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Aktuelle Spielberichte
Rückrunde...
Spieltag 16./17.12.2006
Trainer Schmidt gratuliert kühl
Handball-Oberliga RPS: TV Bad Ems
verteidigt trotz schwacher Leistung die Tabellenführung -
Gras' erfolgreiches Comeback
Der TV Bad Ems verteidigte im letzten Heimspiel des Jahres in der
Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
durch einen knappen 36:35-Sieg gegen
Schlusslicht TuS Kaiserslautern-Dansenberg die
Tabellenführung, wusste im Gegenteil zu den Vorwochen diesmal
allerdings nicht zu überzeugen.
TV Bad Ems - TuS Dansenberg 36:35
(18:16)
BAD EMS. Thomas Schmidt sieht man bekanntermaßen an, wenn er mit
seiner Mannschaft nicht zufrieden ist. Und am Samstagabend war der Bad
Emser Trainer nicht zufrieden. Kopfschüttelnd und mit enttäuschter
Miene betrat er unmittelbar nach dem Ertönen der Schlusssirene in der
Silberauhalle das Spielfeld. Wie er seinen Männern gratulierte, ließ
sich in die Kategorie "kühl" einordnen.
Trotz des Sieges hatten sich die Silberauer den Jahresausklang vor
den eigenen Anhängern ganz anders vorgestellt. "Es war ein
Spiel, das man am besten möglichst schnell vergisst", sah
Schmidt in den Darbietungen seiner Mannschaft nur wenig Erfreuliches.
Dem entsprechend schnell hatte er das Gute aufgezählt: "Wir
haben die beiden Punkte geholt, es hat sich niemand verletzt und die
Tabellenführung wurde verteidigt. Mehr Positives gibt es heute nicht
zu sagen."
Auch wenn die Gäste lange Zeit im Stau standen und erst verspätet
an der Lahn eintrafen, zeigten sie sich von Beginn an hellwach und
begegneten den Bad Emsern 60 Minuten lang auf Augenhöhe.
"Kaiserslautern war ein sehr unbequemer Gegner. Wir wussten, dass
man die Mannschaft nicht unterschätzen darf", sagte Thomas
Schmidt und verwies auf viele knappe Niederlagen der Gäste in der
Vergangenheit, zu der sich nun die nächste gesellte.
Schmidt hatte im Vereinsheft geschrieben, dass seine Mannschaft die
Pause zwischen den Jahren herbei sehne - das
Spiel war der beste Beweis dafür. Die Kurstädter fanden zu keinem
Zeitpunkt richtig ihren Faden und agierten vor allem in der ersten
Halbzeit im Angriff oftmals zu überhastet. Mit Comebacker Pascal Gras
kam etwas mehr Ordnung ins Spiel, doch alles konnte der Rückraumspieler
auch nicht erledigen. Genauso zählte Uwe Hens zu den besseren
Akteuren und war mit zehn Treffern erfolgreichster Schütze des
Abends.
Für die Verunsicherung fand Thomas Schmidt nach dem Spiel keine
Erklärung. Auch als der Turnverein Anfang der zweiten Halbzeit beim
Stand von 20:17 drei Treffer Vorsprung hatte und wohl an jedem anderen
Tag für klare Verhältnisse gesorgt hätte, kehrte keine Souveränität
ein. Ganz im Gegenteil: Die Abwehr des TVBE schien sich mental schon
auf die Weihnachtsfeier nach dem Spiel eingerichtet zu haben und
offenbarte ungewohnte Löcher. Schlussmann Christian Adler konnte auch
nur wenige Erfolgserlebnisse verzeichnen. So drehte das
Tabellenschlusslicht die Partie und lag eine Viertelstunde vor Schluss
sogar mit zwei Treffern in Front (25:27).
Auch die nicht immer souverän auftretenden beiden Unparteiischen
aus dem Saarland sorgten bei den Schwarz-Weißen
einige Male für Unverständnis: "Wir bekamen viel früher
passives Spiel vorgeworfen und unser Kreisläufer befand sich in einem
60-minütigen Ringkampf, ohne dass
eingeschritten wurde", kritisierte Thomas Schmidt.
Am Ende hatte der TVBE aber einen Tick zuzusetzen: Die Schlussphase
war ausschlaggebend, dass die Punkte an der Lahn blieben und dass man
doch noch entsprechend gestimmt die Weihnachtsfeier angehen konnte.
René Weiss
TV Bad Ems 36
( 18 )
TuS Dansenberg 35 ( 16 )
TV Bad Ems: Adler, Schmidt
- Driesch (2), Alexander Ulges (8), Lohmann
(1), Adrian Ulges, Wallroth, Krenzer (5/3), Gras (7), Pesek (2),
Klute (1), Hens (10).
TuS Dansenberg: Metzger -
Kiefer (1), Seitz (8), Diem, Nauerz (5/3), Lanz (4), Daneker (3),
Rheinhardt (4), Steckler (7), Benkel (2), Jörg, Schwappacher (1).
Schiedsrichter: Franz-Josef
Collet (HC Überherrn), Bernhard Gill (HSV Merzig-
Hilbringen).
Zuschauer: 220.
Spielfilm: 0:2, 4:3, 7:5,
9:10, 14:11, 18:16 - 21:18, 23:24, 25:27,
30:28, 35:32, 36:35.
(RLZ vom 18.12.2006)
Mädchen lassen die Köpfe hängen
Jugendhandball: JSG verliert 32:37 in Weibern
TuS Weibern weibl. A-Jgd.
- JSG Bad Ems/B. 37:32
(17:20)
BAD EMS. Im Top-Spiel der Verbandsliga
Ost mussten sich die Handballerinnen der Kombinierten zwar dem
Spitzenreiter geschlagen geben, doch Trainerin Esther Mohr konnte
mit den Leistungen ihrer Schützlinge zufrieden sein. "Die Mädchen
haben gut gekämpft. Leider hat der Schiedsrichter in der zweiten
Halbzeit seine Linie verloren und keine Fouls mehr für uns
gepfiffen. Da haben meine Spielerinnen die Köpfe hängen
gelassen." Für die JSG trafen Patricia Kessel (8/1), Miriam
Ulbrich (5), Marei Lobs (5/2), Christina Keil (4), Katharina Heinz
(4), Jenny Klima (2) und Anna Mungenast (2) ins Schwarze.
Sollte im Rückspiel gegen die HSG Mülheim ein deutlicher Sieg
gelingen, ist für die JSG Platz zwei und die Teilnahme an der
Endrunde um die Rheinlandmeisterschaft noch drin.
HSG Altenkirchen weibl. B-Jgd.
-JSG Bad Ems/B. 6:37
(1:17)
Der Gegner war zwar schwach, doch die Art und Weise, wie die Mädchen
aus Bad Ems und Bannberscheid mit den Oberwesterwälderinnen Katz'
und Maus spielten, war schon beeindruckend. Nur ein Gegentreffer
im ersten Durchgang spricht Bände. Trainerin Esther Mohr
wechselte viel und freute sich besonders darüber, dass dies
Kombinationsfluss und Spielwitz keinen Abbruch tat. Katharina
Heinz (9/1), Vanessa Sonntag (9), Patricia Kessel (8/5), Jaclyn
Kessel (4), Julia Weinberg (3), Judith Kaden (2) und Marie Kohns
(2) beteiligten sich am Schützenfest. Am 6. Januar kommt es zum
Top-Spiel in Mülheim. (stn)
(RLZ vom 21.12.2006)
Spieltag 09./10.12.2006
TVBE-Rumpftruppe
hält lange mit
Mit nur einem Ersatzspieler standen die Reservisten des TV Bad Ems in
der Verbandsliga Ost bei der HSG Römerwall II auf verlorenem Posten.
Lange Zeit aber hielt die Rumpftruppe von der Insel Silberau mit der
zweiten Welle des Regionalligisten gut mit und erzwang ein offenes Spiel
(24:22, 40.). Doch dann schwanden bei den Gästen, die zudem den einen
oder anderen angeschlagenen Spieler aufbieten mussten, die Kräfte.
"Die Würfe kamen nicht mehr präzise und hart genug, so dass die Römerwaller
mit Tempogegenstößen den Sack endgültig zumachten", so TVBE-Sprecher
Klaus Ohnhäuser, der Peter Zöller besonders lobte. "Er hat in der
ersten Halbzeit aus nahezu allen Lagen getroffen. Leider war dann am
Ende bei allen die Luft raus." (stn)
TV Bad Ems II: Kleinschmidt,
Utermark - Sorger, Wolf, Furtak, Zöller,
Balmert, Schäfer, Schaarschmidt.
(RLZ vom 13.12.2006)
Spieltag 02./03.12.2006
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Toller
Krimi reißt 250 Zuschauer in der Silberauhalle von den Sitzen -
33:30-Triumph der Ohnhäuser-Schützlinge
gegen die HF Illtal
TV Bad Ems sorgt für Jubelstürme
Michael Krenzer und Uwe Hens im Spitzenspiel in Torlaune -
Starker Noll
Der TV Bad Ems hat in der rheinland-pfälzisch/saarländischen
Oberliga einen großen Schritt in Richtung Aufstiegsrunde gemacht.
Abermals hatte Regionalliga-Absteiger
Handballfreunde Illtal gegen die kecken Kurstädter das Nachsehen -
nach hochklassigen und am Ende noch dramatischen 60 Minuten.
TV Bad Ems - HF Illtal
33:30 (19:12)
BAD EMS. "Die erste Halbzeit war einfach Wahnsinn. Unsere
Abwehr stand überragend, einfach überragend." Klaus Ohnhäuser,
der Trainer des TV Bad Ems, der nicht gerade als Mann der lauten Töne
bekannt ist, schwärmte nach dem 33:30 im HandballKrimi
in den höchsten Tönen von seinem Team. 19:12 lagen die Silberauer
nach 30 begeisternden Minuten in Führung, dem mit allen Wassern
gewaschenen Favoriten aus Uchtelfangen und Dirmingen drohte an der
Lahn ein Debakel.
