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Dies und das 2010/11
Länderspiel in Bad Ems
Handball Deutsches
U19-Nationalteam prüft am Freitag in der Silberauhalle das russische Team
Bad Ems. Der Turnverein Bad Ems rüstet im Jubiläumsjahr
zum 150-jährigen Bestehens des Vereins für ein ganz besonderes
Handballbonbon: Am Freitag, 18. März, gastiert die Deutsche
U19-Nationalmannschaft in der Sporthalle auf der Insel Silberau und misst
sich mit den gleichaltrigen russischen Talenten.
Die A-Jugendlichen, die zuletzt den gepriesenen Nachwuchs des Weltmeisters
Frankreich in drei Vergleichen zweimal bezwungen (32:31 in Naumburg und
28:23 in Limbach-Oberfrohna) sowie ein 30:30 in der Leipziger
Ernst-Grube-Halle abgetrotzt hatten, befindet sich in der heißen Phase der
Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Argentinien, die vom 10. bis
21. August ausgetragen werden.
Freuen können sich die Handball-Fans auf den Besuch des langjährigen
Weltklasse-Kreisläufers Christian Schwarzer, der zusammen mit dem
Großwallstadter Heiko Karrer die besten nationalen Talente der Jahrgänge
1992 und 1993 trainiert. In Südamerika will die deutsche Auswahl dann den
guten Eindruck bestätigen, den sie im vergangenen Jahr als Vierter der
Europameisterschaften in Montenegro hinterlassen hatte.
Die Partie in Bad Ems bildet den Auftakt zu drei Tests gegen die
körperlich robusten Russen. Am Samstag stehen sich die beiden Teams ab
16.30 Uhr in der Schulsporthalle in Mülheim-Kärlich und am Sonntag ab 15
Uhr in Römerberg-Heiligenstein bei Speyer erneut gegenüber.
„Wir haben uns auch diesmal entschlossen, drei Länderspiele abzuhalten.
Denn nirgendwo lernt man mehr als im Wettkampf“, weiß der erfahrene
DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer, der immer wieder auch als
heißer Kandidat für die Nachfolge von Bundestrainer Heiner Brand genannt
wird.
Das Vorspiel bestreiten ab 16.45 Uhr die C-Jugend-Auswahlen der Verbände
Rheinland und Rheinhessen.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Mittwoch, 16. März 2011)
Länderspiel in Bad Ems
Handball Deutsche U 19
spielt gegen Russland
Bad Ems. Einen tollen Leckerbissen präsentiert der
Turnverein Bad Ems den Handball-Fans im Jahr seines 150-jährigen
Bestehens: Am Freitag, 18. März, trifft ab 19 Uhr in der Sporthalle auf
der Insel Silberau die deutsche U19-Nationalmannschaft auf die
gleichaltrige Auswahl Russlands. Tags darauf treffen beide Teams in
Mülheim-Kärlich erneut aufeinander. Die von Christian Schwarzer und Heiko
Karrer trainierten A-Jugendlichen testen intensiv für die kommenden
Weltmeisterschaften, die vom 10. bis 21. August in Argentinien ausgetragen
werden. stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 8. März 2011)
Gute Jugendarbeit bietet den TVBE-Handballern ordentliche
Perspektiven
Handball: Auf der Insel
Silberau wachsen vielversprechende Talente nach – Im nächsten Jahr soll's
auch wieder eine A-Jugend geben
Von unserem Mitarbeiter Peter Armitter
Bad Ems. Andreas Klute, Trainer der ersten Mannschaft des TV Bad Ems in
der Handball-Rheinlandliga, war es, der aussprach, was viele
Handballfreunde in der Kurstadt an der Lahn ähnlich sehen, ohne aber offen
darüber zu reden: „Eine Rückkehr in die Oberliga ist hier beim TV
mittelfristig nur über intensive Nachwuchsarbeit zu schaffen. Aber da
stehen die Zeichen nicht schlecht.“ Grund genug, diese Zeichen einmal
näher unter die Lupe zu nehmen und die Hoffnungsträger aus C- und B-Jugend
in ihren Oberliga-Auftritten gegen den SV Urmitz und den TV Hermeskeil zu
beobachten. Und die Beobachtungen führten zu einem eindeutigen Ergebnis:
Klute hat Recht.
