Dies und das 2010/11

Länderspiel in Bad Ems

Handball Deutsches U19-Nationalteam prüft am Freitag in der Silberauhalle das russische Team

Bad Ems. Der Turnverein Bad Ems rüstet im Jubiläumsjahr zum 150-jährigen Bestehens des Vereins für ein ganz besonderes Handballbonbon: Am Freitag, 18. März, gastiert die Deutsche U19-Nationalmannschaft in der Sporthalle auf der Insel Silberau und misst sich mit den gleichaltrigen russischen Talenten.

Die A-Jugendlichen, die zuletzt den gepriesenen Nachwuchs des Weltmeisters Frankreich in drei Vergleichen zweimal bezwungen (32:31 in Naumburg und 28:23 in Limbach-Oberfrohna) sowie ein 30:30 in der Leipziger Ernst-Grube-Halle abgetrotzt hatten, befindet sich in der heißen Phase der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Argentinien, die vom 10. bis 21. August ausgetragen werden.

Freuen können sich die Handball-Fans auf den Besuch des langjährigen Weltklasse-Kreisläufers Christian Schwarzer, der zusammen mit dem Großwallstadter Heiko Karrer die besten nationalen Talente der Jahrgänge 1992 und 1993 trainiert. In Südamerika will die deutsche Auswahl dann den guten Eindruck bestätigen, den sie im vergangenen Jahr als Vierter der Europameisterschaften in Montenegro hinterlassen hatte.

Die Partie in Bad Ems bildet den Auftakt zu drei Tests gegen die körperlich robusten Russen. Am Samstag stehen sich die beiden Teams ab 16.30 Uhr in der Schulsporthalle in Mülheim-Kärlich und am Sonntag ab 15 Uhr in Römerberg-Heiligenstein bei Speyer erneut gegenüber.

„Wir haben uns auch diesmal entschlossen, drei Länderspiele abzuhalten. Denn nirgendwo lernt man mehr als im Wettkampf“, weiß der erfahrene DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer, der immer wieder auch als heißer Kandidat für die Nachfolge von Bundestrainer Heiner Brand genannt wird.

Das Vorspiel bestreiten ab 16.45 Uhr die C-Jugend-Auswahlen der Verbände Rheinland und Rheinhessen.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Mittwoch, 16. März 2011)
 

Länderspiel in Bad Ems

Handball Deutsche U 19 spielt gegen Russland

Bad Ems. Einen tollen Leckerbissen präsentiert der Turnverein Bad Ems den Handball-Fans im Jahr seines 150-jährigen Bestehens: Am Freitag, 18. März, trifft ab 19 Uhr in der Sporthalle auf der Insel Silberau die deutsche U19-Nationalmannschaft auf die gleichaltrige Auswahl Russlands. Tags darauf treffen beide Teams in Mülheim-Kärlich erneut aufeinander. Die von Christian Schwarzer und Heiko Karrer trainierten A-Jugendlichen testen intensiv für die kommenden Weltmeisterschaften, die vom 10. bis 21. August in Argentinien ausgetragen werden. stn
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 8. März 2011)

 

Gute Jugendarbeit bietet den TVBE-Handballern ordentliche Perspektiven

Handball: Auf der Insel Silberau wachsen vielversprechende Talente nach – Im nächsten Jahr soll's auch wieder eine A-Jugend geben

Von unserem Mitarbeiter Peter Armitter

Bad Ems. Andreas Klute, Trainer der ersten Mannschaft des TV Bad Ems in der Handball-Rheinlandliga, war es, der aussprach, was viele Handballfreunde in der Kurstadt an der Lahn ähnlich sehen, ohne aber offen darüber zu reden: „Eine Rückkehr in die Oberliga ist hier beim TV mittelfristig nur über intensive Nachwuchsarbeit zu schaffen. Aber da stehen die Zeichen nicht schlecht.“ Grund genug, diese Zeichen einmal näher unter die Lupe zu nehmen und die Hoffnungsträger aus C- und B-Jugend in ihren Oberliga-Auftritten gegen den SV Urmitz und den TV Hermeskeil zu beobachten. Und die Beobachtungen führten zu einem eindeutigen Ergebnis: Klute hat Recht.