"Die Abwehr schwach, der Angriff schwach -
das ist ja eine Katastrophe", fasste ein maßlos enttäuschter
Fan der Roten seine Gefühlslage in der Pause zusammen. Diese rein
subjektive Sichtweise aber würde dem wie entfesselt aufspielenden
Turnverein in grober Weise Unrecht tun. Denn die Schwarz-Weißen
hatten unter der Woche mit Hilfe der beiden Physiotherapeuten Norbert
und Britta Lehmler regeneriert und waren am vergangenen Samstag auf
den Punkt topfit. Nicht so Trainer Thomas Schmidt, der als Ersatztorhüter
vorgesehen war und diese Rolle aufgrund einer Grippe ebenso wenig ausfüllen
konnte wie das Coaching, das Routinier Ohnhäuser oblag.
So nahm auch Caspar Sorger aus der Verbandsliga-Mannschaft
als Ersatzkeeper auf der Bank Platz. Er musste jedoch nicht ran, weil
Carsten Noll, der sich nach Ohnhäusers Aussagen noch vor wenigen
Tagen kaum bewegen konnte, einen Sahnetag erwischt hatte und eine
Quote von über 35 Prozent gehaltener Bälle erreichte -
ein Spitzenwert für den früheren Regionalliga-Schlussmann.
Beim 27:20 (48.) schienen die Messen gesungen zu sein, doch die
Saarländer bewiesen eine tolle Moral und kamen noch einmal bedrohlich
heran. Für Ohnhäuser keine Überraschung. "Es war klar, dass
wie das überragende Niveau keine 60 Minuten spielen konnten."
Ein wichtiger Punkt war auch die Regelauslegung der beiden Mainzer
Unparteiischen. "In der ersten Halbzeit haben sie sehr progressiv
gepfiffen und konsequente Strafen ausgesprochen. Doch nach der Pause
haben sie ja alles durchgehen lassen. Wenn ein Spiel so geleitet wird,
sehen wir immer schlecht aus."
Binnen weniger Minuten wurde aus der klaren Angelegenheit ein an
Spannung kaum zu überbietender Krimi. HF-Spielertrainer
Krzysztof Wroblewski gelangen viele Tore von Außen, und plötzlich
hing der sicher geglaubte Bad Emser Erfolg wieder am seidenen Faden.
Doch der TVBE behielt die Nerven - wenn es
eines Beweises bedurfte, dass sich die Mannschaft in der neuen Klasse
ein gutes Stück weiter entwickelt hat, dann wurde er in der
Schlussphase der Partie gegen Illtal erbracht. Uwe Hens, der sich von
mehreren brutalen Schlägen ins Gesicht ebenso wenig aus der Fassung
bringen ließ wie Alexander Ulges, sowie der überragende Schütze
Michael Krenzer und Andreas Klute hatten stets die passende Antwort
auf den Anschluss der Gäste parat. Für den Schlusspunkt sorgte dann
Kai Wallroth, als die Zuschauer sich längst für ihre Ovationen von
ihren Plätzen erhoben hatten und ihre Lieblinge umjubelten.
16:4 Punkte stehen nunmehr auf dem Konto der Bad Emser, die in den
verbleibenden sechs Partien immerhin noch vier Mal vor eigenem
Publikum antreten können. Wenn demnächst auch wieder Shooter Pascal
Gras mit von der Partie sein kann, dürfte dem TVBE das nächste
Highlight in der Geschichte - die vor der
Runde kaum für möglich gehaltene Teilnahme an der Regionalliga-Aufstiegsrunde
- kaum noch zu nehmen sein. Das Handball-Märchen
auf der Insel Silberau geht weiter... Stefan
Nink
TV Bad Ems 33
( 19 )
HF
Illtal 30 ( 12 )
Bad Ems: Noll -
Hildesheim, Adrian Ulges (3), Alexander Ulges (2), Lohmann, Hens
(8/1), Krenzer (13/6), Klute (4), Pesek (1), Driesch (1), Wallroth
(1).
Illtal: Schramm, Weber -
Schmeer (2), Käfer (4), H. Schäfer (5), Lengert, Heidemann (3),
Zeitz (3), Jelicic (3/2), Wroblewski (9), J. Schäfer (1).
Schiedsrichter: Dörrschuck/Krimm
(TV Mainz 1817) - Zuschauer:
250.
Spielfilm: 5:1, 7:5, 12:8,
16:11, 19:12 - 21:12, 23:18, 27:20, 27:26,
31:28, 33:30.
(RLZ vom 04.12.2006)
Bad Emser Frauen verschlafen die erste Halbzeit
TV Bad Ems - VfL Hamm 16:25 (7:14)
BAD EMS. Im Verfolgerduell der Bezirksliga Westerwald mussten sich
die Damen des TV Bad Ems dem VfL Hamm deutlich beugen. "Wir haben
die erste Halbzeit komplett verpennt", war TVBE-Coach
Valeriy Schneider sauer, dass seine Ladys nicht so recht in die Gänge
kamen, sehr pomadig wirkten und recht statisch spielten. So war Hamm
nicht in Verlegenheit zu bringen. Vier vergebene Siebenmeter in
Durchgang eins und allein drei Pfostenwürfe in der Anfangsphase
machten es unmöglich, dem VfL auf den Fersen zu bleiben. Nach der
Pause aber fingen sich die Silberauerinnen. "Wir haben uns mehr
zugetraut und zeigten schöne Spielzüge", so Schneider. Trotzdem
war die klare Schlappe nicht mehr zu vermeiden. "Wir haben
einfach kein Mittel gegen die Tempogegenstöße des VfL Hammer
gefunden." (stn)
TV Bad Ems: Reichwein,
Dreger - Hildesheim, Klima (3/1), Haberstock
(4), Demmer, Theobald (1), Schröder (1), Freisberg (4), Willems (2),
Leukel (1), Heinz, Rothkegel.
(RLZ vom 04.12.2006)
JSG mit sehr starker erster
Halbzeit
Die A-Mädchen der JSG Bad Ems/Bannberscheid
feierten im Punktspiel der Verbandsliga Ost bei der HSV Rhein-Nette
einen glatten 25:13 (15:4)-Sieg. Dabei legten
die Kombinierten los wie die Feuerwehr und legten in der sehr starken
ersten Halbzeit den Grundstein zum Erfolg. Nach der Pause lief zwar längst
nicht mehr alles nach Plan, doch letztlich waren die JSG-Girls
jederzeit spielbestimmend. Jenny Klima (5), Marei Lobs (5), Miriam
Ulbrich (5/2), Katharina Heinz (3), Tina Strack (3), Jaclyn Kessel (2)
und Juliane Stork (2) teilten sich die Trefferausbeute. (stn)
B-Mädchen
trinken viel Zielwasser
37 Treffer in nur 50 Minuten: Die B-Jugend
der JSG Bad Ems/Bannberscheid hatte reichlich Zielwasser getrunken und
ließ der HSV Rhein-Nette, die in jeder
Halbzeit zu zehn Toren kam, keine Chance. Die Schützlinge des
Trainergespanns Esther Mohr und Natalie Oster gaben nach dem 5:4-Zwischenstand
mächtig Gas und waren bereits zur Pause mit 17:10 davongezogen. Nach
Wiederanwurf ging es mit unverändert hohem Tempo weiter, so dass die
Tore fast zwangsläufig fielen. Ein Sonderlob in der geschlossenen
Mannschaft sprach Mohr den Sonntag-Schwestern
aus. "Sylvia war im Tor ein großer Rückhalt und Vanessa hat aus
allen Positionen gut getroffen." Die JSG-Treffer
markierten Vanessa Sonntag (9), Patricia Kessel (8/2), Katharina Heinz
(6/1), Judith Kaden (4), Julia Weinberg (3), Jenny Klima (2) und Marie
Kohns (1/1). (stn)
(RLZ vom 05.12.2006)
Spieltag 25./26.11.2006
Bad Ems schüttelt Verfolger ab
Handball-Oberliga RPS: Wichtiger 32:30-Erfolg
für TV bei TBS Saarbrücken
TBS Saarbrücken - TV Bad Ems 30:32
(16:14)
SAARBRÜCKEN. Der TV Bad Ems hat auf dem Weg in die Play-Off-Runde
der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
einen weiteren Meilenstein erfolgreich bewältigt. Gestern Abend kam
das Team des Trainerduos Klaus Ohnhäuser/Thomas Schmidt beim
Regionalliga-Absteiger TBS Saarbrücken zu
einem wichtigen Sieg, der die Kurstädter zum einen auf dem zweiten
Platz belässt und einen der Verfolger, der auf jeden Fall noch über
den Strich und sich unter den Top-Vier der
Gruppe II etablieren will.
Im ersten Durchgang gaben die Saarländer in der Bruchwiesenhalle
eine starke Vorstellung. 6:3 und 11:7 lagen die Gastgeber
zwischenzeitlich in Führung, doch die Bad Emser ließen sich nicht
locken. Immer wieder kamen die Schwarz-Weißen
heran, so dass der Rückstand zur Pause erträglich war.
Nach Wiederanwurf aber zeigten die Bad Emser eindrucksvoll, warum
sie zu den besten Teams der Staffel zählen. Besonders der im Vorfeld
in die Verantwortung genommene Yvo Pesek bewies, welch führende Rolle
er mit übernehmen kann.
Zudem kam den Gästen von der Lahn entgegen, dass mit Andreas Dörr
einer der stärksten Saarbrückener Rückraumspieler von den sehr
umsichtig pfeifenden Bundesliga-Referees
bereits frühzeitig mit der dritten Zeitstrafe belegt worden war und
somit die letzten 27 Minuten der spannenden Partie nur noch als
Zuschauer dabei war. "Das hat uns natürlich in die Karten
gespielt, denn der Gegner hatte keine adäquaten Alternativen in der
Hinterhand", analysierte Ohnhäuser.
