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Aktuelle Spielberichte
Rückrunde...
Spieltag 17./18.12.2005
Bad Ems rettet hauchzarten Vorsprung über die Zeit
Handball-Oberliga Rheinland: Der TVBE schlägt im Rückspiel
den SV Fortuna Saarburg 31:30 und überwintert auf Rang drei
BAD EMS. Wie Flummibälle hüpften die Spieler des TV Bad Ems nach
der Schlusssirene über das Feld, herzten und umarmten sich und
feierten den denkbar knappen 31:30-Erfolg über
Fortuna Saarburg. Der TVBE überwintert somit auf Rang drei und darf
sich bei fünf Zählern Vorsprung auf Platz vier berechtigte
Hoffnungen machen, im nächsten Jahr der neuen Oberliga Rheinland-Pfalz-Saar
anzugehören.
An Dramatik stand die Partie in der Silberauhalle dem Remis in der
Vorwoche in nichts nach. Zu Beginn präsentierten sich die Gäste
geduldig und stark im Abschluss, während die Bad Emser Probleme in
der Deckung offenbarten. Die Folge: Fortuna führte schnell mit 4:1,
doch beirren ließen sich die Schützlinge von Thomas Schmidt und
Klaus Ohnhäuser davon nicht. Alexander Ulges wucherte mit seiner
unglaublichen Dynamik und brachte seine Farben mit zwei
unnachahmlichen Durchmärschen erstmals in Front (8:7). In der
Defensive verhalf besonders Frank Lohmann den Kurstädtern zu mehr
Stabilität. So bauten die Hausherren ihren Vorsprung bis zum
Seitenwechsel kontinuierlich auf sechs Tore aus -
nicht wenige glaubten bereits an die Vorentscheidung.
"Wir haben sehr gut angefangen, aber uns dann durch viele
individuelle Fehler selbst in Not gebracht", bilanzierte
Saarburgs Coach Marcus Anderson, der nach dem Spiel in der Kabine
anzutreffen war - das schwache Schiedsrichter-Gespann
hatte ihn mit Roter Karte der Halle verwiesen. Anderson hatte sich fürchterlich
darüber aufgeregt, dass in den Schlusssekunden ein Halten an einem Gäste-Akteur
nicht mit Freiwurf geahndet wurde, sondern vielmehr der TVBE das
Spielgerät zugesprochen bekam und dieses dann bis zur Schlusssirene
durch die eigenen Reihen laufen ließ.
Nun aber wieder relativ relaxt meinte er schließlich: "In der
zweiten Hälfte haben wir das Spiel lange Zeit klar beherrscht. Aber
Bad Ems war letztlich cleverer und hat daher verdient gewonnen."
Tatsächlich legten die Gäste in der zweiten Hälfte gleich los
wie die viel zitierte Feuerwehr und egalisierten nach nur zehn Minuten
zum 23:23. Ein Abspielfehler beim Anwurf auf Seiten der Kurstädter
hatte den Ausgleich besiegelt - der TVBE
taumelte nun wie ein angeschlagener Boxer, fiel aber nicht. "Mich
hat heute am meisten beeindruckt, dass wir weiter gekämpft haben,
nachdem Fortuna den Rückstand egalisiert hatte. Da brechen andere
Teams durch", zeigte sich Schmidt angetan von seiner Truppe.
Zwar blieben die Gäste weiter dran, schossen aber in der Folge so
viele "Fahrkarten", dass sie die Tuchfühlung zu verlieren
drohten - bis auf 30:25 zog Bad Ems wieder
davon. Doch in den letzten eineinhalb Minuten ging den Platzherren und
folglich auch dem Publikum mächtig die Flatter. Eigentlich schien
alles entschieden, nachdem Uwe Hens nach 57:30 Minuten das 31:28
markierte hatte. Doch Dirk Moske verkürzte mit zwei Siebenmetern auf
31:30 und noch war eine Minute zu absolvieren. Da sich die Fortuna
jedoch einen Fehlpass erlaubte, der ins Seitenaus segelte, und die Gäste
nicht den von Anderson vehement geforderten Freiwurf erhielten,
rettete Bad Ems den hauchzarten Vorsprung über die Zeit.
Nachdem sich auch Schmidt über die Leistung der Unparteiischen
Luft verschafft hatte, stimmte er versöhnliche Töne an: "Das
Spiel war ein absolutes Highlight und der pure Wahnsinn für unsere
tollen Zuschauer", freute er sich. "Es war ein schöner
Abschluss eines tollen Jahres."
Sven Stadtmüller
TV Bad Ems 31
( 19 )
Fortuna Saarburg 30 ( 13 )
Bad Ems: Noll, Adler -
Driesch, Alexander Ulges (5), Wallroth (1), Krenzer (4), Gras
(10/2), Hildesheim, Pesek, Hens (7), Lohmann (3), Adrian Ulges (1).
Saarburg: Mirtennutz -
Dirk Moske (9/5), Schmitz, Daniel Kochann (2), Thomas Kochann (4),
Daniel Moske (5/1), Juncker (1), Hilt, Rohr (3), Hennefeld (1),
Herber, Kammann (5).
Schiedsrichter: Birk/Birkenbeul
(Hachenburg/Bad Marienberg)
Zuschauer: 220
Spielfilm: 1:4, 4:6, 7:7, 10:8, 13:11, 16:12, 19:13, 21:16,
22:21, 23:23, 30:25, 30:28
Vorkommnisse: Rote Karten
gegen den Emser Frank Lohmann (32.), den Saarburger Spieler Daniel
Kochann (33.) und Trainer Marcus Anderson (59.).
(RLZ vom 19.12.2005)
Viel Gas gegeben
Handball: HSG 40:13
BAD EMS. Die Handballerinnen der weiblichen A-Jugend
der HSG Bad Ems/ Bannberscheid sind für das am 14. Januar steigende
Spitzenspiel der Verbandsliga Ost gegen den TuS Weibern bestens gerüstet.
Beim TV Arzheim feierten die von Jessica Oster und Esther Mohr
gecoachten Mädels einen deutlichen 40:13 (20:4)-Erfolg.
Die HSG lief viel Tempo, ließ nach der Pause zwar die Zügel
schleifen, um dann noch einmal mächtig Gas zu geben. "Das war
ein schöner Jahresabschluss", fand Mohr und lobte neben den
beiden treffsichersten Girls auch die starke Marei Lobs. (stn)
HSG: Sabrina
Rösler, Alina Hohl - Marei Lobs (6), Katja
Jost (1), Sophie Heuchemer, Tina Strack (12/2), Miriam Ulbrich (6),
Christina Keil (3), Jenny Klima, Eva Eichmann (12/3).
(RLZ vom 19.12.2005)
Spieltag 10./11.12.2005
TV Bad Ems holt Punkt in Saarburg
Handball-Oberliga Rheinland: 29:29 beim
Verfolger Fortuna - Marcel Drieschs
Disqualifikation
SAARBURG. Ein Wellental der Gefühle erlebten Spieler und Trainer
beim Top-Spiel der Handball-Oberliga
Rheinland zwischen der Saarburger Fortuna und dem TV Bad Ems. Nach überaus
spannenden 60 Minuten teilten sich die Bewerber um einen der begehrten
Plätze in der neuen vierten Liga mit 29:29 (13:16), womit der
Rangzweite aus der Kurstadt die Saarburger auf Distanz hielt.
"Vorher wäre ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen,
doch hinterher kann ich es nicht ganz sein", so TVBE-Coach
Thomas Schmidt. Kein Wunder, denn die Mannen von der Silberau lagen in
der "Höhle des Löwen" in der ersten Halbzeit schon
deutlich in Führung und schienen dem nächsten Auswärtssieg entgegen
zu steuern.
Knackpunkt in einem umkämpften, aber nicht ganz so temporeichen
Match waren dann aber zwei zweifache Unterzahlen Mitte des weiten
Durchgangs, während derer die Bad Emser bei einem eigenen immerhin fünf
Treffer kassierten.
So lagen die Saarburger fünf Minuten vor dem Abpfiff erstmals
wieder in Führung (28:27). Dass die Partie nicht gänzlich in die
Binsen ging, lag zum einen an der tollen Parade Carsten Nolls gegen
den frei vor ihm auftauchenden Fortuna-Jugendlichen
Rohr, dann kam eine Schlusssequenz, die an Dramatik kaum noch zu überbieten
war. 14 Sekunden vor Ultimo nahmen die Gäste eine Auszeit und heckten
eine Strategie für ihren vermeintlich letzten Angriff aus. Und die
ging auf. Alexander Ulges ging in der ihm unnachahmlichen Dynamik
durch und wurde regelwidrig am Torwurf gehindert. Pascal Gras behielt
die Nerven und egalisierte fünf Sekunden vor Spiel-
ende.
Doch damit war die Chose noch lange nicht erledigt. Bereits im
ersten Durchgang hatten die Saarburger unmittelbar vor der Pause mit
einem Gewaltwurf fast von der Mittellinie Erfolg gehabt. Auch Fortunas
Coach nutzte noch einmal die Gelegenheit, seine Schützlinge einzuschwören.
Hektik kam auf, Saarburg arbeitete mit allen Tricks und wollte sogar
trotz einer Zeitstrafe im allgemeinen Tohuwabohu einen sechsten
Feldspieler ins Rennen um den bitter benötigten 30. Treffer schicken.
Schmidt monierte das erfolgreich. Saarburg brachte einen
"fliegenden" Torwart und versuchte das Unmöglich scheinende
doch noch möglich zu machen.
Letztlich rettete Marcel Driesch das Remis, indem er den
Ballbesitzer energisch störte. Die Folge war die sofortige
Disqualifikation, die ihm eventuell vom Spielleiter für das "Rückspiel"
am kommenden Samstag, 19.30 Uhr, eine Sperre einbringen wird.
(stn)
Fortuna Saarburg
29 ( 13 )
TV Bad Ems 29 ( 16 )
Saarburg: Mirtennetz,
Dammann - Dirk Moske (9/1), Hill, Schmitz,
Juncker, Rohr (7/1), Hennefeld (2/1), D. Kochann (5), T. Kochann
(5), Kammann (1), Daniel Moske.
Bad Ems: Noll, Schmidt -
Krenzer, Pesek (1), Gras (10/5), Klute (3), Hens (6/2), Alexander
Ulges (3), Lohmann, Adrian Ulges, Hildesheim, Driesch (6), Wallroth.
Schiedsrichter:
Dietrich/Hub (Ehrang)
Zuschauer: 150.
Spielfilm: 2:1, 5:9, 9:14,
13:16, 21:24, 24:25, 29:28, 29:29.
(RLZ vom 12.12.2005)
TVBE II gibt klare Führung in Irmenach aus Hand
IRMENACH. Eine überflüssige 27:28-Niederlage
bei der Reserve des Regionalligisten HSG Irmenach-Kleinich-Horbruch
musste Handball-Verbandsligist TV Bad Ems II
hinnehmen. Dabei hatten die Schützlinge von Trainerin Martina Noll
nicht nur zur Pause mit 15:11 in Führung gelegen, sondern sahen auch
bis Mitte des zweiten Abschnitts beim 23:17 wie die sicheren Sieger
aus. "Wir haben über 50 Minuten lang sehr diszipliniert
gespielt", lobte Noll ihr Team für den couragierten und
engagierten Auftritt beim Tabellennachbarn im Hunsrück.
Doch dann ließen bei den Silberauern die Kräfte merklich nach und
nach dem Ausschluss Jörg Balmerts nach dessen dritter Zeitstrafe
wurde die Luft für die Mitspieler immer dünner, die Angriffe immer
durchsichtiger und die Torwürfe immer druckloser. Mit Tempogegenstößen
drehte die HSG dann den Spieß noch um. Ein Sonderlob verdiente sich
auf Seiten der Gäste neben dem etatmäßigen Feldspieler Marten
Schaarschmidt, der in Ermangelung eines gelernten Keepers das Gehäuse
hütete, auch der treffsichere Rückraum-Routinier
Udo Helbach. (stn)
TV Bad Ems II: Schaarschmidt
- Balmert, Schreiber, Zöller, Furtak, Oeser,
Helbach, Braun, Pammer, Krausbeck.
(RLZ vom 12.12.2005)
Bannberscheider Frauen lassen Konstanz vermissen
Handball-Regionalliga: Verdiente 35:38 Niederlage gegen SV
Zweibrücken - Probleme mit offensiver Deckung des Gastes
WIRGES. Die HSG Bannberscheid/Bad Ems hatte in der Handball-Regionalliga
der Frauen einen anderen Jahresausklang vor heimischer Kulisse
eingeplant. Im letzten Heimspiel des Jahres gab es für die
Mannschaft von Hanjo Neeb und Volker Sonntag vor 90 Zuschauern eine
verdiente 35:38 (17:18)-Niederlage gegen den
SV Zweibrücken.
Verdient, weil die Kombinierten nie wirklich zu ihrem Rhythmus
fanden. "Der letzte Einsatzwille hat heute genauso gefehlt wie
konstant gute Phasen", bemängelte Hanjo Neeb. "Zweibrücken
war sowohl in der Abwehr als auch im Angriff die deutlich bessere
Mannschaft."
Große Probleme hatte die HSG vor allem mit der wieselflinken und
offensiven Verteidigung der Saarländerinnen. Zeit für einen
geordneten Spielaufbau hatten die Gastgeber in den ersten 20 Minuten
nur allzu selten. Demnach konnte sich die Sieben von Axel Koch nach
zehn Minuten leicht absetzen - und diese Führung
sollte bis zum Schluss nicht mehr hergegeben werden. "Mit der
offensiven Verteidigung des Gegners hatten wir riesige
Probleme", kommentierte Neeb.
Allerdings kamen Zweibrücken ein paar Zeitstrafen in die Quere,
was mit taktischen Umstellungen verbunden war. "Unsere drei
Spielerinnen, die die offensive Deckung beherrschen, bekamen früh
Zwei-Minuten-Strafen.
Da mussten wir unser Konzept umstellen", erklärte Gäste-Trainer
Koch das nach 20 Minuten abgeänderte Defensiv-System.
Jetzt waren die Angriffe der HSG mit mehr Erfolg behaftet. Lange
anhalten sollten die erfolgreichen Momente allerdings nicht. Zweibrücken
war auch mit der "Alternativ-Taktik"
weiterhin die spielfreudigere Mannschaft, die ihre Angriffe mit viel
Schwung vortrug. Und im Abschluss war eine Akteurin kaum zu stoppen:
Nadine Spuhler markierte 14 Treffer und wurde zur überragenden
Spielerin des Abends.
Trotz der Tatsache, dass die HSG Bannberscheid/Bad Ems wahrlich
keine Glanzleistung vollbrachte, blieb die Partie noch bis kurz vor
dem Ende spannend. Esther Mohr war mit ihren Treffern diejenige, die
noch auf ein glückliches Ende aus HSG-Sicht
hoffen ließ. 33:34 stand es nach 55 Minuten, aber im finalen
Augenblick hatte Zweibrücken, wie über weite Phasen des Spiels,
einfach mehr Ideenreichtum.
René
Weiss
HSG
Bannberscheid/Bad Ems: Balmert, Nolden -
Maklezow (4), Zimmermann (7), Mäncher (1), Oster (5), Strack,
Ulbrich, Mohr (10/1), Eichmann, Stahl (8/4).
SV Zweibrücken: Rogers,
Knoch - Scherf (2), Leiner (9/2), Spuhler
(14/1), Herrmann, Seitz (4), Lauer, Pappe (1), Herl (4), Erschens
(4).
Besonderheit: Rote
Karte gegen Zweibrückens Karin Erschens (49.).
Spielfilm:
1:0, 5:5, 6:8, 10:13, 13:13, 17:20, 21:22, 27:27, 27:30, 33:34,
33:36, 35:38.
(Westerwälder Zeitung vom 12.12. 2005)
Spieltag 03./04.12.2005
Abwehr spielt wie zahme Kuschelbärchen
Oberliga Rheinland: Bad Ems siegt in einem beispiellosen
Torfestival mit 41:32 gegen Igel-Liersberg
BAD EMS. 41 Tore erzielt und doch maßlos enttäuscht -
nein, ein neuer Anspruch hat an der Silberau nicht Einzug gehalten.
Aber die rund 180 Besucher beäugten die Leistung ihrer Lieblinge in
der Handball-Oberliga zurecht überaus
kritisch, schließlich ließ es der Gast aus Igel-Liersberg
auch nicht weniger als 32 Mal im Kasten des TV Bad Ems krachen. Und
32 Gegentreffer gegen einen Aufsteiger, der zudem auf dem vorletzten
Tabellenplatz rangiert, sind eindeutig zu viel.