Im Bad Emser Handball wachsen fraglos Talente heran, die den Verein zurück
in höhere Gefilde bringen können. Oder besser gesagt, könnten. Denn das
ganze Unternehmen fußt darauf, dass die Lücke, die dem Verein derzeit noch
Sorgen durch das Fehlen einer A-Jugend macht, geschlossen wird. Ist das im
nächsten Jahr geschehen, dann finden die Talente aus der Jugend in ihrem
Verein einen Weg von den jüngsten Jahrgängen bis hin in die erste
Mannschaft.
Kein Kopfzerbrechen wegen Lücke
Und an diesem Weg wird intensiv gearbeitet. Denn nicht nur der Trainer der
ersten Mannschaft sieht diese Möglichkeiten für den Verein, noch mehr ist
diese Chance den verantwortlichen Männern im älteren Jugendbereich,
derzeit nur der C-Jugend und der B-Jugend, bewusst. Und das ist für die
C-Jugend Bruno Heinz und sind für die B-Jugend im Trainergespann Marcel
Driesch und Karl-Heinz Schreiber. Sie alle arbeiten intensiv mit der
Zukunft des Vereins gleichzeitig an der Zukunft des Vereins – mit zwei
erfolgreichen Oberligisten. Daher ist sich Schreiber sicher, dass die
Lücke mit der fehlenden Oberliga bereits in der nächsten Saison keine
Kopfzerbrechen mehr bereitet: „Wir haben ältere Jugendspieler, die zur
neuen Saison aus den Reservemannschaften in die A-Jugend zurückkehren, die
dann auch für die Oberliga gemeldet wird. Zu diesen stoßen die älteren
Talente aus der B-Jugend, die sich dann wieder aus der C-Jugend auffüllt.
Und darunter haben wir unsere Jugendteams von den Bambini angefangen, so
dass hier in Bad Ems Handball für alle Altersklassen geboten wird.“
Dass diese von Schreiber angesprochenen Talente fraglos da sind, zeigte
die C-Jugend von Bruno Heinz. Sein Sohn Sebastian war es, der die Regie
führte, als die jungen Handballer den SV Urmitz mit 30:16 förmlich aus der
Halle auf der Insel Silberau fegten. Aber nicht nur Sebastian – es war die
ganze Mannschaft, die besonders in der zweiten Halbzeit beeindruckte. Hier
ist jeder der jungen Spieler in der Lage, im entscheidenden Moment das
Richtige zu tun. Angefangen beim Torwart Björn Boinski, der gegen Urmitz
vier Siebenmeter meisterte, bis hin zu seinem Zwillingsbruder Sven, der im
Angriff an Effektivität kaum zu überbieten war. Deutlich wurde: Hier
wächst etwas heran, das im nächsten Jahr im Bereich der B-Jugend
Spitzenhandball im Rheinland-Jugendbereich garantiert. Einen Handball, den
auch die Mannschaft von Schreiber und Driesch beim 37:22 über den TV
Hermeskeil bot, mit dem sie den Platz in der Oberliga-Spitzengruppe
festigte und nach der Trainer Schreiber optimistisch festhielt: „Wenn es
mal läuft, dann sind wir in der Lage, jeden zu schlagen.“
Recht hat er deshalb, weil auch diese Mannschaft durch ihre
Geschlossenheit auffällt. Alle acht Feldspieler trugen sich in der
Torschützenliste ein – mit Sebastian Heinz auch einer, der vorher
mitgeholfen hatte, die C-Jugend zum Sieg zu führen.