Zudem steigerte sich Christian Adler im Bad Emser Tor und fischte
einige entscheidende Bälle heraus. Das gab seinen Vorderleuten die nötige
Sicherheit. Beim 20:22 war die Partie gekippt, der TVBE legte nach und
hatte beim 27:31 drei Minuten vor Ultimo nicht nur für die
Vorentscheidung gesorgt, sondern gleichzeitig auch kräftig die
Werbetrommel für das anstehende Spitzenspiel gegen die HF Illtal
(Samstag, 2. Dezember, 19.30 Uhr, Silberauhalle) gerührt. Stefan
Nink
TV Bad Ems:
Adler, Schmidt - Krenzer (4/2), Pesek (6),
Hens (10), Klute (2), Alexander Ulges (5), Lohmann, Adrian Ulges,
Hildesheim (1), Driesch (4), Wallroth.
Schiedsrichter:
Franz, Gentes (Mannheim).
Zuschauer:
150.
(RLZ vom 27.11.2006)
Spät aufgewacht
Handball: TVBE-Frauen 17:13 am Römerwall
HSG Römerwall Frauen - TV Bad Ems 13:17
(8:6)
BAD EMS. "Anfangs waren wir viel zu undiszipliniert, haben
uns viele technische Fehler erlaubt", berichtete Valeriy
Schneider, Trainer der Handballerinnen des TV Bad Ems, vom 17:13-Erfolg
bei der HSG Römerwall. Doch in den letzten 20 Minuten der Partie
gaben die Silberau-Ladys mächtig Gas und
setzten die dann überforderten Gastgeberinnen mächtig unter Druck.
"Da haben wir erst richtig Handball gespielt. Vorher war das
nichts", so Schneider, der das Debüt Silja Rothkegels lobte
sowie Torfrau Anna Spitzley aus seinem Team hervorhob.
TV Bad Ems:
Spitzley, Dreger - Leukel, Theobald, Klima,
Haberstock, Freisberg, Demmer, L. Heinz, Schmidt-Engels,
C. Heinz, Rothkegel.
(RLZ vom 28.11.2006)
Spieltag 18./19.11.2006
Krenzer krönt Gala-Partie
Handball-Oberliga RPS: TV Bad Ems gewinnt
31:30 in Saarburg
Fortuna Saarburg - TV Bad Ems 30:31
(13:14)
SAARBURG. "Es war wie fast immer in Saarburg. Absolut nichts für
schwache Nerven - und am Ende ein knapper Sieg
für uns." Klaus Ohnhäuser, zusammen mit Thomas Schmidt Trainer
des Handball-Oberligisten TV Bad Ems, freute
sich diebisch über den wichtigen Erfolg im Rheinland-Derby.
Und ein Mann verdiente sich dabei das Prädikat "alles überragend":
Michael Krenzer. "So gut habe ich ihn noch nie spielen sehen. Er
hat nicht nur viele Tore gemacht, sondern hervorragend Regie geführt",
lobte Ohnhäuser seinen Spielmacher, der die Rolle des verletzten
Pascal Gras ausgezeichnet ausfüllte und zeigte, welch toller
Handballer auch er ist.
Dass Krenzer, der alleine im ersten Durchgang sechs Feldtore
gemacht und zudem drei Siebenmeter verwandelt hatte, sieben Sekunden
vor Ultimo mit einem Überraschungswurf die beiden Punkte für den
TVBE endgültig eintütete, setzte seiner starken Leistung die Krone
auf.
Die letzten vier Minuten der Partie waren an Dramatik kaum zu überbieten.
Beim Stand von 27:28 wurde Alexander Ulges beim Versuch,
einem Saarburger beim Gegenstoß den Ball abzuluchsen, von den beiden
aus der Saarburger Nachbarschaft stammenden Referees mit der überzogenen
Roten Karte bestraft. Christian Adler entschärfte jedoch den
Siebenmeter (56.).
Eine Minute später musste auch Jörg Hildesheim -
ähnlich umstritten - beim Stand von 28:28
vorzeitig raus, der TV Bad Ems befand sich in zweifacher Unterzahl.
Doch der nach der Pause auftauende Uwe Hens brachte die Silberauer
zwei Mal in Führung, ein Mal sogar in zweifacher Unterzahl.
So schien alles auf eine Punkteteilung hinauszulaufen, doch dann
gab Krenzer dem Saarburger Torwart zum 14. Mal das Nachsehen. Der
vierte Erfolg in fremder Halle nach den Triumphen in Eppelborn,
Dansenberg und Mundenheim war perfekt. Stefan
Nink
TV Bad Ems:
Noll, Adler - Krenzer (14/4), Pesek, Klute
(1), Hens (8), Alexander Ulges (3), Hildesheim (1), Adrian Ulges (3),
Driesch, Wallroth (1).
Schiedsrichter: Nerling,
Rosch (HSC Schweich).
Zuschauer:
250.
(RLZ vom 20.11.2006)
TVBE-Frauen
nach der Pause stark
Mit einem am Ende doch noch deutlichen 23:11 (7:4)-Erfolg
beim punktlosen Schlusslicht TuS Westerburg haben die Frauen des TV
Bad Ems in der Bezirksliga Westerwald ihr Punktekonto auf 8:2 Zähler
geschraubt und sich in der Spitzengruppe etabliert. "In der
ersten Halbzeit war es ein grottenschlechtes Spiel, in dem wenig
zusammenlief. Die Westerburgerinnen haben mit langen Angriffen das
Tempo aus der Partie genommen", so TVBE-Sprecher
Klaus Ohnhäuser. Damit war aber nach Wiederanwurf Schluss. Die Bad
Emserinnen liefen viele Tempogegenstöße und schraubten das
Resultat noch deutlich nach oben. (stn)
TV Bad Ems: Spitzley
- Hildesheim, Theobald, Klima, Leukel,
Freisberg, Demmer, Heinz, Haberstock, Schmidt-Engels,
Schröder.
(RLZ vom 21.11.2006)
JSG gibt nach der Pause Gas
Jugendhandball: Bad Ems/Bannberscheid bezwingt Arzheim mit
28:12
BAD EMS. Zu einem am Ende doch noch sehr deutlichen 28:12
(12:8)-Erfolg gegen den TV Arzheim kamen
die A-Jugendhandballerinnen der JSG Bad
Ems/ Bannberscheid in die Verbandsliga Ost.
"Wir haben eine lange Anlaufzeit benötigt. In der ersten
Halbzeit ist es dabei alles andere als gewünscht gelaufen",
kritisierte Trainerin Esther Mohr ihre Schützlinge.
Das sollte sich nach der Pause jedoch gravierend ändern. Die
Kombinierten gaben mächtig Gas und überrannten die Gegnerinnen
aus der Koblenzer Vorstadt. Über 16:9 zog die HSG auf 22:9
davon und sorgte mit ihrem Tempospiel für zufriedene Mienen auf
der Trainerbank. "Da haben wir endlich unsere Qualitäten
eingebracht", lobte Mohr und erwartet, dass ihre Mädels bei
den nächsten Spielen von Beginn an hellwach sind. (stn)
HSG Bad Ems/Bannber-scheid:
Rösler, S. Sonntag - Ulbrich (5), Lobs
(9/3), Keil, Strack (3), Mungenast (3), Kauth (1), Stork, Gerlach
(1), J. Kessel (2), P. Kessel (3), Klima (1).
(RLZ vom 22.11.2006)
Spieltag 11./12.11.2006
TVBE-Abwehr sichert den Sieg
Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar:
Nach schnellem 0:6-Rückstand überzeugt Bad
Ems gegen die HSG DJK Nordsaar
Der TV Bad Ems hat den Schock der Verletzung von Rückraumspieler
Pascal Gras ziemlich gut weggesteckt. Im Heimspiel gegen die DJK
Nordsaar feierten die Schwarz-Weißen im
dritten Heimspiel gegen einen saarländischen Gast mit dem 37:26
(15:11) den zweiten Erfolg in der neuen Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.
TV Bad Ems - HSG DJK Nordsaar 37:26
(15:11)
BAD EMS. Die Oberliga-Handballer des TV Bad
Ems haben die richtige Antwort auf die schmerzliche Niederlage in
Budenheim und die Bänderverletzung ihres Goalgetters Pascal Gras
gegeben: Die HSG DJK Nordsaar wurde nach einer überzeugenden
Vorstellung mit 37:26 (15:11) wieder auf die Heimreise geschickt.
Dabei erlebten die Silberauer einen klassischen Fehlstart. Sie
zeigten einige Unsicherheiten und wirkten sehr unentschlossen. Nach fünf
Minuten und 18 Sekunden Spielzeit stand es 0:5, und TVBE-Coach
Thomas Schmidt zog die grüne Karte, um seine Jungs in einer Auszeit
erst einmal "einzunorden". Wer jedoch einen tobenden Übungsleiter
erwartete, hatte sich getäuscht. "Es hätte ja nichts gebracht,
da noch auf die Mannschaft draufzuschlagen", schlug der ansonsten
so impulsive Trainer ruhige Töne an und sollte damit genau richtig
liegen.
Zwar gab's direkt danach noch einen weiteren Gegentreffer, doch
dann "täuschte" Uwe Hens den Kombinierten mit seinen drei
Treffern vor, topfit zu sein. Dabei war er angeschlagen in die Partie
gegangen. Fortan richtete die HSG ihr Augenmerk auf den Bad Emser Rückraumspieler.
