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Aktuelle Spielberichte

Rückrunde...

 

Spieltag 16./17.12.2006

 

Trainer Schmidt gratuliert kühl

Handball-Oberliga RPS: TV Bad Ems verteidigt trotz schwacher Leistung die Tabellenführung - Gras' erfolgreiches Comeback

Der TV Bad Ems verteidigte im letzten Heimspiel des Jahres in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar durch einen knappen 36:35-Sieg gegen Schlusslicht TuS Kaiserslautern-Dansenberg die Tabellenführung, wusste im Gegenteil zu den Vorwochen diesmal allerdings nicht zu überzeugen.

TV Bad Ems - TuS Dansenberg   36:35 (18:16)

BAD EMS. Thomas Schmidt sieht man bekanntermaßen an, wenn er mit seiner Mannschaft nicht zufrieden ist. Und am Samstagabend war der Bad Emser Trainer nicht zufrieden. Kopfschüttelnd und mit enttäuschter Miene betrat er unmittelbar nach dem Ertönen der Schlusssirene in der Silberauhalle das Spielfeld. Wie er seinen Männern gratulierte, ließ sich in die Kategorie "kühl" einordnen.

Trotz des Sieges hatten sich die Silberauer den Jahresausklang vor den eigenen Anhängern ganz anders vorgestellt. "Es war ein Spiel, das man am besten möglichst schnell vergisst", sah Schmidt in den Darbietungen seiner Mannschaft nur wenig Erfreuliches. Dem entsprechend schnell hatte er das Gute aufgezählt: "Wir haben die beiden Punkte geholt, es hat sich niemand verletzt und die Tabellenführung wurde verteidigt. Mehr Positives gibt es heute nicht zu sagen."

Auch wenn die Gäste lange Zeit im Stau standen und erst verspätet an der Lahn eintrafen, zeigten sie sich von Beginn an hellwach und begegneten den Bad Emsern 60 Minuten lang auf Augenhöhe. "Kaiserslautern war ein sehr unbequemer Gegner. Wir wussten, dass man die Mannschaft nicht unterschätzen darf", sagte Thomas Schmidt und verwies auf viele knappe Niederlagen der Gäste in der Vergangenheit, zu der sich nun die nächste gesellte.

Schmidt hatte im Vereinsheft geschrieben, dass seine Mannschaft die Pause zwischen den Jahren herbei sehne - das Spiel war der beste Beweis dafür. Die Kurstädter fanden zu keinem Zeitpunkt richtig ihren Faden und agierten vor allem in der ersten Halbzeit im Angriff oftmals zu überhastet. Mit Comebacker Pascal Gras kam etwas mehr Ordnung ins Spiel, doch alles konnte der Rückraumspieler auch nicht erledigen. Genauso zählte Uwe Hens zu den besseren Akteuren und war mit zehn Treffern erfolgreichster Schütze des Abends.

Für die Verunsicherung fand Thomas Schmidt nach dem Spiel keine Erklärung. Auch als der Turnverein Anfang der zweiten Halbzeit beim Stand von 20:17 drei Treffer Vorsprung hatte und wohl an jedem anderen Tag für klare Verhältnisse gesorgt hätte, kehrte keine Souveränität ein. Ganz im Gegenteil: Die Abwehr des TVBE schien sich mental schon auf die Weihnachtsfeier nach dem Spiel eingerichtet zu haben und offenbarte ungewohnte Löcher. Schlussmann Christian Adler konnte auch nur wenige Erfolgserlebnisse verzeichnen. So drehte das Tabellenschlusslicht die Partie und lag eine Viertelstunde vor Schluss sogar mit zwei Treffern in Front (25:27).

Auch die nicht immer souverän auftretenden beiden Unparteiischen aus dem Saarland sorgten bei den Schwarz-Weißen einige Male für Unverständnis: "Wir bekamen viel früher passives Spiel vorgeworfen und unser Kreisläufer befand sich in einem 60-minütigen Ringkampf, ohne dass eingeschritten wurde", kritisierte Thomas Schmidt.

Am Ende hatte der TVBE aber einen Tick zuzusetzen: Die Schlussphase war ausschlaggebend, dass die Punkte an der Lahn blieben und dass man doch noch entsprechend gestimmt die Weihnachtsfeier angehen konnte.    
René Weiss

TV Bad Ems   36 ( 18 )
TuS Dansenberg    35 ( 16 )

TV Bad Ems: Adler, Schmidt - Driesch (2), Alexander Ulges (8), Lohmann (1), Adrian Ulges, Wallroth, Krenzer (5/3), Gras (7), Pesek (2), Klute (1), Hens (10).
TuS Dansenberg: Metzger - Kiefer (1), Seitz (8), Diem, Nauerz (5/3), Lanz (4), Daneker (3), Rheinhardt (4), Steckler (7), Benkel (2), Jörg, Schwappacher (1).

Schiedsrichter: Franz-Josef Collet (HC Überherrn), Bernhard Gill (HSV Merzig- Hilbringen).
Zuschauer: 220.

Spielfilm: 0:2, 4:3, 7:5, 9:10, 14:11, 18:16 - 21:18, 23:24, 25:27, 30:28, 35:32, 36:35.
(RLZ vom 18.12.2006)

 

Mädchen lassen die Köpfe hängen

Jugendhandball: JSG verliert 32:37 in Weibern

TuS Weibern weibl. A-Jgd. - JSG Bad Ems/B.   37:32 (17:20)

BAD EMS. Im Top-Spiel der Verbandsliga Ost mussten sich die Handballerinnen der Kombinierten zwar dem Spitzenreiter geschlagen geben, doch Trainerin Esther Mohr konnte mit den Leistungen ihrer Schützlinge zufrieden sein. "Die Mädchen haben gut gekämpft. Leider hat der Schiedsrichter in der zweiten Halbzeit seine Linie verloren und keine Fouls mehr für uns gepfiffen. Da haben meine Spielerinnen die Köpfe hängen gelassen." Für die JSG trafen Patricia Kessel (8/1), Miriam Ulbrich (5), Marei Lobs (5/2), Christina Keil (4), Katharina Heinz (4), Jenny Klima (2) und Anna Mungenast (2) ins Schwarze.

Sollte im Rückspiel gegen die HSG Mülheim ein deutlicher Sieg gelingen, ist für die JSG Platz zwei und die Teilnahme an der Endrunde um die Rheinlandmeisterschaft noch drin.

HSG Altenkirchen weibl. B-Jgd. -JSG Bad Ems/B.   6:37 (1:17)

Der Gegner war zwar schwach, doch die Art und Weise, wie die Mädchen aus Bad Ems und Bannberscheid mit den Oberwesterwälderinnen Katz' und Maus spielten, war schon beeindruckend. Nur ein Gegentreffer im ersten Durchgang spricht Bände. Trainerin Esther Mohr wechselte viel und freute sich besonders darüber, dass dies Kombinationsfluss und Spielwitz keinen Abbruch tat. Katharina Heinz (9/1), Vanessa Sonntag (9), Patricia Kessel (8/5), Jaclyn Kessel (4), Julia Weinberg (3), Judith Kaden (2) und Marie Kohns (2) beteiligten sich am Schützenfest. Am 6. Januar kommt es zum Top-Spiel in Mülheim.   (stn)
(RLZ vom 21.12.2006)

 

 

Spieltag 09./10.12.2006

 

TVBE-Rumpftruppe hält lange mit

Mit nur einem Ersatzspieler standen die Reservisten des TV Bad Ems in der Verbandsliga Ost bei der HSG Römerwall II auf verlorenem Posten. Lange Zeit aber hielt die Rumpftruppe von der Insel Silberau mit der zweiten Welle des Regionalligisten gut mit und erzwang ein offenes Spiel (24:22, 40.). Doch dann schwanden bei den Gästen, die zudem den einen oder anderen angeschlagenen Spieler aufbieten mussten, die Kräfte. "Die Würfe kamen nicht mehr präzise und hart genug, so dass die Römerwaller mit Tempogegenstößen den Sack endgültig zumachten", so TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser, der Peter Zöller besonders lobte. "Er hat in der ersten Halbzeit aus nahezu allen Lagen getroffen. Leider war dann am Ende bei allen die Luft raus."   (stn)

TV Bad Ems II: Kleinschmidt, Utermark - Sorger, Wolf, Furtak, Zöller, Balmert, Schäfer, Schaarschmidt.
(RLZ vom 13.12.2006)

 

 

Spieltag 02./03.12.2006

 

Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Toller Krimi reißt 250 Zuschauer in der Silberauhalle von den Sitzen - 33:30-Triumph der Ohnhäuser-Schützlinge gegen die HF Illtal

TV Bad Ems sorgt für Jubelstürme

Michael Krenzer und Uwe Hens im Spitzenspiel in Torlaune - Starker Noll

Der TV Bad Ems hat in der rheinland-pfälzisch/saarländischen Oberliga einen großen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde gemacht. Abermals hatte Regionalliga-Absteiger Handballfreunde Illtal gegen die kecken Kurstädter das Nachsehen - nach hochklassigen und am Ende noch dramatischen 60 Minuten.

TV Bad Ems - HF Illtal     33:30 (19:12)

BAD EMS. "Die erste Halbzeit war einfach Wahnsinn. Unsere Abwehr stand überragend, einfach überragend." Klaus Ohnhäuser, der Trainer des TV Bad Ems, der nicht gerade als Mann der lauten Töne bekannt ist, schwärmte nach dem 33:30 im HandballKrimi in den höchsten Tönen von seinem Team. 19:12 lagen die Silberauer nach 30 begeisternden Minuten in Führung, dem mit allen Wassern gewaschenen Favoriten aus Uchtelfangen und Dirmingen drohte an der Lahn ein Debakel.