"Es gab heute vier Parteien: Igel, uns, die Zuschauer und
die Schiedsrichter. Und nur die Zuschauer waren richtig gut",
war Thomas Schmidt um eine klare Analyse nicht verlegen, stellte
sich aber auch vor seine Mannschaft: "Ich werde jetzt nicht auf
die Jungs draufhauen, sondern stehe zu meiner Mannschaft. Wenn ich
mich selbst schon nicht von den Gedanken an die Saarburg-Spiele
lösen kann, wie sollen das dann die Jungs können?" räumte
der Trainer ein, wo die Prioritäten der Silberauer zurzeit liegen.
Aber, soviel war Schmidt und seinem Trainerkollegen Klaus Ohnhäuser
auch klar: "So brauchen wir da gar nicht erst hinfahren."
Die Partie lief an, wie so viele Heimspiele in dieser Spielzeit.
Schnell führten die Hausherren mit 8:3, fühlten sich zu sicher und
agierten folglich in der Verteidigung wie zahme Kuschelbärchen.
Igel, seine Chance witternd und toll fightend, verkürzte den Rückstand
nach und nach, bis der Vorsprung des TVBE auf einen Treffer
zusammengeschmolzen war.
"Wir haben zu keiner Zeit die Einstellung zu diesem Spiel
gefunden. Mit der Leistung, die wir heute in der Abwehr gezeigt
haben, gehören wir nicht auf den zweiten, sondern auf den
vorletzten Platz", ereiferte sich Schmidt, der ab und an den glücklosen
Carsten Noll im Kasten der Kurstädter ersetzte.
"Ich bin zu 70 Prozent zufrieden, der Rest hat mit unserer
Abwehr zu tun. Die ist bei uns das große Sorgenkind", gab Igel-Coach
Sven Sturm zu Protokoll, der nur mit zwei Auswechselspielern
anreisen konnte. "Aber immerhin waren wir sehr lange an Bad Ems
dran."
Sehr lange heißt: bis kurz vor der Pause. Dann zog Bad Ems nämlich
die Zügel nochmal an und erarbeitete sich bis zur Halbzeit ein
Sechs-Tore-Polster.
So machten sich denn auch die Zuschauer berechtigte Hoffnungen auf
Besserung im zweiten Durchgang, doch auch nach Wiederbeginn war der
TVBE in der Abwehr nach wie vor meilenweit davon entfernt, dicht zu
halten. Besonders Igels Goalgetter Nummer eins, Kristof Sturm,
bereitete mit seiner flinken und doch kantigen Spielweise den Kurstädtern
arge Probleme. Mal traf er aus dem Rückraum, mal stand er auf Außen
"blank".
Zwar gab es für die Zuschauer noch den einen oder anderen schönen
Angriff zu bewundern, dennoch lag stets eine latente Unzufriedenheit
in der Luft. Da half es auch nichts, dass Bad Ems im Angriff recht
variabel agierte und nicht nur die üblichen Verdächtigen -
Pascal Gras und Uwe Hens - ihre Treffer
markierten. Die Enttäuschung blieb.
Sven
Stadtmüller
TV Bad Ems
41 ( 22 )
SV Igel-Liersberg 32 ( 16 )
TV Bad Ems: Noll,
Schmidt - Alexander Ulges (4), Driesch
(3), Adrian Ulges (2), Wallroth, Krenzer (5/1), Gras (8/1),
Hildesheim (2), Pesek (3), Klute (4), Hens (10).
SV Igel-Liersberg:
Pütz, Niesen, Gloden (4/1), Sturm (10/2), Steffen (9), Passmann
(3), Hoffmann (2), Büchert (2), Hefert, Frede (2).
Schiedsrichter:
Schöneck/Schornstheimer
(Bodenheim).
Zuschauer: 180.
Spielfilm: 2:2, 8:3,
10:6, 13:10, 15:14, 18:16, 22:16, 27:19, 29:22, 31:25, 35:26,
38:28.
(RLZ vom 05.12.2005)
17:24: TV Bad Ems III bricht erst am Ende ein
ANDERNACH. Zwar konnte die dritte Mannschaft des TV Bad Ems
seit längerer Zeit mal wieder in voller Besetzung antreten, ein
Erfolg war dem Handball-Landesligisten
aber nicht vergönnt. Bei der Reserve der HSG Rhein-Nette
unterlagen die Silberauer letztlich deutlich mit 17:24 (8:11).
Über weite Strecken konnte die dritte Welle aus der Kurstadt
gut mithalten, allerdings vermochte sie nicht, den permanenten Rückstand
auszugleichen. "Rhein-Nette legte
immer zwei, drei Tore vor", sagte TVBE-Sprecher
Klaus Ohnhäuser. "-Taktik machten die Gastgeber aus einem
19:16 ein 24:16. Ohnhäuser: "Das war die Entscheidung."
(ros)
TV Bad Ems
III: Utermark, Langenhuysen - M.
Sauerwein (7/2), Heinz (1), Rüge (1), Wohkittel, R. Sauerwein,
Hahn (1), Schrabback (1), Suetovius (1), Simek (4), Schaarschmidt
(1).
(RLZ vom 05.12.2005)
Bei HSG lassen die Kräfte nach
Frauen-Regionalliga: Deutliche 16:25 Schlappe bei der HSG
Eibelshausen
ESCHENBURG. In der Regionalliga der Frauen unterlag die HSG
Bannberscheid/Bad Ems beim Tabellenvierten HSG Eibelshausen/Ewersbach
mit 16:25 (12:10).
Vor rund 400 Zuschauern in der proppenvollen Halle in
Eschenburg verkauften sich die Gäste im Rahmen ihrer personellen
Möglichkeiten glänzend und hielten das Spiel 40 Minuten lang bis
zum Stand von 13:13 offen. Sie präsentierten sich stabil in der
Abwehr. Zwar wurde Petra Stahl von Beginn an eng gedeckt, doch die
anderen Fünf spielten einen schnellen Ball. Lohn der starken
Leistung war eine 12:10-Pausenführung.
"Doch dann zeigte sich wie in Crumstadt, dass Kraft und
Konzentration nachlassen, wenn drei Rückraumspielerinnen
durchspielen müssen", so der Mannschaftsverantwortliche
Volker Sonntag. "Wenn Jessica Oster nicht dabei ist, fehlen
uns ein oder zwei Alternativen, die für frischen Wind und
Entlastung sorgen."
Gegen die stärker werdende Torfrau der Gastgeberinnen wurden
zwei Siebenmeter und fünf freie Würfe vergeben. So ließ der
zweite Treffer in der zweiten Hälfte bis zur 47. Minute auf sich
warten. Mit nachlassender Kraft kam der Frust. Petra Stahl (53.,
dritte Zeitstrafe) und Nathalie Oster (57.) sahen die Rote Karte.
(gh)
HSG Bad
Ems/B.: Balmert, Nolden - N. Oster
(2), Stahl (1/1), Mäncher (2), Maklezow (4), Mohr (3/1),
Zimmermann (4), Seiler, Strack.
(RLZ vom 05.12.2005)
Klare Sache
für HSG-B-Mädchen
Klare Sache für die B-Mädchen der
HSG Bad Ems/Bannberscheid: Der TuS Bad Marienberg wurde in der
Verbandsliga mit 30:12 (15:7) distanziert. "Es war eine
klare Sache", freute sich das Trainer-Duo
Esther Mohr und Natalie Oster. Ihre Mädchen zogen nach dem 8:7
bis zur Pause davon und gingen auch dann noch ein hohes Tempo,
als die Sache längst entschieden war.
Die Trefferausbeute der Kombinierten teilten sich Patricia
Kessel (9/2), Ann-Kathrin Schüler (7),
Katharina Heinz (5), Julia Weinberg (3), Ruth Schmidt (3),
Juliane Stork (2) und Sarah Rheinbay (1). (stn)
(RLZ vom 06.12.2005)
Spieltag 26./27.11.2005
TV Bad Ems weiter im Vormarsch
Handball-Oberliga Rheinland: Silberauer lassen beim 30:17-Heimsieg
gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler nichts anbrennen
Der TV Bad Ems bleibt in der Handball-Oberliga
weiter dick im Geschäft: Die SG Gösenroth/Laufersweiler wurde
gestern Abend mit 30:17 (17:9) auf die Heimreise geschickt.
BAD EMS. Den fünften Heimsieg hintereinander feierten gestern
Abend die Oberliga-Handballer des TV Bad Ems
beim mühelosen 30:17 (17:9) gegen den auswärts weiter harmlosen
Neuling SG Gösenroth/Laufersweiler, der auch im sechsten Gastspiel
in fremden Hallen gänzlich leer ausging.
"Wir haben uns dennoch ganz gut verkauft", befand
Trainerin Jutta Holl, die mit Christoph Kessler und Juri Seidensal
zwei wichtige Stützen ersetzen und mit ihrem Team verkraften
musste, dass der wurfgewaltige Ex-Irmenacher
Florian Hübner nach einem Foul am durchgebrochenen Michael Krenzer
mit Roter Karte vorzeitig auf die Tribüne musste (41.).
Aber auch bis dahin waren beim Stand von 21:14 die Birnen schon
so gut wie geschält. Der TVBE konnte sich abermals auf den bärenstarken
Carsten Noll im Tor verlassen, und das treffsichere Duo Pascal Gras
und Uwe Hens war von den Hunsrückern nie auszuschalten. So dauerte
es knappe zehn Minuten, ehe den Kombinierten der erste Treffer
gelang.
"Es war sicher ein unaufgeregtes Spiel", so der Bad
Emser Coach Thomas Schmidt, der trotz der wenigen Gegentore Mängel
in der Abwehr erkannt hatte. "Erst, als wir auf unsere seit
Jahren bewährte 3:2:1 mit dem vorgezogenen Adrian Ulges umgestellt
hatten, liefen vor allem die Gegenstöße wieder besser."
Seine Kollegin Holl war nach dem Schlusspfiff froh über das
vergleichsweise noch humane Endresultat. "Wir haben versucht,
ruhig zu spielen. Die Bad Emser haben uns daher nicht überrannt.
Ehrlich gesagt hatte ich Angst vor 40 Gegentoren."
Die fielen aber trotz klarer Dominanz bei weitem nicht, weil Gösenroths
Schlussmann Eric Albright nach der Pause den einen oder anderen Ball
halten konnte und der TV Bad Ems nicht mehr so auf Draht war wie während
der ersten 40 Minuten. Was Thomas Schmidt seinen Jungs jedoch nicht
übel nahm. "Da kann man in der Kabine noch so viel sagen und
warnen. Es ist immer schwierig, bei einer solch klaren Führung die
Konzentration hochzuhalten."
Stefan Nink
TV Bad Ems
30 ( 17 )
SG Gösenroth/L. 17 ( 9 )
TV Bad Ems: Noll -
Driesch (1), Alexander Ulges (4), Lohmann, Adrian Ulges (2), Wallroth,
Krenzer (3), Gras (9/5), Hildesheim, Pesek (1), Klute (1), Hens (9).
SG Gösenroth/Laufersweiler:
Albright, Lengert - Dörn, Dreher (2), Hübner
(3), Peltsch (1), Tatsch (2), Stumm (3), Klünder (6/1), Müller.
Schiedsrichter: Appelbaum
(Bendorf), Nitsche (Mülheim).
Zuschauer: 150.
Spielfilm: 4:0, 9:3, 14:8,
17:8, 19:12, 20:14, 26:14, 30:16.
(RLZ vom 26.11.2005)
Spieß umgedreht
Handball-Verbandsliga: TVBE II gewinnt
30:27
HACHENBURG. Mit einem 30:27 (13:11)-Auswärtssieg
beim Schlusslicht HSG Ha-chenburg/Bad
Marienberg glichen die Verbandsliga-Handballer
des TV Bad Ems II ihr Punktekonto wieder aus. Beim Tabellenletzten
wirkte erstmals wieder der Hüne Maik Schäfer mit, den die Bad
Emser noch in schlechter Erinnerung hatten. Und abermals bereitete
der lange Rückraumspieler den Gästen Probleme. Nachdem der TVBE
lange knapp geführt hatte, lief er eine Viertelstunde vor Schluss
plötzlich einem Zwei-Tore-Rückstand
hinterher. Doch mit großem Kampf wurde der Spieß wieder umgedreht
und die offene Deckung der HSG am Ende ausgenutzt. Eine starke
Leistung attestierte Trainerin Martina Noll den Schiedsrichtern, die
sich von permanenten Pöbeleien aus dem Publikum nicht aus der Ruhe
bringen ließen und die harten Attacken der HSG konsequent mit
insgesamt zwölf Zeitstrafen ahndeten. TVBE-Cracks
mussten nur fünf Mal vorübergehend pausieren. (stn)
TV Bad Ems II: Sorger,
Schmidt - Zöller (4), Helbach (6),
Schneider (8), Schreiber (1), Oeser (1), Krausbeck (4), Furtak
(6/4), Balmert.
(RLZ vom 28.11.2005)
Auswärts-Sieg für TVBE III
ARZHEIM. Zu einem wichtigen 23:18 (10:8)-Sieg
beim Tabellennachbarn TV Arzheim kam Handball-Landesligist
TV Bad Ems III. Endlich zeigten sich die abermals mit dünner
Spielerdecke angetretenen Silberauer wieder diszipliniert. Keeper
Stefan Langenhuysen bot zudem eine starke Leistung. Die
Vorentscheidung fiel kurz nach der Pause, als der TVBE von
12:11 in einem Zwischenspurt auf 16:11 davon zog. Dieser
Vorsprung wurde ins Ziel gerettet. (stn)
TVBE III: Langenhuysen
- Heinz (3), Hilpüsch, Suetovius (2),
Schaarschmidt (3), Wohkittel, M. Sauerwein (7/2), Simek (5), Minor
(3).
(RLZ vom 28.111.2005)
Stahl als Schütze und Passgeber stark
Ungefährdeter 32:23-Heimsieg für die HSG Bannberscheid/Bad Ems
WIRGES. Die HSG Bannberscheid/Bad Ems hat sich die Punkte zehn
und elf auf der Haben-Seite
gutgeschrieben. Mit 32:23 (13:8) gewann die Mannschaft von Hanjo
Neeb in der Regionalliga Südwest gegen den TV Idstein.
60 Minuten lang waren die Kombinierten in allen Bereichen klar
besser. So lobte Hanjo Neeb: "Ich bin rundum zufrieden."
Auch die Tatsache, dass im ersten Abschnitt vorne ein paar Bälle
leicht vergeben wurden, nahm der Trainer seinen Akteurinnen nicht
krumm: "Idstein hatte ja schließlich auch eine Abwehr und
eine Torfrau auf dem Feld."
Da aber die HSG-Defensive noch
wesentlich kompakter stand als die gegnerische, sollte sich die
Partie zu einer leichten Angelegenheit entwickeln. Die Gäste
hatten bei schnellen Gegenstößen fast ihre einzige Möglichkeit
erfolgreich abzuschließen, was die HSG jedoch gut zu verhindern
wusste. Aus dem Positionsspiel heraus kam von den Idsteinerinnen
kaum etwas Gefährliches. Bannberscheid ermöglichte nur selten
freie Räume. Anke Balmert musste somit in den ersten 30 Minuten
nur acht Mal hinter sich greifen. "Wir haben in der ersten
Halbzeit den Grundstein zum Sieg gelegt", lobte Neeb, der in
der Auszeit nach 21 Minuten offensichtlich genau die richtigen
Worte gefunden hatte: Denn aus einem 9:8 wurde danach kurzerhand
ein 13:8 gemacht.
Als sich nach dem Seitenwechsel zunehmend mehr Räume auftaten,
wurde die Führung weiter ausgebaut. So klappte es jetzt, während
man in der ersten Halbzeit in erster Linie auf den Rückraum
angewiesen war, auch vom Kreis und den Außenpositionen.
Besonders viel vorgenommen hatte sich Petra Stahl: Für sie
ging es gegen den Ex-Verein, und da war
die Motivation besonders groß. Mit zehn Treffern war sie -
gemeinsam mit Idsteins Sabrina Krato -
erfolgreichste Schützin des Abends, dazu kamen etliche Zuspiele.
"Auch der Versuch sie kurz zu decken brachte nichts",
musste der enttäuschte Idsteiner Trainer einsehen.
René Weiss
HSG: Balmert,
Nolden - Maklezow (7/2), Zimmermann (4),
N. Oster (1), Ulbrich, Mohr (4/2), J. Oster (6), Stahl (10),
Seiler, Mäncher.
