Spielgerät während der ersten 30 Minuten aus dem Netz fischen. Die HSV-Akteure schienen reihenweise der Verzweiflung nahe zu sein. Dabei waren die Gäste mit dem Zwischenstand von 16:4 sogar noch gut bedient, denn die Gastgeber vergeigten in der Anfangsphase gleich ein halbes Dutzend an Hochkarätern, ehe ausgerechnet nach der Auszeit des bisherigen Tabellenzweiten der Express ins Rollen kam und es kein Halten mehr gab.

In der zweiten Halbzeit gaben sich die Bad Emser zunächst nicht zufrieden mit dem Erreichten und bauten den Vorsprung mit konsequentem Spiel sogar auf 26:7 aus (49.). Immerhin konnten die Rheinländer, die ohnehin ersatzgeschwächt in der Silberauhalle angetreten waren und bereits nach einer Viertelstunde auf ihren schmerzhaft am Schienbein geprellten Spielmacher Jörn Kobusch verzichten mussten, das Resultat in der Schlussphase kosmetisch noch ein wenig erträglicher gestalten.

Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer, Braun (4), Dübbers (2), Hens (1), Alexander Ulges (6), Enke (6), Wamser (6/4), Adrian Ulges, Balmert (1), Pammer (2), Helbach (2), Zöller (1).

Schiedsrichter: Willibald Nemeth (Weibern) und Günter Schwarz (Ahrweiler).
Siebenmeter: 4/4 : 3:2

Strafzeiten: 0:2 – Zuschauer: 90.
Spielfilm: 1:1, 5:1, 9:2, 15:3, 16:4 – 19:4, 26:7, 26:10, 31:16.

Nächste Aufgabe für Bad Ems: am kommenden Samstag, 18 Uhr, bei der HSG Wittlich.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 28. November 2011)
 

TVBE-Reserve hat besseres Ende für sich

Verbandsliga Ost Beim umkämpften 26:24 gegen GW Mendig gelingt im sechsten Auftritt der fünfte Erfolg

Bad Ems. Heimstärke hat die zweite Garnitur des TV Bad Ems einmal mehr in der Verbandsliga Ost bewiesen: Mit dem 26:24 (11:11) gegen die Grün-Weißen aus Mendig hat die Reserve beim sechsten Saison-Auftritt in heimischer Umgebung zum fünften Mal die beiden Zähler kassiert und sich auf den fünften Tabellenplatz vorgeschoben.

In einer weitgehend ausgeglichenen Partie fiel die Entscheidung erst auf den allerletzten Drücker. Nachdem Valeriy Schneider den TVBE per Gegenstoß mit 25:24 in Führung gebracht hatte, parierte Torwart-Routinier Carsten Noll freistehend einen Mendiger Angriff. Im Gegenzug machte dann Andreas Klute mit seinem achten Treffer des Tages endgültig alles klar für die Kurstädter. stn

Bad Ems II: Noll – Schaarschmidt (4), Schneider (2), Schäfer (2), Furtak (6/3), Klute (8/1), Westermeyer, Oeser, Junker (2), Schaust (2).

Schiedsrichter: Willibald Nemeth (Weibern) und Günter Schwarz (Ahrweiler).
Siebenmeter: 6/4:5/3

Strafzeiten:
1:5 – Zuschauer: 40.
Spielfilm: 2:4, 4:7, 5:9, 9:9, 11:11 – 13:12, 13:16, 17:17, 20:21, 24:24, 26:24.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 28. November 2011)
 

A-Jugend unterliegt

Verbandsliga TV Bad Ems verliert 24:26 in Vallendar

Bad Ems. Nach über einem Jahr ohne Niederlage hat es die A-Jugend-Handballer des Turnvereins Bad Ems wieder einmal erwischt. Beim TV Vallendar gingen die von Marcel Driesch und Karl-Heinz Schreiber trainierten Talente von der Insel Silberau beim benachbarten TV Vallendar mit 24:26 (12:12) leer aus.

„Wir haben gefühlt 30 Fahrkarten geschossen. So kann man nicht gewinnen“, sagte Driesch, der mit ansehen musste, wie eine Chance nach der anderen verballert wurde. „Bei unseren Jungs habe ich den allerletzten Willen vermisst.“

Nachdem der erste Durchgang mit wechselnden Führungen ausgeglichen verlaufen war, kamen die Bad Emser nach Wiederbeginn besser zur Geltung und schienen beim 17:14 wieder einmal auf der Siegerstraße zu sein. Doch urplötzlich geriet Sand ins Getriebe des TVBE. „Es kam ein Bruch in unsere Aktionen, wobei ich auch sagen muss, dass wir im Grund genommen das ganze Spiel nicht richtig in Tritt gekommen sind“, analysierte Driesch. Beim 21:20 lag seine Sieben letztmals vorne. Nachdem die Chance zum Ausgleich nicht genutzt werden konnte, sorgten die Vallendarer in der letzten Sekunde der Partie für den Schlusspunkt. stn

Tore für den TVBE: Gerrit Wamser (10), Maximilian Hielscher (1), Max Schreiber (2), Frank Schaust (2), Paul Junker (3), Lukas Simmer (5), Jan Weldert (1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 28. November 2011)

 

Spieltag 19./20.11.2011

Wamser legt Grundstein zum Sieg

Rheinlandliga Talent trifft beim 35:27 des TV Bad Ems gegen den TV Welling neun Mal – Vorentscheidung direkt nach der Pause

Von unserem Redakteur Marco Rosbach

Bad Ems. Die mahnenden Worte des Trainergespanns Andreas Klute/Klaus Ohnhäuser haben Wirkung gezeigt, von Unterschätzen keine Spur: Mühelos spielte sich der Handball-Rheinlandligist TV Bad Ems zu einem nie gefährdeten 35:27 (16:11)-Heimsieg gegen den im Vorfeld wesentlich höher eingeschätzten TV Welling. Mit diesem Pflichterfolg beendete der langjährige Oberligist von der Lahn seine kurze Durststrecke und glich seine Punktebilanz auf 8:8 aus.

„Nur in den letzten zehn Minuten haben wir etwas die Zügel schleifen lassen“, sagte Klaus Ohnhäuser. „Ansonsten war das eine tadellose Leistung unserer Mannschaft.“ Und das Urgestein des TV Bad Ems ergänzte: „Das war für unser nächstes Heimspiel kommendes Wochenende ein wichtiges Signal.“ Denn am Samstag kommt mit dem Tabellenzweiten HSV Rhein-Nette ein Team in die Silberauhalle, das mehr zu bieten hat als die massiv abstiegsbedrohten Wellinger.

In einer ruppigen Partie konnten die Gäste bis zu Pause noch halbwegs mithalten und den Rückstand in einem einigermaßen erträglichen Rahmen halten. Mit nur elf Gegentreffern demonstrierten die Bad Emser aber auch vor dem Seitenwechsel schon Abwehrstärke, an der auch Markus Rollinger im Tor seinen Anteil hatte. Die entscheidende Phase der Partie dann zu Beginn von Durchgang zwei: Drei schnelle Tore des A-Jugendlichen Gerrit Wamser waren die Vorentscheidung, von 19:11 baute Bad Ems den Vorsprung auch konsequent aus und hatte spätestens beim 30:17 in der 48. Minute alle Zweifel am Heimsieg beseitigt.