"Die Abwehr schwach, der Angriff schwach - das ist ja eine Katastrophe", fasste ein maßlos enttäuschter Fan der Roten seine Gefühlslage in der Pause zusammen. Diese rein subjektive Sichtweise aber würde dem wie entfesselt aufspielenden Turnverein in grober Weise Unrecht tun. Denn die Schwarz-Weißen hatten unter der Woche mit Hilfe der beiden Physiotherapeuten Norbert und Britta Lehmler regeneriert und waren am vergangenen Samstag auf den Punkt topfit. Nicht so Trainer Thomas Schmidt, der als Ersatztorhüter vorgesehen war und diese Rolle aufgrund einer Grippe ebenso wenig ausfüllen konnte wie das Coaching, das Routinier Ohnhäuser oblag.

So nahm auch Caspar Sorger aus der Verbandsliga-Mannschaft als Ersatzkeeper auf der Bank Platz. Er musste jedoch nicht ran, weil Carsten Noll, der sich nach Ohnhäusers Aussagen noch vor wenigen Tagen kaum bewegen konnte, einen Sahnetag erwischt hatte und eine Quote von über 35 Prozent gehaltener Bälle erreichte - ein Spitzenwert für den früheren Regionalliga-Schlussmann.

Beim 27:20 (48.) schienen die Messen gesungen zu sein, doch die Saarländer bewiesen eine tolle Moral und kamen noch einmal bedrohlich heran. Für Ohnhäuser keine Überraschung. "Es war klar, dass wie das überragende Niveau keine 60 Minuten spielen konnten."

Ein wichtiger Punkt war auch die Regelauslegung der beiden Mainzer Unparteiischen. "In der ersten Halbzeit haben sie sehr progressiv gepfiffen und konsequente Strafen ausgesprochen. Doch nach der Pause haben sie ja alles durchgehen lassen. Wenn ein Spiel so geleitet wird, sehen wir immer schlecht aus."

Binnen weniger Minuten wurde aus der klaren Angelegenheit ein an Spannung kaum zu überbietender Krimi. HF-Spielertrainer Krzysztof Wroblewski gelangen viele Tore von Außen, und plötzlich hing der sicher geglaubte Bad Emser Erfolg wieder am seidenen Faden.

Doch der TVBE behielt die Nerven - wenn es eines Beweises bedurfte, dass sich die Mannschaft in der neuen Klasse ein gutes Stück weiter entwickelt hat, dann wurde er in der Schlussphase der Partie gegen Illtal erbracht. Uwe Hens, der sich von mehreren brutalen Schlägen ins Gesicht ebenso wenig aus der Fassung bringen ließ wie Alexander Ulges, sowie der überragende Schütze Michael Krenzer und Andreas Klute hatten stets die passende Antwort auf den Anschluss der Gäste parat. Für den Schlusspunkt sorgte dann Kai Wallroth, als die Zuschauer sich längst für ihre Ovationen von ihren Plätzen erhoben hatten und ihre Lieblinge umjubelten.

16:4 Punkte stehen nunmehr auf dem Konto der Bad Emser, die in den verbleibenden sechs Partien immerhin noch vier Mal vor eigenem Publikum antreten können. Wenn demnächst auch wieder Shooter Pascal Gras mit von der Partie sein kann, dürfte dem TVBE das nächste Highlight in der Geschichte - die vor der Runde kaum für möglich gehaltene Teilnahme an der Regionalliga-Aufstiegsrunde - kaum noch zu nehmen sein. Das Handball-Märchen auf der Insel Silberau geht weiter...   Stefan Nink

TV Bad Ems   33 ( 19 )
HF Illtal    30 ( 12 )

Bad Ems: Noll - Hildesheim, Adrian Ulges (3), Alexander Ulges (2), Lohmann, Hens (8/1), Krenzer (13/6), Klute (4), Pesek (1), Driesch (1), Wallroth (1).
Illtal: Schramm, Weber - Schmeer (2), Käfer (4), H. Schäfer (5), Lengert, Heidemann (3), Zeitz (3), Jelicic (3/2), Wroblewski (9), J. Schäfer (1).

Schiedsrichter: Dörrschuck/Krimm (TV Mainz 1817) - Zuschauer: 250.

Spielfilm: 5:1, 7:5, 12:8, 16:11, 19:12 - 21:12, 23:18, 27:20, 27:26, 31:28, 33:30.

(RLZ vom 04.12.2006)

 

Bad Emser Frauen verschlafen die erste Halbzeit

TV Bad Ems - VfL Hamm  16:25 (7:14)

BAD EMS. Im Verfolgerduell der Bezirksliga Westerwald mussten sich die Damen des TV Bad Ems dem VfL Hamm deutlich beugen. "Wir haben die erste Halbzeit komplett verpennt", war TVBE-Coach Valeriy Schneider sauer, dass seine Ladys nicht so recht in die Gänge kamen, sehr pomadig wirkten und recht statisch spielten. So war Hamm nicht in Verlegenheit zu bringen. Vier vergebene Siebenmeter in Durchgang eins und allein drei Pfostenwürfe in der Anfangsphase machten es unmöglich, dem VfL auf den Fersen zu bleiben. Nach der Pause aber fingen sich die Silberauerinnen. "Wir haben uns mehr zugetraut und zeigten schöne Spielzüge", so Schneider. Trotzdem war die klare Schlappe nicht mehr zu vermeiden. "Wir haben einfach kein Mittel gegen die Tempogegenstöße des VfL Hammer gefunden."   (stn)

TV Bad Ems: Reichwein, Dreger - Hildesheim, Klima (3/1), Haberstock (4), Demmer, Theobald (1), Schröder (1), Freisberg (4), Willems (2), Leukel (1), Heinz, Rothkegel.
(RLZ vom 04.12.2006)

 

JSG mit sehr starker erster Halbzeit

Die A-Mädchen der JSG Bad Ems/Bannberscheid feierten im Punktspiel der Verbandsliga Ost bei der HSV Rhein-Nette einen glatten 25:13 (15:4)-Sieg. Dabei legten die Kombinierten los wie die Feuerwehr und legten in der sehr starken ersten Halbzeit den Grundstein zum Erfolg. Nach der Pause lief zwar längst nicht mehr alles nach Plan, doch letztlich waren die JSG-Girls jederzeit spielbestimmend. Jenny Klima (5), Marei Lobs (5), Miriam Ulbrich (5/2), Katharina Heinz (3), Tina Strack (3), Jaclyn Kessel (2) und Juliane Stork (2) teilten sich die Trefferausbeute.   (stn)

B-Mädchen trinken viel Zielwasser

37 Treffer in nur 50 Minuten: Die B-Jugend der JSG Bad Ems/Bannberscheid hatte reichlich Zielwasser getrunken und ließ der HSV Rhein-Nette, die in jeder Halbzeit zu zehn Toren kam, keine Chance. Die Schützlinge des Trainergespanns Esther Mohr und Natalie Oster gaben nach dem 5:4-Zwischenstand mächtig Gas und waren bereits zur Pause mit 17:10 davongezogen. Nach Wiederanwurf ging es mit unverändert hohem Tempo weiter, so dass die Tore fast zwangsläufig fielen. Ein Sonderlob in der geschlossenen Mannschaft sprach Mohr den Sonntag-Schwestern aus. "Sylvia war im Tor ein großer Rückhalt und Vanessa hat aus allen Positionen gut getroffen." Die JSG-Treffer markierten Vanessa Sonntag (9), Patricia Kessel (8/2), Katharina Heinz (6/1), Judith Kaden (4), Julia Weinberg (3), Jenny Klima (2) und Marie Kohns (1/1).   (stn)
(RLZ vom 05.12.2006)

 

 

Spieltag 25./26.11.2006

 

Bad Ems schüttelt Verfolger ab

Handball-Oberliga RPS: Wichtiger 32:30-Erfolg für TV bei TBS Saarbrücken

TBS Saarbrücken - TV Bad Ems   30:32 (16:14)

SAARBRÜCKEN. Der TV Bad Ems hat auf dem Weg in die Play-Off-Runde der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar einen weiteren Meilenstein erfolgreich bewältigt. Gestern Abend kam das Team des Trainerduos Klaus Ohnhäuser/Thomas Schmidt beim Regionalliga-Absteiger TBS Saarbrücken zu einem wichtigen Sieg, der die Kurstädter zum einen auf dem zweiten Platz belässt und einen der Verfolger, der auf jeden Fall noch über den Strich und sich unter den Top-Vier der Gruppe II etablieren will.

Im ersten Durchgang gaben die Saarländer in der Bruchwiesenhalle eine starke Vorstellung. 6:3 und 11:7 lagen die Gastgeber zwischenzeitlich in Führung, doch die Bad Emser ließen sich nicht locken. Immer wieder kamen die Schwarz-Weißen heran, so dass der Rückstand zur Pause erträglich war.

Nach Wiederanwurf aber zeigten die Bad Emser eindrucksvoll, warum sie zu den besten Teams der Staffel zählen. Besonders der im Vorfeld in die Verantwortung genommene Yvo Pesek bewies, welch führende Rolle er mit übernehmen kann.

Zudem kam den Gästen von der Lahn entgegen, dass mit Andreas Dörr einer der stärksten Saarbrückener Rückraumspieler von den sehr umsichtig pfeifenden Bundesliga-Referees bereits frühzeitig mit der dritten Zeitstrafe belegt worden war und somit die letzten 27 Minuten der spannenden Partie nur noch als Zuschauer dabei war. "Das hat uns natürlich in die Karten gespielt, denn der Gegner hatte keine adäquaten Alternativen in der Hinterhand", analysierte Ohnhäuser.