Dessen wieselflinke Mitspieler freilich wussten die sich bietenden Räume
glänzend zu nutzen. Mit einem furiosen Zwischenspurt kämpften sich
die Kurstädter nicht nur Tor um Tor heran, sondern gingen nach knapp
20 Minuten erstmals in Führung.
Mit vier Treffern unmittelbar vor und fünf weiteren direkt nach
der Pause sorgten die wie entfesselt aufspielenden Schwarz-Weißen,
die mit Christian Adler einen ausgezeichnet disponierten Keeper
zwischen den Pfosten hatten, für die frühe Vorentscheidung. Schmidt:
"Wir haben das Spiel so gemacht, wie wir uns das vorgestellt
haben."
Aus einer sattelfesten Abwehr wurden schnelle Gegenstöße
gelaufen, die von der phasenweise recht behäbigen Deckung der Gäste
aus dem Landkreis St. Wendel nicht zu stoppen waren. Das Publikum
war begeistert, forderte den Einsatz Robert Furtaks -
und stieß bei Schmidt nicht auf taube Ohren. Der junge Mann, der fest
bei der ersten Mannschaft mittrainiert, seine Spielpraxis aber im
Verbandsliga-Team sammelt, betrat unter den
Ovationen der Fans den Platz und sorgte mit seiner couragierten
Spielweise und nicht zuletzt den drei Treffern für wahre Jubelstürme
. "Die Fans haben uns sehr viel gegeben und wir haben ihnen
mit Furtaks Einwechslung etwas zurückgeschenkt", so Schmidt.
Furtak sorgte mit einem spektakulären Wurf für den Endstand und
wurde anschließend von seinen Kameraden vor Freude in die Luft
geworfen - Beweis für die tolle Kameradschaft
und den Teamgeist bei den Silberauern.
"Die Abwehr war heute eindeutig unser Winner. Aus dieser
starken Deckung konnten wir viel Tempo machen. Unsere Mannschaft hat
genau den Kampfgeist gezeigt, den wir während der vergangenen Woche
beschworen haben", freute sich Schmidt, dass das Punktekonto
auf beachtliche 10:4 Zähler ausgebaut werden konnte.
Sein Kollege Manfred Thomé zeigte sich als schlechter Verlierer,
legte sich mit den Unparteiischen an und wurde vorzeitig mit der Roten
Karte auf die Tribüne verwiesen. "Bad Ems war in der Abwehr körperlich
stark, die Schiedsrichter haben diesen Einsatz zugelassen. Was die
beiden Herren aber in der zweiten Halbzeit geboten haben, das kann man
nicht in Worte fassen. Sie haben schlicht und ergreifend mit zweierlei
Maß gemessen. Unfassbar." Mit dieser Meinung stand der maßlos
enttäuschte HSG-Coach jedoch ziemlich alleine
da. Die Schuld hätte er stattdessen bei seiner Mannschaft suchen
sollen..
Stefan Nink
TV Bad Ems
37 ( 15 )
HSG DJK Nordsaar 26 ( 11 )
Bad Ems: Noll, Adler -
Driesch (4), Alexander Ulges (6), Lohmann (2), Wallroth (2), Krenzer
(6/3), Hildesheim (1), Pesek (3), Klute (7), Hens (3/1), Furtak
(3/1).
Nordsaar: Jünke, Schaal,
Gebel - Böning (7), Franz (5), S. Hoffmann
(8/1), Gladel, Buchner (2), Urban, Zimmer (2), Kraus, U. Hoffmann
(1).
Schiedsrichter: Barwig/Stilz
(HSV Bad Sobernheim) - Zuschauer:
280.
Spielfilm: 0:6, 3:8, 10:8,
11:11, 15:11 - 20:11, 26:16, 27:20, 31:24,
37:26.
(RLZ vom 13.11.2006)
Sorgloser Sorger sorgt für Umschwung
Handball-Verbandsliga: TV Bad Ems II
gewinnt trotz schwacher Leistung 28:25 gegen SSV Wissen
TV Bad Ems II - SSV Wissen 28:25 (10:14)
BAD EMS. Das Beste am Verbandsliga-Spiel
gegen den SSV Wissen war für die Bad Emser Handball-Reserve
das Resultat. Denn gegen die ohne Auswechselspieler angetretenen
Oberwesterwälder, die kurz nach der Halbzeit auch noch ihren bis
dahin überragenden Torwart nach einer Unsportlichkeit gegen Valeriy
Schneider verloren, fiel den Silberauern nicht viel ein. "Es war
ein grottenschlechtes Spiel", befand die Bad Emser Trainerin
Martina Noll. Selbst, als der fast bis Mitte der zweiten Halbzeit in Rückstand
liegende TVBE sich endlich über 18:18 auf 22:18 abgesetzt hatte,
kehrte keine Sicherheit bei den Gastgebern ein. Der SSV blieb -
mit einem Feldspieler im Tor - nicht nur in
Reichweite, sondern hatte vier Minuten vor dem Abpfiff durch den gefährlichen
Rückraumspieler Steffen Schmidt sogar ausgeglichen (25:25).
Robert Furtak sowie der im zweiten Durchgang im Feld agierende
Caspar Sorger (2), dem insgesamt ein halbes Dutzend Treffer gelangen,
sorgten dann aber noch für den mühsam herausgearbeiteten Heimsieg. (stn)
TV Bad Ems II: Schmidt,
Sorger (6) - Braun (1), Furtak (6), Zöller
(5), Schreiber (2), Wolf, Balmert, Schäfer, Hinze, Schneider (5/1),
Helbach (3/2).
(RLZ vom 13.11.2006)
JSG steigert sich und gewinnt
hoch
Nach mäßigem Beginn steigerte sich die weibliche A-Jugend
der JSG Bannberscheid/Bad Ems in der Handball-Verbandsliga
Ost beim Gastspiel beim TV Welling und fuhr einen letztlich ungefährdeten
22:6 (8:4)-Erfolg ein. "Die erste Hälfte
war sehr schlecht", monierte Trainerin Esther Mohr. "Das
Halbzeitresultat spricht Bände: Die Abwehr stand sicher, doch der
Angriff war eine Katastrophe. Acht Tore sind viel zu wenig." In
der zweiten Hälfte beherzigte die Mannschaft dann die
Pausenansprache und setzte Welling konzentriert unter Druck. Nach
zehn Treffern in Folge - die JSG zog von 8:5
auf 18:5 davon - war die Partie gelaufen.
(ros)
Bannberscheid/Bad
Ems: Rösler - Ulbrich (5), Keil (1),
Strack (2), Klima (4), P. Kessel (2), J. Kessel, Gerlach (1), Stork
(1), Heinz (3/2), Mungenast (1), Kauth, Schmidt, Lobs (2/2).
(RLZ vom 15.11.2006)
Mohrs Mädels gewinnen erneut
Die weibliche B-Jugend der JSG
Bannberscheid/ Bad Ems bleibt weiterhin ungeschlagen in der
Verbandsliga Ost: das Heimspiel gegen die JSG Hamm entschieden die
Kombinierten von der Lahn und aus dem Westerwald mit 21:9 (12:4) für
sich. "Es war vorher klar, dass wir gewinnen müssen und auch
gewinnen werden", sagt JSG-Trainerin
Esther Mohr (Foto). "Allerdings ist es nicht so gelaufen, wie
wir uns das im Vorfeld ausgemalt haben. Wir haben zu viele Chancen
ausgelassen." Insgesamt habe die Mannschaft nicht schwungvoll
genug agiert, so Mohr. (ros)
JSG
Bannberscheid/Bad Ems: S. Sonntag -
J. Kessel (3), P. Kessel (3/2), Weinberg (2), V. Sonntag (3), Kaden
(4), Heinz (6), Klima, Merz.
(RLZ vom 16.11.2006)
Spieltag 04./05.11.2006
Bad Ems II mit Verletzungspech in Moselweiß
TV Moselweiß - TV Bad Ems II 31:24 (14:9)
MOSELWEISS. Die Handball-Reserve des TV Bad
Ems musste während der Verbandsliga-Partie
beim TV Moselweiß mit zwei gravierenden Handicaps klar kommen: Zunächst
schied Benjamin Pammer nach einem unabsichtlichen Ellbogen-Schlag
mit herausgebrochenem Schneidezahn aus, dann erwischte es den gerade
erst wieder genesenen Simon Oeser, der sich ein Knie verdrehte.
"Das hat uns doch stark verunsichert. Zudem mussten einige Halb-Gesunde
auflaufen", schilderte TVBE-Sprecher
Klaus Ohnhäuser die Nöte der von Martina Noll gecoachten Silberauer.
In der verbleibenden Spielzeit fehlte den Gästen das Selbstvertrauen,
um sich selbst besser in Szene zu setzen. So hatten die alten Haudegen
des TVM leichtes Spiel und landeten einen deutlichen Sieg. (stn)
TV Bad Ems II: Kleinschmidt,
Sorger - Braun, Furtak, Zöller, Schreiber,
Pammer, Wolf, Balmert, Suetovius, Schäfer, Oeser, Hinze.
(RLZ vom 06.11.2006)
TVBE-Frauen
im Derby chancenlos
Im Duell der bis dato ungeschlagenen Teams mussten sich die
Frauen des TV Bad Ems bei der zweiten Welle des letztjährigen SG-Partners
TuS Bannberscheid deutlich mit 20:34 geschlagen geben. Früh zog der
TuS in Wirges auf 7:1 davon. TVBE-Trainer
Marcel Driesch bemängelte vor allem das zögerliche Agieren seiner
Schützlinge: "Ich hatte das Gefühl, dass sie Angst hatten,
den Bannberscheiderinnen weh zu tun. Wir haben sie viel zu viel gewähren
lassen." Zu wenig Aggressivität, viele technische Fehler,
schwache Würfe - der TuS wurde geradezu zu
Tempogegenstößen eingeladen und ließ sich nicht zwei Mal bitten.
Zur schwachen Leistung der Ladys von der Silberau gesellte sich auch
noch Pech: Insgesamt acht Mal landeten ihre Würfe an Pfosten und
Latte, was auch nicht gerade zur Stärkung des Selbstbewusstseins führte.