Gemeinsam Ziele erreichen
Also alles eitel Sonnenschein bei den Handballern der TV Bad Ems? Ja und
nein. Die Wölkchen, die ab und zu Schatten werfen, gründen einmal in der
Frage: Was macht die erste Mannschaft? Denn die Jugendtrainer wissen, dass
es ganz schwierig ist, Talente zu halten, wenn die sportliche Perspektive
nicht stimmt. Da sind sich alle drei einig: „Die Spitzengruppe der
Rheinlandliga muss es schon sein.“ Mit dem Ziel vor Augen, mittelfristig
mit eigenen Talenten wieder in die Oberliga zurückzukehren. Daran arbeiten
die TV-Jugendbetreuer und Trainer mit ihren Mannschaften und im Umfeld:
Trainingslager und Mannschaftstouren stehen auf dem Programm und fördern
die Freundschaft der Spieler untereinander. Und Fahrten zu
Bundesligaspielen tragen ebenfalls dazu bei, dass die jungen Spieler sich
beim TV Bad Ems zu Hause fühlen und wissen: Gemeinsam können wir sportlich
die Ziele erreichen, die sich andere erkaufen.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Donnerstag, 9. Dezember 2010)
TVBE muss Pascal Gras ersetzen
Handball-Rheinlandliga: Bad Ems richtet sich im Rückraum
neu aus – Routinier Udo Helbach erlebt seinen zweiten Frühling
Als Tabellendritter des Vorjahres haben sich die
Handballer des TV Bad Ems fest vorgenommen, auch in der am Wochenende
beginnenden Runde in der Rheinlandliga vorne mitzumischen. Doch ohne das
nach Vallendar abgewanderte Rückraum-Ass dürfte das Vorhaben erheblich
schwieriger werden.
Bad Ems. Mit dem brisanten Auswärtsspiel beim früheren
Kooperationspartner TuS Bannberscheid starten die Handballer des
Turnvereins Bad Ems am kommenden Sonntag ab 17 Uhr in der Halle der
Wirgeser Theodor-Heuss-Schule in die neue Runde der Rheinlandliga. „Es
wird sich erst nach ein paar Wochen zeigen, wohin für uns die Reise geht“,
will sich das Trainertandem Andreas Klute und Klaus Ohnhäuser noch nicht
festlegen. Doch die Messlatte liegt nach Rang drei des Vorjahres für den
einstigen RPS-Oberligisten recht hoch.
Neuer Mittelmann gesucht
Dass sich die beiden Übungsleiter zunächst bewusst zurückhalten hat einen
ganz besonders triften Grund: Mit Pascal Gras wechselte der Topspieler der
Schwarz-Weißen zum in die dritte Liga aufgestiegenen Nachbarn HV Vallendar.
Ein herber Verlust, der von den Silberauern nicht adäquat auszugleichen
ist. „Das bedeutet für uns eine Riesenumstellung. Wir müssen einen neuen
Mittelmann einspielen.“ Als „Kronprinz“ war Michael Krenzer vorgese-hen,
doch der laboriert bereits seit längerem an Achillessehnenproblemen und
wird zunächst nicht zur Verfügung stehen. So liegt die Hauptver-antwortung
auf den Schultern von Uwe Hens. Zudem könnte Alexander Ulges, der bereits
in der Jugend im mittleren Rück-raum die Fäden zog, auf dieser
„Königsposition“ agieren.
Felix Dübbers kehrt zurück
Zwei Neue stehen den Kurstädtern für die kommenden Aufgaben zur Verfügung.
Mit dem 19-jährigen Rückraumspieler Felix Dübbers kehrt ein Eigengewächs
des TVBE von der Turnerschaft Bendorf an die untere Lahn zurück. „Er hat
in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen“, stellen Klute und
Ohnhäuser dem Abiturienten, der derzeit sein Freiwilliges Soziales Jahr
beim Turnverein absolviert, ein gutes Zwischenzeugnis aus.
Der 25-jährige Peter Zöller, der in der vergangenen Saison schon
sporadisch zum Einsatz gekommen und in der in der Verbandsliga
beheimateten Reserve der Top-Torjäger war, ist für den linken Rückraum
vorgesehen. Seinen zweiten sportlichen Frühling erlebt dieser Tage auch
Udo Helbach, der die Vorbereitung durchgezogen hat und mit seinen 41
Lenzen in punkto Erfahrung eine wichtige Rolle bei den Bad Emsern spielen
kann. Eventuell wird auch Kreisläufer Marcel Driesch wieder häufiger in
der Rheinlandliga mitmischen.
Der Verein kann sich zudem glücklich schätzen, in der zweiten Mannschaft
über eine Reihe erfahrener Handballer zu verfügen, die jederzeit in der
Lage sind, personelle Lücken zu stopfen und die erste Welle zu verstärken.