Schiedsrichter:
Gerhard/ Küsters (Ingelheim/Wörr-stadt)
- Zuschauer:
80.
Spielfilm: 0:1,
4:2, 7:4, 7:7, 9:7, 15:8, 17:12, 20:13, 23:17, 29:19, 32:23.
(RLZ vom 28.11.2005)
Spieltag 19./20.11.2005
Bad Ems erfüllt die Pflicht
Handball-Oberliga Rheinland: TVBE gewinnt 29:23 bei
der HSG Kastellaun
KASTELLAUN. Das Hoch der HSG Kastellaun/Simmern der vergangenen
Wochen mit dem Heimsieg gegen den SV Igel-Liersberg
und dem Unentschieden gegen Gösenroth beendete der Handball-Oberligist
TV Bad Ems durch einen 29:23 (14:12)-Auswärtssieg.
HSG-Trainer Daniel Fellenzer sprach hinterher
von einem Rückschritt seines Teams: "Die Mannschaft hat gekämpft.
Aber uns fehlen momentan einfach die Punkte."
Den Hunsrückern gelang ein überzeugender Start. Der Grundstein für
die zwischenzeitliche 6:4-Führung wurde in
der Abwehr gelegt. Gutes Verschieben und Aggressivität verhinderten,
dass sich das Bad Emser Offensivspiel entfalten konnte. Die Folge:
Trainer Thomas Schmidt nahm eine Auszeit, um seinen TV Bad Ems wachzurütteln.
Die 60-Sekunden-Ansprache
von Schmidt wirkte. Bad Ems verwandelte den Rückstand mit einer 8:1-Torfolge
innerhalb von sechs Minuten in einen Fünf-Tore-Vorsprung.
Grund für die Torflut war eine schwimmende Kastellauner
Hintermannschaft, die sich durch Zeitstrafen das Leben schwer machte.
Zum Ende der ersten Hälfte konnten die Hunsrücker die Verunsicherung
abstellen und arbeiteten sich bis zur Pausensirene wieder zurück ins
Spiel.
In der zweiten Spielhälfte offenbarten die Hunsrücker, warum es
momentan einfach nicht richtig läuft. Mit einer hohen Fehlerquote in
der Offensive luden die Gastgeber den Tabellenzweiten immer wieder zu
schnellen Toren ein. Vorne wurde der Ball leichtfertig verloren, und
in der Hintermannschaft nicht mehr genug gearbeitet. Vor allem Rückraum-Ass
Pascal Gras war mit seinen insgesamt 13 Toren dafür verantwortlich,
dass Kastellaun auf Abstand gehalten werden konnte. Negativer Höhenpunkt
auf Seiten der HSG waren vier nacheinander vergebene Siebenmeter.
"Wir haben vorne nicht getroffen. Da ist es schwer, sich in der
Abwehr zu motivieren", bilanzierte Fellenzer. Sein Trainer-Kollege
Thomas Schmidt fand: "Es war ein grausiges Spiel -
Hauptsache zwei Punkte. Alles andere vergessen wir hoffentlich
schnell." Björn
Arend
Bereits am Freitag, 19.45 Uhr, spielt der TV Bad Ems zu Hause gegen
die SG Gösenroth.
HSG
Kastellaun/S. 23 ( 12 )
TV Bad Ems 29 ( 14 )
HSG Kastellaun /Simmern: Bach,
Weishaupt - Wust (4/4), Griebler (4),
Wetstein (6), Scherer (1), Link, Wagner (4), Gutenberger, Vogt,
Krause (3), De Vries (1).
TV Bad Ems: Noll, Adler -
Lohmann, Adrian Ulges, Alexander Ulges (5), Wallroth (1), Krenzer
(1/1), Gras (13/4), Hildesheim (2), Pesek (3), Klute, Driesch, Hens
(4).
Schiedsrichter: Birk/Birkenbeul
(Hachenburg);
Zuschauer: 140.
Besonderheiten: Rot für De
Vries (HSG/41.) und Pesek (TV/50.) wegen dritter Zeitstrafe.
Spielfilm: 3:1 (3.), 6:4
(8.), 8:13 (24.), 12:14 (30.), 13:17 (36.), 17:22 (48.), 20:23
(52.), 23:29 (Endstand).
(RLZ vom 21.11.2005)
Punkte verschenkt
Handball-Verbandsliga: TVBE II -
Mülheim 28:31
BAD EMS. Ein munteres Spielchen mit viel Tempo lieferten sich in
der Handball-Verbandsliga die Reserve-Teams
des TV Bad Ems und der HSG Mülheim-Kärlich/
Bassenheim, wobei der Spitzenreiter vom Rhein mit dem 31:28 (13:13)
seine Vormachtstellung untermauerte.
"Es war sogar ein Sieg für uns drin", lobte TVBE-Sprecher
Klaus Ohnhäuser die engagiert auftretenden Schützlinge von Trainerin
Martina Noll. Selbst vom 4:9-Rückstand nach
einer Viertelstunde - die ersten drei Angriffe
wurden zum Entsetzen der Fans unbedrängt hergeschenkt -
ließen sich die Silberauer nicht aus der Bahn werfen, sondern kämpften
sich kontinuierlich heran und hatten bis zur Pause den Gleichstand
hergestellt.
In der 35. Minute gingen die Gastgeber mit 17:16 erstmals in Führung,
die Partie wogte in der Folge hin und her. Bis fünf Minuten vor dem
Abpfiff war"s dann sehr spannend, ehe die Bad Emser nicht nur
einen Strafwurf vergaben, sondern kurz darauf freistehend vom Kreis
vergaben. Ein Fangfehler in der Abwehr führte dann zur
Vorentscheidung. Eine offensive Deckung nutzte dann auch nichts mehr,
die Punkte waren futsch. (stn)
TV Bad Ems II: Kleinschmidt,
Sorger - Helbach (11/1), Schreiber (2),
Schneider (7), Furtak (3/1), Oeser (2), Schäfer, Zöller (3/1), Wolf.
(RLZ vom 21.11.2005)
Klarer Heimerfolg für TVBE III
BAD EMS. Zwar boten die Landesliga-Handballer
des TV Bad Ems III gegen den TuS Weibern II keine berauschende
Leistung, doch letztlich gab"s einen klaren 28:23 (13:12)-Sieg.
9:1 führten die Gastgeber nach 15 Minuten, doch danach dachten wohl
alle, der Rest sei ein Selbstläufer und hielten das Tempo nicht hoch.
Der kampfstarke TuS kam heran, doch mit Einzelaktionen setzten sich
die Bad Emser nach der Pause wieder ab. (stn)
TVBE III:
Utermark, Langenhuysen - Heinz, R. Sauerwein
(2), Hilpüsch, Suetovius (2), Rüge, Schaarschmidt (6), Hahn (7/2),
Hinze, Wohkittel, M. Sauerwein (11/2).
(RLZ vom 21.11.2005)
Spieltag 12./13.11.2005
Oberliga Rheinland: TV Bad Ems spielt beim 37:15 (19:4)-Kantersieg
phasenweise Katz und Maus mit dem chancenlosen TuS Daun - Noll
und Hildesheim bärenstark
Abwehr gleicht einem Bollwerk
Trainer Thomas Schmidt lobt "perfekte erste Halbzeit"
seines Teams
Mit dem TV Bad Ems muss im Titelkampf der Oberliga Rheinland
gerechnet werden. Die Handballer des TuS Daun, die im Vorjahr auf
der Insel Silberau noch so imponiert hatten, schlichen nach dem
Schlusspfiff angesichts des 15:37 (4:19)-Desasters
wie geprügelte Hunde vom Platz.
BAD EMS. Auch ohne den beruflich verhinderten Uwe Hens hat der TV
Bad Ems gezeigt, dass er in der Oberliga Rheinland eine der führenden
Geigen spielen kann. Beim 37:15 (19:4)-Kantersieg
spielten die Kurstädter mit dem schwachen TuS Daun phasenweise
Katz" und Maus.
Nach knapp elfeinhalb Minuten hatte es in der Silberauhalle nur
5:4 gestanden. "Da haben wir sehr gut mitgehalten", konnte
Gästecoach Rainer Schwab mit seinem Team bis dahin hochzufrieden
sein. Doch was dann folgte, ließ den erfahrenen Mann auf der TuS-Bank
immer ruhiger und fassungsloser werden. Die Bad Emser Abwehr stand
wie eine Eins. Keeper Carsten Noll - er kam
am Ende auf eine Quote von 63 Prozent -
hielt fast alles, was ihm entgegen kam. Aber auch seine Vorderleute
kamen in punkto Deckungsarbeit dem Prädikat "tadellos"
ziemlich nahe. Immer wieder scheiterten die immer verzweifelter und
ideenloser anrennenden Eifeler am TVBE-Bollwerk.
Der Tabellendritte lief einen Tempogegenstoß nach dem anderen
und verzückte seine Fans mit Toren en masse. Die Reaktionen unter
den wenigen Dauner Fans reichten von "das ist ja blamabel"
über "was ist denn mit euch los" bis hin zu höhnischem
Klatschen bei den wenigen Gegentoren. Schwab wollte es
herunterspielen. "Wir haben das Spiel beim 9:4 abgeschenkt und
gaben einigen Spielern Einsatzzeiten, die sonst weniger auf dem
Platz stehen."
Na ja, ganz so war"s nun doch nicht. Immerhin wirkten mit
Patrick Brümmer und Alexander Stein zwei Goalgetter mit, die es am
Ende auf kümmerliche sechs Törchen brachten. "Mit der
heutigen Leistung kann man sich kaum vorstellen, dass wir in Urmitz
einen Punkt geholt und schon zweimal 40 Tore geworfen haben",
schüttelte Schwab immer wieder fassungslos den Kopf.
Seine Kollegen Thomas Schmidt und Klaus Ohnhäuser waren in der
Pause nach eigenem Bekunden fast sprachlos. "Was soll man
angesichts einer derart deutlichen Führung noch sagen? Die Abwehr
war Spitze, Carsten Noll hielt Weltklasse. Da schafft es nach solch
einer fast perfekten ersten Halbzeit kein Trainer, das Niveau so
hoch zu halten."
In der Tat konnte es sich das Bad Emser Erfolgsduo leisten, den
mit Schleimbeutelproblemen im Knie laborierenden Alexander Ulges
nach dessen furiosen Auftritt während der ersten 30 Minuten nach
der Pause weit gehend zu schonen. Dafür erhielt sein aus Amerika
zurückgekehrter Bruder Adrian wieder Spielpraxis.
Zum "Turm in der Schlacht" neben Keeper Carsten Noll
avancierte der Ex-Bannberscheider Jörg
Hildesheim, der mindestens ein Dutzend Mal gefährliche Bälle der
Dauner abblockte und vor allem Brümmer, der erst in der
Schlussphase seine Ladehemmung ein klein wenig ablegte, schier zur
Verzweiflung brachte. Stefan
Nink
TV Bad Ems
37 ( 19 )
TuS Daun 15 ( 4 )
TV Bad Ems: Noll,
Adler - Dreisch (2), Lohmann (5), Adrian
Ulges (1), Alexander Ulges (5), Wallroth (4/2), Krenzer (6/1),
Gras (5/1), Hildesheim (1), Pesek (4), Klute (4).
TuS Daun: Lindner, Wieber -
Eich (2), Stein (3), Hilgers (1), Hahn (2), Ringer, Hadam (1/1),
Brümmer (3), Gaskarov (2/2), Kunle, Weber (1).
Schiedsrichter:
Dietrich/Hub (Trier-Ehrang).
Zuschauer: 180.
Spielfilm: 3:3, 5:4, 19:4,
23:6, 30:9, 33:11, 33:15, 37:15.
(RLZ vom 14.11.2005)
Nach Pausenführung viel zu nachlässig
Verbandsliga Ost: TV Bad Ems II kassiert beim Kellerkind TuS
Kaisersesch eine 28:31-Niederlage
BAD EMS. Eine enttäuschende Vorstellung leistete sich
Verbandsligist TV Bad Ems II im Auswärtsspiel beim TuS Kaisersesch.
Obwohl die Schützlinge von Trainerin Martina Noll nach 30 Minuten
noch mit 15:11 die Nase vorn hatten, mussten sie sich am Ende in der
Eifel mit 28:31 geschlagen geben und verpassten eine ganz große
Gelegenheit, sich noch weiter von den hinteren Plätzen abzusetzen.
Zwar hatten die Gastgeber den besseren Start erwischt und lagen 7:5
vorne, doch nach dem 9:9 legten die Kurstädter einen höheren Gang
ein, ergriffen die Initiative und erspielten sich zur Pause einen
scheinbar sicheren Vier-Tore-Vorsprung.
Doch das verleitete die Akteure wohl dazu, den Kontrahenten auf die
leichte Schulter zu nehmen. "Wir haben uns mehr mit dem
Schiedsrichter als mit der eigenen Leistung beschäftigt", ärgerte
sich Noll über die Nachlässigkeiten und Meckereien. Zwar lag man
noch geraume Zeit vorne, doch nach dem 21:21 witterten die
Kaisersescher Morgenluft und gingen selbst mit zwei, drei Treffern in
Führung. Den Vorsprung retteten sie verdient ins Ziel.
(stn)
TV Bad Ems II: Sorger,
Kleinschmidt - Schreiber, Zöller, Schneider,
Furtak, Oeser, Wolf, Helbach, C. Pammer, Schäfer, Balmert.
(RLZ vom 14.11.2005)
HSG trotzt dem Favoriten
Regionalliga: Bannberscheid/Bad Ems spielt gegen
Marpingen 31:31
BAD EMS. Die Silberauhalle bleibt für die Regionalliga-Frauen
der HSG Bad Ems/Bannberscheid ein gutes Pflaster. Nachdem dort zu
Saisonbeginn die TSG Leihgestern mit 35:21 bezwungen worden war,
rangen die Kombinierten dem ungeschlagenen Spitzenteam der DJK
Marpingen beim 31:31 (17:15) völlig verdient einen Zähler ab.
Allerdings wusste HSG-Coach Hanjo Neeb
hinterher nicht so recht, ob er sich über das Remis gegen die
Nordsaarländerinnen freuen oder ärgern sollte. "Vorher wäre
ich mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, denn Marpingen verfügt
über ein Top-Team, das jeden Fehler bestraft.
Doch hinterher muss ich sagen: Es war sogar mehr drin." Da lag
der Trainer völlig richtig, denn zum einen verballerten seine jungen
Damen gleich sechs Strafwürfe und verpassten vor der Pause,
vorentscheidend auf 19:13 davonzuziehen. Statt dessen war der
Vorsprung beim Gang in die Kabinen auf zwei magere Törchen
zusammengeschmolzen.
Die Schlussphase war an Dramatik kaum zu überbieten. Nicht zuletzt
auch deswegen, weil an der Anzeigetafel einige Birnchen ihren Dienst
verweigerten und so den Zuschauern oftmals eine falsche Spielzeit
vorgegaukelt wurde.
Doch die HSG ließ sich von drei Rückständen nicht aus der Ruhe
bringen und hatte in Person Tatjana Maklezows sogar unmittelbar vor
dem Schlusspfiff die Chance zum Siegtreffer, doch Torfrau Jeannine
Coquerell wahrte mit einer tollen Reaktion ihrem Team seinen Nimbus.
"Wir waren heute im Kollektiv stark und haben all das super
umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", so Neebs
Schlussfazit. Stefan
Nink
HSG Bad Ems/Bannb.
31 ( 17 )
DJK Marpingen 31 ( 15 )
HSG Bad Ems/Bannberscheid:
Balmert, Nolden - Maklezow (5), Zimmermann
(5), Mäncher (1), N. Oster, Strack, Ulbrich, Mohr (6), J. Oster
(7/1), Stahl (6/3), Seiler (1).
DJK Marpingen: Coquerell,
Brill - Buchholz, Schäfer, Zimmer, Zägel
(2), Langenfeld (7), Müller (6), Jelicic (9/3), Klein (7).
Schiedsrichter: Hausch
(Langenselbold) und Pitterling (Groß-Krotzenburg).
Zuschauer: 100.
Spielfilm: 4:3, 5:7, 8:7,
14:13, 17:13, 18:18, 23:19, 25:26, 28:26, 28:29, 30:31.
(RLZ vom 14.11.2005)
TVBE-Sieben ohne Chance
Handball: 11:31-Packung in Moselweiß -
Siege für weibliche Jugend
BAD EMS. Ohne Auswechselmöglichkeiten standen die Landesliga-Handballer
des TV Bad Ems III beim Tabellenvierten TV Moselweiß II auf
verlorenem Posten. Nachdem sie im ersten Durchgang noch ordentlich
mitgehalten hatten, wurde aus dem knappen 9:13--Klatsche.