Esther Mohr, die mit Jessica Oster die Westerwälderinnen coacht,
war mit den Darbietungen des TuS sehr zufrieden: "Ich hätte
vorher nicht gedacht, dass es eine derart klare Angelegenheit werden
würde. Wir sind schnell davongezogen und haben viel Tempo gemacht.
Das war eine starke Mannschaftsleistung." (stn)
TV Bad Ems: Spitzley,
Dreger - Leukel, Theobald (6/3), Hildesheim
(3), Judy Klima (1), Haberstock (3), Freisberg, Demmer, Schmidt-Engels
(5), Gieljo, Heinz, Schröder (2).
TuS
Bannberscheid: Hohl, Rösler -
Ulbrich (2), Lobs (3), Eichmann (14/8), Keil (2), Strack (4), Jenny
Klima (3), Jost, J. Kessel (1), P. Kessel (4), Mungenast (1),
Gerlach.
(RLZ vom 06.11.2006)
Deutliche Siege für HSG-Mädchen
Kaum gefordert wurden die A- und B-Jugendlichen
der HSG Bad Ems/Bannberscheid bei den jüngsten Auftritten in der
Verbandsliga Ost. Viel Tempo, viele Tore -
es taten sich Klassenunterschiede auf. Die A-Jugendlichen
kanzelten den SV Untermosel mit 27:6 (12:2) ab, wobei Katharina
Heinz (8/1), Vanessa Sonntag (6), Judith Kaden (6/1), Patricia
Kessel (3/1), Jaclyn Kessel (2) und Julia Weinberg (2) ins Schwarze
trafen. Beim 39:12 (18:4) der B-Jugendlichen
über Grün-Weiß Mendig teilten sich Miriam
Ulbrich (9), Marei Lobs (7/1), Patricia Kessel (6), Jaclyn Kessel
(4), Tina Strack (3), Anna Mungenast (3), Jenny Klima (3), Katharina
Heinz (3) und Melanie Gerlach die üppige Trefferausbeute.
(stn)
(RLZ vom 07.11.2006)
Spieltag 28./29.10.2006
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: TV Bad Ems
verliert nicht nur das Spiel in Budenheim, sondern auch Pascal Gras
und Schlussmann Christian Adler mit Verletzungen
Schmidt: "Wir sind verpfiffen worden"
Die beiden Saarbrücker Referees ziehen sich den Unmut der
Silberauer zu
Die tolle Auswärtsserie ist gerissen. Im vierten Anlauf musste der
TV Bad Ems erstmals in dieser Runde eine fremde Halle mit leeren Händen
verlassen. Doch wurden die Budenheimer nach Ansicht der Gäste von den
beiden Unparteiischen stark bevorteilt.
Spfr Budenheim - TV Bad Ems 33:26
(15:12)
MAINZ. Der Bad Emser Trainer Thomas Schmidt war nach den 60 Minuten
außer sich. "So etwas habe ich in den langen Jahren in der
Regional- und Oberliga noch nie erlebt. Wir
sind regelrecht verpfiffen worden", zeterte der impulsive Coach
des Handball-Oberligisten aus der Kurstadt
nach der 26:33 (12:15)-Niederlage seines Teams
in der Landeshauptstadt. "Zeitstrafen gab's nur auf einer Seite,
uns wurden reihenweise vermeintliche Schrittfehler abgepfiffen. Es war
stark an der Grenze, bei der man eigentlich die Halle verlassen
muss", konnten Schmidt und seine Schützlinge nur schwer ihren
Unmut im Zaum halten.
"Ich habe der Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass ich
leider die Schiedsrichter nicht auswechseln kann. Die Jungs saßen da
und waren völlig verunsichert. Die Schiedsrichter haben uns jegliches
Selbstbewusstsein genommen." Doch damit nicht genug: Der bis
dahin stark haltende TVBE-Keeper Christian
Adler wurde freistehend am Kopf getroffen. Das zugeschwollene Auge
machte ein Weiterspielen des Schlussmannes ebenso wenig möglich wie
die Bänderverletzung von Pascal Gras, der sich bei einem -
nicht geahndeten - brutalen Foul vermutlich
einen Bänderriss zuzog. Schmidt befürchtet das Schlimmste: "Er
wird uns vermutlich sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen."
Unter diesen Umständen war für den TVBE ein erneuter
Husarenstreich nahezu unmöglich. Budenheim nutzte die einseitige Großzügigkeit
der beiden saarländischen Referees mit unbändigem Einsatz aus.
"Die haben sich besonders am Kreis durchgesetzt bis zum
Gehtnichtmehr", wählte Schmidts zurückhaltender Kollege Klaus
Ohnhäuser eine vergleichbar harmlose Umschreibung für das rücksichtslose
Einsteigen der Budenheimer, die um jeden Preis das Tor machen wollten
und dies gelang ihnen sehr häufig.
Trotzdem blieb die Partie bis weit in die Schlussphase relativ
offen, mehr als drei Tore Vorsprung wühlten die Sportfreunde nicht
heraus. "Doch zwischen der 47. und 52. Minute haben wir zwei
Siebenmeter nicht genutzt und außerdem drei Dinger frei am Kreis
verworfen", blickte Ohnhäuser auf eine Knackphase zurück.
"Wir hätten hier nur mit Pascal Gras und Christian Adler eine
echte Chance gehabt." Schmidt fügte hinzu: "Und mit
konsequenteren Schiedsrichtern..."
Stefan Nink
TVBE: Noll, Adler -
Krenzer (3/1), Pesek, Hens (12/4), Gras (1), Klute, Alexander Ulges
(4), Lohmann (1), Hildesheim (3), Adrian Ulges, Wallroth (1), Driesch
(1).
Schiedsrichter: Klaes,
Moser (Saarbrücken).
Zuschauer: 350.
(RLZ vom 30.10.2006)
Kantersieg für TV Bad Ems II
Verbandsliga: Mit kompletter Bank 37:25 gegen SG
Kastellaun/Simmern II
TV Bad Ems II - HSG Kastellaun II 37:25
(19:16)
BAD EMS. Mit dem deutlichen Erfolg gegen die Hunsrücker haben sich
die Silberauer in der Verbandsliga Ost wieder ein positives
Punktekonto verschafft. Es machte sich bemerkbar, dass die zweite TVBE-Welle
wieder einmal mit komplett gefüllter Bank antreten konnte und über
ausreichend Wechselmöglichkeiten verfügte.
Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Kurstädter bis zur
Pause ab, wobei der zwischenzeitliche Fünf-Tore-Vorsprung
jedoch nicht gehalten wurde. Die anfänglichen Schwierigkeiten mit dem
gefährlichen Kastellauner Rückraumspieler, der sämtliche viel
versprechende Aktionen der Kombinierten einleitete, wurden von den Schützlingen
von Trainerin Martina Noll behoben.
Nach der Pause aber zog der TVBE unaufhaltsam davon. Die Gastgeber
profitierten von von der offenen Deckung der HSG. "Die Jungs sind
viel gelaufen, haben gut gepasst und ordentlich getroffen", lobte
TVBE-Sprecher Klaus Ohnhäuser das
Verbandsliga-Team. "Wir haben in der
zweiten Halbzeit kaum noch technische Fehler gemacht und vor allem in
Unterzahl viele wichtige Tore erzielt." (stn)
TV Bad Ems II: Kleinschmidt,
Schmidt - Schneider (7/1), Zöller (6), Furtak
(7/1), Balmert (4), Schreiber (4), Hinze, Pammer, Wolf (3), Ad. Ulges
(1), Oeser (1), Schäfer (3), Suetovius (1/1).
(RLZ vom 30.10.2006)
Spieltag 21./22.10.2006
TVBE bleibt auswärts eine Macht
Handball-Oberliga RPS: 33:28-Sieg
bei VTV Mundenheim - Pascal Gras und Alexander
Ulges treffsicherste Schützen der Gäste
Der TV Bad Ems spielt in der Handball-Oberliga
weiter eine der ersten Geigen. Auch vom Gastspiel in Mundenheim
kehrten die Silberauer mit zwei wichtigen Punkten im Gepäck zurück.
Die Play-off-Runde
bleibt damit ein heißes Thema in der Kurstadt.
VTV Mundenheim - TV Bad Ems 28:33
(15:18)
LUDWIGSHAFEN. Die Handballer des TV Bad Ems bleiben in der neuen
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar der Schrecken
der gastgebenden Teams: Mit dem 33:28 (18:15)-
Erfolg bei VTV Mundenheim beendeten die Schützlinge des Trainerduos
Thomas Schmidt/Klaus Ohnhäuser auch ihr drittes Gastspiel mit der
optimalen Punktausbeute - genau die richtige
Antwort auf die erste Saisonniederlage gegen die SGH St. Ingbert
vor einer Woche.
In einem schnellen Spiel - ein ausgeprägtes
Merkmal in der neuen Umgebung - profitierte
der TVBE von der Tatsache, dass die Ludwigshafener ebenfalls nicht über
ausgesprochenen "Keuler" aus dem Rückraum verfügen. So
konnten sich die Silberauer von Beginn an leichte Vorteile erspielen.
Allerdings dauerte es fast eine Viertelstunde, ehe sie sich auf den
starken VTV-Linkshänder Matthias Röder
eingestellt hatten. Bis dahin hatte der Mundenheimer fünf der sieben
Treffer der Gastgeber markiert. Überragend an diesem Abend war bei
den Schwarz-Weißen aus der Kreisstadt das
Unterzahlspiel. Nach 20 Minuten traf der in dieser Phase dezimierte
TVBE zwei Mal ins Netz, der Gegner dagegen nicht. "Daraus haben
wir weitere Motivation geschlagen", freute sich Klaus Ohnhäuser
über den Schub, den seine Schützlinge dadurch erhielten. Die Bad
Emser zogen an und auf 17:13 davon.