„Gerrit hat einen tollen Tag erwischt“, lobte Klaus Ohnhäuser das Bad Emser Talent, das nicht nur mit insgesamt neun Treffern bester Werfer der ersten Mannschaft war, sondern zuvor auch schon zehn Tore beim 26:20 der A-Jugend gegen den SV Urmitz beigesteuert hatte.

Dass der Vorsprung in der Schlussphase noch etwas schmolz, konnten die beiden Trainer des TV Bad Ems ihrem Team verzeihen. „Was zählt, ist, dass wir uns so souverän behauptet haben“, so Ohnhäuser.

TV Bad Ems: Rollinger, Sorger - Krenzer (6/2), Braun, Hens (3), Alexander Ulges (5), Enke (2), Zöller (5), Wamser (9), Adrian Ulges (1), Helbach, Dübbers (2), Pammer (1), Balmert (1).

Schiedsrichter: Klöckner/Wilhelm (Kastellaun). - Zuschauer: 100.
Siebenmeter: 3/2:3/3. - Zeitstrafen: 4:3.

Spielfilm: 4:4, 7:5, 10:6, 13:8, 16:11 – 19:11, 22:12, 30:17, 31:23, 35:27.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 21. November 2011)
 

Furtak entscheidet Partie im Alleingang

Handball TV Bad Ems II siegt ohne große Mühe gegen Römerwall II – Urmitz im Spitzenspiel auf der Silberau chancenlos

Bad Ems. Nicht nur die Rheinlandliga-Mannschaft des TV Bad Ems hatte Grund zu jubeln, auch die Handball-Reserve von der Silberau und die A-Jugend waren am Wochenende erfolgreich.

Verbandsliga Ost

TV Bad Ems II - HSG Römerwall II 26:20 (9:8). Die Gastgeber kamen nur schwer in die Partie, leisteten sich sehr viele Fehlpässe und hatten Probleme mit der offensiven Deckung, die Römerwalls Reserve praktizierte. Doch das war alles Nebensache. Denn nach dem Wechsel kam der große Auftritt des Robert Furtak: Von 9:8 zog Bad Ems binnen acht Minuten auf 19:9 davon, wobei Furtak in dieser Phase sechs seiner insgesamt zwölf Tore markierte. „Das war ganz stark“, schwärmte auch TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser, der auch dem Rest der Mannschaft ein Lob aussprach: „Die Spieler sind ruhig geblieben und haben den Vorsprung souverän über die Zeit gebracht.“ In dieser Phase machte sich die große Erfahrung in der Abwehr bemerkbar, auch Carsten Noll bot im Tor eine starke Leistung. Römerwall versuchte alles und nahm Jörg Hildesheim in Manndeckung, der gewünschte Effekt blieb aber aus. „Dadurch hatten wir viel Raum, den wir auch genutzt haben“, sagte Ohnhäuser.

Bad Ems II: Schmidt, Noll - Vogel, Schaarschmidt (3), Wallroth (1), Schneider (4), Schäfer, Furtak (12/3), Klute (2/1), Hildesheim (3), Westermayer (1), Rüger.
Schiedsrichter: Daniel Freese (Wissen).

A-Jugend-Verbandsliga Ost

TV Bad Ems - SV Urmitz 26:20 (14:13). Die Bad Emser A-Jugend bleibt in der Verbandsliga das Maß der Dinge und steuert sicher auf Rheinlandliga-Kurs. Da auch Urmitz trotz der Niederlage im Spitzenspiel einen der drei Qualifikationsplätze belegen dürfte, ist der Sieg doppelt wichtig. „Die Ergebnisse werden mitgenommen, so hätten wir schon 4:0 Punkte gegen Urmitz“, erklärt Klaus Ohnhäuser. Die Bad Emser leisteten sich nur eine kurze Phase, in der sie etwas nachlässig agierten. Dadurch kamen die Gäste vor der Pause noch mal ran und verkürzten nach 6:11-Rückstand auf 13:14. „Nach dem Seitenwechsel bot unsere Mannschaft dann eine überragende Leistung“, lobte Ohnhäuser. Herausragender Spieler: Gerrit Wamser, der 10 der 26 Tore markierte. ros

Tore für Bad Ems: Schreiber (4), Junker (5), Schaust (1), Simmer (3/1), Wamser (10), D. Weldert (2), J. Weldert (1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 22. November 2011)

 

Spieltag 12./13.11.2011

Drei kurze Phasen kosten TVBE ein Erfolgserlebnis

Handball-Rheinlandliga Bad Ems muss sich beim TV Bitburg mit 31:35 beugen

Bitburg. Die Spitzenplätze in der Handball-Rheinlandliga sind für den Turnverein Bad Ems nach der 31:35 (12:18)-Niederlage beim TV Bitburg vorerst außer Reichweite. „Wir haben nicht schlecht und auf Augenhöhe gespielt“, bilanzierte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser nach der verlorenen Neuauflage des Pokalspiels. Dennoch reichte es nicht, Zählbares aus der Bierstadt mit an die Lahn zu bringen.

Drei kurze Phasen mit jeweils drei Gegentreffern kosteten die Schützlinge von Andreas Klute die Aussichten auf das angepeilte Erfolgserlebnis. Von 10:10 auf 13:10, von 13:11 auf 16:11 und von 23:19 auf 26:21 konnten die Eifeler die Führung zunächst herauswerfen und dann den Vorsprung ausbauen. „Da haben wir unsere Angriffe zu früh abgeschlossen und die Bälle teilweise überhastet am Tor vorbei geworfen. Die Jungs wollten da zu schnell zu viel, Bitburg hat dies mit Gegenstößen bestraft“, blickte das Urgestein des TVBE auf die Partie in der Halle der Edith-Stein-Hauptschule zurück.

So stand am Ende einer wohltuend fairen und vom Ehepaar Schumacher sehr umsichtig geleiteten Partie die vierte Saisonschlappe der Schwarz-Weißen. Bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft bot Thorsten Schaust eine gute Partie und bildete als Vertreter des aus beruflichen Gründen fehlenden Markus Rollinger mit Caspar Sorger ein gutes Gespann.

Nun warten zwei Heimspiele auf den TVBE. Zunächst kreuzt Aufsteiger TV Welling, dann Spitzenteam HSV Rhein-Nette in der Sporthalle auf der Insel Silberau auf. Gelingen zwei Erfolge, sieht die Handballwelt für die bisher unter Wert platzierten Bad Emser ziemlich schnell wieder viel freundlicher aus.stn

TV Bad Ems: Sorger, T. Schaust - Krenzer (2), Braun (2), Hens (6), Dübbers (1), Alexander Ulges (7), Balmert (1), Adrian Ulges (1), Wamser (9/3), Enke (2), Pammer.

Schiedsrichter: Elfi und Egon Schumacher (Weibern).

Siebenmeter: 4/4 : 3/3 – Zeitstrafen: 3:2
Spielfilm: 2:4, 4:5, 8:6, 10:10, 13:10, 16:11, 18:12 – 18:16, 20:18, 23:19, 26:21, 28:23, 33:30, 35.31.

Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am Samstag, 19.30 Uhr, gegen den TV Welling.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 14. November 2011)
 

Bad Ems II wird in der ersten Halbzeit überrannt

Handball-Verbandsliga TuS Horchheim lässt im Derby den Kurstädtern beim glatten 28:17 (14:5) keine Chance

Horchheim. In stimmungsvoller Atmosphäre – in Ermangelung einer Tribüne stehen die Zuschauer direkt am Spielfeldrand – kassierten die Verbandsligahandballer des TV Bad Ems II beim TuS Horchheim eine 17:28 (5:14)-Niederlage. „Unsere Mannschaft ist von den Horchheimern in der ersten Halbzeit überrannt worden“, analysierte Klaus Ohnhäuser das Derby. Die ohne ihre Routiniers Jörg Hildesheim, Frank Lohmann und Andreas Klute angetretenen Gäste leisteten sich sehr viele technische Fehler, warfen im Angriff schlecht und hatten zudem das Pech, dass in der Abwehr zu viele Abpraller in den Händen des Gegners landeten. Mit lediglich fünf erzielten Treffern während der ersten 30 Minuten war so für die zweite Welle des TVBE kein Staat zu machen.

Der zweite Abschnitt konnte zwar nahezu ausgeglichen gestaltet werden. Dies war aber auch der Tatsache geschuldet, dass der TuS mit der klaren Führung im Rücken merklich zurücksteckte. stn

TV Bad Ems II: Schmidt, Noll - Wallroth, Driesch, Junker, Simmer, F. Schaust, Schäfer, Schneider, Vogel, Schaarschmidt.

Schiedsrichter: Manfred Gilgenbach (Welling).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 14. November 2011)

 

Spieltag 05./06.11.2011

TV Bad Ems II bezwingt Nachbar TuS Bannberscheid mit 30:29

Bad Ems. Mit seinem zehnten Treffer zehn Sekunden vor dem Spielende besiegelte Robert Furtak den überraschenden 30:29 (15:15)-Heimerfolg des Handball-Verbandsligisten TV Bad Ems II gegen den Lokalrivalen TuS Bannberscheid. „Ein glücklicher Sieg“, resümierte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser nach fast durchweg ausgeglichenen 60 Minuten in der Sporthalle auf der Insel Silberau. Mit den beiden überragenden Torwart-Oldies Thomas Schmidt und Carsten Noll als Rückhalt erwiesen sich die Kurstädter als das routiniertere Team. „Bannberscheid ist mit viel Tempo, aber ziemlich kopflos angerannt“, so Ohnhäuser. Die Führung wechselte ständig. Nachdem der TVBE mit 20:16 vorne lag, hatten die Westerwälder beim 25:26 den Spieß umgedreht. Doch letztlich behielten Andreas Klute (hier bei einem seiner fünf Treffer) und Co. die Nerven und wurden mit zwei im Vorfeld höchstens erträumten Punkten belohnt. TV Bad Ems II: Schmidt, Noll - Wallroth (5), Vogel (1), Klute (5), Westermeyer, Schaarschmidt (3), Schneider (3), Furtak (10/4), Ohnhäuser, Schreiber (3), Weldert.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 7. November 2011)
 

Furiose zweite Halbzeit

Handball A-Jugend des TVBE gewinnt 35:23

Bad Ems. Nachdem es nach 30 von ihnen weitgehend pomadig geführten Minuten nur 15:15 gestanden hatte, kamen die sieggewohnten A-Jugend-Handballer des TV Bad Ems im Verbandsligaspiel bei der HSG Westerwald am Ende doch noch zu einem überaus glatten 35:23-Sieg. Dabei hatten die Gäste zunächst Probleme mit der offensiven Deckung der Kombinierten. Nach der Pause aber gab es nach deutlichen Hinweisen des Trainergespanns Marcel Driesch und Karl-Heinz Schreiber kein Halten mehr. Nach dem 17:16 zog der Tabellenführer über 23:20 mit einem sagenhaften 9:0-Lauf gegen konditionell nachlassende Einheimische auf 32:20 davon. Maßgeblichen Anteil daran hatte Keeper Thorsten Schaust, der seinen Kasten regelrecht vernagelte. Für die TVBE-Tore sorgten Gerrit Wamser (8), Max Schreiber (7), Frank Schaust (8), Paul Junker (2), Johannes Berges (4), Lukas Simmer (5) und Till Bilo (1). stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 7. November 2011)

 

Spieltag 29./30.10.2011

Bad Ems wird im Hunsrück demontiert

Handball-Rheinlandliga Schwacher TV läuft beim 18:36 bei der HSG Irmenach in eine Flut an Gegenstößen

Von unserem Redakteur Michael Bongard

Kleinich. Das ist eine Demonstration der ausgewiesenen Stärke der HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch gewesen: Die Hunsrück-Handballer deklassierten in der Rheinlandliga den TV Bad Ems mit 36:18 (12:7). Der Lohn nach dem Kantersieg war die Tabellenführung. „In der Verfassung ist Irmenach ganz klar der Titelkandidat Nummer eins“, meinte der Bad Emser Trainer Andreas Klute nach dem Abpfiff der einseitigen 60 Minuten.

Die Gäste setzten im Tor auf Youngster Caspar Sorger, erst nach 45 Minuten stellte sich Ex-Zweitliga-Keeper Markus Rollinger zwischen die Pfosten. „Wir wechseln immer ab“, begründete Klute die Aufstellung, die seinen Kollegen Bach ein wenig überrascht hatte. Sorger machte seine Sache vor der Pause gut, danach bekam er aber „auch keine Hand mehr an den Ball“, wie sein Trainer sagte: „Aber da war ja auch keine Abwehr mehr da. Wir haben in der zweiten Hälfte gefühlte 15 Gegenstoßtore bekommen. Insgesamt haben wir nie Tempo machen können, das war einfach schwach.“

Eine knappe Viertelstunde konnte Klutes Turnverein vor rund 200 Zuschauern im Kleinicher Hirtenfeld mithalten, dann zog Irmenach dank dreier Konter von 4:4 (14.) auf 7:4 (17.) davon. Den Grundstein zum Kantersieg legte in diesen 150 Sekunden Torwart Christian Endel, der alle drei Gegenstöße mit präzisen Vorlagen vorbereitete. Am Ende hatte Endel sechs Assists zu Buche stehen – und nicht nur das: Er hielt zudem zwei Siebenmeter und wehrte 67 Prozent der Bad Emser Würfe ab. Eine sagenhafte Quote.

„So sollte es eigentlich immer laufen“, sagte Endel. „Endlich kam mal unser Gegenstoßspiel zur Geltung. Das hatte bisher noch nicht so geklappt in dieser Saison.“ Wie so vieles. Doch jetzt scheint der Ex-Drittligist in der fünftklassigen Rheinlandliga angekommen zu sein. Auch Trainer Markus Bach erkannte: „Ich denke, der Druck ist jetzt bei uns abgefallen.“

Die bemitleidenswerten Gäste waren nur ein Spielball für die Hunsrücker, ab der 35. Minute begann das Irmenacher Schaulaufen. Am Ende lagen 18 Tore zwischen den beiden Klubs. „Der Gegner war total überfordert“, meinte Endel. TV-Trainer Klute unterschrieb das sofort: „Die Leistung in der zweiten Hälfte ist für mich unerklärlich gewesen.“

Irmenach übernahm mit dem Kantersieg die Tabellenführung, die Laune von Trainer Bach wird immer besser. Vor zwei Wochen nach dem knappen 34:31 gegen Kastellaun hatte er sein Team noch als Ansammlung „arroganter Einzelspieler“ verhöhnt, jetzt gab er versöhnliche Worte von sich: „Das war schon gut. Heute falle ich mal nicht über meine Mannschaft her.“


HSG Irmenach-K.-H.- TV Bad Ems36:18 (12:7)

Irmenach-Kleinich-Horbruch: Endel – Schub (3), Adam (1), Dämgen (3), Sveinsson (1), Mulliqi (5), Vasek (2), Kiesel (2), Gedert (6), Weber, Faust (7), Shalimov (6/1).
Bad Ems: Sorger, Rollinger – Zöller (1), Dübbers (2), Pammer, Krenzer, Adrian Ulges (2), Hens (3), Enke (2), Balmert (2), Wamser (5), Braun (1).