Zudem steigerte sich Christian Adler im Bad Emser Tor und fischte einige entscheidende Bälle heraus. Das gab seinen Vorderleuten die nötige Sicherheit. Beim 20:22 war die Partie gekippt, der TVBE legte nach und hatte beim 27:31 drei Minuten vor Ultimo nicht nur für die Vorentscheidung gesorgt, sondern gleichzeitig auch kräftig die Werbetrommel für das anstehende Spitzenspiel gegen die HF Illtal (Samstag, 2. Dezember, 19.30 Uhr, Silberauhalle) gerührt. Stefan Nink

TV Bad Ems: Adler, Schmidt - Krenzer (4/2), Pesek (6), Hens (10), Klute (2), Alexander Ulges (5), Lohmann, Adrian Ulges, Hildesheim (1), Driesch (4), Wallroth.

Schiedsrichter: Franz, Gentes (Mannheim).
Zuschauer: 150.
(RLZ vom 27.11.2006)

 

Spät aufgewacht

Handball: TVBE-Frauen 17:13 am Römerwall

HSG Römerwall Frauen - TV Bad Ems   13:17 (8:6)

BAD EMS. "Anfangs waren wir viel zu undiszipliniert, haben uns viele technische Fehler erlaubt", berichtete Valeriy Schneider, Trainer der Handballerinnen des TV Bad Ems, vom 17:13-Erfolg bei der HSG Römerwall. Doch in den letzten 20 Minuten der Partie gaben die Silberau-Ladys mächtig Gas und setzten die dann überforderten Gastgeberinnen mächtig unter Druck. "Da haben wir erst richtig Handball gespielt. Vorher war das nichts", so Schneider, der das Debüt Silja Rothkegels lobte sowie Torfrau Anna Spitzley aus seinem Team hervorhob.

TV Bad Ems: Spitzley, Dreger - Leukel, Theobald, Klima, Haberstock, Freisberg, Demmer, L. Heinz, Schmidt-Engels, C. Heinz, Rothkegel.
(RLZ vom 28.11.2006)

 

 

Spieltag 18./19.11.2006

 

Krenzer krönt Gala-Partie

Handball-Oberliga RPS: TV Bad Ems gewinnt 31:30 in Saarburg

Fortuna Saarburg - TV Bad Ems  30:31 (13:14)

SAARBURG. "Es war wie fast immer in Saarburg. Absolut nichts für schwache Nerven - und am Ende ein knapper Sieg für uns." Klaus Ohnhäuser, zusammen mit Thomas Schmidt Trainer des Handball-Oberligisten TV Bad Ems, freute sich diebisch über den wichtigen Erfolg im Rheinland-Derby. Und ein Mann verdiente sich dabei das Prädikat "alles überragend": Michael Krenzer. "So gut habe ich ihn noch nie spielen sehen. Er hat nicht nur viele Tore gemacht, sondern hervorragend Regie geführt", lobte Ohnhäuser seinen Spielmacher, der die Rolle des verletzten Pascal Gras ausgezeichnet ausfüllte und zeigte, welch toller Handballer auch er ist.

Dass Krenzer, der alleine im ersten Durchgang sechs Feldtore gemacht und zudem drei Siebenmeter verwandelt hatte, sieben Sekunden vor Ultimo mit einem Überraschungswurf die beiden Punkte für den TVBE endgültig eintütete, setzte seiner starken Leistung die Krone auf.

Die letzten vier Minuten der Partie waren an Dramatik kaum zu überbieten. Beim Stand von 27:28 wurde Alexander Ulges beim Versuch, einem Saarburger beim Gegenstoß den Ball abzuluchsen, von den beiden aus der Saarburger Nachbarschaft stammenden Referees mit der überzogenen Roten Karte bestraft. Christian Adler entschärfte jedoch den Siebenmeter (56.).

Eine Minute später musste auch Jörg Hildesheim - ähnlich umstritten - beim Stand von 28:28 vorzeitig raus, der TV Bad Ems befand sich in zweifacher Unterzahl. Doch der nach der Pause auftauende Uwe Hens brachte die Silberauer zwei Mal in Führung, ein Mal sogar in zweifacher Unterzahl.

So schien alles auf eine Punkteteilung hinauszulaufen, doch dann gab Krenzer dem Saarburger Torwart zum 14. Mal das Nachsehen. Der vierte Erfolg in fremder Halle nach den Triumphen in Eppelborn, Dansenberg und Mundenheim war perfekt.   Stefan Nink

TV Bad Ems: Noll, Adler - Krenzer (14/4), Pesek, Klute (1), Hens (8), Alexander Ulges (3), Hildesheim (1), Adrian Ulges (3), Driesch, Wallroth (1).

Schiedsrichter: Nerling, Rosch (HSC Schweich).
Zuschauer: 250.
(RLZ vom 20.11.2006)

 

TVBE-Frauen nach der Pause stark

Mit einem am Ende doch noch deutlichen 23:11 (7:4)-Erfolg beim punktlosen Schlusslicht TuS Westerburg haben die Frauen des TV Bad Ems in der Bezirksliga Westerwald ihr Punktekonto auf 8:2 Zähler geschraubt und sich in der Spitzengruppe etabliert. "In der ersten Halbzeit war es ein grottenschlechtes Spiel, in dem wenig zusammenlief. Die Westerburgerinnen haben mit langen Angriffen das Tempo aus der Partie genommen", so TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser. Damit war aber nach Wiederanwurf Schluss. Die Bad Emserinnen liefen viele Tempogegenstöße und schraubten das Resultat noch deutlich nach oben.   (stn)

TV Bad Ems: Spitzley - Hildesheim, Theobald, Klima, Leukel, Freisberg, Demmer, Heinz, Haberstock, Schmidt-Engels, Schröder.
(RLZ vom 21.11.2006)

 

JSG gibt nach der Pause Gas

Jugendhandball: Bad Ems/Bannberscheid bezwingt Arzheim mit 28:12

BAD EMS. Zu einem am Ende doch noch sehr deutlichen 28:12 (12:8)-Erfolg gegen den TV Arzheim kamen die A-Jugendhandballerinnen der JSG Bad Ems/ Bannberscheid in die Verbandsliga Ost.

"Wir haben eine lange Anlaufzeit benötigt. In der ersten Halbzeit ist es dabei alles andere als gewünscht gelaufen", kritisierte Trainerin Esther Mohr ihre Schützlinge.

Das sollte sich nach der Pause jedoch gravierend ändern. Die Kombinierten gaben mächtig Gas und überrannten die Gegnerinnen aus der Koblenzer Vorstadt. Über 16:9 zog die HSG auf 22:9 davon und sorgte mit ihrem Tempospiel für zufriedene Mienen auf der Trainerbank. "Da haben wir endlich unsere Qualitäten eingebracht", lobte Mohr und erwartet, dass ihre Mädels bei den nächsten Spielen von Beginn an hellwach sind.   (stn)

HSG Bad Ems/Bannber-scheid: Rösler, S. Sonntag - Ulbrich (5), Lobs (9/3), Keil, Strack (3), Mungenast (3), Kauth (1), Stork, Gerlach (1), J. Kessel (2), P. Kessel (3), Klima (1).
(RLZ vom 22.11.2006)

 

 

Spieltag 11./12.11.2006

 

TVBE-Abwehr sichert den Sieg

Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Nach schnellem 0:6-Rückstand überzeugt Bad Ems gegen die HSG DJK Nordsaar

Der TV Bad Ems hat den Schock der Verletzung von Rückraumspieler Pascal Gras ziemlich gut weggesteckt. Im Heimspiel gegen die DJK Nordsaar feierten die Schwarz-Weißen im dritten Heimspiel gegen einen saarländischen Gast mit dem 37:26 (15:11) den zweiten Erfolg in der neuen Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

TV Bad Ems - HSG DJK Nordsaar   37:26 (15:11)

BAD EMS. Die Oberliga-Handballer des TV Bad Ems haben die richtige Antwort auf die schmerzliche Niederlage in Budenheim und die Bänderverletzung ihres Goalgetters Pascal Gras gegeben: Die HSG DJK Nordsaar wurde nach einer überzeugenden Vorstellung mit 37:26 (15:11) wieder auf die Heimreise geschickt.

Dabei erlebten die Silberauer einen klassischen Fehlstart. Sie zeigten einige Unsicherheiten und wirkten sehr unentschlossen. Nach fünf Minuten und 18 Sekunden Spielzeit stand es 0:5, und TVBE-Coach Thomas Schmidt zog die grüne Karte, um seine Jungs in einer Auszeit erst einmal "einzunorden". Wer jedoch einen tobenden Übungsleiter erwartete, hatte sich getäuscht. "Es hätte ja nichts gebracht, da noch auf die Mannschaft draufzuschlagen", schlug der ansonsten so impulsive Trainer ruhige Töne an und sollte damit genau richtig liegen.

Zwar gab's direkt danach noch einen weiteren Gegentreffer, doch dann "täuschte" Uwe Hens den Kombinierten mit seinen drei Treffern vor, topfit zu sein. Dabei war er angeschlagen in die Partie gegangen. Fortan richtete die HSG ihr Augenmerk auf den Bad Emser Rückraumspieler. Dessen wieselflinke Mitspieler freilich wussten die sich bietenden Räume glänzend zu nutzen. Mit einem furiosen Zwischenspurt kämpften sich die Kurstädter nicht nur Tor um Tor heran, sondern gingen nach knapp 20 Minuten erstmals in Führung.