Als in Hälfte zwei bei den Kurstädtern die Kräfte merklich
nachließen, liefen die Moselweißer einen Gegenstoß nach dem
anderen und schraubten das Resultat noch in die Höhe.
TV Bad Ems III: Langenhuysen
- Utermark (2), Heinz (1), R. Sauerwein
(2), Minor (2), Suetovius (3), Hilpüsch (1).
Die weibliche A-Jugend der HSG Bad Ems/Bannberscheid
kam gegen den Spitzenreiter TV Arzheim zu einem überzeugenden
29:15 (14:7)-Erfolg. Trotz des deutlichen
Resultats - dem dritten Sieg im dritten
Verbandsliga-Match -
sahen die beiden Trainerinnen Esther Mohr und Natalie Oster noch
reichlich Steigerungspotenzial bei ihren Schützlingen. "Wir
wollen eben immer das Maximale herausholen", stellen die
Kombinierten sehr hohe Ansprüche an ihre Schützlinge und
monierten. "Es wurden noch zu viele Fehler fabriziert."
HSG A-Jugend:
Rösler, Hohl - Ulbrich (9), Keil
(3), Eichmann (7/5), Lobs (3), Strack (4), Mungenast (1), Jost
(1), Klima (3), Heuchemer.
Die B-Jugend der HSG kam beim alten
Angstgegner SV Untermosel zu einem ungefährdeten 12:8 (8:5)-
Sieg. "Gegen die tun wir uns aber immer schwer, obwohl wir über
die klar bessere Mannschaft verfügen", so Esther Mohr. Dass
es trotz des gehörigen Respekts vor dem SVU zum deutlichen Erfolg
reichte, war umso erfreulicher. Allerdings warnte Mohr:
"Gegen stärkere Kontrahenten dürfen wir uns nicht so viele
technische Fehler und schwache Würfe erlauben, sonst kann der
Schuss nach hinten los gehen." (stn)
HSG B-Jugend:
S. Sonntag - P. Kessel (6/3), Schüler,
Weinberg (2), Stork (1), Heinz (2), Rheinbay, V. Sonntag, Schmidt,
Kauth (1).
(RLZ vom 15.11.2005)
Spieltag 05./06.11.2005
TVBE-Mittelblock überragt
Oberliga Rheinland: TuS Bannberscheid unterliegt Bad Ems
mit 21:34
WIRGES. In Bannberscheid zu gewinnen, ist immer etwas
Besonderes. Vor allem, wenn man neun Jahre hier gespielt hat,
war der Derbysieg des TV Bad Ems beim TuS Bannberscheid in der
Oberliga Rheinland für den Emser Trainer Thomas Schmidt, wie es zu
einem Nachbarschaftsduell gehört, sehr prestigeträchtig. Deutlich
mit 34:21 gewann seine Mannschaft in der Fremde und konnte
nach Spielende mit lautstarken "Auswärtssieg,
Auswärtssieg - Sprechchören den wertvollen Sieg
bejubeln.
Die Gäste hatten keine großen Schwierigkeiten, am Ende als klarer
Gewinner das Feld zu verlassen. Gestützt auf eine starke Torhüter-
und Abwehrleistung setzte sich die Kurstadt-Sieben
schon gegen Mitte der ersten Halbzeit mit maximal sieben Treffern
(10:3) klar in Front. "Unser Mittelblock war heute sehr
stark", lobte Schmidt die gute Defensivarbeit. Das Abwehrbollwerk
ermöglichte den Bannberscheidern nur selten Würfe aus guten
Positionen, sodass Schlussmann Christian Adler eine Reihe von Bällen
zu fassen bekam. Auch Carsten Noll, der für die letzten zehn Minuten
den Kasten hütete, bekam es von seinen Vorderleute einfach gemacht
und stand Kollege Adler in kaum etwas nach.
Immer mehr verzweifelnd, wurden es seitens der Gastgeber zunehmend
Verlegenheitswürfe, die aber ebenso wenig einbrachten. Ganz im
Gegenteil: Der Abstand wuchs immer weiter, um bei 13 Treffern dann
sein Maximum erreicht zu haben.
So richtete sich die Kritik von Bannberscheids Spielertrainer
Christian Mäncher auch an die Chancenverwertung: "Vor allem in
der ersten Halbzeit haben wir zu viele freie Bälle verworfen. Wenn
man solche Möglichkeiten nicht nutzt, kann ein Spiel nicht gewonnen
werden." Die Abwehrarbeit gefiel dem Kreisläufer deutlich
besser: "Bis auf die Gegenstoß-Situationen
haben wir gar nicht schlecht gestanden."
Das reichte allerdings oft nicht aus, das variable Spiel der
Silberauer am Abschluss zu hindern. Egal ob aus dem Rückraum durch
Pascal Gras (sechs Feldtore), vom Kreis (vier Treffer durch Kai
Wallroth) oder durch den starken Michael Krenzer (acht Tore) von Links-Außen
- die Bad Emser hatten viele effektive
Alternativen, den Abschluss zu suchen.
Die typische Derby-Atmosphäre fehlte trotz
der klaren Angelegenheit nicht: Beiden Mannschaften war anzumerken,
dass sie hoch motiviert waren und dass einem viel daran lag, die zwei
Punkte auf das eigene Konto gutschreiben zu können. Es wurde keinem
Zweikampf aus dem Weg gegangen, was sich auch bei den Strafzeiten
widerspiegelte: Die Unparteiischen verhängten stattliche 17 Zwei-Minuten-Strafen,
zudem mussten Bannberscheids Philipp Putzer und Yvo Pesek auf Emser
Seite vorzeitig das Feld verlassen. Bei manchem war die Motivation
eben etwas zu groß. René
Weiss
TuS Bannberscheid
21 (9)
TV Bad Ems 34 (17)
Bannberscheid: Klapthor,
Krätz - Baldus, Gerlach (7), F. Hildesheim
(1), R. Hildesheim, A. Kullmann (2), Mäncher (3), Neeb (6/1), Piwek,
Putzer, Rhensius (1), Schmidt (1), S. Kullmann. .
Bad Ems: Adler, Noll -
Krenzer (10/2), Hens (5), Klute, Driesch (1), Wallroth (4), Adrian
Ulges, Gras (9/3), J. Hildesheim (2), Pesek (2), Bargmann (1).
Schiedsrichter: Nemeth /
Tierbach (Weibern / Engers). - Zuschauer:
180.
Spielfilm: 1:0, 2:2, 2:6, 3:10,
6:10, 8:16, 9:20, 12:20, 13:25, 14:28, 18:29, 18:31, 21:34.
Besonderheiten: Rote Karten
gegen Philipp Putzer (TuS, 43.) und Yvo Pesek (Bad Ems, 49.) nach
jeweils drei Zeitstrafen.
(RLZ vom 07.11.2005)
Nummer zu groß
TVBE III verliert 24:34
BAD EMS. Als eine Nummer zu groß erwies sich in der Landesliga die
HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim III für die
dritte Welle des TV Bad Ems, die mit 24:34 (11:16) den Kürzeren zog.
Die Kombinierten traten mit vielen gestandenen Spielern an, von denen
die meisten in früheren Jahren höherklassig tätig waren. Das
demonstrierte die HSG eindrucksvoll. Allerdings hielten die Gastgeber
zunächst gut mit und gestalteten die Partie bis zum 5:7 offen. Doch
dann wurde im Angriff zu wenig Druck ausgeübt und die Gäste zogen
davon. Erfreulich auf Seiten der Gastgeber war der Auftritt des A-Jugendlichen
Joachim Hahn, der aus dem Rückraum zu stattlichen zehn Treffern kam..
(stn)
TV Bad Ems: Utermark,
Langenhuysen - Hahn (10/2), R. Sauerwein (3),
Heinz (3), Schaarschmidt (3/1), Minor (2/1), Scheffler (2), Rüge (1),
Wohkittel.
(RLZ vom 07.11.2005)
HSG holt Punkt in Nordhessen
Regionalliga Südwest: 24:24 bei der SG Lohfelden/Vollmershausen
LOHFELDEN. "Spannung gab es nur in den letzten 60 Sekunden der
Partie, Unterhaltsames nur auf der langen Heimfahrt." So brachte
Volker Sonntag, Mannschaftsverantwortlicher der HSG Bannberscheid/Bad
Ems, das Auswärtsspiel in der Regionalliga Südwest bei der SG
Lohfelden/Vollmarshausen auf den Punkt. In Zahlen bedeutete das unter
dem berühmten Strich ein 24:24 (12:11)-Unentschieden
für die Westerwälderinnen.
Die gastgebende SG konnte sich im ersten Abschnitt nur ein einziges
Mal mit drei Toren von der HSG absetzen. Das 7:4 in der 15.
Spielminute war gleichzeitig die klarste Führung der Nordhessinnen in
der gesamten Partie. "Ansonsten lagen wir immer nur einen oder
zwei Treffer hinter der SG, sind allerdings auch nie in den Genuss
gekommen, selbst einmal zu führen", blickte Sonntag auf die
jederzeit spannende Begegnung zurück.
Auch im zweiten Abschnitt bot sich das gleiche Bild. Lohfelden war
nicht in Bestbesetzung angetreten, Bannberscheid nicht in Bestform.
"Es war wirklich kein gutes Spiel", gab Sonntag zu. Erst in
der letzten Minute wurde es spannend, als Tatjana Maklezow per
Siebenmeter ausglich, die SG im Gegenzug drei Sekunden vor Schluss an
HSG-Torfrau Meike Nolden scheiterte.
Dann folgte der unterhaltsame Part: "Auf der Heimfahrt haben
die Mädels HR 4 als Partysender entdeckt und zu Roberto Blanco
und Co. lauthals gesungen", berichtete Sonntag von blendender
Stimmung. (tn)
HSG Bannberscheid/Bad
Ems: Balmert, Nolden - Mohr (3/2),
Stahl (7), N. Oster (3), Zimmermann (5), Mäncher (2), Seiler (1),
Maklezow (3/2), Strack, Ulbrich.
(RLZ vom 07.11.2005)
5:41: HSG II gegen Trier II auf verlorenem Posten
WIRGES. Welch eine Demontage: Beim 5:41 (0:19) gegen die Reserve
des Bundesligisten DJK MIC Trier war die HSG Bad Ems/Bannberscheid II
auf verlorenem Posten. Technische Fehler, Fehlpässe, schwache Würfe -
damit luden die Mädels von Trainer Valeriy Schneider die
Moselanerinnen regelrecht zu Tempogegenstöße ein, die diese dankend
annahmen und 26 Mal vollendeten. Der erste Treffer der Gastgeberinnen
gelang erst nach sage und schreibe 40 Minuten beim Stand von 0:26.
"Acht Meter vor dem Tor war Ende", so TVBE-Urgestein
Klaus Ohnhäuser. (stn)
HSG Bad Ems/Bannberscheid
II: Reichwein, Spitzlay (2/2) - Leukel
(1), Mädrich, Theobald (1), Klima, Görg, Mungenast, Eichmann,
Haberstock (1), Jost.
(RLZ vom 07.11.2005)
Spieltag 29./30.10.2005
TV Bad Ems viel zu halbherzig
Handball-Oberliga Rheinland: Trotzdem 31:28 beim SV Igel-Liersberg
IGEL. Mit einem 31:28 (15:15)-Sieg beim
heimstarken Aufsteiger SV Igel-Liersberg
bleiben die Handballer des TV Bad Ems in der Oberliga den führenden
Teams auf den Fersen.
"Hauptsache, wir haben die Punkte geholt. Spielerisch waren
wir schwach. So einen Gegner müssen wir normalerweise höher
schlagen. Aber wir hatten zu wenig Biss und haben das Ding einfach
nur so herunter gespult", kritisierte TVBE-Coach
Klaus Ohnhäuser den nonchalanten Auftritt seiner Schützlinge.
"Viele dachten wohl, das geht mit links."
Ging es aber mitnichten, obwohl nie die Gefahr bestand, dass die
Partie kippen könnte. Obwohl die Igel-Liersberger
nach 5:9- und 9:12-Rückständen
bis zur Pause den Ausgleich hergestellt hatten, ließ sich der TVBE
nicht aus der Fassung bringen. Immer lagen die Silberauer knapp in Führung.
"Wir konnten uns aber nicht entscheidend absetzen", blieb
der von seinen Anhängern lautstark angefeuerte Aufsteiger immer in
Reichweite. Ohnhäuser beschönigte nichts. "Während wir viele
Chancen freistehend vergeben haben, können wir allerdings froh
sein, dass die Torhüter der Gastgeber nicht ihren besten Tag
erwischt haben. Unsere beiden Keeper Christian Adler und Carsten
Noll hingegen haben sehr gut gehalten", lobte der Coach die
beiden Schlussleute seines Teams.
Dabei mussten die Kurstädter viele Probleme bewältigen.
Alexander Ulges musste mit einem dicken Knie passen und auch die
beiden Rückraumspieler Uwe Hens (Bänderdehnung) und Pascal Gras (Rückenschmerzen)
gingen angeschlagen in die Partie.
"Wir haben im Angriff letztlich zu kompliziert gespielt,
anstatt uns auch mal in 1:1 -Situationen konsequent durchzusetzen",
monierte Ohnhäuser. "Vielleicht hatten wir das Spiel im Kopf
zu früh abgehakt."
Das darf am nächsten Sonntag nicht passieren, denn dann gehts zum
Derby beim TuS Bannberscheid nach Wirges... (stn)
TV Bad Ems: Adler,
Noll - Kreuzer, Gras (15/3), Hens (9/1), Klute
(2), Lohmann (1), Schneider (2), Driesch (2), Wallroth, Zöller.
Schiedsrichter: Mildenberger/Brust.
(RLZ vom 31.10.2005)
HSG: Kantersieg im Schongang
Handball-Regionalliga: Bannberscheid/Bad Ems gewinnt Heimspiel
gegen Ortenberg mit 44:19 - Zimmermann macht elf Tore
Im Schongang feiert die HSG Bannberscheid/Bad Ems in der Handball-Regionalliga
einen Kantersieg gegen Ortenberg.
WIRGES. Die Regionalliga-Handballerinnen
der HSG Bannberscheid/Bad Ems wurden ihrer Favoritenstellung gerecht
und kamen in eigener Halle zu einem ungefährdeten 44:19-Kantersieg
über den TV Ortenberg.
Trainer Hanjo Neeb wusste, dass Punkte Pflicht waren, doch einen
derart leichten Spaziergang hatte auch er nicht erwartet: "Dass
es so leicht werden würde, hätte ich nicht gedacht. Wenn man schon
vor dem Spiel einen Sieg einplant, ist das schon oft schief
gegangen."
Dass für die HSG alles gut über die Bühne gehen sollte, dafür
wurde schon in der Anfangsphase der Partie gesorgt. Früh war ein
klarer Vorsprung herausgeworfen - nach zehn
Minuten betrug die Führung schon sieben Treffer (9:2). Vor allem
die Abwehr der HSG präsentierte sich als sehr kompakt und war für
die Gäste aus dem Tabellenkeller ein kaum zu überwindendes
Hindernis. Oftmals verlor Ortenberg den Ball schon im Aufbau.
Bannberscheid/Bad Ems wusste dies zu nutzen: Der Tempogegenstoß
klappte einwandfrei, wobei vor allem Chris Zimmermann immer wieder
erfolgreich abschloss.
Ein weiterer Nackenschlag für den Außenseiter war das frühe
verletzungsbedingte Ausscheiden von Torfrau Christina Grebe, die bis
dahin mit ein paar guten Paraden einen noch höheren Rückstand
verhindert hatte. Doch zur Pause lag die HSG bereits mit 21:11 in Führung.
Und in Hälfte zwei legte Bannberscheid eine echte Serie hin: Mit
13 Treffern hintereinander wurde klar, dass es ein echtes Schützenfest
werden sollte. Die Abwehr der Einheimischen ähnelte einer Wand, die
kaum noch bezwingen war. Nur selten kamen Würfe auf das Tor, und
wenn sie kamen, war Anke Balmert meist zur Stelle. Auf der
Gegenseite kam die HSG immer wieder zu leichten Toren. René
Weiss
HSG Bannberscheid/Bad Ems: Balmert, Nolden -
Maklezow (10/4), Zimmermann (11), N. Oster (6), Strack (1), Ulbrich,
Mohr (5/2), J. Oster (2), Stahl (3/2), Seiler (6).