Schiedsrichter: Maurer (Morbach) und Mildenberger (Tiefenstein).
Zuschauer: 200.

Spielfilm: 4:4 (14.), 7:4 (17.), 10:6 (25.), 12:7 (Halbzeit); 17:8 (36.), 23:13 (48.), 30:15 (55.), 36:18 (60.).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 31. Oktober 2011)
 

Frank Schaust nutzt die Lücken ganz clever aus

Handball-Verbandsliga Bad Ems II - Weibern II 34:32

Bad Ems. Unter der ordentlichen Leitung der beiden Nachwuchsspieler Thorsten Schaust und Jan Weldert, die für den ausgebliebenen Unparteiischen zur Pfeife griffen, kamen die Verbandsliga-Handballer des TV Bad Ems II gegen den TuS Weibern II zu einem 34:32 (17:11)-Heimsieg. „Beide befinden sich derzeit in der Ausbildung zum Übungsleiter, zu der auch der Schiedsrichter-Schein gehört. Somit war das für Thorsten und Jan eine gute praktische Übung“, so TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser, der lobende Worte für die beiden Grünschnäbel bei ihrer Schiri-Premiere im Seniorenbereich fand.
Die Einheimischen erspielten sich nach ausgeglichenem Beginn (4:2, 5:5, 8:7) so langsam Vorteile und zogen von der 17. bis zur 24. Minute von 11:8 auf 15:8 davon.

Die beiden Routiniers Jörg Hildesheim und Andreas Klute hatten vorher offenbar besonders viel Zielwasser getrunken und netzten fast nach Belieben ein. Im zweiten Durchgang wurde es den Eifelern zu bunt, sie nahmen das Bad Emser Duo in Manndeckung. So wurde es bei den Kurstädtern zunächst zwar holprig und der TuS kam über 26:23 auf 31:29 heran (56.). Doch dann schlug die Stunde des jugendlichen Linkshänders Frank Schaust, der die sich bietenden Lücken konsequent nutzte und mit drei blitzsauberen Toren die Partie endgültig zugunsten der Einheimischen entschied. stn

TV Bad Ems II: Schmidt, Noll - Vogel, Klute (10/4), Westermeyer, Schaarschmidt (2), Schäfer (2/1), Hildesheim (9), Schaust (8), Junker (2), Berges (1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 31. Oktober 2011)


 

Spieltag 22./23.10.2011

TV Bad Ems nimmt Punkte aus Kastellaun mit

Handball-Rheinlandliga Kurstädter gewinnen im Hunsrück mit 31:24 – Partie der Reserve wird abgesagt

Von unserem Redakteur Stefan Nink

Kastellaun. Eine überzeugende Leistung lieferten die Rheinlandliga-Handballer des Turnvereins Bad Ems beim punktlosen Schlusslicht HSG Kastellaun/Simmern ab, nahmen die beiden wichtigen Zähler mit einem 31:24 (17:10) aus dem Hunsrück mit in die Kurstadt und gestalteten ihr Konto wieder positiv.

Dabei ragten aus dem von Andreas Klute trainierten und ohne den verletzten Routinier Udo Helbach angetretenen Team vier Akteure heraus: Alexander Ulges, der mit seiner bekannten Dynamik dem Spiel der Schwarz-Weißen gut tat und fünf seiner am Ende sechs Treffer während der ersten 30 Minuten markierte. Fast umgekehrt macht es Peter Zöller, bei dem in der Endabrechnung stattliche acht Treffer zu Buche schlugen, von denen er ein halbes Dutzend im zweiten Abschnitt markierte. Am Kreis wurde Jörg Balmert immer wieder geschickt in Szene gesetzt, verwertete seine Gelegenheiten eiskalt und gab den HSG-Torhütern immerhin siebenmal das Nachsehen. Top-Mann Nummer vier war einmal mehr Schlussmann Markus Rollinger, der mit der fantastischen Quote von 42 Prozent gehaltener Bälle aufwartete. „Damit kann man kaum noch verlieren“, lobte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser den gedrungenen Mann zwischen den Bad Emser Pfosten.

Die Silberauer beeindruckten im ersten Abschnitt mit einer bärenstarke Wurfausbeute, fast jeder Angriff wurde auch erfolgreich abgeschlossen. „Da sind uns lediglich drei Fehlwürfe unterlaufen“, konnte Ohnhäuser nur Positives über die Abteilung Attacke berichten.

Zwar verpennte der TVBE den Start in die zweiten 30 Minuten und leistete sich dabei überwiegend in Unterzahl einen 1:5-Lauf, doch schnell kam das Team wieder in die Spur und stellte nach dem 15:18 mit drei schnellen Toren den Vorsprung wieder in komfortablere Dimensionen. So geriet der angepeilte Erfolg bei den Hunsrückern, die Ohnhäuser derzeit unter Wert platziert sieht, nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (3/3), Braun (2), Hens, Alexander Ulges (6), Enke (1), Wamser, Zöller (8), Adrian Ulges (1), Pammer (1), Balmert (7), Dübbers (2).

Schiedsrichter: Langelage und Rolser (Sinzig). - Zuschauer: 150.
Siebenmeter: 4/1 : 3/3. - Zeitstrafen: 3:3.

Spielfilm: 0:2, 2:4, 4:5, 8:11, 8:14, 10:17 – 15:18, 15.21, 18:24, 22:29, 24:31.

Nächste Aufgabe für den TV Bad Ems: am Samstag, 19.30 Uhr, bei der HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch.

(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 24. Oktober 2011)
 

A-Jugend marschiert weiter

Handball Bad Ems überzeugt bei 27:21-Sieg in Bendorf

Bad Ems. Die A-Jugendhandballer des TV Bad Ems liegen nach dem 27:21 (13:8)-Sieg in Bendorf weiter auf Oberliga-Kurs. „Wir haben mit Konzept gespielt“, freute sich Trainer Karl-Heinz Schreiber mit seinem Kollegen Marcel Driesch über den starken Auftritt ihrer Talente. „Die Einstellung stimmte, alle sind zum Zug gekommen“, zollten die Übungsleiter ihren Jungs Lob für den überzeugenden Sieg, der gemessen an den vielen Torchancen noch wesentlich höher hätte ausfallen können.
TVBE-Tore:
Max Schreiber (8), Lukas Simmer (5), Max Hielscher (4), Frank Schaust (3), Johannes Berges (2), Dominik Frank (1), Jan Weldert (1), Paul Junker (1), Kevin Kühling (1) und Daniel Hildebrand (1).

Beim 26:25 (17:13)-Erfolg der TVBE-Frauen gegen GW Mendig trafen Angelika Findling (9/1), Kirsten Leukel (3), Judith Kaden (3), Katharina Heinz (3/1), Bianca Schmidt-Engels (2/1), Silke Pfeffer-Leukel (2), Jana Wellmann (2) und Irene Theobald (2) ins Schwarze.