Mit 15 Spielern inklusive der drei Torleute gehen die Bad Emser die neue
Runde an. „Das reicht aus, zumal wir nur elf Spieler einsetzen können“,
sehen sich Klute und Ohnhäuser personell gewappnet. „Wenn sich allerdings
Leistungsträger wie Uwe Hens und Alexander Ulges verletzen, dann wird es
eng. Mit Pascal hätten wir mehr Möglichkeiten gehabt.“
Dass auch ohne den gefürchteten „Shooter“ die Silberauer wieder zu den
Anwärtern auf die Spitzenplätze gehören, dürfte feststehen. Doch das
Rennen um die pole position dürfte noch enger werden. Neben den beiden
letztjährigen Top-Teams TuS Weibern und TV 05 Mülheim bewerben sich sicher
auch die beiden Oberliga-Absteiger HSG Biewer/Pfalzel und Fortuna Saarburg
um den Platz an der Sonne. „Biewer will allerdings einige Jugendliche
einbauen und Saarburg verzeichnete einen personellen Umbruch“, rechnet
Ohnhäuser nicht mit einer Dominanz dieser beiden Teams. Vielmehr hat er
die Schweicher und auch die Bitburger als Geheimtipps mit auf seiner
Rechnung.
Trainingspensum erhöht
Gewaltig forciert hat der Verein in den vergangenen Jahren seine zuvor ein
wenig schleppende Jugendarbeit. B- und C-Jugend gehören der Oberliga an,
wobei das Trainingspensum der Talente erhöht wurde. Gerade in diesen
Altersklassen kann der Verein einige Auswahlspieler und für die nächsten
Jahre viel versprechende Ballwerfer aufbieten.
Zwei D-Jugend-Teams
Dass der TVBE keine A-Jugend melden konnte, sieht Ohnhäuser nicht als
gravierendes Problem an. Die vier dem jüngeren Jahrgang angehörenden
Nachwuchskräf-te werden im Laufe des Jahres für die Senioren
spielberechtigt und trainieren unterdessen bei den B-Jugendlichen unter
der Regie von Marcel Driesch und Karl-Heinz Schreiber mit. Um die C-Jugend
kümmert sich Bruno Heinz, der von Felix Dübbers unterstützt wird. Bei den
D-Jugendlichen schicken die Kurstädter gleich zwei Mannschaften ins
Rennen.
2011 feiert der TV Bad Ems sein 150-jähriges Jubiläum. Die Handballer
wollen mit kontinuierlicher Arbeit und weiteren Erfolgen dazu beitragen,
dass das sportliche Flaggschiff der Kreisstadt weiter in aller Munde
bleibt...Stefan Nink
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Donnerstag, 9. September 2010)
TV fehlt ein Tor zum Turniersieg
Handball: Bad Ems wird in Bendorf Zweiter – 4:1:1-Abwehr
getestet
Bad Ems. Mit dem zweiten Platz kehrten die
Rheinlandliga-Handballer des Turnvereins Bad Ems vom Turnier aus Bendorf
zurück. Nach der Absage des Ski-Klubs Prüm blieben den Schützlingen des
Trainertandems Andreas Klute/Klaus Ohnhäuser die Vergleiche mit dem HSV
Bad Sobernheim (Rheinhessenliga) und der gastgebenden Turnerschaft Bendorf
(Verbandsliga). Letztlich fehlte den Kurstädtern ein Törchen um sich in
die Siegerliste einzutragen.
Gegen beide Kontrahenten traten die Schwarz-Weißen jeweils zweimal an,
jede Partie dauerte 25 Minuten. Dabei nutzte der Ex-Oberligist die
Gelegenheit, eine unkonventionelle 4:1:1-Abwehrformation zu testen, um
sein Repertoire zu erweitern. „Damit sind die Sobernheimer überhaupt nicht
zurechtgekommen. Wir haben viele Treffer über Gegenstöße erzielt“, so
Ohnhäuser. Nach einem 12:6 im ersten Vergleich behielten die Bad Emser
später mit 18:8 die Oberhand. In die Schützenliste trugen sich Braun (3),
Müller (2), Hens (7/4), Dübbers (3), Helbach (1), Wallroth (8), Driesch
(4) und Klute (2) ein.