Kurz nach dem Wechsel erneut eine kritische Phase, diesmal musste
sich der TV Bad Ems sogar mit zwei Mann weniger dem Ansturm der
Mundenheimer erwehren. Doch wieder demonstrierten die Mannen von der
Lahn ihre Klasse, als sie wie der VTV den Ball zwei Mal ins Netz
setzten.
Die Spannung sollte jedoch noch eine Weile erhalten bleiben. Beim
26:26 hatten die Mundenheimer gleichgezogen (53.). Doch Bad Ems ließ
sich nicht aus der Fassung bringen. Die kurze Deckung gegen den
13-fachen Torschützen Pascal Gras sah Ohnhäuser sogar als Vorteil
für sein Team an. "Das war das Beste, was uns passieren konnte.
So ergaben sich noch mehr Lücken, in die Uwe Hens und Alexander Ulges
hineinstießen und jeweils zwei Tore machten." Zudem parierte
TVBE-Keeper Christian Adler in der Schlussphase vier Bälle
hintereinander, so dass sich sein Team deutlich absetzen konnte.
Mit 8:2 Punkten im Rücken können die Bad Emser nun in der
kommenden Woche einigermaßen gelassen zum Top-Spiel
nach Budenheim fahren. "In dieser Liga kann jeder jeden
schlagen", glaubt Ohnhäuser. Stimmt bisher nicht ganz. Denn wenn
der TV Bad Ems aufkreuzte, gab es bei den Heimteams stets lange
Gesichter. Ohnhäuser und Co. hätten nichts dagegen, wenn's noch eine
Weile so bliebe... Stefan
Nink
TV Bad Ems: Noll,
Adler - Krenzer, Pesek (3), Gras (13/2), Hens
(5), Alexander Ulges (9), Hildesheim, Driesch (2), Wallroth, Klute
(1), Adrian Ulges.
Schiedsrichter:
Rodenbusch (Wiesloch) und Horstmann (Kirchberg).
Zuschauer:
300.
(RLZ vom 23.10.2006)
TVBE-Frauen machen sich gegen Neustadt II
das Leben selbst schwer
Zu einem am Ende noch deutlichen 18:10 (7:5)-Erfolg
kamen die Handballerinnen des TV Bad Ems im Bezirksliga-Spiel
gegen die zweite Garde der Sportfreunde Neustadt. Allerdings machten
sich die Ladys von der Silberau das Leben selbst schwer. Viele
freistehend verworfene Gelegenheiten (darunter vier Siebenmeter), zu
viele Einzelaktionen - so stand es in der
alles andere als berauschenden Partie bis zehn Minuten vor dem Abpfiff
lediglich 11:8. Dann aber legten die TVBE-Damen
einen Gang zu und sorgten mit vier Treffern hintereinander für die
Vorentscheidung zugunsten der Gastgeberinnen. "Spielerisch lief's
sicher nicht ganz so gut, dafür sprang aber noch ein zahlenmäßig überzeugender
Sieg heraus", bilanzierte TVBE-Sprecher
Klaus Ohnhäuser. TV Bad Ems: Reichwein, Dreger -
Leukel (2), Theobald (1), Hildesheim (5), Klima (5/1), Haberstock (2),
Freisberg (1), Demmer, C. Heinz (1), Willems (1), Schröder, Gieljo,
L. Heinz. (stn)
(RLZ vom 23.10.2006)
TV Bad Ems II schlägt sich achtbar
Im Vorfeld der Verbandsliga-Partie bei der
HSV Rhein-Nette hatten die Reservisten des
Oberligisten TV Bad Ems wenig Hoffnung. Doch auf dem Platz lief es für
die Rumpf-Truppe von der Insel Silberau überraschend
gut, auch wenn es bei der 28:30 (15:17)-Niederlage
in Andernach nicht zum Punktgewinn reichte. "Mit einer besser
besetzten Bank und Udo Helbach wäre etwas drin gewesen", lobte
Klaus Ohnhäuser die ohne die als Schiedsrichterin aktive Trainerin
Martina Noll angetretenen Kurstädter. Überragend beim TVBE war Keeper
Ottwin Kleinschmidt, der sein Team mit tollen Paraden lange im Spiel
hielt. (stn)
TVBE II: Kleinschmidt,
Schreiber, Pammer, Wolf, Schneider, Zöller, Balmert, Furtak, Hinze.
(RLZ vom 24.10.2006)
Spieltag 14./15.10.2006
"Geiles Spiel" ohne Happyend
Handball-Oberliga RPS: Bittere
Heimschlappe des TV Bad Ems gegen SGH St. Ingbert -
Uwe Hens überragt mit zwölf Treffern
Spannung bis zur letzten Sekunde, doch das Happyend blieb für den
TV Bad Ems aus. Erstmals in der noch jungen Saison standen die Kurstädter
nach 60 Minuten mit leeren Händen da. Die SGH St. Ingbert
feierte den Zittersieg auf der Insel Silberau wie eine
Wiederauferstehung.
TV Bad Ems - SGH St. Ingbert
27:28 (15:14)
BAD EMS. Jetzt hat es auch die Handballer des TV Bad Ems in der
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar erwischt. Im
Heimspiel gegen die SG Hassen St. Ingbert mussten sich die
Silberauer unglücklich mit 27:28 (15:14) geschlagen geben und die
ersten Flecken auf ihrer bis dahin blütenreinen Weste quittieren.
"Ich bin maßlos enttäuscht", hielt TVBE-Coach
Thomas Schmidt hinterher mit den Gefühlen nicht hinter dem Berg.
"Wir haben dem Gegner in die Karten gespielt, als dieser
konditionell fertig zu sein schien. Außer dem engagierten Alexander
Ulges und dem sensationell aufgelegten Uwe Hens hat bei allen anderen
der Mumm gefehlt. Da wurde die Verantwortung immer wieder an den nächsten
weiter gegeben", kritisierte Schmidt seine Jungs, die bis dahin
die Oberliga so sehenswert aufgemischt hatten. An diesem Abend aber
erwies sich die mit dem bärenstarken slowakischen Rückraum
ausgestattete SG, die wie erwartet furios startete und nach 14 Minuten
mit 10:5 in Führung lag, als einen Tick cleverer und robuster.
Doch die Schwarz-Weißen kamen heran und
gingen sogar mit einer knappen Führung in die Pause. "Die Abwehr
steht gut, doch wir haben vorne viele klare Dinger verballert",
schien Teammanager Henning Bargmann bereits während der Halbzeit
nichts Gutes zu ahnen. Und er sollte Recht behalten. Denn gerade in
der Phase, als es so aussah, dass die Saarländer ihren wenigen
Wechseln Tribut zollen mussten, hatte der TVBE seinen Durchhänger.
Knappe zehn Minuten lang lief im Angriff nicht viel zusammen,
glasklare Chancen blieben ungenutzt, die Spielzüge saßen nicht. Erst
nach 9:58 Minuten brach Ulges den Bann und läutete eine letzte Phase
ein, nach der die Partie eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte.
Peter Jancik, der früh mit zwei Zeitstrafen belastete Jakub Balaz,
Roman Kraus und auch der treffsichere Michael Deckert durften, nachdem
sie für ein paar Minuten durchgeschnauft hatten, wieder ran. Vor
allem die Raffinesse Janciks, dessen Anspiele an den Kreis und der
Siebenmeter-Heber gegen Christian Adler von
der Güteklasse A waren, verhalf der SG immer wieder zu so genannten
leichten Toren.
Auf der Gegenseite aber leistete sich der TVBE zu viele Fahrkarten.
Bezeichnend die Szene in der 51. Minute, als Alexander Ulges einen
Wurf an den Pfosten setzte und Marcel Driesch den Abpraller
freistehend vom Kreis versemmelte. Wer solche Gelegenheiten nicht in
Treffer ummünzt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er am Ende
mit leeren Händen dasteht. "So komisch es sich auch anhören
mag. Trotz 6:0 Punkten hat uns heute irgendwie das Selbstvertrauen
gefehlt. Doch spätestens jetzt dürfte jedem klar sein: In dieser
Klasse muss in jedem Spiel bis zum Anschlag gekämpft werden,"
bilanzierte Schmidt, nicht ohne zu betonen: "Für die Zuschauer
war es ein geiles Spiel". Das war es in der tat, auch wenn es
ganz bitter endete...
Stefan Nink
TV Bad Ems
27 ( 15 )
SGH St. Ingbert 28 ( 14 )
TV Bad Ems: Noll, Adler -
Driesch, Ulges (6), Lohmann, Wallroth, Krenzer, Gras (6/1),
Hildesheim (1), Klute (2), Hens (12/2).
SG Hassel St. Ingbert: Strobel,
Weinmann - Jancik (8/4), Kraus (4), Deckert
(5), Wuchner (1), Balaz (2), White (1), T. Blaumeiser (2), Weise,
Marx, D. Blaumeiser (2), Hooß (1).
Schiedsrichter: Ralf Müller,
Friedrich Debus (TG Osthofen).
Zuschauer: 350.
Spielfilm: 4:3, 5:10,
11:11, 15:14 - 15:18, 17:20, 22:23, 25:25,
27:27, 27:28.
(RLZ vom 16.10.2006)
Spieltag 07./08.10.2006
27:24 in Dansenberg: TV Bad Ems bleibt auf Kurs
Handball-Oberliga RPS: Zwei von Trainer
Thomas Schmidt gehaltene Siebenmeter belassen die Kurstädter auf der
Siegerstraße
TuS Dansenberg - TV Bad Ems 24:27
(14:16)
KAISERSLAUTERN. Der TV Bad Ems mischt die neue Handball-Oberliga
Rheinland-Pfalz/Saar weiter gehörig auf. Mit
dem hart erkämpften 27:24 (16:14)-Erfolg beim
Traditionsverein TuS Dansenberg feierten die Silberauer im dritten
Spiel den dritten Sieg - besser hätte der
Auftakt in der ungewohnten Umgebung kaum verlaufen können.