Die Schützen beim 26:21 (15:6) der dritten TVBE-Garde gegen den SSV Wissen: Michael Sauerwein (7), Marcel Driesch (5), Christian Vogt (3), Oliver Minor (3), Klaus Rüge (2), Bruno Heinz (2), Moritz Hinze (2) und Ralf Sauerwein (2).stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Donnerstag, 27. Oktober 2011)

 

Spieltag 15./16.10.2011

Balmert und Zöller wecken Bad Ems auf

Rheinlandliga TV gewinnt nach schwachem Start Heimspiel gegen starken Aufsteiger Gösenroth mit 34:30

Von unserem Mitarbeiter Tom Neumann

Bad Ems. Knapp zehn Minuten waren erst gespielt in der Sporthalle auf der Silberau, doch schon zu diesem frühen Zeitpunkt musste es einem angst und bange werden um den TV Bad Ems. Das Heimspiel in der Handball-Rheinlandliga gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler lief alles andere als nach Plan, auch wenn man „nur“ mit 1:3 hinten lag. Doch die Verunsicherung nach dem schwachen Spiel in der Vorwoche in Urmitz war dem Team deutlich anzumerken. „Doch dann haben wir irgendwie den Schalter umgelegt“, sagte TV-Trainer Andreas Klute nach einem am Ende noch ungefährdeten 34:30 (17:13)-Erfolg seiner Mannschaft.

„In den ersten zehn Minuten haben wir lethargisch agiert“, urteilte Klute. „In dieser Phase haben wir gemerkt, wie sehr uns Alexander Ulges als Motor in den ersten Minuten fehlt.“ Ulges hatte studienbedingt pausiert. „Die Spieler haben sich nur angeschaut und gefragt, wer denn jetzt das Tempo vorgibt.“ Als sich die TV-Akteure dann nicht mehr nur anschauten, sondern auch agierten, machten sie binnen sechs Minuten aus einem 1:3 ein 6:3 (16.). Besonders Kreisläufer Jörg Balmert, am Ende mit neun Toren bester Schütze auf dem Feld, trieb sein Team in dieser Phase mit wichtigen Toren an. „Wir haben das Missmatch in der Mitte gesehen, dort hatte die SG zwei kleine Spieler“, sagte Klute. Der große und robuste Balmert nutzte seine körperlichen Vorteile – und hatte nicht selten die Gegenspieler noch „am Körper hängen“, nachdem er den Ball bereits im Netz versenkt hatte.

Die Führung sollten die Gastgeber bis zum Schluss nicht mehr abgeben, ein Spaziergang war der Rest der Partie dennoch nicht. Zwischenzeitlich führte Bad Ems mit sechs Toren (13:7, 24.), ließ den Gegner dann aber bis zur Pause wieder auf 13:17 herankommen. „Ich bin stinksauer in die Kabine gegangen und habe die Jungs erst mal zusammengefaltet“, sagte Klute. „Wir hätten den sicheren Vorsprung schon zur Pause noch deutlicher gestalten können, stattdessen kassieren wir zehn Sekunden vor der Pause noch einen Gegentreffer. Das war unnötig.“

Vielleicht aber war es auch der tollen Moral der Gäste geschuldet, die zu keinem Zeitpunkt aufgaben und sich in Hälfte zwei noch einmal bis auf 27:29 herankämpften (54.). „Dann aber haben wir Abschlüsse gesucht, die nicht zu verstehen sind“, ärgerte sich Gästetrainerin Jutta Noll. „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir wollten. Uns fehlt es zu oft noch an der Geduld. Bad Ems war heute Abend diese vier Tore Unterschied cleverer, das muss man zugeben.“

„Ich hatte nicht erwartet, dass sich Gösenroth immer wieder mit hohem Tempo herankämpfen würde“, lobte Klute den Aufsteiger. „Die haben immer einen draufgelegt.“ Aus dem eigenen Team hebt der Trainer nur ungerne Spieler hervor, Peter Zöller aber bekam ein Sonderlob. „Der hat gewirbelt wie ein Großer.“

TV Bad Ems - SG Gösenroth/L. 34:30 (17:13)

Bad Ems: Rollinger, Sorger - Zöller (6), Dübbers, Pammer, Krenzer (2), Helbach (2), A. Ulges (4), Hens (2), Enke, Balmert (9), Wamser (5/2), Braun (4).
Gösenroth/Laufersweiler: Schneider, Lengerl - Staffel (2), J. Tatsch (4), Stumm, Dreher (2), Saidensal (2), Peltsch (5), Schneider, Gerhard (1), Hübner (8), A. Tatsch (2/2), Fritz (4).

Schiedsrichter: Willibald Nemeth (Weibern) und Günter Schwarz (Ahrweiler) – Zuschauer: 80.
Siebenmeter: 3/2 : 4/2. - Zeitstrafen: 2:4.

Spielfilm: 0:1, 1:3, 6:3, 9:6, 13:7, 15:11, 17:13 - 18:13, 22:17, 22:20, 27:22, 29:27, 32:28, 34:30.
Nächste Aufgabe für den TV Bad Ems: am Samstag, 22. Oktober, 19.30 Uhr, bei der HSG Kastellaun/Simmern.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 17. Oktober 2011)
 

A-Jugend an Tabellenspitze

Verbandsliga Bad Ems bezwingt HSG Römerwall

Bad Ems. Die A-Jugend-Handballer des Turnvereins Bad Ems haben auch das vierte Saisonspiel in der Staffel I der Verbandsliga zu ihren Gunsten entschieden. Die von Marcel Driesch trainierten Talente aus der Kurstadt gaben vor 90 Zuschauern in heimischer Umgebung der HSG Römerwall mit 23:20 (12:9) das Nachsehen und verteidigten damit ihren tabellarischen Platz an der Sonne.

In einer weitgehend ausgeglichenen Partie standen hüben wie drüben zwischen den Pfosten wahre Extrakönner, die es den Schützen schwer machten. Fünf Minuten vor der Pause legte der TVBE einen Zwischenspurt ein und setzte sich innerhalb von zwei Minuten vom 8:8 auf 11:8 ab.

Nach Wiederbeginn versäumten die Gastgeber, den Sack zuzumachen, als sie mehrfach freistehend den Ball verzogen. So wurde es knapp (13:13). Letztlich aber berappelten sich die Bad Emser und ließen sich auch am Ende von der offenen Manndeckung der Römerwaller nicht mehr aufhalten.

TVBE-Tore: Lukas Simmer (9/5), Gerrit Wamser (6/3), Frank Schaust (2), Max Schreiber (2), Domenik Frank (2), Johannes Berges (1), Paul Junker (1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 17. Oktober 2011)

 

Spieltag 01./02.10.2011

Bad Ems wirft Klapthor warm

Rheinlandliga Silberauer müssen sich beim SV Urmitz mit 23:30 geschlagen geben

Bad Ems. Unter den Top-Teams wollten die Rheinlandliga-Handballer des TV Bad Ems heuer eigentlich mitmischen. Daher passte die 23:30 (14:15)-Pleite beim zuvor noch punktlosen SV Urmitz überhaupt nicht in den Kram der Kurstädter, die mit 2:4 Zählern der Musik schon wieder frühzeitig hinterherlaufen.