(RLZ vom 31.10.2005)
Bitteres Pokalaus nach Stauchaos für HSG-Mädels
KLEENHEIM. Quasi auf der Autobahn ist der Handball-Regionalligist
HSG Bannberscheid/Bad Ems in der dritten Runde des DHB-Pokals
ausgeschieden. Die Westerwälderinnen verloren beim Ligakonkurrenten
in Kleenheim mit 18:22 (7:15).
Weil die HSG auf dem Hinweg lange im Stau stand, begann die Partie
mit einer halben Stunde Verspätung. Die Gäste mussten ohne Aufwärmen
die Partie beginnen und lagen bereits nach zehn Minuten mit 1:8
hinten. "So lange haben wir halt gebraucht, um ins Spiel zu
finden", sagte HSG-Mannschaftsverantwortlicher
Volker Sonntag. "Danach hatten wir die Partie im Griff."
Zur Pause lag Bad Ems noch mit 7:15 hinten, im zweiten Abschnitt kämpften
sich die Gäste aber Tor um Tor heran. Doch die schwere Bürde aus den
ersten Minuten wurde das Team nicht mehr los, am Ende verlor die HSG
das Pokalspiel mit 18:22. (tn)
HSG Bad Ems/Bannberscheid: Balmert, Noll - J. Oster (6), Mohr (2),
Zimmermann (3), Maklezow (1), N. Oster (2), Stahl (2), Seiler (2),
Strack, Ulbrich.
(RLZ vom 29.10.2005)
Spieltag 22./23.10.2005
Dem Dienst nach Vorschrift folgt ein Feuerwerk
Handball-Oberliga: Nach der Niederlage beim TV Vallendar besiegt der
TV Bad
Ems in der Silberau den TV Moselweiß deutlich
BAD EMS. Vielleicht lag es an der mauen Kulisse, dass
Handball-Oberligist TV
Bad Ems im ersten Durchgang der Partie gegen den TV Moselweiß nicht mehr
als
"Dienst nach Vorschrift" bot und erst nach dem Wechsel - als sich die
Silberau-Halle doch zunehmend gefüllt hatte - groß aufspielte. "Die
Jungs
gucken da schon drauf. Wir brauchen einfach die Fans im Rücken", stritt
TVBE-Coach Thomas Schmidt diese Vermutung nicht ab und senkte ob der
ersten
30 Minuten den Daumen. "Vielleicht haben wir zu schnell zu klar geführt.
Da
hatten wir das Spiel schon gewonnen, die Jungs haben abgeschaltet, das
Spiel
ist dahingeplätschert."
Vier Minuten dauerte es, bis den Kurstädtern der erste Treffer gelang -
der
Emser D-Zug lahmte zunächst. Dennoch lagen die Hausherren nach zwölf
-Sieben
keinen Treffer, spielte schläfrig und fahrig und zog erst gegen Ende der
ersten Hälfte die Zügel wieder an. "In der Halbzeit haben wir dann klare
Worte gefunden und mehr Aggressivität gefordert. Dann haben wir auch ein
Feuerwerk abgebrannt", resümierte Schmidt dann den Rest der Partie
treffend.
Moselweiß verlor ab Minute 35 die Tuchfühlung, während der TV Bad Ems
durch
die Gäste-Abwehr spazieren durfte. Pascal Gras mit ungezählten
ansatzlosen
Würfen aus dem Rückraum sowie Uwe Hens trafen im Minutentakt, Moselweiß
hingegen war völlig von der Rolle und ließ jedwedes Oberliga-Format
vermissen.
"Wir sind einfach noch nicht stabil genug", erklärte TVM-Coach Joachim
Vogt
den kapitalen Leistungseinbruch seiner Mannschaft. "Dennoch dürfen wir
uns
jetzt nicht aus der Ruhe bringen lassen", brach er dennoch nicht den
Stab
über seine junge Truppe, bei der nach der Pause nichts mehr zusammen
passte.
Die Kurstädter brachten in der zweiten Hälfte mit Yvo Pesek, Frank
Lohmann
und Kai Wallroth frische Leute, so dass sich fast jeder mal in der
Torschützenliste eintragen durfte. Nur Wallroth blieb das verwehrt, da
er
kurz vor Schluss vom Siebenmeterpunkt Nerven zeigte.
"Wir haben gewusst, dass Moselweiß gegen Ende müde wird. Daher war es
das
Ziel, das auszunutzen und frische Leute zu bringen." Ein Schachzug des
Bad
Emser Trainergespanns Schmidt/ Ohnhäuser, der sich auch bezahlt machte.
Schließlich, so betonte Schmidt, seien in der Liga nur wenige Teams so
ausgeglichen besetzt wie der TVBE. Sven Stadtmüller
TV Bad Ems 39 ( 16 )
TV Moselweiß 24 ( 12 )
TV Bad Ems: Noll, Adler - Driesch (1), Alexander Ulges (4), Lohmann (2),
Wallroth, Krenzer (6/1), Gras (11/1), Hildesheim (1), Pesek (1), Klute
(2),
Hens (11).
TV Moselweiß: Zelter, Adams - Lauterbach (2), Stein (2), Vogt (5/3),
Weiler
(2/1), Glaubetz (7), Walther, Mader, Frank Wahlen (1), Kreuter (1),
Alexander Wahlen (2), Volk (2), Heberle.
Schiedsrichter: Birk/Birkenbeul (Hachenburg).
Zuschauer: 140.
Spielfilm: 4:2, 7:3, 8:8, 14:11, 16:12, 19:15, 23:16, 27:16, 31:17,
35:19.
(RLZ vom 24.10.2005)
HSG verliert 25:30
Handball-Regionalliga: Zur Pause noch geführt
RIEDSTADT. Eine 25:30
(14:11)-Niederlage kassierte die HSG Bannberscheid/Bad Ems in der Frauenhandball-Regionalliga Südwest beim SV Crumstadt.
"Wir haben die Partie 40 Minuten lang im Griff gehabt, waren danach aber
einfach kaputt", fasste der Mannschaftsverantwortliche Volker Sonntag
zusammen. "Es gab personell für den Rückraum keine Alternative auf der
Bank,
sodass es keine Entlastung und keinen frischen Wind geben konnte."
Zur Pause hatten die Gäste in einem Spiel zweier fast gleichwertiger
Mannschaften, die Überzahl-Situationen konsequent auszunutzen pflegten,
mit
14:11, nach 40 Minuten gar mit 18:14 geführt.
Doch gab es in der zweiten Hälfte vier Zeitstrafen gegen die HSG
Bannberscheid/Bad Ems, hingegen keine für den SV Crumstadt, der dies
rigoros
ausnutzte.
Nach 50 Minuten lagen die Gastgeberinnen schon knapp vorn, danach
erlahmte
die Gegenwehr der HSG Bannberscheid/Bad Ems völlig. "Da wurde fast
abgeschenkt", so Volker Sonntag. (gh)
HSG Bannberscheid/Bad Ems: Balmert, Nolden - Stahl (10/3), Zimmermann
(5),
Mohr (3), N. Oster (2), Seiler (2), Mäncher (2), Maklezow (1), Ullbrich.
(RLZ vom 24.10.2005)
Spieltag 15./16.10.2005
Viele technische Fehler
Oberliga Rheinland: TV Bad Ems muss sich nach gutem Start dem TV
Vallendar mit 23:30 beugen
Sie hatten sich viel vorgenommen und es ließ sich auch ganz gut
an. Doch nach einer Viertelstunde war es mit der Herrlichkeit des TV
Bad Ems in Vallendar vorbei.
VALLENDAR. Der Schuss ging nach hinten los. Ausgerechnet nach einer
Auszeit, in der Klaus Ohnhäuser und Thomas Schmidt das Spiel ihrer
Mannschaft neu zu ordnen gedachten, lief beim TV Bad Ems nichts mehr
zusammen. "Vielleicht haben sie die Auszeit zum falschen
Zeitpunkt gewählt", wollte Zdravko Guduras dem Trainergespann
der Gäste zwar keinen Vorwurf machen, war sich aber sicher,
"dass sie uns damit einen Gefallen getan haben".
Bis zu dieser 16. Minute und einem Stand von 7:7 hatten die
Silberauer dem Tabellenführer Paroli geboten und drei Mal sogar mit
zwei Toren geführt. Dann jedoch lief nichts mehr zusammen, "es
war überhaupt keine Bewegung mehr in unserem Spiel", musste ein
enttäuschter Klaus Ohnhäuser nach Spielende eingestehen: "Je
mehr wir uns in 1:1-Aktionen verzettelt haben,
desto leichter hatte es die Vallendarer Abwehr."
Die Zahlen belegen eindeutig, dass der TV Bad Ems seine Hoffnungen
auf eine Überraschung bereits in der ersten Halbzeit begraben musste.
Lediglich zwei Treffer in 14 Minuten, während der Tabellenführer
acht Mal traf - "danach war das Spiel
tot", stand auch für Pascal Gras fest. Der Spielmacher der Gäste
sah es wie sein Trainer: "Wir waren nach gutem Beginn viel zu
unbeweglich und haben uns immer wieder festgerannt, anstatt uns an die
Absprachen zu halten."
Die Absprache hatte vorgesehen, den starken Vallendarer Mittelblock
durch schnelle Querbewegungen auseinander zu ziehen. Das Gegenteil war
der Fall: Im direkten Duell erwiesen sich die Abwehrrecken des TVV
nicht nur körperlich als überlegen. Was auch Pascal Gras spürte,
der erst in der Schlussphase seine Quote auf sieben Tore verbessern
konnte, nachdem er zuvor gegen Markus Klepzigs Manndeckung kein Mittel
gefunden hatte. Das Vallendarer Rückraumtalent lieferte erneut eine
überzeugende Partie, wollte seine Leistung aber nicht kommentieren.
"Wir haben in der Abwehr alle gut gestanden, das war der Schlüssel
zum Erfolg", übte sich Klepzig in bescheidener Zurückhaltung.
Trotz des klaren Vorsprungs verlor das Spiel nach der Pause nicht
an Spannung. Wenngleich die Gäste stets mit minimal fünf Treffern
hinten lagen (17:12 bzw. 21:16), aber erst nach dem 24:16 durch Björn
Hanisch, dem mit elf Treffern besten Torschützen, zu resignieren
begannen. "Wir haben 20 technische Fehler gemacht, mehr als
doppelt so viele wie sonst", fügte Klaus Ohnhäuser einen Grund
für die schließlich deutliche Niederlage hinzu.
Zdravko Guduras hatte derweil gut Lachen, freute sich über Stefan
Räders Kempa-Tor zum 28:19 und zählte auf,
warum es beim TV Vallendar derzeit so gut läuft: "Erstens sind
alle motiviert, zweitens haben alle Selbstvertrauen und drittens ist
die Stimmung gut." Edgar
Benz
TV Vallendar: Dallibor,
Klein - Rakojevic (3), Kirstges (1), Räder
(3), Schmidt (1), Fischer, Maric (2), Klepzig (4), Mohrs, Guduras (5),
Hanisch (11/5).
TV Bad Ems: Noll,
Adler - Driesch (1), Ulges (3), Lohmann (1),
Wallroth (1), Krenzer, Gras (7/1), Hildesheim (1), Pesek (1), Klute
(1), Hens (7/3).
Schiedsrichter: Hemmes/
Binz - Zuschauer:
150.
Spielfilm: 2:4
(7.), 5:7 (14.), 8:8 (22.), 12:8 (27.), 15:9 (30.), 17:10 (33.), 21:16
(44.), 27:18 (55.), 30:23 (60.).
(RLZ vom 17.10.2005)
Helbach rettet per Freiwurf das Remis
Verbandsliga: TVBE II verschenkt hohe Führung
BAD EMS. Ohne Sieg blieben am Wochenende die beiden Reserve-Mannschaften
des TV Bad Ems. Die zweite Welle zitterte sich nach zwischenzeitig
hoher Führung zu einem Unentschieden in Mendig, für die stark
ersatzgeschwächte dritte Welle gab es in Moselweiß nichts zu erben.
Verbandsliga: GW
Mendig - TV Bad Ems II 20:20 (5:12).
Zur Pause sahen die Gäste aus wie der sichere Sieger. Die Bad Emser
Reserve konnte sich auf den überragenden Caspar Sorger zwischen den
Pfosten verlassen und agierte auch auf dem Feld überlegen. Mit einer
bärenstarken Abwehrleistung legte der TVBE II den Grundstein für die
Sieben-Tore-Führung
am Ende der ersten Hälfte. Nach dem Wechsel dann die Ernüchterung.
Den Kurstädtern, bei denen einige Spieler nicht im Vollbesitz ihrer
Kräfte waren, ging in Durchgang zwei schlichtweg die Puste aus. Grün-Weiß
Mendig verkürzte Tor um Tor und durfte in der Schlussphase sogar von
einem doppelten Punktgewinn träumen. Mit 20:19 führte der
Gastgeber unmittelbar vor der Schlusssirene. Mit der letzten
Aktion kam Bad Ems noch einmal an den Wurfkreis und erarbeitete sich
einen Freiwurf. Diesen verwandelte Udo Helbach direkt und rettete
somit wenigstens ein Pünktchen.
TV Bad Ems II: Sorger, Kuczera - Schreiber, Schneider, Braun,
Wolf, Krausbeck, Balmert, Zöller, C. Pammer, Schäfer, Helbach.
Landesliga: TV
Moselweiß III - TV Bad Ems III 27:20 (15:6).
Im vierten Spiel bot Bad Ems III die vierte neue Formation auf. Diese
unfreiwillige Dauerrotation blieb nicht ohne Folgen. Die erfahrenen
Gastgeber spielten ihren Stiefel locker herunter und kontrollierten
die Partie von Beginn an. Ohne Hemmungen nutzte Moselweiß III die
Tatsache aus, dass mit Marten Schaarschmidt ein Feldspieler das Tor
der Gäste hüten musste. "Gegen solche Routiniers hat man mit
einem so knapp besetzten Kader einfach keine Chance", so TVBE-Sprecher
Klaus Ohnhäuser. (ros)
TV Bad Ems III:
Schaarschmidt - Heinz (1), R. Sauerwein (4),
Westermayer (3), Minor (1), M. Sauerwein (5/3), Bröder, Hahn (6),
Wohkittel.
(RLZ vom 17.10.2005)
Mohr rettet verdienten Punkt
Regionalligist Bannberscheid/Bad Ems erreicht 31:31 gegen
Neunkirchen
WIRGES. In der Frauenhandball-Regionalliga
Südwest erreichte die HSG Bannberscheid/Bad Ems ein 31:31 (17:15)
gegen den TuS Neunkirchen, gegen den es in der vergangenen Saison zwei
Niederlagen gegeben hatte.
Fünf Sekunden waren noch zu spielen, als Esther Mohr die Nerven
behielt und für die HSG Bannberscheid/Bad Ems einen Siebenmeter zum
Endstand verwandelte.
"So hat die Mannschaft nach einer kämpferisch starken
Leistung wenigstens einen Punkt behalten, der war hoch verdient",
bilanzierte der Mannschaftsverantwortliche Volker Sonntag nach einer
Begegnung, in der spielerische Elemente zu kurz kamen.
Das lag in erster Linie an den Gästen aus dem Saarland, die in der
ersten Hälfte schon entschlossen zupackten, in punkto Härte aber in
der zweiten Hälfte deutlich überzogen. Damit brachten sie die zur
Pause führenden Gastgeberinnen aus dem Konzept. Immer wieder musste
das Spiel unterbrochen werden. Trotz zweier Roter Karten für eine
Neunkirchener Spielerin (Schlag ins Gesicht) und HSG-Akteurin
Tatjana Maklezow (Griff in den Arm) griffen die Schiedsrichter nach
Sonntags Meinung nicht hart genug durch, um die auf der Kippe stehende
Partie in ordentlichen Bahnen zu halten.
Maßgeblich dafür, dass es für die Gastgeberinnen letztlich nicht
zu einem Sieg reichte, war die Tatsache, dass sie Irina Enagu absolut
nicht in den Griff bekamen. Neunkirchens Neuzugang erzielte allein 15
Treffer und damit fast die Hälfte der Tore der Saarländerinnen.
(gh)
HSG Bannberscheid/Bad
Ems: Nolden, Balmert - N. Oster (3),
Mohr (4/2), Zimmermann (7), Stahl (3), Maklezow (3), J. Oster (8/5), Mäncher
(1), Seiler (2), Ulbrich, Strack.