Allerdings lief bei den mittlerweile stark beachteten Kurstädtern
im Kaiserslauterner Stadtteil bei weitem nicht alles rund. "Das
war unser schlechtestes Saisonspiel", fand TVBE-Coach
Thomas Schmidt hinterher zwar deutliche Worte, doch Pascal Gras, der
sich mit Adduktorenproblemen herumplagte, rückte das gleich wieder
gerade. "Wenn man dann gewinnt, ist das absolut okay und spricht
für sich."
Die Gäste aus dem Rhein-Lahn-Kreis
lagen zwar zunächst in Rückstand, drehten den Spieß aber schnell um
und lagen Mitte der ersten Halbzeit bereits mit fünf Treffern vorne.
Doch der noch punktlose TuS kam wieder heran. Vor allem deswegen, weil
die beiden saarländischen Unparteiischen bei jeder Kleinigkeit auf
den ominösen Punkt zeigten. "Zig Siebenmeter gegen uns. So etwas
habe ich noch nie erlebt. Da mussten wir uns erst mal dran gewöhnen",
konnte Schmidt seinem eigentlich total ausgeschöpften Repertoire an
den vielfältigsten Erlebnissen im oft so hektischen Handballsport
doch noch ein Kapitel hinzufügen. "Mit anderen Schiedsrichtern hätten
wir hier sicher viel klarer gewonnen. Es war ein ganz seltsames
Spiel."
Zum Glück präsentierte sich TVBE-Keeper
Carsten Noll in sensationeller Form und entschärfte in dieser Phase
im Dansenberger Hexenkessel neben vier Strafwürfen auch einige
Gegenstöße der Pfälzer. "Da waren wir teilweise auch überdreht
und haben in brasilianischer Art die unmöglichsten Pässe versucht,
anstatt unseren Stiefel einfach konsequent weiter zu spielen",
machte Schmidt ein großes Manko bei seinen Schützlingen aus.
Die zweite Halbzeit sollte dann an Dramatik kaum zu überbieten
sein. Der TVBE, bei dem Uwe Hens das Spiel gekonnt an sich riss, lag
zwar ständig in Führung, doch die von ihren Fans nach vorne
gepeitschten Dansenberger glichen immer wieder aus. So blieb es eng,
alles war drin, die Partie entwickelte sich zu seinem reinen
Nervenspiel.
In den abschließenden beiden Minuten im Hexenkessel avancierte
dann der Trainer höchstpersönlich zum Matchwinner, als er gleich
zwei Siebenmeter zunichte machte. "Damit habe ich meinen Coaching-Fehler,
zu wenig gewechselt zu haben, wieder gut gemacht", witzelte
Schmidt hinterher. Und Kollege Klaus Ohnhäuser fand: "Diese
Schlussphase war noch mal ein absoluter Höhepunkt." Stefan
Nink
TV Bad Ems: Noll,
Schmidt - Driesch, Alexander Ulges (4),
Lohmann (3), Wallroth (1/1), Krenzer, Gras (8/2), Hildesheim, Pesek
(1), Klute (2), Hens (8).
Schiedsrichter: Fickinger/
Mayer (TV Niederwürzbach).
Zuschauer:
400.
(RLZ vom 09.10.2006)
Spieltag 30.9./01.10.2006
Emser Reserve
meldet sich zurück
Der Handball-Verbandsligist TV Bad Ems II hat
die deutliche Pleite der Vorwoche gegen Tabellenführer TuS Westerburg
offensichtlich gut verdaut: In eigener Halle machte die Mannschaft von
Trainerin Martina Noll mit dem 28:22 (13:10) gegen die Reserve des TV
Vallendar ihren zweiten Saisonsieg perfekt. "Wir waren klar die
bessere Mannschaft", lobte Noll ihre Männer. "Der Sieg war
eigentlich nie richtig in Gefahr." Dabei sah es vor dem Spiel gar
nicht gut aus für die zweite Welle von der Insel Silberau. Mit Udo
Helbach, der sich im Training eine schwere Sprunggelenkverletzung zuzog,
und Simon Oeser, dem bei einem Spiel an der Universität das Kreuzband
riss, mussten sich zwei Rückraum-Säulen für
lange Zeit abmelden. Das Bad Emser Team verkraftete den Schock aber
erstaunlich gut, setzte sich schnell auf 12:6 ab. "Danach haben wir
etwas überheblich agiert", bemängelte Noll. "Nachdem
Vallendar bis auf 21:18 verkürzt hatte, wurde aber wieder Vollgas
gegeben." Die TVBE-Reserve hielt den
verbliebenen Vorsprung konstant und ließ nach dem zwischenzeitigen
Durchhänger keine Zweifel am Heimsieg aufkommen. "Das war eine
geschlossene Mannschaftsleistung", freute sich Martina Noll.
"Alle Spieler haben sich am Torewerfen beteiligt."
(ros)
TV Bad Ems II:
Schmidt - Krausbeck, Schneider, Furtak, B.
Pammer, Balmert, Zöller, Schreiber, Kleinschmidt, Wolf, Hinze,
Suetovius.
(RLZ vom 02.10.2006)
Spieltag 23./24.09.2006
Der pure Wahnsinn: Bad Ems siegt auch in Illtal
Handball Oberliga: Im Eppelborner Hexenkessel behält die
Mannschaft von Thomas Schmidt und Klaus Ohnhäuser die Nerven
HSG Illtal - TV Bad Ems 29:31
(14:15)
EPPELBORN. Hut ab, TV Bad Ems! Im Eppelborner Hexenkessel vor rund
450 Zuschauern behielten die Handballer aus der Kurstadt die Nerven
und siegten bei den hoch favorisierten HF Illtal in der Handball-Oberliga
Rheinland-Pfalz / Saar nach dramatischem
Verlauf mit 31:29.
Bevor sich die Mannschaft von Thomas Schmidt und Klaus Ohnhäuser
in den Armen lag und die Spieler wie Flummis durch die Halle tanzten,
spielten sich nervenaufreibende Szenen ab. Der TVBE führte zehn
Sekunden vor Schluss mit 30:29 als Illtal einen Siebenmeter
zugesprochen bekam. Bad Ems schien sich mit einem Punkt -
der zweifelsohne auch schon ein Riesenerfolg gewesen wäre -
begnügen zu müssen. Doch Carsten Noll parierte den Strafwurf,
leitete den Gegenstoß ein und Kai Wallroth vollendete mit einem gefühlvollen
Heber von außen - der pure Wahnsinn!
"Ich bin riesig stolz auf meine Mannschaft. Sie hat eine super
Leistung geboten", krächzte Thomas Schmidt mit heiserer Stimme,
völlig außer sich vor Freude. "Jeder, der reinkam, hat sich
sofort toll eingefügt, während Illtal mit den ersten Sechs
durchgespielt hat. Das war der entscheidende Faktor." Selbst
Klaus Ohnhäuser, bislang nicht gerade als impulsiv auffällig
geworden, sprach von einer hervorragenden Leistung, besonders im
Abwehrbereich.
Zwar gab Ohnhäuser zu, dass mit einem Sieg im Vorfeld kaum einer
gerechnet habe, während der Partie beschlich ihn aber zunehmend das
Gefühl, dass beim Regionalliga-Absteiger was
zu holen sei: "Der Erfolg hat sich abgezeichnet."
Obgleich die Hausherren zu Beginn die Führung übernahmen, ließ
sie der TVBE nie mit mehr als drei Treffern davonziehen. Nach dem
Ausgleichstreffer zum 10:10 lagen die Kurstädter gar stets mit ein,
zwei Toren in Front, doch Illtal glich zu Beginn der zweiten Halbzeit
aus und ging seinerseits wieder mit drei Treffern in Führung.
Die letzte Viertelstunde der zweiten Spielhälfte folgte stets dem
gleichen Prinzip: Entweder stand es Remis oder eines der beiden Teams
lag mit nur einem Tor hauchdünn vorne. Keine der beiden Mannschaften
konnte sich vorentscheidend absetzen, was die Spannung und die
Stimmung natürlich ungemein anheizte. Doch nicht die erfahrenen
Handballrecken aus dem Saarland, sondern die unbekümmerten Lahntaler
waren es, die sich am Ende richtig abgezockt präsentierten. "Wir
haben auch im Angriff ruhig unsere Chancen gesucht, hatten höchstens
ein, zwei hektische Aktionen. Insgesamt aber haben wir kaum große
Fehler gemacht", lobte Ohnhäuser die Mannschaft, die spätestens
jetzt in der Liga eine veritable Duftmarke gesetzt hat.
Nach den Siegen über Saarbrücken und Illtal stellt sich nun die
Frage, was für den TVBE in dieser Liga alles möglich ist. Doch Ohnhäuser
wischt Gedanken an die Zukunft erst einmal beiseite: "Wir hatten
zwei wunderschöne Spiele." So kann es weitergehen...
(sst)
TV Bad Ems:
Noll - Krenzer (2), Pesek (3), Gras (9/2),
Hens (3), Klute (2), Alexander Ulges (5), Lohmann, Hildesheim, Driesch
(4), Wallroth (3).
(RLZ vom 25.09.2006)
TVBE-Reserve chancenlos
Handball-Verbandsliga: 25:34-Pleite
gegen starken TuS Westerburg
BAD EMS.
"Die waren in allen Bereichen stark. Ich lege mich
schon heute fest: Die werden Meister." Klaus Ohnhäuser, Sprecher
des Handball-Verbandsligisten TV Bad Ems II,
lobte nach der 25:34 (13:16)-Niederlage der
Reserve aus der Kurstadt den Gast TuS Westerburg über den grünen
Klee. "Wir haben aber auch unter Niveau gespielt", räumte
Ohnhäuser ein.