Im Bad Emser Handball wachsen fraglos Talente heran, die den Verein zurück in höhere Gefilde bringen können. Oder besser gesagt, könnten. Denn das ganze Unternehmen fußt darauf, dass die Lücke, die dem Verein derzeit noch Sorgen durch das Fehlen einer A-Jugend macht, geschlossen wird. Ist das im nächsten Jahr geschehen, dann finden die Talente aus der Jugend in ihrem Verein einen Weg von den jüngsten Jahrgängen bis hin in die erste Mannschaft.

Kein Kopfzerbrechen wegen Lücke

Und an diesem Weg wird intensiv gearbeitet. Denn nicht nur der Trainer der ersten Mannschaft sieht diese Möglichkeiten für den Verein, noch mehr ist diese Chance den verantwortlichen Männern im älteren Jugendbereich, derzeit nur der C-Jugend und der B-Jugend, bewusst. Und das ist für die C-Jugend Bruno Heinz und sind für die B-Jugend im Trainergespann Marcel Driesch und Karl-Heinz Schreiber. Sie alle arbeiten intensiv mit der Zukunft des Vereins gleichzeitig an der Zukunft des Vereins – mit zwei erfolgreichen Oberligisten. Daher ist sich Schreiber sicher, dass die Lücke mit der fehlenden Oberliga bereits in der nächsten Saison keine Kopfzerbrechen mehr bereitet: „Wir haben ältere Jugendspieler, die zur neuen Saison aus den Reservemannschaften in die A-Jugend zurückkehren, die dann auch für die Oberliga gemeldet wird. Zu diesen stoßen die älteren Talente aus der B-Jugend, die sich dann wieder aus der C-Jugend auffüllt. Und darunter haben wir unsere Jugendteams von den Bambini angefangen, so dass hier in Bad Ems Handball für alle Altersklassen geboten wird.“

Dass diese von Schreiber angesprochenen Talente fraglos da sind, zeigte die C-Jugend von Bruno Heinz. Sein Sohn Sebastian war es, der die Regie führte, als die jungen Handballer den SV Urmitz mit 30:16 förmlich aus der Halle auf der Insel Silberau fegten. Aber nicht nur Sebastian – es war die ganze Mannschaft, die besonders in der zweiten Halbzeit beeindruckte. Hier ist jeder der jungen Spieler in der Lage, im entscheidenden Moment das Richtige zu tun. Angefangen beim Torwart Björn Boinski, der gegen Urmitz vier Siebenmeter meisterte, bis hin zu seinem Zwillingsbruder Sven, der im Angriff an Effektivität kaum zu überbieten war. Deutlich wurde: Hier wächst etwas heran, das im nächsten Jahr im Bereich der B-Jugend Spitzenhandball im Rheinland-Jugendbereich garantiert. Einen Handball, den auch die Mannschaft von Schreiber und Driesch beim 37:22 über den TV Hermeskeil bot, mit dem sie den Platz in der Oberliga-Spitzengruppe festigte und nach der Trainer Schreiber optimistisch festhielt: „Wenn es mal läuft, dann sind wir in der Lage, jeden zu schlagen.“

Recht hat er deshalb, weil auch diese Mannschaft durch ihre Geschlossenheit auffällt. Alle acht Feldspieler trugen sich in der Torschützenliste ein – mit Sebastian Heinz auch einer, der vorher mitgeholfen hatte, die C-Jugend zum Sieg zu führen.