Mit vier Treffern unmittelbar vor und fünf weiteren direkt nach der Pause sorgten die wie entfesselt aufspielenden Schwarz-Weißen, die mit Christian Adler einen ausgezeichnet disponierten Keeper zwischen den Pfosten hatten, für die frühe Vorentscheidung. Schmidt: "Wir haben das Spiel so gemacht, wie wir uns das vorgestellt haben."

Aus einer sattelfesten Abwehr wurden schnelle Gegenstöße gelaufen, die von der phasenweise recht behäbigen Deckung der Gäste aus dem Landkreis St. Wendel nicht zu stoppen waren. Das Publikum war begeistert, forderte den Einsatz Robert Furtaks - und stieß bei Schmidt nicht auf taube Ohren. Der junge Mann, der fest bei der ersten Mannschaft mittrainiert, seine Spielpraxis aber im Verbandsliga-Team sammelt, betrat unter den Ovationen der Fans den Platz und sorgte mit seiner couragierten Spielweise und nicht zuletzt den drei Treffern für wahre Jubelstürme

. "Die Fans haben uns sehr viel gegeben und wir haben ihnen mit Furtaks Einwechslung etwas zurückgeschenkt", so Schmidt. Furtak sorgte mit einem spektakulären Wurf für den Endstand und wurde anschließend von seinen Kameraden vor Freude in die Luft geworfen - Beweis für die tolle Kameradschaft und den Teamgeist bei den Silberauern.

"Die Abwehr war heute eindeutig unser Winner. Aus dieser starken Deckung konnten wir viel Tempo machen. Unsere Mannschaft hat genau den Kampfgeist gezeigt, den wir während der vergangenen Woche beschworen haben", freute sich Schmidt, dass das Punktekonto auf beachtliche 10:4 Zähler ausgebaut werden konnte.

Sein Kollege Manfred Thomé zeigte sich als schlechter Verlierer, legte sich mit den Unparteiischen an und wurde vorzeitig mit der Roten Karte auf die Tribüne verwiesen. "Bad Ems war in der Abwehr körperlich stark, die Schiedsrichter haben diesen Einsatz zugelassen. Was die beiden Herren aber in der zweiten Halbzeit geboten haben, das kann man nicht in Worte fassen. Sie haben schlicht und ergreifend mit zweierlei Maß gemessen. Unfassbar." Mit dieser Meinung stand der maßlos enttäuschte HSG-Coach jedoch ziemlich alleine da. Die Schuld hätte er stattdessen bei seiner Mannschaft suchen sollen..
Stefan Nink

TV Bad Ems    37 ( 15 )
HSG DJK Nordsaar    26 ( 11 )

Bad Ems: Noll, Adler - Driesch (4), Alexander Ulges (6), Lohmann (2), Wallroth (2), Krenzer (6/3), Hildesheim (1), Pesek (3), Klute (7), Hens (3/1), Furtak (3/1).
Nordsaar: Jünke, Schaal, Gebel - Böning (7), Franz (5), S. Hoffmann (8/1), Gladel, Buchner (2), Urban, Zimmer (2), Kraus, U. Hoffmann (1).

Schiedsrichter: Barwig/Stilz (HSV Bad Sobernheim) - Zuschauer: 280.
Spielfilm: 0:6, 3:8, 10:8, 11:11, 15:11 - 20:11, 26:16, 27:20, 31:24, 37:26.
(RLZ vom 13.11.2006)

 

Sorgloser Sorger sorgt für Umschwung

Handball-Verbandsliga: TV Bad Ems II gewinnt trotz schwacher Leistung 28:25 gegen SSV Wissen

TV Bad Ems II - SSV Wissen   28:25 (10:14)

BAD EMS. Das Beste am Verbandsliga-Spiel gegen den SSV Wissen war für die Bad Emser Handball-Reserve das Resultat. Denn gegen die ohne Auswechselspieler angetretenen Oberwesterwälder, die kurz nach der Halbzeit auch noch ihren bis dahin überragenden Torwart nach einer Unsportlichkeit gegen Valeriy Schneider verloren, fiel den Silberauern nicht viel ein. "Es war ein grottenschlechtes Spiel", befand die Bad Emser Trainerin Martina Noll. Selbst, als der fast bis Mitte der zweiten Halbzeit in Rückstand liegende TVBE sich endlich über 18:18 auf 22:18 abgesetzt hatte, kehrte keine Sicherheit bei den Gastgebern ein. Der SSV blieb - mit einem Feldspieler im Tor - nicht nur in Reichweite, sondern hatte vier Minuten vor dem Abpfiff durch den gefährlichen Rückraumspieler Steffen Schmidt sogar ausgeglichen (25:25).

Robert Furtak sowie der im zweiten Durchgang im Feld agierende Caspar Sorger (2), dem insgesamt ein halbes Dutzend Treffer gelangen, sorgten dann aber noch für den mühsam herausgearbeiteten Heimsieg.   (stn)

TV Bad Ems II: Schmidt, Sorger (6) - Braun (1), Furtak (6), Zöller (5), Schreiber (2), Wolf, Balmert, Schäfer, Hinze, Schneider (5/1), Helbach (3/2).
(RLZ vom 13.11.2006)

 

JSG steigert sich und gewinnt hoch

Nach mäßigem Beginn steigerte sich die weibliche A-Jugend der JSG Bannberscheid/Bad Ems in der Handball-Verbandsliga Ost beim Gastspiel beim TV Welling und fuhr einen letztlich ungefährdeten 22:6 (8:4)-Erfolg ein. "Die erste Hälfte war sehr schlecht", monierte Trainerin Esther Mohr. "Das Halbzeitresultat spricht Bände: Die Abwehr stand sicher, doch der Angriff war eine Katastrophe. Acht Tore sind viel zu wenig." In der zweiten Hälfte beherzigte die Mannschaft dann die Pausenansprache und setzte Welling konzentriert unter Druck. Nach zehn Treffern in Folge - die JSG zog von 8:5 auf 18:5 davon - war die Partie gelaufen.    (ros)

Bannberscheid/Bad Ems: Rösler - Ulbrich (5), Keil (1), Strack (2), Klima (4), P. Kessel (2), J. Kessel, Gerlach (1), Stork (1), Heinz (3/2), Mungenast (1), Kauth, Schmidt, Lobs (2/2).
(RLZ vom 15.11.2006)

 

Mohrs Mädels gewinnen erneut

Die weibliche B-Jugend der JSG Bannberscheid/ Bad Ems bleibt weiterhin ungeschlagen in der Verbandsliga Ost: das Heimspiel gegen die JSG Hamm entschieden die Kombinierten von der Lahn und aus dem Westerwald mit 21:9 (12:4) für sich. "Es war vorher klar, dass wir gewinnen müssen und auch gewinnen werden", sagt JSG-Trainerin Esther Mohr (Foto). "Allerdings ist es nicht so gelaufen, wie wir uns das im Vorfeld ausgemalt haben. Wir haben zu viele Chancen ausgelassen." Insgesamt habe die Mannschaft nicht schwungvoll genug agiert, so Mohr.    (ros)

JSG Bannberscheid/Bad Ems: S. Sonntag - J. Kessel (3), P. Kessel (3/2), Weinberg (2), V. Sonntag (3), Kaden (4), Heinz (6), Klima, Merz.
(RLZ vom 16.11.2006)

 

 

Spieltag 04./05.11.2006

 

Bad Ems II mit Verletzungspech in Moselweiß

TV Moselweiß - TV Bad Ems II   31:24 (14:9)

MOSELWEISS. Die Handball-Reserve des TV Bad Ems musste während der Verbandsliga-Partie beim TV Moselweiß mit zwei gravierenden Handicaps klar kommen: Zunächst schied Benjamin Pammer nach einem unabsichtlichen Ellbogen-Schlag mit herausgebrochenem Schneidezahn aus, dann erwischte es den gerade erst wieder genesenen Simon Oeser, der sich ein Knie verdrehte. "Das hat uns doch stark verunsichert. Zudem mussten einige Halb-Gesunde auflaufen", schilderte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser die Nöte der von Martina Noll gecoachten Silberauer. In der verbleibenden Spielzeit fehlte den Gästen das Selbstvertrauen, um sich selbst besser in Szene zu setzen. So hatten die alten Haudegen des TVM leichtes Spiel und landeten einen deutlichen Sieg.   (stn)

TV Bad Ems II: Kleinschmidt, Sorger - Braun, Furtak, Zöller, Schreiber, Pammer, Wolf, Balmert, Suetovius, Schäfer, Oeser, Hinze.
(RLZ vom 06.11.2006)

 

TVBE-Frauen im Derby chancenlos

Im Duell der bis dato ungeschlagenen Teams mussten sich die Frauen des TV Bad Ems bei der zweiten Welle des letztjährigen SG-Partners TuS Bannberscheid deutlich mit 20:34 geschlagen geben. Früh zog der TuS in Wirges auf 7:1 davon. TVBE-Trainer Marcel Driesch bemängelte vor allem das zögerliche Agieren seiner Schützlinge: "Ich hatte das Gefühl, dass sie Angst hatten, den Bannberscheiderinnen weh zu tun. Wir haben sie viel zu viel gewähren lassen." Zu wenig Aggressivität, viele technische Fehler, schwache Würfe - der TuS wurde geradezu zu Tempogegenstößen eingeladen und ließ sich nicht zwei Mal bitten. Zur schwachen Leistung der Ladys von der Silberau gesellte sich auch noch Pech: Insgesamt acht Mal landeten ihre Würfe an Pfosten und Latte, was auch nicht gerade zur Stärkung des Selbstbewusstseins führte. Esther Mohr, die mit Jessica Oster die Westerwälderinnen coacht, war mit den Darbietungen des TuS sehr zufrieden: "Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es eine derart klare Angelegenheit werden würde. Wir sind schnell davongezogen und haben viel Tempo gemacht. Das war eine starke Mannschaftsleistung."   (stn)

TV Bad Ems: Spitzley, Dreger - Leukel, Theobald (6/3), Hildesheim (3), Judy Klima (1), Haberstock (3), Freisberg, Demmer, Schmidt-Engels (5), Gieljo, Heinz, Schröder (2).