Dabei hatte der TVBE in Durchgang eins über weite Strecken ganz
gut mitgehalten, doch dann kamen die Westerwälder auf Touren und
nutzten die technischen Fehler der Silberauer mit Tempogegenstößen
konsequent aus. In der Deckung erwies sich der TuS als viel
aggressiver als die Schützlinge von Trainerin Martina Noll. (stn)
TV Bad Ems II:
Kleinschmidt - Schneider, Zöller, Krausbeck,
Furtak, B. Pammer, Braun, Helbach, Suetovius, Balmert, Schäfer,
Schreiber.
(RLZ vom 25.09.2006)
23:12: Glänzendes Debüt für die Handballerinnen des TV Bad Ems
Nach der Trennung vom TuS Bannberscheid stehen die Ladys des TV Bad
Ems in "Alleinregie" vor einer Neuorientierung. Das Debüt
in der Bezirksliga gelang den Schützlingen des Trainer-Duos
Mar-cel Driesch und Valeriy Schneider
eindrucksvoll. Beim überraschend deutlichen 23:12 (12:6) gegen die
HSG Altenkirchen/ Weyerbusch waren die Kurstädterinnen in allen
Belangen überlegen. Besonders erfreulich: Nahezu alle Spielerinnen
trugen sich in die Schützenliste ein. "Wir haben in der Abwehr
gut gestanden und die Tore waren schön herausgespielt", lobte
Beobachter Klaus Ohnhäuser und hob besonders die sieben Mal
erfolgreiche Rückraumschützin Judy Klima hervor.
TV Bad Ems: Spitzlay, Dreger -
Hildesheim (3/2), L. Heinz (1), Schröder (1), Demmer, Freisberg (2),
Haberstock (2, Foto), Leukel (2), Klima (7), Willems (1), Theobald
(4/2). (stn) Foto: Andreas Hergenhahn
(RLZ vom 25.09.2006)
Spieltag 16./17.09.2006
Glänzende Premiere für Bad Ems
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: Team des
Duos Ohnhäuser/Schmidt weist Regionalliga-Absteiger
aus Saarbrücken in Schranken
Punkt 19.32 Uhr startete am Samstag für den TV Bad Ems das
Unternehmen Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Und
schon nach nur einem Spiel scheint sich das Team des Trainer-Gespanns
Thomas Schmidt und Klaus Ohnhäuser akklimatisiert zu haben.
TV Bad Ems -
TBS Saarbrücken
33:29 (13:15)
BAD EMS. "Nichts", presst ein auf der Trainerbank
kauernder Roman Petchourine heraus, "nichts haben wir von Bad Ems
gewusst." Seit Samstagabend dürfte der TV Bad Ems für den
Trainer des TBS Saarbrücken kein unbeschriebenes Blatt mehr sein.
Dank einer großartigen Energieleistung fuhren die Kurstädter am
ersten Spieltag in der Handball-Oberliga
Rheinland-Pfalz/Saar einen verdienten 33:29-Erfolg
ein.
"Jeder, der heute hier war, wird es sicher nicht bereut haben.
Ich habe selten 60 Minuten Handball auf einem solch hohen körperlichen
und spielerischen Level gesehen", bilanzierte ein schweißgebadeter
Thomas Schmidt die Premiere - und hatte recht:
Die Partie riss die Zuschauer in ihren Bann, denn sie war temporeich,
emotional, einfach packend.
Beide Teams schenkten sich nichts und gingen ein atemberaubendes
Tempo. Dabei wirkten die Hausherren sehr eingespielt und
kombinationssicher - der Verzicht auf Neuzugänge
kann eben auch Vorteile haben. So führte der TVBE Mitte der ersten
Spielhälfte schon mit 10:6, um sich dann aber eine längere Auszeit
zu nehmen. Saarbrücken bestrafte dies gnadenlos. Der Regionalliga-Absteiger
witterte Morgenluft, überzeugte nun durch mehr Konzentration im
Abschluss und glich nach 25 Minuten erstmals nach langer Zeit aus.
Als die Schmidt-Sieben unmittelbar vor der
Pause gleich in doppelter Unterzahl agieren musste, drohte sie ins
Hintertreffen zu geraten: Zwar vereitelte Carsten Noll zunächst noch
die erstmalige Gäste-Führung, war aber dann
gegen den wuchtigen Kreisläufer Michael Zeimet und den agilen Rückraumspieler
Marc Drumm machtlos - mit 13:15 ging es in die
Kabinen. Bad Ems hatte die Partie stückweise aus der Hand gegeben.
Als der TBS nach dem Wechsel gleich mit zwei weiteren Treffern
nachlegte, taumelte der TV Bad Ems einer Premieren-Pleite
entgegen. "Wir haben Ende der ersten und Anfang der zweiten
Halbzeit im Angriff einfach zu lieb gespielt", zeigte sich
Schmidt kurzzeitig unzufrieden. "Aber ich wusste, dass wir hinten
raus stark sind." Und wie stark: Angetrieben von den überragenden
Pascal Gras, Alexander Ulges und Keeper Christian Adler biss sich Bad
Ems wieder in die Partie zurück. Als die Kurstädter zehn Minuten vor
Schluss beim Stand von 24:24 nach einem abgepfiffenen Vorteil und
einer unberechtigten Zeitstrafe auch die kritischste Phase überstanden
hatten, zogen sie davon - über 26:24 und
29:26 bis auf 31:27.
"Wir haben aus den letzten Jahren gelernt und brechen in
solchen Phasen nicht ein. Wenn wir mal ein paar Spiele weiter sind,
kommen solche Phasen gar nicht erst auf", blickt Schmidt
optimistisch in die Zukunft. Der erste Auftritt in der neuen Liga hat
zumindest beim TV Bad Ems Appetit auf mehr gemacht. Und bei den Saarländern?
"In den letzten fünf Minuten hat uns die Kraft gefehlt", so
ein einsilbiger Roman Petchourine. Seine erste Erfahrung mit Bad Ems
war da längst noch nicht verarbeitet...
Sven Stadtmüller
TV Bad Ems
33 ( 13 )
TBS Saarbrücken 29 ( 15 )
TV Bad Ems: Noll, Adler -
Driesch (1), Alexander Ulges (7), Lohmann (2), Wallroth (1), Krenzer
(2), Gras (11/4), Hildesheim, Pesek, Klute (3), Hens (6).
TBS Saarbrücken: Schmidt, Pesic -
Lehnert (1), Schmidt (5), Zeimet (8/4), Mühler, Pytlik (4), Walter
(1), Drumm (7), Wagner (3).
Schiedsrichter: Rodenbusch /
Horstmann (Sobernheim).
Zuschauer: 300.
Spielfilm: 2:0, 2:2, 5:4,
8:5, 10:6, 10:9, 11:11, 13:13, 13:15, 13:17, 18:18, 19:21, 22:22,
24:24, 28:26, 31:27.
(RLZ vom 18.09.2006)
Utermark glänzt im Tor der Reserve
Verbandsliga Ost: Bad Ems II siegt auswärts
HSG Hachenburg -
TV Bad Ems II
29:32 (15:19)
HACHENBURG. Mit einem Überraschungs-Coup
ist die Handball-Reserve des TV Bad Ems in die
Saison gestartet: In der Verbandsliga Ost setzte sich die Mannschaft
von Trainerin Martina Noll mit 32:29 (19:15) bei der HSG Hachenburg
durch.
"Morgens wollte ich das Spiel eigentlich noch absagen, weil
wir keinen Torwart hatten", berichtete TVBE-Spielwart
Klaus Ohnhäuser. "Doch dann ist Birk Utermark eingesprungen und
hatte mit seiner Routine letztlich großen Anteil an dem Sieg."
Der zweite Erfolgsgarant für die Kurstädter war Udo Helbach, der
mit 15 Treffern erfolgreichster Werfer war. Beeindruckend war
insbesondere die Ruhe, mit der Bad Ems zu Werke ging. "Obwohl
einige noch nicht fit sind, ist die Mannschaft nie hektisch
geworden", sagte Ohnhäuser. Bei den Gastgebern musste indes der
starke Spielertrainer Marcel Theis vorzeitig das Feld verlassen, weil
er sich die dritte Zeitstrafe eingehandelt hatte. (ros)
TV Bad Ems II:
Utermark - Schneider, Zöller, Krausbeck,
Furtak, Pammer, Braun, Helbach, Suetovius, Balmert, Schäfer, Hinze.
(RLZ vom 18.09.2006)
Spieltag 09./10.09.2006
Einstand gelungen
Handball: JSG gewinnt
BAD EMS. Der Saisonauftakt der weiblichen Jugend B der JSG
Bannberscheid/Bad Ems ist geglückt: Gegen die HSG Kastellaun/Simmern
siegte die von Esther Mohr betreute Spielgemeinschaft in der Handball-Verbandsliga
Ost mit 23:20 (11:9).
Fast über die gesamte Spielzeit hinweg lag die JSG in Front, fing
nach der Pause stark an und zog auf 18:11 davon. "Danach ist aber
etwas der Schlendrian eingekehrt, und Kastellaun konnte wieder
herangekommen", ärgerte sich Esther Mohr über die Tatsache,
dass ihre Mädels die Hunsrückerinnen wieder ins Spiel brachten.
Bis auf 19:17 kamen die Gäste heran, mehr war für sie auf der
Silberau aber nicht mehr zu holen. "Wir sind nach vorne ein sehr
gutes Tempo gegangen", war Mohr mit der Heimpremiere zufrieden
und lobte besonders die Geschwister Jaclyn und Patricia Kessel, die
alleine 16 Treffer zum Sieg beisteuerten. (sst)
JSG Bannberscheid/Bad
Ems: S. Sonntag, V. Sonntag, J. Kessel (5), P. Kessel (11/4),
Heinz (3), Klima (1), Weinberg, Weisbrod, Kaden (1).
(RLZ vom 12.09.2006)
Rückrunde... |