Gemeinsam Ziele erreichen

Also alles eitel Sonnenschein bei den Handballern der TV Bad Ems? Ja und nein. Die Wölkchen, die ab und zu Schatten werfen, gründen einmal in der Frage: Was macht die erste Mannschaft? Denn die Jugendtrainer wissen, dass es ganz schwierig ist, Talente zu halten, wenn die sportliche Perspektive nicht stimmt. Da sind sich alle drei einig: „Die Spitzengruppe der Rheinlandliga muss es schon sein.“ Mit dem Ziel vor Augen, mittelfristig mit eigenen Talenten wieder in die Oberliga zurückzukehren. Daran arbeiten die TV-Jugendbetreuer und Trainer mit ihren Mannschaften und im Umfeld: Trainingslager und Mannschaftstouren stehen auf dem Programm und fördern die Freundschaft der Spieler untereinander. Und Fahrten zu Bundesligaspielen tragen ebenfalls dazu bei, dass die jungen Spieler sich beim TV Bad Ems zu Hause fühlen und wissen: Gemeinsam können wir sportlich die Ziele erreichen, die sich andere erkaufen.
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Donnerstag, 9. Dezember 2010)

 

TVBE muss Pascal Gras ersetzen

Handball-Rheinlandliga: Bad Ems richtet sich im Rückraum neu aus – Routinier Udo Helbach erlebt seinen zweiten Frühling

Als Tabellendritter des Vorjahres haben sich die Handballer des TV Bad Ems fest vorgenommen, auch in der am Wochenende beginnenden Runde in der Rheinlandliga vorne mitzumischen. Doch ohne das nach Vallendar abgewanderte Rückraum-Ass dürfte das Vorhaben erheblich schwieriger werden.

Bad Ems. Mit dem brisanten Auswärtsspiel beim früheren Kooperationspartner TuS Bannberscheid starten die Handballer des Turnvereins Bad Ems am kommenden Sonntag ab 17 Uhr in der Halle der Wirgeser Theodor-Heuss-Schule in die neue Runde der Rheinlandliga. „Es wird sich erst nach ein paar Wochen zeigen, wohin für uns die Reise geht“, will sich das Trainertandem Andreas Klute und Klaus Ohnhäuser noch nicht festlegen. Doch die Messlatte liegt nach Rang drei des Vorjahres für den einstigen RPS-Oberligisten recht hoch.

Neuer Mittelmann gesucht
Dass sich die beiden Übungsleiter zunächst bewusst zurückhalten hat einen ganz besonders triften Grund: Mit Pascal Gras wechselte der Topspieler der Schwarz-Weißen zum in die dritte Liga aufgestiegenen Nachbarn HV Vallendar. Ein herber Verlust, der von den Silberauern nicht adäquat auszugleichen ist. „Das bedeutet für uns eine Riesenumstellung. Wir müssen einen neuen Mittelmann einspielen.“ Als „Kronprinz“ war Michael Krenzer vorgese-hen, doch der laboriert bereits seit längerem an Achillessehnenproblemen und wird zunächst nicht zur Verfügung stehen. So liegt die Hauptver-antwortung auf den Schultern von Uwe Hens. Zudem könnte Alexander Ulges, der bereits in der Jugend im mittleren Rück-raum die Fäden zog, auf dieser „Königsposition“ agieren.

Felix Dübbers kehrt zurück
Zwei Neue stehen den Kurstädtern für die kommenden Aufgaben zur Verfügung. Mit dem 19-jährigen Rückraumspieler Felix Dübbers kehrt ein Eigengewächs des TVBE von der Turnerschaft Bendorf an die untere Lahn zurück. „Er hat in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen“, stellen Klute und Ohnhäuser dem Abiturienten, der derzeit sein Freiwilliges Soziales Jahr beim Turnverein absolviert, ein gutes Zwischenzeugnis aus.

Der 25-jährige Peter Zöller, der in der vergangenen Saison schon sporadisch zum Einsatz gekommen und in der in der Verbandsliga beheimateten Reserve der Top-Torjäger war, ist für den linken Rückraum vorgesehen. Seinen zweiten sportlichen Frühling erlebt dieser Tage auch Udo Helbach, der die Vorbereitung durchgezogen hat und mit seinen 41 Lenzen in punkto Erfahrung eine wichtige Rolle bei den Bad Emsern spielen kann. Eventuell wird auch Kreisläufer Marcel Driesch wieder häufiger in der Rheinlandliga mitmischen.