TuS Bannberscheid: Hohl, Rösler - Ulbrich (2), Lobs (3), Eichmann (14/8), Keil (2), Strack (4), Jenny Klima (3), Jost, J. Kessel (1), P. Kessel (4), Mungenast (1), Gerlach.
(RLZ vom 06.11.2006)

 

Deutliche Siege für HSG-Mädchen

Kaum gefordert wurden die A- und B-Jugendlichen der HSG Bad Ems/Bannberscheid bei den jüngsten Auftritten in der Verbandsliga Ost. Viel Tempo, viele Tore - es taten sich Klassenunterschiede auf. Die A-Jugendlichen kanzelten den SV Untermosel mit 27:6 (12:2) ab, wobei Katharina Heinz (8/1), Vanessa Sonntag (6), Judith Kaden (6/1), Patricia Kessel (3/1), Jaclyn Kessel (2) und Julia Weinberg (2) ins Schwarze trafen. Beim 39:12 (18:4) der B-Jugendlichen über Grün-Weiß Mendig teilten sich Miriam Ulbrich (9), Marei Lobs (7/1), Patricia Kessel (6), Jaclyn Kessel (4), Tina Strack (3), Anna Mungenast (3), Jenny Klima (3), Katharina Heinz (3) und Melanie Gerlach die üppige Trefferausbeute.    (stn)
(RLZ vom 07.11.2006)

 

 

Spieltag 28./29.10.2006

 

Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: TV Bad Ems verliert nicht nur das Spiel in Budenheim, sondern auch Pascal Gras und Schlussmann Christian Adler mit Verletzungen

Schmidt: "Wir sind verpfiffen worden"

Die beiden Saarbrücker Referees ziehen sich den Unmut der Silberauer zu

Die tolle Auswärtsserie ist gerissen. Im vierten Anlauf musste der TV Bad Ems erstmals in dieser Runde eine fremde Halle mit leeren Händen verlassen. Doch wurden die Budenheimer nach Ansicht der Gäste von den beiden Unparteiischen stark bevorteilt.

Spfr Budenheim - TV Bad Ems   33:26 (15:12)

MAINZ. Der Bad Emser Trainer Thomas Schmidt war nach den 60 Minuten außer sich. "So etwas habe ich in den langen Jahren in der Regional- und Oberliga noch nie erlebt. Wir sind regelrecht verpfiffen worden", zeterte der impulsive Coach des Handball-Oberligisten aus der Kurstadt nach der 26:33 (12:15)-Niederlage seines Teams in der Landeshauptstadt. "Zeitstrafen gab's nur auf einer Seite, uns wurden reihenweise vermeintliche Schrittfehler abgepfiffen. Es war stark an der Grenze, bei der man eigentlich die Halle verlassen muss", konnten Schmidt und seine Schützlinge nur schwer ihren Unmut im Zaum halten.

"Ich habe der Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass ich leider die Schiedsrichter nicht auswechseln kann. Die Jungs saßen da und waren völlig verunsichert. Die Schiedsrichter haben uns jegliches Selbstbewusstsein genommen." Doch damit nicht genug: Der bis dahin stark haltende TVBE-Keeper Christian Adler wurde freistehend am Kopf getroffen. Das zugeschwollene Auge machte ein Weiterspielen des Schlussmannes ebenso wenig möglich wie die Bänderverletzung von Pascal Gras, der sich bei einem - nicht geahndeten - brutalen Foul vermutlich einen Bänderriss zuzog. Schmidt befürchtet das Schlimmste: "Er wird uns vermutlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen."

Unter diesen Umständen war für den TVBE ein erneuter Husarenstreich nahezu unmöglich. Budenheim nutzte die einseitige Großzügigkeit der beiden saarländischen Referees mit unbändigem Einsatz aus. "Die haben sich besonders am Kreis durchgesetzt bis zum Gehtnichtmehr", wählte Schmidts zurückhaltender Kollege Klaus Ohnhäuser eine vergleichbar harmlose Umschreibung für das rücksichtslose Einsteigen der Budenheimer, die um jeden Preis das Tor machen wollten und dies gelang ihnen sehr häufig.

Trotzdem blieb die Partie bis weit in die Schlussphase relativ offen, mehr als drei Tore Vorsprung wühlten die Sportfreunde nicht heraus. "Doch zwischen der 47. und 52. Minute haben wir zwei Siebenmeter nicht genutzt und außerdem drei Dinger frei am Kreis verworfen", blickte Ohnhäuser auf eine Knackphase zurück. "Wir hätten hier nur mit Pascal Gras und Christian Adler eine echte Chance gehabt." Schmidt fügte hinzu: "Und mit konsequenteren Schiedsrichtern..."
Stefan Nink

TVBE: Noll, Adler - Krenzer (3/1), Pesek, Hens (12/4), Gras (1), Klute, Alexander Ulges (4), Lohmann (1), Hildesheim (3), Adrian Ulges, Wallroth (1), Driesch (1).

Schiedsrichter: Klaes, Moser (Saarbrücken).
Zuschauer: 350.
(RLZ vom 30.10.2006)

 

Kantersieg für TV Bad Ems II

Verbandsliga: Mit kompletter Bank 37:25 gegen SG Kastellaun/Simmern II

TV Bad Ems II - HSG Kastellaun II   37:25 (19:16)

BAD EMS. Mit dem deutlichen Erfolg gegen die Hunsrücker haben sich die Silberauer in der Verbandsliga Ost wieder ein positives Punktekonto verschafft. Es machte sich bemerkbar, dass die zweite TVBE-Welle wieder einmal mit komplett gefüllter Bank antreten konnte und über ausreichend Wechselmöglichkeiten verfügte.

Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Kurstädter bis zur Pause ab, wobei der zwischenzeitliche Fünf-Tore-Vorsprung jedoch nicht gehalten wurde. Die anfänglichen Schwierigkeiten mit dem gefährlichen Kastellauner Rückraumspieler, der sämtliche viel versprechende Aktionen der Kombinierten einleitete, wurden von den Schützlingen von Trainerin Martina Noll behoben.

Nach der Pause aber zog der TVBE unaufhaltsam davon. Die Gastgeber profitierten von von der offenen Deckung der HSG. "Die Jungs sind viel gelaufen, haben gut gepasst und ordentlich getroffen", lobte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser das Verbandsliga-Team. "Wir haben in der zweiten Halbzeit kaum noch technische Fehler gemacht und vor allem in Unterzahl viele wichtige Tore erzielt."   (stn)

TV Bad Ems II: Kleinschmidt, Schmidt - Schneider (7/1), Zöller (6), Furtak (7/1), Balmert (4), Schreiber (4), Hinze, Pammer, Wolf (3), Ad. Ulges (1), Oeser (1), Schäfer (3), Suetovius (1/1).
(RLZ vom 30.10.2006)

 

 

Spieltag 21./22.10.2006

 

TVBE bleibt auswärts eine Macht

Handball-Oberliga RPS: 33:28-Sieg bei VTV Mundenheim - Pascal Gras und Alexander Ulges treffsicherste Schützen der Gäste

Der TV Bad Ems spielt in der Handball-Oberliga weiter eine der ersten Geigen. Auch vom Gastspiel in Mundenheim kehrten die Silberauer mit zwei wichtigen Punkten im Gepäck zurück. Die Play-off-Runde bleibt damit ein heißes Thema in der Kurstadt.

VTV Mundenheim - TV Bad Ems   28:33 (15:18)

LUDWIGSHAFEN. Die Handballer des TV Bad Ems bleiben in der neuen Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar der Schrecken der gastgebenden Teams: Mit dem 33:28 (18:15)- Erfolg bei VTV Mundenheim beendeten die Schützlinge des Trainerduos Thomas Schmidt/Klaus Ohnhäuser auch ihr drittes Gastspiel mit der optimalen Punktausbeute - genau die richtige Antwort auf die erste Saisonniederlage gegen die SGH St. Ingbert vor einer Woche.

In einem schnellen Spiel - ein ausgeprägtes Merkmal in der neuen Umgebung - profitierte der TVBE von der Tatsache, dass die Ludwigshafener ebenfalls nicht über ausgesprochenen "Keuler" aus dem Rückraum verfügen. So konnten sich die Silberauer von Beginn an leichte Vorteile erspielen. Allerdings dauerte es fast eine Viertelstunde, ehe sie sich auf den starken VTV-Linkshänder Matthias Röder eingestellt hatten. Bis dahin hatte der Mundenheimer fünf der sieben Treffer der Gastgeber markiert. Überragend an diesem Abend war bei den Schwarz-Weißen aus der Kreisstadt das Unterzahlspiel. Nach 20 Minuten traf der in dieser Phase dezimierte TVBE zwei Mal ins Netz, der Gegner dagegen nicht. "Daraus haben wir weitere Motivation geschlagen", freute sich Klaus Ohnhäuser über den Schub, den seine Schützlinge dadurch erhielten. Die Bad Emser zogen an und auf 17:13 davon.