(RLZ vom 17.10.2005)
HSG II schwach vom Punkt
Frauen-Oberliga: Bannberscheid/Bad Ems
unterliegt in Engers 11:22
ENGERS. Der Freude über die ersten Punkte folgte sogleich der nächste
Dämpfer: Beim TV Engers kamen die Oberliga-Handballerinnen
der HSG Bannberscheid/ Bad Ems II mit 11:22 (5:11) unter die Räder.
Allerdings täuschen die nackten Zahlen: Der hohe Rückstand zur
Pause wäre durchaus zu vermeiden gewesen. In der Phase bis zur 8:1-Führung
der Gastgeberinnen scheiterte die HSG-Reserve
gleich vier Mal vom Siebenmeterpunkt. Die Abwehr bot trotz des klaren
Rückstandes eine solide Leistung, allein vor dem gegnerischen Gehäuse
haperte es. Erst in der Schlussphase ging den Kombinierten die Kraft
aus, was Engers mit einigen Gegenstößen nutzte. Besonders platt
waren am Ende Anna Mungenast und Eva Eichmann -
beide hatten zuvor schon für die A-Jugend
gespielt. (ros)
HSG Bannberscheid/Bad
Ems II: Balmert, Rösler - Mäncher
(4), Mungenast (1), Eichmann (1), Leukel (1), Hildesheim (1/1),
Haberstock (2), Theobald (1).
(RLZ vom 17.10.2005)
Jugendhandball
HSG bezwingt den
Tabellenführer
In einem spannenden Match fügte die weibliche B-Jugend
der HSG Bad Ems/Bannberscheid dem Tabellenführer HSV Rhein-Nette
beim 16:14 (7:7) die erste Saisonniederlage zu. Nach wechselnder Führung
während der ersten 30 Minuten lagen die Gastgeberinnen kurz nach der
Pause mit 7:9 bereits zurück, doch Kampfgeist und Spielwitz stimmten
bei den Kombinierten, so dass am Ende gejubelt werden konnte. Julia
Weinberg (6/6), Katharina Heinz (5), Patricia Kessel (3), Jaclyn
Kessel und Conny Kauth trafen hierbei ins Schwarze. Die A-Jugend
hatte beim 10:4 (3:1) beim TV Engers weitaus weniger Mühe. "Eine
starke Abwehrleistung mit einer starken Torfrau", attestierte
Trainerin Esther Mohr dem ältesten Nachwuchs des Regionalligisten. Es
dauerte immerhin acht Minuten und 41 Sekunden, ehe der erste Treffer
fiel. Der Pausenstand kommt ebenfalls nicht alle Tage im Handball vor.
Beim 2:7 hatte sich die HSG, die in der Deckung nicht viel zuließ,
dann aber für die Vorentscheidung gesorgt. "Wir hätten
mindestens zehn Siebenmeter mehr bekommen müssen", haderte Mohr
neben dem zu großen Ball auch mit der Schiedsrichterleistung. In die
Schützenliste trugen sich Miriam Ulbrich (5), Tina Strack (2), Eva
Eichmann (2/1) und Anna Mungenast (1) ein. (stn)
(RLZ vom 18.10.2005)
Spieltag 08./09.10.2005
Mit allerletztem Biss und unbedingtem Siegeswillen gewinnt der TV
Bad Ems auch das vierte Spiel in Folge mit 30:27 (16:15) gegen den
Regionalliga-Absteiger SV Urmitz
Ulges entscheidet hochklassige Partie
Für Thomas Schmidt gebührt Helmut Ebert die sportliche
Hochachtung
Seit der Auftaktpleite gegen Biewer/Pfalzel versöhnte und überzeugte
der Handball-Oberligist TV Bad Ems seine Anhänger
mit drei deutlichen Siegen. Nun kam mit Regionalliga-Absteiger
Urmitz ein dicker Brocken in die Silberauhalle -
und musste sich geschlagen geben.
BAD EMS. Treffen zwei Teams aufeinander, die spielerisch quasi auf
Augenhöhe liegen, entscheiden zumeist Nuancen über Sieg oder
Niederlage. In punkto Spielanlage und Torhüter -
Christian Adler und Carsten Noll sowie Michael Häring bei den Gästen
zeigten herausragende Leistungen - nahmen sich
der TV Bad Ems und der SV Urmitz nichts. Auch die fünf Zeitstrafen,
die sich der aggressiv spielende Gast einhandelte, entschieden das
Spiel nicht - zu überhastet und ungestüm
agierten die Hausherren in Überzahl. Der allerletzte Biss und der
unbedingte Siegeswille - Tugenden, die bei den
Silberauern etwas stärker ausgeprägt waren -
sorgten letztlich dafür, dass der TV Bad Ems mit 30:27 (16:15) seinen
vierten Sieg in Folge feiern konnte.
Früh kochten in der sehr intensiv geführten Partie die Gemüter
hoch. Uwe Hens bekam nach zwei Minuten einen gegnerischen Ellenbogen
ins Gesicht, doch die Pfeifen des Schiri-Gespanns
Hartenfels/ Schneider blieben stumm. Das wiederum brachte TVBE-Coach
Thomas Schmidt derart in Rage, dass er sich den ersten gelben Karton
des Spiels einhandelte.
Dank des wurfgewaltigen Ex-Urmitzers Pascal
Gras, der aus dem Rückraum überragte, führten die Bad Emser schnell
mit 6:1. Doch als auch der SV Urmitz mit seinen Rückraum-Pfunden
Eike Höfer und Fabian Jung zu wuchern begann, schmolz die Führung
schnell dahin. Der Gast kam in Unterzahl auf 8:7 heran und glich nach
23 Minuten erstmals aus (12:12), nachdem der TVBE zwei Siebenmeter und
einige "Hundertprozentige" ausgelassen hatte.
Ein ums andere Mal musste man als Anhänger der Kurstädter befürchten,
der Faden könne reißen. So auch, als der Gast gleich nach der Pause
erstmalig in Führung ging oder als Urmitz in Unterzahl von 26:23 auf
nur ein Tor verkürzte. Als aber Alexander Ulges, der nach dem Wechsel
gemeinsam mit Uwe Hens neun der 14 Treffer erzielte, mit zwei tollen
Durchmärschen den Drei-Tore-Vorsprung
wieder herstellte, war die Moral des Absteigers gebrochen und die
hochklassige Partie bei toller Atmosphäre entschieden.
"Es war eine mannschaftlich komplette Leistung, die Jungs
haben herausragend gekämpft", lobte Thomas Schmidt sein Team,
wollte aber angesichts des Todes des ehemaligen Vorsitzenden Helmut
Ebert nicht weiter ausführen. "Ihm gebührt unsere sportliche
Hochachtung. Es war wichtig, dass wir gerade heute gewonnen
haben." Für den SV Urmitz ist der Start dagegen verpatzt.
Trainer Mario Kos war gerade von seinen erfahrenen Recken enttäuscht
und sprach von einer Kopfblockade. "Wir machen die Bälle nicht
rein. Aber es hat am Ende auch der Kampfgeist gefehlt", so der
Kroate, der aber - wie die Fans auch -
seinen Spaß an der spannenden Partie hatte.
TV Bad Ems
30 ( 16 )
SV Urmitz 27 ( 15 )
TV Bad Ems: Noll,
Adler - Driesch (1), Alexander Ulges (4), Wallroth, Krenzer (2/2), Gras (8/1), Hildesheim, Pesek (2), Klute
(1), Hens (12/4).
SV Urmitz: Häring, Müller - Brandscheidt, Skurdauskas (2/1), Eike Höfer (4), Jung (7),
Peltner,
Rürup (2), Hendrik Höfer (5), Kölsch (4), Mohr (1), Etchemendy,
Reckentäler (2).
Schiedsrichter:
Hartenfels/Schneider (Braubach/Mendig).
Zuschauer: 300.
Spielfilm: 6:1, 8:6, 12:12,
15:14, 16:17, 20:18, 23:22, 26:22, 26:25, 30:26.
Sven Stadtmüller
(RLZ vom 10.10.2005)
Reserve erkämpft Punkt gegen Welling
Dritte Mannschaft des TV Bad Ems unterliegt nach verschlafener
erster Hälfte SSV Wissen mit 21:24
BAD EMS. Das Spiel der zweiten Mannschaft des TV Bad Ems gegen den
ungeschlagenen Verbandsliga-Tabellenführer
aus Welling war der viel erhoffte Schlager. 29:29 (14:14) trennten
sich die Teams leistungsgerecht.
Zwar lag der Gast besonders in der zweiten Spielhälfte stets mit
zwei Toren in Front, doch dank einer überragenden Moral konnte die
von Martina Noll betreute zweite Welle diesen Rückstand bis zum Ende
noch wettmachen. Zu bemängeln waren allenfalls die Probleme bei
eigener Überzahl, wo sich der TVBE gleich vier Gegentreffer fing, und
die Tatsache, dass die Hausherren die zwei starken Wellinger Rückraumschützen
nie in den Griff bekamen.
TVBE II: Noll
- Schreiber (1), Furtak (1), Schneider (9/3),
Oeser (5), Braun (1), Balmert, Helbach (4), Zöller (6), C. Pammer
(1), Schäfer (1).
Weniger erfolgreich verlief dafür die Partie der dritten
Mannschaft gegen den SSV Wissen. 21:24 hieß es am Ende für die Gäste,
die bereits zur -Rückstand halbiert, die Partie stand auf der
Kippe. Um dem Spiel die Wende zu geben, fehlte es aber letztlich an
der nötigen Konzentration: Zwei Siebenmeter wurden verworfen, so dass
sich Wissen wieder absetzte und Bad Ems nur am Ende noch verkürzen
konnte.
TVBE III: Langenhuysen, Westermayer (1), Heinz (3), B. Pammer (3), Minor (6/4),
Rüge (3), Schaarschmidt (4), R. Sauerwein (1), Hilpüsch.
(sst)
(RLZ vom 10.10.2005)
HSG-Mädels stark
Bannberscheid/Ems gewinnt bei Thüringen II
BAD LANGENSALZA. Toller Erfolg für die ersatzgeschwächte HSG
Bannberscheid/Bad Ems in der Frauenhandball-Regionalliga:
Das Team des Trainerduos Hanjo Neeb/Volker Sonntag siegte beim HC Thüringen
II mit 28:25 (12:13).
Ohne Petra Stahl, Jessica Oster und Daniela Lehmler, dazu mit zwei
angeschlagenen Spielerinnen traten die HSG-Mädels
wenig optimistisch die lange Reise an. Und die Gastgeber führten nach
15 Minuten prompt mit 10:5.
Doch Bannberscheid/Bad Ems kämpfte sich zurück ins Spiel und
konnte noch vor der Pause auf 12:13 verkürzen. "Das gewonnene
Pokalspiel hat uns in dieser Phase wohl noch zusätzlich
motiviert", sagte Sonntag, dessen Team sich in der Folge
hochkonzentriert an den zweiten Abschnitt machte.
Mit einem Zwischenspurt zogen die Gäste binnen zehn Minuten
auf 23:18 davon, machten in dieser Phase sieben Treffer in Folge.
"Danach schwanden ein wenig die Kräfte. Aber wir haben weiterhin
stark gekämpft und so den Vorsprung über die Zeit gebracht", so
Sonntag. Dabei ließ sich seine Mannschaft auch nicht von der robusten
Spielweise der Gastgeberinnen aus der Ruhe bringen. "Die sind am
Ende ganz schön zur Sache gegangen. Esther Mohr hat zum Beispiel
jetzt ein blaues Auge." Allerdings waren die Schmerzen bei der
langen Heimfahrt fast schon wieder vergessen. "Die hat nach dem
Sieg besonders viel Spaß gemacht", verriet Sonntag.
(tn)
HSG Bannberscheid/Bad
Ems: Balmert, Nolden - Seiler (2), N.
Oster (3), Zimmermann (10), Maklezow (1), Mäncher (3/2), Mohr (6),
Ulbrich (3).
(RLZ vom 10.10.2005)
Reserve feiert Sieg
HSG II setzt sich souverän gegen Mendig durch
BAD EMS. Der Knoten ist geplatzt: Mit Verstärkung von oben -
das Regionalliga-Trio Balmert, Mohr, Mäncher
war mit an Bord - haben die Oberliga-Handballerinnen
der HSG Bannberscheid/Bad Ems II GW Mendig klar mit 25:12 (11:7)
bezwungen. In der ersten Hälfte verlief die Partie in der
Silberauhalle noch recht ausgeglichen, nach dem Wechsel sorgte das
Team von Vally Schneider dann aber für klare Verhältnisse. "Die
Abwehr stand ganz sicher", lobte Sprecher Klaus Ohnhäuser.
"Im zweiten Durchgang fehlte den Gästen dann die Luft, uns
Paroli zu bieten." (ros)
HSG II:
Balmert - Leukel (1), Hildesheim (2), Eichmann
(1), Haberstock (2), Theobald, Klima (2), Heuchemer, Simmer (4), Mohr
(2), Mäncher (8/1), Jost (3).
(RLZ vom 10.10.2005)
Spieltag 01./02.10.2005
In Unterzahl die Vorentscheidung besorgt
Oberliga Rheinland: Dritter Sieg in Folge für TV Bad Ems -
Überzeugendes 32:24 beim DJK MIC Trier
TRIER. Der TV Bad Ems hat einen weiteren, wichtigen Schritt in
Richtung Tabellenspitze getan. Beim DJK MIC Trier siegten die
Handballer aus der Kurstadt deutlich mit 32:24 (18:14) und knüpften
somit nahtlos an die Gala-Vorstellung vom
Heimspiel gegen Weibern an.
Bereits in der Anfangsphase vereitelte Christian Adler im TVBE-Kasten
zwei Siebenmeter und stellte seine herausragende Form unter Beweis.
Mit zahlreichen Paraden krönte der Keeper seine Leistung und strahlte
zudem viel Sicherheit auf die Abwehr aus. Die gefährlichen Rückraumspieler
der Gastgeber hatte die Defensive gut im Griff und da es auch im
Abschluss passte, führte das vom Trainergespann Klaus Ohnhäuser/Thomas
Schmidt gecoachte Team früh mit vier Toren (8:4).
Auch in der Folge boten sich dem Gast zahlreiche Gelegenheiten, den
Vorsprung auszubauen. "Da haben wir aber zu schnell und zu
hektisch agiert", erkannte Klaus Ohnhäuser und sah mit bangem
Blick, dass die Moselaner eine Aufholjagd starteten. Wenige Minuten
nach Beginn der zweiten Spielhälfte war der Vorsprung des TVBE auf
drei Treffer zusammengeschmolzen (22:19), doch zwischen Minute 38 und
46 erzielten die Kurstädter in einfacher und doppelter Unterzahl
gleich zwei Treffer, während Trier torlos blieb. Das gab Sicherheit für
die kommenden Angriffe, so dass wieder ein respektables Polster
herausgearbeitet und beibehalten wurde. (sst)
TV Bad Ems: Adler,
Schmidt - Krenzer, Gras (11/4), Klute (3),
Hens (8), Alexander Ulges (5), Hildesheim (2), Driesch (3).
(RLZ vom 04.10.2005)
TVBE-Reserve siegt mit Rumpfteam
Verbandsliga Ost: 27:24-Erfolg beim TuS
Westerburg - Gäste bestechen mit unbändigem
Kampfgeist
WESTERBURG. Für eine faustdicke Überraschung sorgte die Reserve
des TV Bad Ems in der Verbandsliga Ost: Beim favorisierten TuS
Westerburg behielt das von Martina Noll gecoachte Team aus der
Kurstadt mit 27:24 (13:13) die Oberhand.
Dabei konnten die Silberauer lediglich mit einem Rumpfteam im
Westerwald antreten, nachdem sich auch noch Goalgetter Udo Helbach mit
einer Grippe abmeldete.
Nach langer Verletzungspause war Patrick Wolf erstmals wieder mit von
der Partie, Marten Schaarschmidt und Peter Krausbeck wurden aus der
Dritten rekrutiert. Keeper Zbigniew Kuczera ging zwar mit einer
leichten Zerrung ins Spiel, doch die behinderte ihn offensichtlich
nicht entscheidend, denn der Schlussmann der Bad Emser zeigte eine
ausgezeichnete Leistung und war seiner Sieben ein starker Rückhalt.
Seine Vorderleute bestachen mit tollem Kampfgeist und rackerten.
Dabei wollte der TVBE die Partie im Vorfeld eigentlich absagen, doch
es konnte wegen diverser anderer Spielverlegungen der Westerburger
kein passender Termin gefunden werden.