Nach ausgeglichener erster Halbzeit stellten die unter Druck stehenden Gastgeber zu Beginn des zweiten Abschnitts die Weichen auf Sieg. In Unterzahl erhöhten sie zunächst auf 17:14 und zogen wenig später auf 21:15 davon (41.). Diesen Rückstand konnten die Silberauer nicht mehr wettmachen, zumal die ihren früheren Torwart Alexander Klapthor regelrecht warmgeworfen hatten und zudem Pech mit Holztreffern hatten, die meistens den Einheimischen in die Hände fielen, was diese zu zahlreichen Gegenstößen nutzten. „So haben wir sie eingeladen“, blickte Klaus Ohnhäuser zurück. Dass sein TVBE zudem gleich drei Strafwürfe nicht in den Maschen unterbrachte, passte ebenfalls ins Bild. stn

TV Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (4/2), Braun (3), Hens (7), Zöller, Dübbers, Helbach, Adrian Ulges, Wamser (4), Balmert (1), Pammer, Enke (4), Junker.

Schiedsrichter: Klöckner und Wilhelm (HSG Kastellaun/Simmern). - Siebenmeter: 0 : 5/2.
Zeitstrafen: 5:1. - Zuschauer: 120.
Spielfilm: 2:0, 2:4, 5:5, 8:6, 12:10, 14:13 – 17:14, 21:15, 26:19, 29:21.

Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am Samstag, 15. Oktober, 19.30 Uhr, gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 4. Oktober 2011)
 

A-Jugend feiert den dritten Sieg

Verbandsliga JSG Untere Ahr - TV Bad Ems 15:20 – Gerrit Wamsers „Heimspiel“

Bad Ems. Drittes Spiel, dritter Triumph: Die A-Jugend-Handballer des Turnvereins Bad Ems haben sich mit dem 20:15 (11:6)-Sieg bei der JSG Untere Ahr keine Blöße gegeben, ihre Spitzenposition in der Staffel I der Verbandsliga untermauert und nehmen weiter vor dem SV Urmitz und dem HV Vallendar die Spitzenposition ein.

Zu Jubelstürmen rissen die Talente aus der Kurstadt ihren Trainer Marcel Driesch mit ihren Darbietungen jedoch nicht hin. „Es war kein schönes Spiel. Wir haben uns gerade im Angriff sehr viele technische Fehler und Ballverluste geleistet“, monierte der kritische Übungsleiter in Abwesenheit des zuletzt in zwei Begegnungen 15 Mal erfolgreichen Max Schreiber. Gut klappte hingegen die Verteidigung bei den Bad Emsern.

Für einen TVBEler bedeutete die Partie in Sinzig etwas ganz Besonderes: Gerrit Wamser. Der vor der Runde vom SV Urmitz an die Lahn gekommene Nachwuchsmann, der bereits regelmäßig in der ersten Garnitur mitwirkt, war bei seinem Auftritt in seinem Heimatort ganz besonders motiviert. Am Ende standen zwei Treffer auf Wamsers Konto. Zudem trafen für die Bad Emser Frank Schaust (4), Paul Junker (5), Lukas Simmer (4), Johannes Berges (2), Dominik Frank (2) und Kevin Kühling (1) ins Schwarze. stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 4. Oktober 2011)

 

Spieltag 24./25.09.2011

Bad Ems kämpft sich in die Saison

Rheinlandliga TV-Team setzt sich gegen HSG Biewer/Pfalzel mit 26:20 durch und verhindert Fehlstart

Von unserem Redakteur Marco Rosbach

Bad Ems. Zweites Heimspiel, erster Sieg für den Handball-Rheinlandligisten TV Bad Ems: Die Mannschaft von Trainer Andreas Klute hat dem Druck standgehalten und mit einem 26:20 (14:10)-Erfolg gegen die HSG Biewer/Pfalzel die ersten beiden Punkte der Saison eingesammelt. „Die Leistung war insgesamt viel besser als die der vergangenen Woche“, sagte Klutes Trainer-Kollege Klaus Ohnhäuser nach dem Sieg.

Obwohl die Bad Emser von Beginn an besser und selbstbewusster agierten, erlaubten sie sich in den ersten Minuten immer noch zu viele technische Fehler und Fehlwürfe. Die Gäste aus Trier bestraften dies eiskalt und erarbeiteten sich bis zur 18. Minute einen Zwei-Tore-Vorsprung (6:8). Trainer Klute reagierte goldrichtig, nahm die Auszeit genau zur rechten Zeit und fand wohl auch die richtigen Worte. Seine Mannschaft verstand das Zeichen, beherzigte den Appell des Coachs und zeigte in der Folge ihr schönstes Gesicht: Aus dem 6:8 machte der TV Bad Ems bis zur 28. Minute eine fast schon vorentscheidende 14:8-Führung.

„Wir haben in dieser Phase enorm zugelegt und fast fehlerlos gespielt, während sich Biewer durch viele Zeitstrafen mehr oder weniger selbst aus dem Spiel genommen hat“, erklärte Ohnhäuser den Unterschied zwischen beiden Teams.

Nach der Pause änderte sich daran nicht viel. Zwar verkürzten die Gäste, die sich vor der Saison verstärkt hatten und auch in Bad Ems mit dem ehemaligen Irmenacher Michael Klein und dem Ungarn Zoltan Ponyi antraten, Mitte des zweiten Durchgangs noch einmal auf drei Tore (19:16), mehr war für sie aber nicht drin. Bad Ems bewies tolle Moral, kämpfte verbissen um den ersten Sieg der Saison und traf diesmal auch wesentlich besser als vor Wochenfrist beim 20:22 gegen den HSC Schweich.

Und wenn es mal nicht so gut lief, dann war einmal mehr auf den formidablen Michael Rollinger im Tor der Mannschaft von der Silberau Verlass. „Michael hatte eine tolle Quote, das war eine überragende Vorstellung“, sparte das Bad Emser Urgestein Ohnhäuser nicht an Lob für den gut haltenden Schlussmann.

TV Bad Ems: Rollinger, Sorger - Krenzer (7/5), Hens (1), Zöller (1), Alexander Ulges (6), Enke (3), Dübbers (1), Helbach (1), Wamser (4), Balmert (2), Adrian Ulges, Pammer, Braun.

Schiedsrichter: Peter Langelage/Dieter Rolser (Sinzig). - Zuschauer: 90.
Zeitstrafen: 4:9. - Siebenmeter: 6/5:4/2.
Spielfilm: 2:1, 2:4, 6:5, 6:8, 14:8, 14:10 – 16:11, 19:13, 19:16, 23:18, 26:20.
Nächste Aufgabe für den TV Bad Ems: am Sonntag, 17 Uhr, in Urmitz.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 26. September 2011)
 

Reserve bricht in der Schlussphase ein

Verbandsliga Ost Ärgerliche 23:27-Niederlage

Bad Ems. 60 Minuten dauert ein Handballspiel – und das waren für die Reserve des TV Bad Ems am Samstag knapp zehn Minuten zu viel. Zwar dominierte die Mannschaft von der Silberau die Verbandsligapartie gegen den TV Moselweiß II über weite Phasen, ließ sich am Ende aber aus dem Konzept bringen und brach letztlich ein. Die Gäste aus Koblenz landeten einen 27:23 (11:14)-Auswärtssieg, den sie noch Mitte der zweiten Halbzeit nicht für möglich gehalten hätten.