Sehr eng ging es gegen die Bendorfer zu. Der Aufsteiger in die
Verbandsliga verlangte den Silberauern alles ab. Nach einem 15:15 mussten
sich die Bad Emser im alles entscheidenden Match um den Turniersieg der
Turnerschaft knapp mit 13:14 geschlagen geben. Ohnhäuser: „Wir haben den
Start verschlafen und lagen schnell mit 1:5 zurück. Das ist in so kurzer
Spielzeit kaum noch aufzuholen.“ Der TVBE gab nicht auf, kämpfte sich
heran, doch der Umschwung wollte nicht mehr gelingen. „Unsere Mannschaft
war auch platt, nach dem anstrengenden Trainingslager hat auch die Kraft
gefehlt, um das Unentschieden noch zu erreichen“, bilanzierte der
erfahrene Bad Emser Übungsleiter. Ins Schwarze trafen in beiden Partien
gegen die Bendorfer für den klassenhöheren Gast Braun (3), Hens (10/3),
Zöller (4), Dübbers (2), Helbach (1), Driesch (2) und Klute (6).
Am kommenden Wochenende steht wegen des Bartholomäusmarktes kein Spiel an.
Den letzten Test vor dem Auftakt der Rheinlandliga absolvieren die Bad
Emser am Samstag, 4. September, 19.30 Uhr, in Andernach beim Spiel um den
HVR-Pokal gegen den Klassenrivalen HSV Rhein-Nette. (stn)
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 23. August 2010)
TV Bad Ems schuftet im Saarland für die neue Runde
Handball-Rheinlandligist arbeitete intensiv im
Trainingslager – Testspiel-Niederlagen stören Trainertandem überhaupt
nicht
Bad Ems. Mit einem intensiven Trainingslager in der
Sportschule Saarbrücken haben die Handballer des Rheinlandligisten
Turnverein Bad Ems die Vorbereitungen auf die neue Runde fortgesetzt. Beim
ersten Match um Punkte beim Lokalrivalen TuS Bannberscheid am Sonntag, 12.
September, werden die Kurstädter gleich voll gefordert.
Fünf schweißtreibende Einheiten absolvierten die Schwarz-Weißen unter der
Regie ihres bewährten Trainerduos Andreas Klute und Klaus Ohnhäuser. Pech
hatte Linkshänder Alexander Ulges, der sich im Training nach gerade erst
auskuriertem Pferdekuss bei einem Zusammenprall wieder an der gleichen
Stelle verletzte und früh passen musste. Die Belastungen waren hoch,
dementsprechend platt gingen die Kurstädter in die beiden Testspiele gegen
die Saarlandligisten HC Fischbach (24:25) und HC Dillingen/Diefflen
(16:23). In letztgenannter Partie mussten mit Marcel Driesch und Uwe
Helbach zwei Routiniers direkt passen, zudem wurde Udo Hens in der zweiten
Halbzeit dieses Vergleichs wegen seiner Leistenprobleme geschont. „Wir
haben gut trainiert, die Ergebnisse sind wurscht, zumal wir am Schluss
ohne vier Stammkräfte aufgelaufen sind“, waren Klute und Ohnhäuser mit dem
Trip ins benachbarte Bundesland zufrieden.
Gegen Fischbach trafen für den TVBE: Hens (8/1), Helbach (2), Braun (7),
Furtak (2/2), Wallroth (2), Driesch (1), Müller (1) und Adrian Ulges (1).
Bad Emser Torschützen gegen Dillingen/Diefflen: Hens (3/2), Furtak (1),
Dübbers (2), Zöller (1), Adrian Ulges (2), Wallroth (4), Klute (3).
Driesch (1), Müller (1) und Adrian Ulges (1).