Umso überzeugender die Vorstellung des TVBE, der ständig in Führung
lag und sich in der Schlussphase beim 19:22 erstmals auf drei Treffer
absetzte. Westerburg nahm zwar Valeriy Schneider und Simon Oeser in
Manndeckung, doch Karl-Heinz Schreiber führte
im Rückraum geschickt Regie und fädelte die meisten viel
versprechende Aktionen ein, die dem TVBE letztlich den verdienten
Erfolg sicherten. (stn)
TV Bad Ems II: Kuczera,
Sorger - Schreiber, Furtak, Schneider, Oeser,
Braun, Wolf, Krausbeck, Schaarschmidt.
(RLZ vom 04.10.2005)
HSG sorgte gegen Mainzlar für Pokal-Sensation
Welch ein Krimi! Mit der besten Saisonleistung kämpften sich die
Handballerinnen der HSG Bannberscheid/Bad Ems in die dritte DHB-Pokalrunde
vor. Nach zwei Verlängerungen hatten sie den Zweitligisten TV
Mainzlar mit 43:42 bezwungen und dürfen nun auf ein weiteres
attraktives Heimspiel am letzten Oktober-Wochenende
hoffen. "Die Mannschaft hat 80 Minuten lang konstant und
konzentriert gespielt", lobte der Mannschaftsverantwortliche
Volker Sonntag. "Sie hat sehr wenig Fehler gemacht und sich
diesmal keine Schwächephase erlaubt." Herausragend agierten die
Torfrauen Anke Balmert und Meike Nolden sowie im Angriff Petra Stahl.
Die frühere Holzheimerin erzielte 17 Treffer, das gelang ihr in der
Regionalliga noch nie.
(RLZ vom 04.10.2005)
HSG II kommt in Hamm 15:25 unter die Räder
HAMM. Eine deutliche 15:25 (7:12)-Schlappe
mussten die Oberliga-Frauen der HSG Bad Ems/Bannberscheid
II beim VfL Hamm hinnehmen. Zunächst hielt das von Norbert Lehmler
und Valeriy Schneider gecoachte Team der Kombinierten im Geburtsort
Raiffeisens gut mit und lag sogar in Führung. Doch von 5:5 setzte
sich der VfL dann mit einem entschlossenen Zwischenspurt auf 10:5 ab.
Hamm hatte die Abwehr ungestellt und deckte offensiver, womit die HSG
überhaupt nicht zurecht kam. Es unterliefen viele technische Fehler,
im Angriff stellten viele Torwürfe die VfL-Keeperin
vor keinerlei Probleme und waren Ausgangspunkt vieler schneller Konter.
Insgesamt 14 Tempo-Gegenstoß-Tore
der Oberwesterwälderinnen sprechen eine klare Sprache. Endgültig
gelaufen war die Partie, als die HSG schläfrig aus den Kabinen kam
und Hamm dies nutzte, um auf 15:7 davonzuziehen. (stn)
HSG Bad Ems/Bannberscheid II: Balmert, Rösler -
Leukel (2), Hildesheim (2), Eichmann (1), Haberstock (2), Theobald
(1), Klima (6/2), Mungenast (1).
(RLZ vom 04.10.2005)
Spieltag 24./25.09.2005
Eine nahezu perfekte Partie
Oberliga Rheinland: TV Bad Ems feiert seinen höchsten
Heimerfolg
BAD EMS. Wenn das keine gelungene Wiedergutmachung ist! Nach der
deutlichsten Pleite in der Oberliga-Geschichte
vor zwei Wochen, feierte der TV Bad Ems am Samstag den höchsten Sieg
vor heimischem Publikum. Der TuS Weibern erlebte beim 22:40 eine wahre
Demütigung.
"Ich nehme das Spiel auf meine Kappe, da ich das Training in
den letzten Wochen habe schleifen lassen", bekannte TuS-Trainer
Daniel Müller, der unmittelbar nach Spielende seine Mannschaft um
sich versammelte. "Man kann hier mit fünf oder sechs Toren
verlieren, aber nicht mit 18 Toren eine Fackel kriegen", ließ er
seinem Unmut freien Lauf.
Von mangelnder Bindung zwischen Abwehr und Angriff -
wie von TVBE-Coach Thomas Schmidt zuletzt bemängelt
- war bei Bad Ems von Beginn an nichts zu spüren.
Die Kurstädter spielten mit Biss, Aggressivität und dem unbändigen
Willen, die Schmach von Biewer wett zu machen, eine nahezu perfekte
Partie. Blitzartig legten sie den Hebel von Defensive auf Offensive
um, so dass Weibern nicht so recht wusste, wie ihnen geschah. Während
die Gäste einen immensen Aufwand betrieben, um zu Treffern zu kommen,
gelang dem TVBE dies für den Betrachter fast mit einer spielerischen
Leichtigkeit.
Von außen hielt Thomas Schmidt stets die Spannung hoch und pushte
seine Sieben, auch wenn Weibern schon nach zehn Minuten praktisch
erledigt war. Bestimmt wurde die Spannungskurve im zweiten Abschnitt
nur durch die Frage, ob die 40-er Marke denn
nun geknackt werde. Nach 57 Minuten stand auch dies fest.
Weibern, das den Kurstädtern in der vergangenen Spielzeit zwei
packende Duelle geliefert, allerdings einen personellen Aderlass
hinzunehmen hatte, präsentierte sich erschreckend schwach, was aber
die Leistung der Gastgeber nicht schmälern soll. Überragende Akteure
beim TVBE waren der am Kreis stets anspielbare Marcel Driesch, Pascal
Gras, der unter anderem mit einem Faust-Tor
zwei verdutzte Weiberner narrte, sowie Jörg Hildesheim und Andreas
Klute in der Defensive.
"Wir wollten die Geschichte gerade rücken", zeigte sich
Schmidt erleichtert und gleichzeitig beeindruckt, wie seine Mannschaft
Nackenschläge wegsteckt. Yvo Pesek und Frank Lohmann standen nicht
zur Verfügung, also wurde zum ersten xxx- meinte ganz sachlich:
"Wir haben ihnen früh den Zahn gezogen."
Sven Stadtmüller
TV Bad Ems
40 ( 21 )
TuS Weibern
22 ( 8 )
Bad Ems Adler, Schmidt -
Driesch (6), Alexander Ulges (5), Wallroth (5), Krenzer (4), Gras
(10/2), Hildesheim (2), Klute (2), Hens (6).
Weibern S. Bininda, B.
Bininda - Klein (2/1), Buch (3), Fuchshofen
(1), Radermacher, F. Bininda (2), Hilger (2/1), Rausch (6), Brust
(3/2), Schlig (3).
Schiedsrichter: Dietrich
(Trier), Hub (Ehrang) - Zuschauer:
160.
Spielfilm: 3:0, 8:2, 10:5,
14:6, 21:8, 29:10, 33:13, 40:21.
(RLZ vom 26.09.2005)
Sie zeigen viel Herz
Zweite Mannschaft des TVBE verliert, Dritte siegt
BAD EMS. Bei vermeintlich schwierigen Aufgaben zeigten die zweite
und dritte Welle des TV Bad Ems viel Herz und tolle Spiele, allerdings
mit unterschiedlichem Erfolg.
Verbandsliga Ost:
TV Bad Ems II - HSG Römerwall II 30:34
(16:16). Die hochfavorisierten Gäste kamen lange Zeit mit den
Kurstädtern überhaupt nicht zurecht, lagen in der stets knappen
Partie meist mit einem Treffer zurück. Erst in den letzten Minuten
zog Römerwall davon. "Die haben einen sehr schnellen Ball
gespielt. Wir haben uns wirklich prima verkauft", freute sich
Trainerin Martina Noll. Eine Erklärung dafür, dass es letztlich doch
nicht für etwas Zählbares reichte, hatte sie auch: "Es lag
nicht an der Offensive, sondern an der Abwehr: da hat es nicht
gestimmt."
Nach dem Auftakterfolg in Vallendar stehen die Kurstädter in der
Verbandsliga Ost nun mit einem ausgeglichenen Punktkonto dar.
TVBE II: Kuczera, Sorger, Helbach (13/9), Schreiber (6), Furtak (3), Schneider
(3), Oeser (2), Zöller (2), Brand, M. Sauerwein, Schäfer (1).
Landesliga: TV Bad
Ems III - TuS Ahrbach 23:22 (13:12).
Einen überraschenden Sieg feierte die dritte Mannschaft des TV Bad
Ems über den hoch gehandelten Aufsteiger TuS Ahrbach. Zu Beginn führten
die Hausherren, doch mit zunehmender Spieldauer gewann Ahrbach die
Oberhand und zog mit 11:8 davon. Doch der TVBE ließ sich nicht abschütteln,
kam bis zur Pause heran und ging wieder in Front. Zwei verworfene
Siebenmeter verhinderten eine noch deutlichere Führung für die Bad
Emser.
Ausgeglichen ging es auch nach dem Wechsel weiter. Zwar ging Ahrbach
wiederum in Führung, doch der TVBE agierte in den Schlussminuten
cleverer und hatte zudem das nötige Quäntchen Glück. Zwei Sekunden
vor Schluss entschieden nur Millimeter über Sieg oder Remis, als
Ahrbach im Abschluss an die Latte traf. (sst)
TVBE III: Utermark, Heinz (3), Rüge, Scheffler, Krausbeck (3/1), Schaarschmidt
(4), Hahn (5/2), Westermayer (5), Hilpüsch, R. Sauerwein (3).
(RLZ vom 26.09.2005)
HSG fehlts an Cleverness
Regionalliga: Bannberscheid/Bad Ems unterliegt
Reichensachsen 24:28
WIRGES. "Die Cleverness fehlt noch ein bisschen",
beurteilte Trainer Volker Sonntag die 24:28 (15:10)-Niederlage
seiner Mädels der HSG Bannberscheid/Bad Ems gegen den SV
Reichensachsen in der Regionalliga. Zu Beginn der Partie zeigten die
HSG-Ladys, dass sie aus den Fehlern der
letzen Woche gelernt hatten und so war das Spiel bis zur 24. Minute
sehr ausgeglichen. Zwei Strafzeiten Reichensachsens führten jedoch
dazu, dass die "Hausfrauen" zeitweise in doppelter Überzahl
spielten und einen Vorsprung von fünf Toren mit in die Pause nehmen
durften. "Die Abwehr hat sehr gut gestanden und in der
Offensive haben wir den Ball flott gemacht", so Sonntag.
Doch in Hälfte zwei schien aus Sicht der Schützlinge von Volker
Sonntag und Hanjo Neeb nichts mehr zu funktionieren. Die
Chancenauswertung wurde schlechter und es wurde zu viel Platz im Rückraum
gelassen, sodass die Gäste hier ordentlich punkten konnten.
Innerhalb von 13 Minuten schaffte der SV den Ausgleich zum 18:18 und
gab von da an die Führung nicht mehr aus der Hand. "Wir haben
zu früh abgeschlossen und kamen immer zu spät", analysierte
Sonntag. Nicole Kron
HSG: Balmert, Nolden - Maklezow (4), Zimmermann
(3), Mäncher, N. Oster (2), Strack, Ulbrich, Mohr (1), Lehmler, J.
Oster (6/1), Stahl (4), Seiler (4)
(RLZ vom 26.09.2005)
Trainer-Debütant Schneider hat noch viel
zu tun
BAD EMS. 50 Minuten lang waren die Oberliga-Damen
der HSG Bannberscheid/Bad Ems ihren Kontrahentinnen aus
Kastellaun/Simmern ebenbürtig, aber am Ende setzte es doch eine 14:20
(7:14)-Niederlage.
5:4 lag die HSG-Reserve im Spiel eins nach
der Ära Schmidt/Schmidt-Engels in Führung,
ehe die Hunsrückerinnen zu einem beachtlichen Zwischenspurt ansetzten
und sich eine Sieben-Tore-Führung
herauswarfen. "Es fehlt eben noch an der Kondition", erklärte
Trainer Valeriy Schneider diesen Umstand -
viele Fehlwürfe in der Offensive und reihenweise Gegentreffer nach
Tempogegenstößen waren die Folge. "Die Abwehr war genial, auch
die zweite Halbzeit war ausgeglichen, aber es gibt eben trotzdem noch
viel zu tun", erkannte Trainer-Debütant
Schneider folglich.
Die HSG trat mit einigen A-Jugendlichen an,
die ihre Sache sehr ordentlich machten. Allen voran Sabrina Rösler im
Tor, die drei Siebenmeter abwehren konnte. Nicht nur wegen der zehn
"verpennten" Minuten, sondern auch, weil insgesamt fünf
Siebenmeter in den Sand gesetzt wurden, reichte es aber letztlich
nicht, um Schneider ein schönes Debüt zu bescheren.
HSG II: Rösler,
Eichmann (1/1), Leukel (2), Haberstock (3), Hildesheim (2/1),
Mungenast (2), Klima (3), Simmer, Jost, Theobald (1).
Zuschauer: 50.
(RLZ vom 26.09.2005)
Erstes Pflichtspiel
ging daneben
In ihrer Premieren-Partie traf die dritte
Damenmannschaft der HSG Bannberscheid/Bad Ems auf die zweite Welle der
HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim. Fast alle
Spielerinnen der "Dritten" haben erst kürzlich mit dem
Handball-Spielen angefangen und waren daher
gegen den starken Kontrahenten überfordert. 5:31 (3:17) hieß es am
Ende für die Gäste. Für Trainer Marcel Driesch längt kein Grund, die
Flinte ins Korn zu werfen: "Es war auch ein bisschen Nervosität im
Spiel und der Gegner war sehr stark. Zudem haben wir gleich sechs
Siebenmeter verworfen", zog Driesch das Positive aus der Premiere.
HSG III: Spitzlay, Beraz, Piezko, Wallroth, Willems (3/1),
Demmer, Giejlo, Dinse (1/1), Keul, Heinz (1), Freisberg.
(RLZ vom 26.09.2005)
Spieltag 17./18.09.2005
TVBE-Sieg nie gefährdet
Oberliga: Bad Ems wischt mit 32:20 beim HSV Rhein-Nette
die Schmach des Biewer-Spiels beiseite
Die Oberliga-Handballer haben sich mit
einem deutlichen Sieg in Andernach für das schwache Heimspiel gegen
Biewer vollauf rehabilitiert.
ANDERNACH. "Wir hatten keine Siegchance, Bad Ems war uns
spielerisch und athletisch einfach überlegen", zollte Dirk
Eckhoff von der HSV Rhein-Nette nach der 20:32
(10:16)-Niederlage seiner Mannschaft dem
Sieger die verdiente Anerkennung. Ähnlich sah es auch Gästetrainer
Thomas Schmidt, dem vor allem das gute Spiel seiner Truppe in der
zweiten Halbzeit gefallen hatte: "Das Katastrophenspiel gegen
Biewer war zunächst noch in den Köpfen der Spieler, da waren alle
sehr unsicher. Nach der Pause lief der Ball im Angriff aber teilweise
richtig schön durch die Reihen."
In der ersten Viertelstunde war das Spiel offen. Rhein-Nette
überzeugte die zahlreichen Zuschauer mit engagiertem Spiel. Die Außenpositionen
und Kreisläufer Schwarz-Heintges wurden immer
wieder freigespielt und sorgten für das 7:7 (16.).
Die Wende des Spiels zu Gunsten des Favoriten besorgte Pascal Gras.
Bis zur Halbzeit erzielte der "Heimkehrer" vier Tore aus der
Distanz und setzte den am Kreis lauernden Marcel Driesch dreimal in
Szene, der erfolgreich abschließen konnte. Dem stand in dieser Phase
eine wesentliche Schwäche Rhein-Nettes gegenüber:
zu viele gut herausgespielte klare Chancen, unter anderem zwei Strafwürfe,
wurden vergeben.
So kam es, wie man es prognostiziert hatte: der Favorit von der
Lahn setzte sich bis zur Halbzeit auf 16:10 ab. Für die zweite
Halbzeit waren damit die Fronten geklärt, Bad Ems konnte mit
gewonnener Sicherheit sein Spiel aufziehen.
Es zeigte sich aber die "neue" HSV Rhein-Nette,
denn die Spieler gaben nie auf, kämpften bis zum Ende um jeden Ball
und zeigten mehrfach mit gelungenen Kombinationen, dass sie Handball
spielen können.
Gefährden konnten sie Bad Ems aber zu keinem Zeitpunkt mehr.
"Ich bin seit dieser Saison Fan der HSV Rhein-Nette,
denn ich halte den Weg des Vereins mit seiner Abwendung von der
Kommerzialisierung hin zur eigenen Jugend für absolut richtig. Und
die Mannschaft hat heute gezeigt, dass sie mit Herz für ihren Verein
spielt", äußerte Thomas Schmidt nach dem Spiel Anerkennung für
die Gastgeber. Und die konnten mit der Niederlage leben, denn die
Punkte gegen den Abstieg müssen nicht gegen Spitzenmannschaften der
Oberliga wie Bad Ems gesammelt werden.