Kurz nach dem Wechsel erneut eine kritische Phase, diesmal musste sich der TV Bad Ems sogar mit zwei Mann weniger dem Ansturm der Mundenheimer erwehren. Doch wieder demonstrierten die Mannen von der Lahn ihre Klasse, als sie wie der VTV den Ball zwei Mal ins Netz setzten.

Die Spannung sollte jedoch noch eine Weile erhalten bleiben. Beim 26:26 hatten die Mundenheimer gleichgezogen (53.). Doch Bad Ems ließ sich nicht aus der Fassung bringen. Die kurze Deckung gegen den 13-fachen Torschützen Pascal Gras sah Ohnhäuser sogar als Vorteil für sein Team an. "Das war das Beste, was uns passieren konnte. So ergaben sich noch mehr Lücken, in die Uwe Hens und Alexander Ulges hineinstießen und jeweils zwei Tore machten." Zudem parierte TVBE-Keeper Christian Adler in der Schlussphase vier Bälle hintereinander, so dass sich sein Team deutlich absetzen konnte.

Mit 8:2 Punkten im Rücken können die Bad Emser nun in der kommenden Woche einigermaßen gelassen zum Top-Spiel nach Budenheim fahren. "In dieser Liga kann jeder jeden schlagen", glaubt Ohnhäuser. Stimmt bisher nicht ganz. Denn wenn der TV Bad Ems aufkreuzte, gab es bei den Heimteams stets lange Gesichter. Ohnhäuser und Co. hätten nichts dagegen, wenn's noch eine Weile so bliebe...   Stefan Nink

TV Bad Ems: Noll, Adler - Krenzer, Pesek (3), Gras (13/2), Hens (5), Alexander Ulges (9), Hildesheim, Driesch (2), Wallroth, Klute (1), Adrian Ulges.

Schiedsrichter: Rodenbusch (Wiesloch) und Horstmann (Kirchberg).
Zuschauer: 300.
(RLZ vom 23.10.2006)

 

TVBE-Frauen machen sich gegen Neustadt II das Leben selbst schwer

Zu einem am Ende noch deutlichen 18:10 (7:5)-Erfolg kamen die Handballerinnen des TV Bad Ems im Bezirksliga-Spiel gegen die zweite Garde der Sportfreunde Neustadt. Allerdings machten sich die Ladys von der Silberau das Leben selbst schwer. Viele freistehend verworfene Gelegenheiten (darunter vier Siebenmeter), zu viele Einzelaktionen - so stand es in der alles andere als berauschenden Partie bis zehn Minuten vor dem Abpfiff lediglich 11:8. Dann aber legten die TVBE-Damen einen Gang zu und sorgten mit vier Treffern hintereinander für die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeberinnen. "Spielerisch lief's sicher nicht ganz so gut, dafür sprang aber noch ein zahlenmäßig überzeugender Sieg heraus", bilanzierte TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser. TV Bad Ems: Reichwein, Dreger - Leukel (2), Theobald (1), Hildesheim (5), Klima (5/1), Haberstock (2), Freisberg (1), Demmer, C. Heinz (1), Willems (1), Schröder, Gieljo, L. Heinz. (stn)   
(RLZ vom 23.10.2006)

 

TV Bad Ems II schlägt sich achtbar

Im Vorfeld der Verbandsliga-Partie bei der HSV Rhein-Nette hatten die Reservisten des Oberligisten TV Bad Ems wenig Hoffnung. Doch auf dem Platz lief es für die Rumpf-Truppe von der Insel Silberau überraschend gut, auch wenn es bei der 28:30 (15:17)-Niederlage in Andernach nicht zum Punktgewinn reichte. "Mit einer besser besetzten Bank und Udo Helbach wäre etwas drin gewesen", lobte Klaus Ohnhäuser die ohne die als Schiedsrichterin aktive Trainerin Martina Noll angetretenen Kurstädter. Überragend beim TVBE war Keeper Ottwin Kleinschmidt, der sein Team mit tollen Paraden lange im Spiel hielt.   (stn)
TVBE II: Kleinschmidt, Schreiber, Pammer, Wolf, Schneider, Zöller, Balmert, Furtak, Hinze.
(RLZ vom 24.10.2006)

 

 

Spieltag 14./15.10.2006

 

"Geiles Spiel" ohne Happyend

Handball-Oberliga RPS: Bittere Heimschlappe des TV Bad Ems gegen SGH St. Ingbert - Uwe Hens überragt mit zwölf Treffern

Spannung bis zur letzten Sekunde, doch das Happyend blieb für den TV Bad Ems aus. Erstmals in der noch jungen Saison standen die Kurstädter nach 60 Minuten mit leeren Händen da. Die SGH St. Ingbert feierte den Zittersieg auf der Insel Silberau wie eine Wiederauferstehung.

TV Bad Ems - SGH St. Ingbert     27:28 (15:14)

BAD EMS. Jetzt hat es auch die Handballer des TV Bad Ems in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar erwischt. Im Heimspiel gegen die SG Hassen St. Ingbert mussten sich die Silberauer unglücklich mit 27:28 (15:14) geschlagen geben und die ersten Flecken auf ihrer bis dahin blütenreinen Weste quittieren.

"Ich bin maßlos enttäuscht", hielt TVBE-Coach Thomas Schmidt hinterher mit den Gefühlen nicht hinter dem Berg. "Wir haben dem Gegner in die Karten gespielt, als dieser konditionell fertig zu sein schien. Außer dem engagierten Alexander Ulges und dem sensationell aufgelegten Uwe Hens hat bei allen anderen der Mumm gefehlt. Da wurde die Verantwortung immer wieder an den nächsten weiter gegeben", kritisierte Schmidt seine Jungs, die bis dahin die Oberliga so sehenswert aufgemischt hatten. An diesem Abend aber erwies sich die mit dem bärenstarken slowakischen Rückraum ausgestattete SG, die wie erwartet furios startete und nach 14 Minuten mit 10:5 in Führung lag, als einen Tick cleverer und robuster.

Doch die Schwarz-Weißen kamen heran und gingen sogar mit einer knappen Führung in die Pause. "Die Abwehr steht gut, doch wir haben vorne viele klare Dinger verballert", schien Teammanager Henning Bargmann bereits während der Halbzeit nichts Gutes zu ahnen. Und er sollte Recht behalten. Denn gerade in der Phase, als es so aussah, dass die Saarländer ihren wenigen Wechseln Tribut zollen mussten, hatte der TVBE seinen Durchhänger. Knappe zehn Minuten lang lief im Angriff nicht viel zusammen, glasklare Chancen blieben ungenutzt, die Spielzüge saßen nicht. Erst nach 9:58 Minuten brach Ulges den Bann und läutete eine letzte Phase ein, nach der die Partie eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte.

Peter Jancik, der früh mit zwei Zeitstrafen belastete Jakub Balaz, Roman Kraus und auch der treffsichere Michael Deckert durften, nachdem sie für ein paar Minuten durchgeschnauft hatten, wieder ran. Vor allem die Raffinesse Janciks, dessen Anspiele an den Kreis und der Siebenmeter-Heber gegen Christian Adler von der Güteklasse A waren, verhalf der SG immer wieder zu so genannten leichten Toren.

Auf der Gegenseite aber leistete sich der TVBE zu viele Fahrkarten. Bezeichnend die Szene in der 51. Minute, als Alexander Ulges einen Wurf an den Pfosten setzte und Marcel Driesch den Abpraller freistehend vom Kreis versemmelte. Wer solche Gelegenheiten nicht in Treffer ummünzt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er am Ende mit leeren Händen dasteht. "So komisch es sich auch anhören mag. Trotz 6:0 Punkten hat uns heute irgendwie das Selbstvertrauen gefehlt. Doch spätestens jetzt dürfte jedem klar sein: In dieser Klasse muss in jedem Spiel bis zum Anschlag gekämpft werden," bilanzierte Schmidt, nicht ohne zu betonen: "Für die Zuschauer war es ein geiles Spiel". Das war es in der tat, auch wenn es ganz bitter endete...
Stefan Nink

TV Bad Ems    27 ( 15 )
SGH St. Ingbert    28 ( 14 )

TV Bad Ems: Noll, Adler - Driesch, Ulges (6), Lohmann, Wallroth, Krenzer, Gras (6/1), Hildesheim (1), Klute (2), Hens (12/2).
SG Hassel St. Ingbert: Strobel, Weinmann - Jancik (8/4), Kraus (4), Deckert (5), Wuchner (1), Balaz (2), White (1), T. Blaumeiser (2), Weise, Marx, D. Blaumeiser (2), Hooß (1).

Schiedsrichter: Ralf Müller, Friedrich Debus (TG Osthofen).
Zuschauer: 350.

Spielfilm: 4:3, 5:10, 11:11, 15:14 - 15:18, 17:20, 22:23, 25:25, 27:27, 27:28.
(RLZ vom 16.10.2006)

 

 

Spieltag 07./08.10.2006

27:24 in Dansenberg: TV Bad Ems bleibt auf Kurs

Handball-Oberliga RPS: Zwei von Trainer Thomas Schmidt gehaltene Siebenmeter belassen die Kurstädter auf der Siegerstraße

TuS Dansenberg - TV Bad Ems   24:27 (14:16)

KAISERSLAUTERN. Der TV Bad Ems mischt die neue Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar weiter gehörig auf. Mit dem hart erkämpften 27:24 (16:14)-Erfolg beim Traditionsverein TuS Dansenberg feierten die Silberauer im dritten Spiel den dritten Sieg - besser hätte der Auftakt in der ungewohnten Umgebung kaum verlaufen können.