Am Samstag setzt der TVBE ab 14 Uhr den Reigen seiner Tests beim Turnier
in Bendorf fort. Dort geht es gegen die gastgebende Turnerschaft, den HSV
Bad Sobernheim und den Ski-Klub Prüm. Jeder spielt gegen jeden, jede
Partie dauert zweimal 20 Minuten. (stn)
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Freitag, 20. August 2010)
Erstligist ist für die Kurstädter zu stark
Handball: TV unterliegt niederländischem Klub Limburg
Lions – Tests gegen Saarländer stehen an
Bad Ems. Der Schweiß fließt auch bei den
Rheinlandliga-Handballern des Turnvereins Bad Ems in Strömen, das
Trainerduo Andreas Klute und Klaus Ohnhäuser nimmt seine Schützlinge in
diesen Wochen besonders hart ran, damit der Ex-Oberligist zum Auftakt der
neuen Saison topfit ist. Denn mit dem Derby beim TuS Bannberscheid steht
am Sonntag, 12. September, 17 Uhr, in Wirges gleich eine brisante Partie
auf dem Spielplan, die dem TVBE sicher alles abverlangen wird.
In einem ersten Trainingsspiel beim benachbarten Oberligisten TV Moselweiß
führten die Schwarz-Weißen nach 30 Minuten mit 15:12, mussten sich am Ende
dem klassenhöheren Nachbarn aber noch mit 27:30 geschlagen geben. Der
dynamische Linkshänder Alexander Ulges war mit zehn Treffern der
erfolgreichste Schütze der Kurstädter. Zudem trafen Peter Zöller (5), Jörg
Balmert (4), Uwe Hens (3/2), Daniel Braun (2), Udo Helbach (1), Adrian
Ulges (1) und Marcel Driesch (1) ins Schwarze.
In Mülheim-Kärlich erwies sich dann der niederländische Ehrendivisionär
Limburg Lions, ein Zusammenschluss dreier Vereine der beiden höchsten
Spielklassen, als eine Nummer zu groß für die Bad Emser. „Sie haben gutes
Regionalligaformat“, attestierte Ohnhäuser dem Kontrahenten. Bester Bad
Emser Torschütze war Uwe Hens, der dem gegnerischen Torwart gleich zehnmal
das Nachsehen gab, darunter dreimal von der Linie. Ebenfalls erfolgreich
waren Alexander Ulges (3), Peter Zöller (1) und Felix Dübbers (1).
Am kommenden Wochenende schlägt der TVBE sein Trainingslager in der
Sportschule Saarbrücken auf. Geplant sind Testspiele gegen die
Saarlandligisten HC Fischbach und HSG Dillingen/ Diefflen. (stn)
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 10. August 2010)
Pascal Gras wechselt zum HV Vallendar
Handball: TV Bad Ems verliert Rückraumass
Bad Ems. Auf sein Jahr für Jahr umworbenes Rückraumass
Pascal Gras muss Handball-Rheinlandligist TV Bad Ems in der kommenden
Runde verzichten: Der 29-jährige Torjäger verlässt die Silberauer und
heuert beim frisch gebackenen Drittligisten HV Vallendar an. „Das ist für
Pascal vermutlich die allerletzte Chance nochmals höherklassig zu spielen.
Die konnte er sich nicht entgehen lassen“, haben Klaus Ohnhäuser und sein
Trainerkollege Andreas Klute Verständnis für den kurzfristigen Wechsel
ihres Eigengewächses in die Nachbarschaft. Dort beginnt eine neue
Zeitrechnung, nachdem sich der HVV für viele überraschend für die in vier
Staffeln den Spielbetrieb aufnehmende dritthöchste Spielklasse
qualifiziert hatte. Fahrten bis nach Fürstenfeldbruck oder Konstanz am
Bodensee stehen an.
Fünf Jahre lang hatte der Student für Sport und Englisch zuletzt nach
seinen Abstechern zum Zweitligisten HSG Römerwall und dem Regionalligisten
SV Urmitz wieder das Trikot der Schwarz-Weißen getragen. Der Transfer zum
amtierenden Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar bahnte sich erst in
den vergangenen Wochen an und wurde kürzlich unter Dach und Fach gebracht.
„Sportlich tut uns das weh. Ansonsten aber ist unsere Mannschaft
zusammengeblieben“, betonte Ohnhäuser. Externe Zugänge haben die
Kurstädter nicht zu verzeichnen. Dafür rückt mit Peter Zöller ein Spieler
aus der eigenen in der Verbandsliga Ost spielenden zweiten Garnitur nach.
Zudem wird sich Marcel Driesch neben seinem Engagement als
B-Jugend-Trainer wieder verstärkt bei der ersten Welle einbringen. (stn)
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Freitag, 6. August 2010) |