Rhein-Nette:
Thiel, Windhäuser - Brenner (3),
Eckhoff (1), Frank, Geisen (3), Helf (2), Kaminski, Rieck (2), Schmidt
(4), Schmitt (1), Schmitz, Schwarz-Heintges
(4).
Bad Ems: Adler,
Schmidt - Driesch (3), Gras (8) Hens (7),
Hildesheim, Klute (3), Krenzer (5), Lohmann (2), Pesek (2), Wallroth
(1), Ulges (2).
(RLZ vom 19.09.2005)
Die Ruhe bewahrt
TVBE II gewinnt 32:25
VALLENDAR. Mit einem überzeugenden 32:25 (16:14)-
Sieg beim TV Vallendar II startete der TV Bad Ems II in die Runde der
stark besetzten Verbandsliga Ost. "Die Jungs haben sehr
diszipliniert gespielt", lobte Trainerin Martina Noll. Die
Silberauer führten lange Zeit mit zwei, drei Toren, ehe der TVV nicht
nur ausglich, sondern beim 22:21 zum ersten und einzigen Mal sogar
vorne lag (50.). Doch die Kurstädter ließen sich nicht aus der Ruhe
bringen, sondern zogen ihr Spiel durch. Die hervorragende Mischung aus
mit allen Wassern gewaschenen Routiniers und hungrigen Talenten nutzte
in der Schlussphase die herausgespielten Chancen besser aus und
landete noch einen klaren Erfolg. In seinem ersten Seniorenspiel überzeugte
Daniel Braun. (stn)
TVBE II: Kuczera,
Sorger - Helbach, Schreiber, Furtak,
Schneider, Oeser, Zöller, C. Pammer, Braun, Schäfer.
(RLZ vom 19.09.2005)
Fast eine Klatsche
TVBE III verliert 21:28
BAD EMS. Mit einer sehr unerfahrenen Mannschaft tritt der TV Bad
Ems heuer in der Landesliga an. Personell ist"s nicht einfach, da
viele Spieler aus verschiedenen Gründen nicht regelmäßig trainieren
können. So verwunderte die 21:28 (10:14)-
Niederlage gegen die Oldies vom SV Urmitz III nicht. "Wir müssen
uns erst zurechtfinden. Die Mannschaft hat zum ersten Mal in dieser
Formation zusammengespielt", so TVBE-Sprecher
Klaus Ohnhäuser. Lange hielten sie gut mit. Doch als die Urmitzer über
9:9 auf 14:10 davonzogen, war die Vorentscheidung schon gefallen. Beim
16:27 sah"s nach einer deftigen Klatsche für die Emser aus, doch
in den abschließenden Minuten wurde wenigstens noch Ergebniskosmetik
betrieben. (stn)
TVBE III: Langenhuysen
- Rüge (3), Heinz (3), R. Sauerwein,
Krausbeck (4/1), Schaarschmidt (6), Hahn (3), Hilpüsch, Scheffler,
Minor (2).
(RLZ vom 19.09.2005)
HSG in Fritzlar ohne Chance
Regionalliga: Bannberscheid/Bad Ems kassiert herbe 17:32-Schlappe
FRITZLAR. Nach dem starken Saisonauftakt gegen Leihgestern sind
die Regionalliga-Frauen der HSG Bannberscheid/Bad Ems beim SV Germania Fritzlar auf den Boden der
Tatsachen zurückgeholt worden. Das Team des Trainerduos Hanjo Neeb/
Volker Sonntag verlor die Partie mit 17:32 (9:12).
Das sehr gut eingespielte Team aus Fritzlar begann stark und lag
nach 15 Minuten bereits mit 8:4 in Führung. "Fritzlar hat sehr
schnell angegriffen und fast 70 Prozent der Tore mit der ersten
Welle gemacht", so Sonntag. "Dazu haben sie auch sehr
offensiv in der Abwehr agiert und uns so keine Chance gelassen, den
Ball nach vorne vernünftig laufen zu lassen. Sicherlich wären wir
in der Offensive variabler gewesen, wenn Jessica Oster dabei gewesen
wäre. Ob es dann aber für einen Sieg gereicht hätte, ist schwer
zu sagen." Jessica Oster hatte der HSG gefehlt, da sie
zeitgleich beim TuS Weibern im Einsatz war. Sonntag bescheinigte
lediglich Tatjana Maklezow und den beiden Torfrauen Balmert und
Nolden eine starke Leistung.
HSG: Balmert,
Nolden - Maklezow (7/1), N. Oster (3),
Lehmler (1), Seiler (1), Zimmermann (3), Stahl (2), Mäncher, Mohr,
Ulbrich, Strack.
(RLZ vom 19.09.2005)
HSG II sagte ab
Zu wenig Spielerinnen
BAD EMS. Das fängt ja schlecht an: Das erste Oberliga-Spiel
der HSG Bad Ems/ Bannberscheid II bei der HSG Wittlich musste
kurzfristig abgesagt werden. Grund: Es standen nach diversen
Verletzungen nur sieben Spielerinnen zur Verfügung. Und da an den
ersten beiden Spieltagen keine Aushilfen aus der ersten Mannschaft
gestattet sind, fand die Partie nicht statt. Ob die Punkte kampflos
nach Wittlich wandern oder ob man sich auf einen Termin noch einigt,
steht noch nicht fest. Überhaupt scheint die HSG vor einer
schwierigen Runde zu stehen: Für die beiden Damen-Teams
sowie die A-Jugend stehen insgesamt lediglich
30 Spielerinnen zur Verfügung. Da dürften Valeriy Schneider und
Norbert Lemler viel Arbeit haben, auf diesem dünnen Eis jeweils eine
Mannschaft zu nominieren, die dauerhaft den hohen Anforderungen der
Oberliga gerecht wird... (stn)
(RLZ vom 19.09.2005)
Weibliche A-Jugend
siegt souverän
Mit 36:15 (22:7) ließ die weibliche Jugend A der HSG
Bannberscheid/Bad
Ems der TG Boppard nicht den Hauch einer Chance. Mit viel Tempo-Handball
zog das Team von Esther Mohr und Jessica Oster schnell auf und davon und
zeigte schöne Spielzüge. In der zweiten Halbzeit fehlte etwas die
Kraft, um das Tempo weiter hoch zu halten. Es schlichen sich vermehrt
Fehler ein, ohne dass die Partie der HSG aus den Händen glitt.
HSG: Rösler, Ulbrich (11/1), Lops (2), Keil (3), Strack (6),
Jost (3/1), Mungenast (2/1), Klima (1), Eichmann (8), Heuchemer.
Bis kurz vor
Schluss schwer getan
Bis kurz vor Schluss tat sich die weibliche Jugend B gegen Welling
schwer, fuhr aber letztlich doch einen 23:19 (12:11)-Erfolg
ein. Überragende Akteurin war Patrizia Kessel, die -
obwohl in Manndeckung genommen - 12 Treffer
erzielte. Auch Sylvia Sonntag zeigte im Tor eine starke Partie. Erst
gegen Ende zog die HSG in einem spannenden Spiel davon und ließ das
Trainergespann Esther Mohr/Natalie Oster jubeln.
HSG: S. Sonntag, P. Kessel (12/4), J. Kessel, Heinz (7), Weinberg
(1), Schmidt (1), Kauth, Schüler (2), Stork, V. Sonntag, Rheinbay.
(RLZ vom 19.09.2005)
Spieltag 10./11.09.2005
Desaster für TV Bad Ems
Zum Auftakt der Handball-Oberliga
kassieren Silberauer eine 25:38-Packung gegen Biewer/Pfalzel
Sie waren nach der gelungenen Vorbereitung optimistisch an die
erste Aufgabe herangegangen. Doch dann erlebten die Oberliga-Handballer
des TV Bad Ems beim ersten echten Härtetest ein Desaster allen ersten
Ranges. BAD EMS. Allerspätestens nach 40 Minuten war auch dem letzten
unverbesserlichen Optimisten sonnenklar, dass der TV Bad Ems zum
Auftakt der Handball-Oberliga eine historische
Pleite würde hinnehmen müssen. Der deutliche Pausenrückstand war nämlich
nicht verringert worden, sondern im Gegenteil sogar auf zehn Tore
angewachsen. Die rote Karte gegen den erst seit wenigen Minuten auf
dem Feld stehenden Routinier Jörg Hildesheim, der den enteilten
Andreas Miroschnitschenko unsanft gestoppt hatte, war sinnbildlich für
den Frust, der sich bei den Silberauern angestaut hatte. Nichts lief bei den Schützlingen des Trainer-Tandems
Thomas Schmidt/Klaus Ohnhäuser zusammen, technische Fehler
unterliefen en masse, die Abwehr verdiente diese Bezeichnung mit
Ausnahme von Keeper Carsten Noll an diesem Abend nicht in Ansätzen
und auch im Abschluss blieb vieles Stückwerk -
das waren die maßgeblichen Faktoren für das 25:38 (13:19) Waterloo
gegen den Titelaspiranten HSG Biewer/Pfalzel.
Schmidt, der vorher noch 100 Prozent für 60 Minuten von seinen
Jungs eingefordert hatte, sank von Minute zu Minute immer tiefer in
seinen Stuhl und schien zwischendurch fast die Worte verloren zu
haben. "Das ist die bitterste Niederlage meiner gesamten
Laufbahn. Spätestens als unsere fantastischen Fans die Mannschaft zum
Kampf aufforderten, habe ich mir das Spielende herbeigesehnt. Was wir
anpackten, ging heute in die Hose.Wir müssen uns fragen, was hier
passiert ist", hatte der mit allen Handball-Wassern
gewaschene Enthusiast eine totale Blockade bei seinen mit so viel
Optimismus in die Runde gegangenen Schwarz-Weißen
ausgemacht. "Würde man unseren Auftritt als rabenschwarzen Tag
nennen, wäre das noch beschönigt. So etwas darf nicht passieren.
Jeder - auch wir Trainer -
muss sich zunächst an die eigene Nase fassen", forderte Schmidt
Selbstkritik von allen Beteiligten.
Dabei hatte das Match vor knapp 200 Zuschauern in der Silberauhalle
ausgeglichen begonnen. Gestützt auf Nolls Paraden und die
Treffsicherheit des Rückkehrers Pascal Gras hieß es nach neun
Minuten 4:4. Schmidt forderte immer wieder lautstark Tempo, um die
teilweise sehr kompakten Biewer/Pfalzeler zum Laufen und die Abwehr in
Verlegenheit zu bringen.
Doch in die viel zitierte Bredouille kamen fast nur die Gastgeber,
die sich von der von den unsicher wirkenden Unparteiischen aus der HSG-Nachbarschaft
tolerierten Härte des letztjährigen Tabellenzweiten den Schneid
abkaufen ließen. "Wir hatten uns in der Abwehr gut auf die
besten Werfer Gras und Hens eingestellt und sie aggressiv
verteidigt", freute sich HSG-Trainer Uwe
Fachinger über den Coup beim unmittelbaren Konkurrenten, den er aber
weiterhin auf seiner Rechnung hat. "Urmitz, Saarburg, Vallendar
und die beiden heutigen Gegner werden die Plätze für die neue Liga
unter sich ausmachen."
Seine Mannschaft sei mit viel weniger Aufwand zu den Toren gekommen
als die Bad Emser, meinte Fachinger. Wie Recht er hatte. Carsten May
inszenierte geschickt das Spiel, vorne trafen der kantige frühere
Junioren-Nationalspieler Christian Stein und
der nicht minder eckige Marc Köhler fast nach Belieben. "Wenn
die Masse erst einmal in Bewegung kommt, sind die kaum zu
stoppen", hatte auch der interessierte Tribünengast Werner
Mohrs, der sportliche Leiter des TV Vallendar, bemerkt.
Die Bad Emser dürfen sich nach der Demütigung auf eine knallharte
Analyse und verschärftes Training einstellen. "Ich kann nicht so
einfach zur Tagesordnung übergehen. Die Mannschaft wird merken, dass
es nicht egal war, was hier abgelaufen ist." Stefan
Nink
TV Bad Ems: Noll,
Adler - Driesch (2), Alexander Ulges (2), Bargmann, Wallroth, Krenzer (3), Gras (11/6), Hildesheim, Pesek (1),
Klute, Hens (6/1).
HSG Biewer/Pfalzel:
Schulz-Gerhard, Wilkes -
Arnold (1), Frisen (2), Köhler (6), May (6/2), Melchisedech (6),
Miroschnitschenko (7), Scharfbillig (1), Stein (9/3), Wedehase, Weil.
Schiedsrichter: Clemens (Schweich), Pauli (Igel).
Zuschauer:
200.
Rote Karte: Jörg
Hildesheim (TVBE; 40.).
(RLZ vom 12.09.2005)
HSG mit starkem Saisonauftakt
Bannberscheid/Bad Ems gewinnt mit 35:21
BAD EMS. Einen furiosen Auftakt in die neue Regionalliga-Saison
feierte die HSG Bannberscheid/ Bad Ems mit einem deutlichen 35:21
(20:11) gegen die TSG Leihgestern.
Noch vor dem Spiel beschwor Coach Hanjo Neeb seine Mädels, endlich
einmal gut in eine Runde zu starten. Die HSG-Ladys
hatten offensichtlich ganz genau hingehört und spielten die
bemitleidenswerten Gäste in Grund und Boden. Besonders Jessica Oster
traf aus allen Lagen, markierte schon nach zehn Minuten sechs Treffer
und war maßgeblich an der frühen 10:3-Führung
gegen indisponierte Hessen beteiligt.
Nach dem Feuerwerk zu Beginn nahm die Partie dann einen unspektakulären
Verlauf: Die HSG nahm wahlweise Tempo raus, um es wieder bei Bedarf
anzuziehen, sobald Leihgestern besser ins Spiel kam.
Das Trainergespann Hanjo Neeb/Volker Sonntag konnte bedenkenlos
alle Feldspieler zum Einsatz bringen, ohne dass der Spielfluss
merklich litt. "Unser Plus ist, dass wir sehr gut eingespielt
sind", resümierte Neeb, der sich von der Klarheit des
Ergebnisses überrascht zeigte. Überbewerten wollte er den
Auftakterfolg aber nicht: "Das war heute kein Maßstab. Aber es
ist schön mit Rücken- statt mit Gegenwind
gestartet zu sein." Sven Stadtmüller
HSG Bannberscheid/
Bad Ems: Balmert, Nolden, Ma-klezow
(7/1), Zimmermann (3), Mäncher (4/2), N. Oster (4), Ulbrich (1/1),
Mohr, Lehmler (1), J. Oster (9), Stahl (4), Seiler (2)
Schiedsrichter: Klaes, Moser (Saarbrücken).
Zuschauer: 120.
(RLZ vom 12.09.2005)
HSG Jugend startet mit 24:3-Kantersieg in Runde
BAD EMS. Die B-Jugend-Handballerinnen
der HSG Bad Ems/Bannberscheid sind mit einem souveränen 24:3 (10:3)-Erfolg
gegen den TuS Ahrbach in die Verbandsliga Ost gestartet. "In der
ersten Halbzeit ist es noch nicht wie erwartet gelaufen", hatte
sich Esther Mohr und ihre Trainerkollegin Natalie Oster das Auftreten
ihrer Mädels anders vorgestellt. In der Pause aber wiesen die
engagierten und fordernden Übungsleiterinnen die HSG auf einige Dinge
hin, die dann auch prompt umgesetzt wurden. "Wir waren auf allen
Positionen klar besser besetzt, haben wenig Fehler gemacht und die
Ahrbacherinnen überrannt", freute sich Mohr über die
Steigerung. Vor allem die Abwehrleistung stimmte, denn dem TuS war im
zweiten Spielabschnitt nicht ein einziger Treffer vergönnt. HSG-Tormädchen
Sylvia Sonntag brauchte nicht allzu häufig beherzt einzugreifen, denn
ihre Vorderleute ließen kaum noch klare Einwurfgelegenheiten zu.
(stn)
HSG: Sylvia
Sonntag - Patricia Kessel (8), Jaclyn Kessel
(2), Julia Weinberg (5/2), Katharina Heinz (2), Ann-Kathrin
Schüler (3), Juliane Stork, Ruth Schmidt (1), Conny Kauth, Sarah
Rheinbay (1), Vanessa Sonntag (2).
(RLZ vom 14.09.2005)
Rückrunde... |