Allerdings lief bei den mittlerweile stark beachteten Kurstädtern im Kaiserslauterner Stadtteil bei weitem nicht alles rund. "Das war unser schlechtestes Saisonspiel", fand TVBE-Coach Thomas Schmidt hinterher zwar deutliche Worte, doch Pascal Gras, der sich mit Adduktorenproblemen herumplagte, rückte das gleich wieder gerade. "Wenn man dann gewinnt, ist das absolut okay und spricht für sich."

Die Gäste aus dem Rhein-Lahn-Kreis lagen zwar zunächst in Rückstand, drehten den Spieß aber schnell um und lagen Mitte der ersten Halbzeit bereits mit fünf Treffern vorne. Doch der noch punktlose TuS kam wieder heran. Vor allem deswegen, weil die beiden saarländischen Unparteiischen bei jeder Kleinigkeit auf den ominösen Punkt zeigten. "Zig Siebenmeter gegen uns. So etwas habe ich noch nie erlebt. Da mussten wir uns erst mal dran gewöhnen", konnte Schmidt seinem eigentlich total ausgeschöpften Repertoire an den vielfältigsten Erlebnissen im oft so hektischen Handballsport doch noch ein Kapitel hinzufügen. "Mit anderen Schiedsrichtern hätten wir hier sicher viel klarer gewonnen. Es war ein ganz seltsames Spiel."

Zum Glück präsentierte sich TVBE-Keeper Carsten Noll in sensationeller Form und entschärfte in dieser Phase im Dansenberger Hexenkessel neben vier Strafwürfen auch einige Gegenstöße der Pfälzer. "Da waren wir teilweise auch überdreht und haben in brasilianischer Art die unmöglichsten Pässe versucht, anstatt unseren Stiefel einfach konsequent weiter zu spielen", machte Schmidt ein großes Manko bei seinen Schützlingen aus.

Die zweite Halbzeit sollte dann an Dramatik kaum zu überbieten sein. Der TVBE, bei dem Uwe Hens das Spiel gekonnt an sich riss, lag zwar ständig in Führung, doch die von ihren Fans nach vorne gepeitschten Dansenberger glichen immer wieder aus. So blieb es eng, alles war drin, die Partie entwickelte sich zu seinem reinen Nervenspiel.

In den abschließenden beiden Minuten im Hexenkessel avancierte dann der Trainer höchstpersönlich zum Matchwinner, als er gleich zwei Siebenmeter zunichte machte. "Damit habe ich meinen Coaching-Fehler, zu wenig gewechselt zu haben, wieder gut gemacht", witzelte Schmidt hinterher. Und Kollege Klaus Ohnhäuser fand: "Diese Schlussphase war noch mal ein absoluter Höhepunkt."   Stefan Nink

TV Bad Ems: Noll, Schmidt - Driesch, Alexander Ulges (4), Lohmann (3), Wallroth (1/1), Krenzer, Gras (8/2), Hildesheim, Pesek (1), Klute (2), Hens (8).
Schiedsrichter: Fickinger/ Mayer (TV Niederwürzbach).
Zuschauer: 400.
(RLZ vom 09.10.2006)

 

 

Spieltag 30.9./01.10.2006

Emser Reserve meldet sich zurück

Der Handball-Verbandsligist TV Bad Ems II hat die deutliche Pleite der Vorwoche gegen Tabellenführer TuS Westerburg offensichtlich gut verdaut: In eigener Halle machte die Mannschaft von Trainerin Martina Noll mit dem 28:22 (13:10) gegen die Reserve des TV Vallendar ihren zweiten Saisonsieg perfekt. "Wir waren klar die bessere Mannschaft", lobte Noll ihre Männer. "Der Sieg war eigentlich nie richtig in Gefahr." Dabei sah es vor dem Spiel gar nicht gut aus für die zweite Welle von der Insel Silberau. Mit Udo Helbach, der sich im Training eine schwere Sprunggelenkverletzung zuzog, und Simon Oeser, dem bei einem Spiel an der Universität das Kreuzband riss, mussten sich zwei Rückraum-Säulen für lange Zeit abmelden. Das Bad Emser Team verkraftete den Schock aber erstaunlich gut, setzte sich schnell auf 12:6 ab. "Danach haben wir etwas überheblich agiert", bemängelte Noll. "Nachdem Vallendar bis auf 21:18 verkürzt hatte, wurde aber wieder Vollgas gegeben." Die TVBE-Reserve hielt den verbliebenen Vorsprung konstant und ließ nach dem zwischenzeitigen Durchhänger keine Zweifel am Heimsieg aufkommen. "Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung", freute sich Martina Noll. "Alle Spieler haben sich am Torewerfen beteiligt."    (ros)
TV Bad Ems II: Schmidt - Krausbeck, Schneider, Furtak, B. Pammer, Balmert, Zöller, Schreiber, Kleinschmidt, Wolf, Hinze, Suetovius.
(RLZ vom 02.10.2006)

 

 

Spieltag 23./24.09.2006

Der pure Wahnsinn: Bad Ems siegt auch in Illtal

Handball Oberliga: Im Eppelborner Hexenkessel behält die Mannschaft von Thomas Schmidt und Klaus Ohnhäuser die Nerven

HSG Illtal - TV Bad Ems   29:31 (14:15)

EPPELBORN. Hut ab, TV Bad Ems! Im Eppelborner Hexenkessel vor rund 450 Zuschauern behielten die Handballer aus der Kurstadt die Nerven und siegten bei den hoch favorisierten HF Illtal in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz / Saar nach dramatischem Verlauf mit 31:29.

Bevor sich die Mannschaft von Thomas Schmidt und Klaus Ohnhäuser in den Armen lag und die Spieler wie Flummis durch die Halle tanzten, spielten sich nervenaufreibende Szenen ab. Der TVBE führte zehn Sekunden vor Schluss mit 30:29 als Illtal einen Siebenmeter zugesprochen bekam. Bad Ems schien sich mit einem Punkt - der zweifelsohne auch schon ein Riesenerfolg gewesen wäre - begnügen zu müssen. Doch Carsten Noll parierte den Strafwurf, leitete den Gegenstoß ein und Kai Wallroth vollendete mit einem gefühlvollen Heber von außen - der pure Wahnsinn!

"Ich bin riesig stolz auf meine Mannschaft. Sie hat eine super Leistung geboten", krächzte Thomas Schmidt mit heiserer Stimme, völlig außer sich vor Freude. "Jeder, der reinkam, hat sich sofort toll eingefügt, während Illtal mit den ersten Sechs durchgespielt hat. Das war der entscheidende Faktor." Selbst Klaus Ohnhäuser, bislang nicht gerade als impulsiv auffällig geworden, sprach von einer hervorragenden Leistung, besonders im Abwehrbereich.

Zwar gab Ohnhäuser zu, dass mit einem Sieg im Vorfeld kaum einer gerechnet habe, während der Partie beschlich ihn aber zunehmend das Gefühl, dass beim Regionalliga-Absteiger was zu holen sei: "Der Erfolg hat sich abgezeichnet."

Obgleich die Hausherren zu Beginn die Führung übernahmen, ließ sie der TVBE nie mit mehr als drei Treffern davonziehen. Nach dem Ausgleichstreffer zum 10:10 lagen die Kurstädter gar stets mit ein, zwei Toren in Front, doch Illtal glich zu Beginn der zweiten Halbzeit aus und ging seinerseits wieder mit drei Treffern in Führung.

Die letzte Viertelstunde der zweiten Spielhälfte folgte stets dem gleichen Prinzip: Entweder stand es Remis oder eines der beiden Teams lag mit nur einem Tor hauchdünn vorne. Keine der beiden Mannschaften konnte sich vorentscheidend absetzen, was die Spannung und die Stimmung natürlich ungemein anheizte. Doch nicht die erfahrenen Handballrecken aus dem Saarland, sondern die unbekümmerten Lahntaler waren es, die sich am Ende richtig abgezockt präsentierten. "Wir haben auch im Angriff ruhig unsere Chancen gesucht, hatten höchstens ein, zwei hektische Aktionen. Insgesamt aber haben wir kaum große Fehler gemacht", lobte Ohnhäuser die Mannschaft, die spätestens jetzt in der Liga eine veritable Duftmarke gesetzt hat.

Nach den Siegen über Saarbrücken und Illtal stellt sich nun die Frage, was für den TVBE in dieser Liga alles möglich ist. Doch Ohnhäuser wischt Gedanken an die Zukunft erst einmal beiseite: "Wir hatten zwei wunderschöne Spiele." So kann es weitergehen...    (sst)

TV Bad Ems: Noll - Krenzer (2), Pesek (3), Gras (9/2), Hens (3), Klute (2), Alexander Ulges (5), Lohmann, Hildesheim, Driesch (4), Wallroth (3).
(RLZ vom 25.09.2006)

TVBE-Reserve chancenlos

Handball-Verbandsliga: 25:34-Pleite gegen starken TuS Westerburg

BAD EMS. "Die waren in allen Bereichen stark. Ich lege mich schon heute fest: Die werden Meister." Klaus Ohnhäuser, Sprecher des Handball-Verbandsligisten TV Bad Ems II, lobte nach der 25:34 (13:16)-Niederlage der Reserve aus der Kurstadt den Gast TuS Westerburg über den grünen Klee. "Wir haben aber auch unter Niveau gespielt", räumte Ohnhäuser ein.