Ärgerlich, weil vermeidbar fand TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser die Niederlage. „Denn eigentlich hatten wir den Gegner 50 Minuten ganz fest im Griff. Vielleicht waren die Bad Emser einfach zu gut ins Spiel gekommen. Ein leichtes Tor nach dem anderen – schon nach 15 Minuten stand es 5:0 für die Gastgeber. Zwar verkürzte Moselweis bis zur Pause den Rückstand etwas, aber in Gefahr schien die TVBE-Führung nie. Hektisch wurde es erst ab Minute 53: Das Team von der Mosel glich an der Lahn zum 21:21 aus, ging eine halbe Minute später erstmals in Führung und konnte sich in der Folge auf die Nervosität der Kurstädter verlassen. „Nach dem 21:22 haben wir eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert und waren danach völlig von der Rolle“, sagte Ohnhäuser. Frei verworfen, zu früh abgeschlossen, Gegentore in Überzahl – so war der Erfolg der Koblenzer nicht zu verhindern. „In den letzten Minuten sind wir dann eingebrochen.“ Der Beleg dafür: Nur zwei Treffer brachte die eigentlich erfahrene Reserve von der 54. Minute bis zur Schlusssirene zustande. Ohnhäuser: „Vielleicht waren wir uns nach dem 5:0 zu sicher.“ ros

TV Bad Ems II: Noll, T. Schaust - Vogel, Klute (8/1),Westermayer, Furtak (1/1), Wallroth (1), Schaarschmidt (1), Lohmann (2), Schäfer (3/2), Schneider (1), F. Schaust (3), Simmer (1), Junker (2).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 26. September 2011)
 

TVBE-Frauen kommen zu spät ins Spiel

Frauen-Bezirksliga Bad Emserinnen verschlafen erste Hälfte gegen Bassenheim II – Wolf pariert vier Siebenmeter

Bad Ems. Gleich vier Siebenmeter hat Svenja Wolf, Torhüterin der Bezirksliga-Handballerinnen des TV Bad Ems, pariert. Es gibt Spiele, in denen kann das genau jenes Quäntchen sein, das über Sieg und Niederlage entscheidet. Beim 24:27 (9:14) gegen den TV Bassenheim II wurde Wolf nicht für ihre Paraden belohnt. Zu spät kamen ihre Vorderleute richtig ins Spiel, zu spät entdeckten sie ihr Kämpferherz, um die Partie, die zur Pause schon entschieden schien, noch zu drehen. „Die erste Halbzeit hat unsere Mannschaft förmlich weggeschenkt“, sagte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser. „Das war viel zu wenig, nichts ist zusammengelaufen.“ Nach dem Wechsel wurde es dann besser, in der Schlussviertelstunde sogar richtig gut. Zwar verkürzten die Bad Emserinnen den Rückstand in dieser Phase einmal auf zwei Tore, die Gäste brachten den Sieg aber über die Zeit. ros
Tore für den TV Bad Ems: Leukel (5/3), Pfeffer-Leikel (5), Kaden (4), Theobald (1), Schmidt-Engels (6/6), Findling (3).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 26. September 2011)
 

Bad Ems zieht auf und davon

Handball A-Jugend feiert Heimsieg gegen Vallendar

Bad Ems. Dank einer äußerst starken Leistung in der Schlussphase haben sich die A-Jugend-Handballer des TV Bad Ems in der Verbandsstaffel I deutlich mit 30:21 (12:11) gegen den HV Vallendar durchgesetzt. Dass es am Ende derart deutlich würde, haben wohl die wenigsten der 70 Zuschauer für möglich gehalten. Vallendar hatte zunächst Vorteile, konnte sich aber nicht entscheidend absetzten. Nach dem Wechsel wurde es hektisch, teilweise standen nur noch vier Bad Emser sechs Gästespielern gegenüber. Der Knackpunkt des Spiels: Zwischen der 41. und der 49. Minute zogen die Kurstädter von 16:16 auf 23:16 auf und davon. „In dieser Phase hat einfach alles geklappt“, schwärmte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser. „Unsere Mannschaft hat nicht nur gut getroffen, sondern auch extrem gut gekämpft, um am Ende als Sieger vom Feld zu gehen. Bad Ems hielt den Vorsprung sicher, beim Stand von 28:18 in der 55. Minute war die Entscheidung zugunsten des TVBE gefallen. ros
Tore für den TV Bad Ems: Berges (2), Frank (1), Schreiber (8), Junker (1), F. Schaust (6), Hillebrand (1), Simmer (3/1), Wamser (7/1), Kühling (1).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 27. September 2011)

 

Spieltag 17./18.09.2011

Bad Ems leistet sich Heimpleite

Rheinlandliga TV unterliegt dem HSC Schweich vor eigenem Publikum 20:22

Von unserem Redakteur Stefan Nink

Bad Ems. Das hatten sich die Handball-Fans und nicht zuletzt auch die Aktiven in der Sporthalle auf der Insel Silberau im Vorfeld des Saisonauftakts der Rheinlandliga-Runde ganz anders vorgestellt. Der TV Bad Ems leistete sich gegen den HSC Schweich eine 20:22 (9:10)-Pleite. Da gab's nach alles andere als berauschenden 60 Minuten reichlich lange Gesichter bei den Kurstädtern, die sich nach dem Pokalsieg gegen Bitburg so viel vorgenommen hatten.

„Wir haben heute einen schönen Mist gespielt“, nahm TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser hinterher kein Blatt vor den Mund. Der langjährige Trainer, der nun noch mehr als zuvor im Hintergrund die Fäden zieht und seinem jungen Kollegen Andreas Klute das Coaching nahezu komplett überlässt, musste mit ansehen, wie die Schwarz-Weißen trotz einer 2:0-Führung (6.) nicht so recht in die Gänge kamen. Vor allem die allein in der ersten Halbzeit horrende Zahl der technischen Fehler überraschte den erwartungsfrohen Anhang. „Das reicht normalerweise für ein ganzes Spiel“, konnte sich Ohnhäuser nicht erinnern, in jüngster Vergangenheit derart viele Unzulänglichkeiten bei den sonst so versierten Silberauern gesehen zu haben. „Unnötige Anspiele, versuchte Zauberpässe, immer wieder an der Abwehr festgebissen – so war es schwierig, ins Spiel zu kommen“, so Ohnhäuser.

Zudem kam der Ex-Oberligist mit der viel zu langen Leine der beiden Unparteiischen nicht klar. Lediglich eine Zeitstrafe sprachen die Spielleiter aus dem Hunsrück aus. Pfiffen sie in der Vergangenheit den TVBE, gab's meistens für diesen nichts zu holen.

Die Schweicher, die sich auf einen starken Schlussmann verlassen konnten, spielten zwar auch keineswegs groß auf, profitierten aber immer wieder von den Fehlern der Einheimischen. Nachdem die Bad Emser mit 8:7 in der 24. Minute letztmalig vorne gelegen hatten, rissen die Moselaner das Spiel an sich und führten zur Pause knapp.
Überragend bei den Platzherren waren die Keeper, die beide auf eine Rettungsquote von 50 Prozent kamen. Doch im Angriff herrschte allzu oft große Flaute.

Dem TVBE gelang zwar kurz nach Wiederbeginn das 10:10, doch binnen weniger Minuten legten die Schweicher dann gleich vier Treffer nach – das kam schon fast einer Vorentscheidung gleich. Zumal die Gastgeber keinen ihrer drei Strafwürfe im Gehäuse unterbringen konnten. „Der HSC-Torwart hat die Siebenmeter ausgerechnet in Phasen gehalten, als wir ein Tor dringend benötigt hätten“, ärgerte sich Ohnhäuser über die gravierende Schwäche von der Linie.
Zwar keimte beim Stand von 17:18 und 19:20 noch einmal kurzzeitig Hoffnung auf, das Ding auf den letzten Drücker noch biegen zu können, doch Schweich spielte seinen Stiefel herunter und machte den Sack zu.