Dabei hatte der TVBE in Durchgang eins über weite Strecken ganz gut mitgehalten, doch dann kamen die Westerwälder auf Touren und nutzten die technischen Fehler der Silberauer mit Tempogegenstößen konsequent aus. In der Deckung erwies sich der TuS als viel aggressiver als die Schützlinge von Trainerin Martina Noll.   (stn)

TV Bad Ems II: Kleinschmidt - Schneider, Zöller, Krausbeck, Furtak, B. Pammer, Braun, Helbach, Suetovius, Balmert, Schäfer, Schreiber.
(RLZ vom 25.09.2006)

 

23:12: Glänzendes Debüt für die Handballerinnen des TV Bad Ems

Nach der Trennung vom TuS Bannberscheid stehen die Ladys des TV Bad Ems in "Alleinregie" vor einer Neuorientierung. Das Debüt in der Bezirksliga gelang den Schützlingen des Trainer-Duos Mar-cel Driesch und Valeriy Schneider eindrucksvoll. Beim überraschend deutlichen 23:12 (12:6) gegen die HSG Altenkirchen/ Weyerbusch waren die Kurstädterinnen in allen Belangen überlegen. Besonders erfreulich: Nahezu alle Spielerinnen trugen sich in die Schützenliste ein. "Wir haben in der Abwehr gut gestanden und die Tore waren schön herausgespielt", lobte Beobachter Klaus Ohnhäuser und hob besonders die sieben Mal erfolgreiche Rückraumschützin Judy Klima hervor. 
TV Bad Ems: Spitzlay, Dreger - Hildesheim (3/2), L. Heinz (1), Schröder (1), Demmer, Freisberg (2), Haberstock (2, Foto), Leukel (2), Klima (7), Willems (1), Theobald (4/2). (stn)   Foto: Andreas Hergenhahn
(RLZ vom 25.09.2006)

 

 

Spieltag 16./17.09.2006

Glänzende Premiere für Bad Ems

Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Team des Duos Ohnhäuser/Schmidt weist Regionalliga-Absteiger aus Saarbrücken in Schranken

Punkt 19.32 Uhr startete am Samstag für den TV Bad Ems das Unternehmen Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Und schon nach nur einem Spiel scheint sich das Team des Trainer-Gespanns Thomas Schmidt und Klaus Ohnhäuser akklimatisiert zu haben.

TV Bad Ems - TBS Saarbrücken     33:29 (13:15)

BAD EMS. "Nichts", presst ein auf der Trainerbank kauernder Roman Petchourine heraus, "nichts haben wir von Bad Ems gewusst." Seit Samstagabend dürfte der TV Bad Ems für den Trainer des TBS Saarbrücken kein unbeschriebenes Blatt mehr sein. Dank einer großartigen Energieleistung fuhren die Kurstädter am ersten Spieltag in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar einen verdienten 33:29-Erfolg ein.

"Jeder, der heute hier war, wird es sicher nicht bereut haben. Ich habe selten 60 Minuten Handball auf einem solch hohen körperlichen und spielerischen Level gesehen", bilanzierte ein schweißgebadeter Thomas Schmidt die Premiere - und hatte recht: Die Partie riss die Zuschauer in ihren Bann, denn sie war temporeich, emotional, einfach packend.

Beide Teams schenkten sich nichts und gingen ein atemberaubendes Tempo. Dabei wirkten die Hausherren sehr eingespielt und kombinationssicher - der Verzicht auf Neuzugänge kann eben auch Vorteile haben. So führte der TVBE Mitte der ersten Spielhälfte schon mit 10:6, um sich dann aber eine längere Auszeit zu nehmen. Saarbrücken bestrafte dies gnadenlos. Der Regionalliga-Absteiger witterte Morgenluft, überzeugte nun durch mehr Konzentration im Abschluss und glich nach 25 Minuten erstmals nach langer Zeit aus.

Als die Schmidt-Sieben unmittelbar vor der Pause gleich in doppelter Unterzahl agieren musste, drohte sie ins Hintertreffen zu geraten: Zwar vereitelte Carsten Noll zunächst noch die erstmalige Gäste-Führung, war aber dann gegen den wuchtigen Kreisläufer Michael Zeimet und den agilen Rückraumspieler Marc Drumm machtlos - mit 13:15 ging es in die Kabinen. Bad Ems hatte die Partie stückweise aus der Hand gegeben.

Als der TBS nach dem Wechsel gleich mit zwei weiteren Treffern nachlegte, taumelte der TV Bad Ems einer Premieren-Pleite entgegen. "Wir haben Ende der ersten und Anfang der zweiten Halbzeit im Angriff einfach zu lieb gespielt", zeigte sich Schmidt kurzzeitig unzufrieden. "Aber ich wusste, dass wir hinten raus stark sind." Und wie stark: Angetrieben von den überragenden Pascal Gras, Alexander Ulges und Keeper Christian Adler biss sich Bad Ems wieder in die Partie zurück. Als die Kurstädter zehn Minuten vor Schluss beim Stand von 24:24 nach einem abgepfiffenen Vorteil und einer unberechtigten Zeitstrafe auch die kritischste Phase überstanden hatten, zogen sie davon - über 26:24 und 29:26 bis auf 31:27.

"Wir haben aus den letzten Jahren gelernt und brechen in solchen Phasen nicht ein. Wenn wir mal ein paar Spiele weiter sind, kommen solche Phasen gar nicht erst auf", blickt Schmidt optimistisch in die Zukunft. Der erste Auftritt in der neuen Liga hat zumindest beim TV Bad Ems Appetit auf mehr gemacht. Und bei den Saarländern? "In den letzten fünf Minuten hat uns die Kraft gefehlt", so ein einsilbiger Roman Petchourine. Seine erste Erfahrung mit Bad Ems war da längst noch nicht verarbeitet...
Sven Stadtmüller

TV Bad Ems    33 ( 13 )
TBS Saarbrücken    29 ( 15 )

TV Bad Ems: Noll, Adler - Driesch (1), Alexander Ulges (7), Lohmann (2), Wallroth (1), Krenzer (2), Gras (11/4), Hildesheim, Pesek, Klute (3), Hens (6).
TBS Saarbrücken: Schmidt, Pesic - Lehnert (1), Schmidt (5), Zeimet (8/4), Mühler, Pytlik (4), Walter (1), Drumm (7), Wagner (3).

Schiedsrichter: Rodenbusch / Horstmann (Sobernheim).
Zuschauer: 300.

Spielfilm: 2:0, 2:2, 5:4, 8:5, 10:6, 10:9, 11:11, 13:13, 13:15, 13:17, 18:18, 19:21, 22:22, 24:24, 28:26, 31:27.
(RLZ vom 18.09.2006)

 

Utermark glänzt im Tor der Reserve

Verbandsliga Ost: Bad Ems II siegt auswärts

HSG Hachenburg - TV Bad Ems II     29:32 (15:19)

HACHENBURG. Mit einem Überraschungs-Coup ist die Handball-Reserve des TV Bad Ems in die Saison gestartet: In der Verbandsliga Ost setzte sich die Mannschaft von Trainerin Martina Noll mit 32:29 (19:15) bei der HSG Hachenburg durch.

"Morgens wollte ich das Spiel eigentlich noch absagen, weil wir keinen Torwart hatten", berichtete TVBE-Spielwart Klaus Ohnhäuser. "Doch dann ist Birk Utermark eingesprungen und hatte mit seiner Routine letztlich großen Anteil an dem Sieg."

Der zweite Erfolgsgarant für die Kurstädter war Udo Helbach, der mit 15 Treffern erfolgreichster Werfer war. Beeindruckend war insbesondere die Ruhe, mit der Bad Ems zu Werke ging. "Obwohl einige noch nicht fit sind, ist die Mannschaft nie hektisch geworden", sagte Ohnhäuser. Bei den Gastgebern musste indes der starke Spielertrainer Marcel Theis vorzeitig das Feld verlassen, weil er sich die dritte Zeitstrafe eingehandelt hatte.    (ros)

TV Bad Ems II: Utermark - Schneider, Zöller, Krausbeck, Furtak, Pammer, Braun, Helbach, Suetovius, Balmert, Schäfer, Hinze.
(RLZ vom 18.09.2006)

 

 

Spieltag 09./10.09.2006

Einstand gelungen

Handball: JSG gewinnt

BAD EMS. Der Saisonauftakt der weiblichen Jugend B der JSG Bannberscheid/Bad Ems ist geglückt: Gegen die HSG Kastellaun/Simmern siegte die von Esther Mohr betreute Spielgemeinschaft in der Handball-Verbandsliga Ost mit 23:20 (11:9).

Fast über die gesamte Spielzeit hinweg lag die JSG in Front, fing nach der Pause stark an und zog auf 18:11 davon. "Danach ist aber etwas der Schlendrian eingekehrt, und Kastellaun konnte wieder herangekommen", ärgerte sich Esther Mohr über die Tatsache, dass ihre Mädels die Hunsrückerinnen wieder ins Spiel brachten.

Bis auf 19:17 kamen die Gäste heran, mehr war für sie auf der Silberau aber nicht mehr zu holen. "Wir sind nach vorne ein sehr gutes Tempo gegangen", war Mohr mit der Heimpremiere zufrieden und lobte besonders die Geschwister Jaclyn und Patricia Kessel, die alleine 16 Treffer zum Sieg beisteuerten. (sst)

JSG Bannberscheid/Bad Ems: S. Sonntag, V. Sonntag, J. Kessel (5), P. Kessel (11/4), Heinz (3), Klima (1), Weinberg, Weisbrod, Kaden (1).
(RLZ vom 12.09.2006)

 

 

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