TV Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer, Braun (1), Hens (5), Zöller, Enke (1), Alexander Ulges (6), Wamser (2), Helbach (3), Balmert (2), Pammer, Dübbers, Adrian Ulges.
Schiedsrichter: Wolfgang Mildenberger (Tiefenstein) und Oliver Maurer (Morbach). - Zuschauer: 130.
Zeitstrafen: 0:1. - Siebenmeter: 3/0:3/2.
Spielfilm: 2:0, 2:4, 4:4, 8:7, 9:10 – 10:14, 13:16, 17:18, 19:20, 20:22.
Nächste Aufgabe für den TV Bad Ems: am Samstag, 19.30 Uhr, gegen die HSG Biewer/Pfalzel.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 19. September 2011)
 

Reserve siegt mühelos

Verbandsliga Ost Bad Ems II - Sinzig/Remagen 28:22

Bad Ems. Gelungene Heimpremiere für das Verbandsligateam des TV Bad Ems: Die zweite Welle setzte sich gegen den TVfL Sinzig/ Remagen vor 60 Zuschauern verdient mit 28:22 durch, nachdem sie bereits zur Pause mit 16:9 vorne gelegen hatte.

Von Beginn an hatten die Gastgeber das Heft fest in der Hand, spielten konzentriert und hatten nach 36 Minuten beim 19:9 den deutlichsten Vorsprung herausgeworfen. Danach plätscherte die Partie vor sich hin. Die Gäste kamen auf 21:25 heran, doch nach einer Auszeit rissen sich die Bad Emser wieder zusammen und brachten den Sieg nach Hause. stn

TV Bad Ems II: Noll Schmidt – Vogel (1), Klute (3), Westermeyer, Furtak (2), Wallroth (3), Schaarschmidt (1), Lohmann (6), Hildesheim, Junker (4), Schaust (3), Simmer (2), Schäfer (3/2).
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 19. September 2011)
 

Talente steigern sich

A-Jugend TV Bad Ems gewinnt 27:26 in Urmitz

Urmitz. Riesenjubel bei den A-Jugendlichen des TV Bad Ems, die mit einem 27:26 (12:14)-Erfolg beim SV Urmitz in die Kurstadt zurückkehrten. „Meine Jungs waren in der ersten Halbzeit noch nicht richtig da und mussten erst mal damit klar kommen, dass im Gegensatz zur B-Jugend wesentlich körperbetonter gespielt wird“, musste TVBE-Trainer Marcel Driesch feststellen, dass sein Team Anlaufschwierigkeiten hatte. Doch die Talente steigerten sich mit den wachsenden Aufgaben. In der zweiten Halbzeit stand vor allem die Abwehr stabiler. „Wir haben uns dann auch die Chancen besser herausgespielt und sicherer abgeschlossen“, freute sich Driesch, dass die Angriffe wie am Schnürchen liefen und der TVBE 25:21 führte. Es wurde zwar nochmals eng, doch der Vorsprung reichte.
Tore der Bad Emser:
Frank Schaust (2), Paul Junker (6), Lukas Simmer (6), Max Schreiber (7), Gerrit Wamser (6). stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 19. September 2011)

 

Spieltag 10./11.09.2011

Bad Ems II bietet Titelkandidat Bendorf Paroli

Verbandsliga Ost TV muss sich im Derby mit 23:25 beugen – Simmer, Junker und Schaust mit starkem Debüt

Bendorf. Zwar hat die zweite Handball-Welle des Turnvereins Bad Ems ihr Verbandsliga-Auftaktspiel bei der ambitionierten Turnerschaft aus Bendorf mit 23:25 (12:13) verloren, doch die Kurstädter zogen sich dabei in der Nachbarschaft sehr gut aus der Affäre.

Zwar lief hüben wie drüben bei der ersten Standortbestimmung noch nicht alles nach Plan, doch das störte bei den Gästen niemand so richtig. Das gelungene Debüt des Trios der erst 17-jährigen Bad Emser Nachwuchskräfte Paul Junker, Lukas Simmer und Frank Schaust freute nicht zuletzt TVBE-Urgestein Klaus Ohnhäuser. „Die Jungs haben sehr gut gespielt und sich gut eingefügt.“

Letztlich fehlte in einem jederzeit engen Match nicht viel zu einer faustdicken Überraschung. Nachdem der TVBE durch Simmer beim 15:14 letztmalig vorne lag und die Bendorfer danach immer einen knappen Vorsprung herausgeworfen hatten, handelten sich die Bad Emser beim Stand von 23:22 einen Strafwurf und eine Zeitstrafe ein. In Unterzahl war dann bei allem Kampfgeist das Remis außer Reichweite. stn

Bad Ems: Noll - Furtak (4/1), Vogel (1), Klute (7), Westermeyer, Schäfer, Schneider (2), Schaarschmidt, Junker (2), Wallroth (2), Simmer (2), Schaust (2).
Schiedsrichter: Freese (Wissen) und Wellnitz (Puderbach)
Zuschauer: 100 – Siebenmeter: 6/4 : 3/1
Zeitstrafen: 2:4 – Spielfilm: 0:2, 2:4, 5:5, 8:5, 8:8, 13:12 – 14:15, 17:15, 18:18, 21:21, 25:22, 25:23.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 12. September 2011)

 

Spieltag 03./04.09.2011

TVBE erreicht die zweite Pokalrunde

Handball 29:25-Erfolg gegen Ligakonkurrent Bitburg

Bad Ems. Im Duell zweier Klassenrivalen haben die Handballer des TV Bad Ems mit dem 29:25 (12:12) gegen den TV Bitburg die nächste Runde des Rheinlandpokals erreicht. Allerdings musste Rückraumspieler Daniel Enke mit einem Bänderriss vorzeitig passen.

Vor 80 Zuschauern in der Sporthalle Silberau überraschten die Kurstädter mit körperlicher Frische. Und das, nachdem sie am Donnerstagabend beim Verbandsligisten TuS Bannberscheid mit 31:28 gewonnen, am Freitag und Samstag intensive Einheiten absolviert und auch am Sonntag noch einmal Gas gegeben, ehe am späten Nachmittag mit der Beobachtung der Partie TV Welling gegen HSC Schweich das Trainingslager abgeschlossen wurde.

„Wir haben gut gespielt und sind nicht eingebrochen“, zog TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser den Hut vor den von Andreas Klute trainierten Schwarz-Weißen. Die mussten zunächst zwar einem Rückstand hinterher laufen, doch kurz vor der Pause zog der TVBE mit den Eifelern gleich.

Knackpunkt für den Sieg war die Phase, als die Einheimischen aus einem 17:18-Rückstand binnen drei Minuten eine 20:18-Führung machten. In dieser Phase trug sich auch der A-Jugendliche Frank Schaust in die Schützenliste ein. Die Bitburger dezimierten sich in der Schlussviertelstunde durch permanentes Meckern selbst und konnten so die Niederlage nicht mehr vereiteln. stn
TV Bad Ems: Rollinger, Sorger – Krenzer (3/1), Hens (8/2), Enke (1), Zöller (2), Wamser (3), Balmert (2), Helbach, Pammer (1), F. Schaust (2), Alexander Ulges (7), Vogel, Junker.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 5. September 2011)