Der Verein kann sich zudem glücklich schätzen, in der zweiten Mannschaft über eine Reihe erfahrener Handballer zu verfügen, die jederzeit in der Lage sind, personelle Lücken zu stopfen und die erste Welle zu verstärken.

Mit 15 Spielern inklusive der drei Torleute gehen die Bad Emser die neue Runde an. „Das reicht aus, zumal wir nur elf Spieler einsetzen können“, sehen sich Klute und Ohnhäuser personell gewappnet. „Wenn sich allerdings Leistungsträger wie Uwe Hens und Alexander Ulges verletzen, dann wird es eng. Mit Pascal hätten wir mehr Möglichkeiten gehabt.“

Dass auch ohne den gefürchteten „Shooter“ die Silberauer wieder zu den Anwärtern auf die Spitzenplätze gehören, dürfte feststehen. Doch das Rennen um die pole position dürfte noch enger werden. Neben den beiden letztjährigen Top-Teams TuS Weibern und TV 05 Mülheim bewerben sich sicher auch die beiden Oberliga-Absteiger HSG Biewer/Pfalzel und Fortuna Saarburg um den Platz an der Sonne. „Biewer will allerdings einige Jugendliche einbauen und Saarburg verzeichnete einen personellen Umbruch“, rechnet Ohnhäuser nicht mit einer Dominanz dieser beiden Teams. Vielmehr hat er die Schweicher und auch die Bitburger als Geheimtipps mit auf seiner Rechnung.

Trainingspensum erhöht
Gewaltig forciert hat der Verein in den vergangenen Jahren seine zuvor ein wenig schleppende Jugendarbeit. B- und C-Jugend gehören der Oberliga an, wobei das Trainingspensum der Talente erhöht wurde. Gerade in diesen Altersklassen kann der Verein einige Auswahlspieler und für die nächsten Jahre viel versprechende Ballwerfer aufbieten.

Zwei D-Jugend-Teams
Dass der TVBE keine A-Jugend melden konnte, sieht Ohnhäuser nicht als gravierendes Problem an. Die vier dem jüngeren Jahrgang angehörenden Nachwuchskräf-te werden im Laufe des Jahres für die Senioren spielberechtigt und trainieren unterdessen bei den B-Jugendlichen unter der Regie von Marcel Driesch und Karl-Heinz Schreiber mit. Um die C-Jugend kümmert sich Bruno Heinz, der von Felix Dübbers unterstützt wird. Bei den D-Jugendlichen schicken die Kurstädter gleich zwei Mannschaften ins Rennen.

2011 feiert der TV Bad Ems sein 150-jähriges Jubiläum. Die Handballer wollen mit kontinuierlicher Arbeit und weiteren Erfolgen dazu beitragen, dass das sportliche Flaggschiff der Kreisstadt weiter in aller Munde bleibt...Stefan Nink
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Donnerstag, 9. September 2010)
 
 

TV fehlt ein Tor zum Turniersieg

Handball: Bad Ems wird in Bendorf Zweiter – 4:1:1-Abwehr getestet

Bad Ems. Mit dem zweiten Platz kehrten die Rheinlandliga-Handballer des Turnvereins Bad Ems vom Turnier aus Bendorf zurück. Nach der Absage des Ski-Klubs Prüm blieben den Schützlingen des Trainertandems Andreas Klute/Klaus Ohnhäuser die Vergleiche mit dem HSV Bad Sobernheim (Rheinhessenliga) und der gastgebenden Turnerschaft Bendorf (Verbandsliga). Letztlich fehlte den Kurstädtern ein Törchen um sich in die Siegerliste einzutragen.

Gegen beide Kontrahenten traten die Schwarz-Weißen jeweils zweimal an, jede Partie dauerte 25 Minuten. Dabei nutzte der Ex-Oberligist die Gelegenheit, eine unkonventionelle 4:1:1-Abwehrformation zu testen, um sein Repertoire zu erweitern. „Damit sind die Sobernheimer überhaupt nicht zurechtgekommen. Wir haben viele Treffer über Gegenstöße erzielt“, so Ohnhäuser. Nach einem 12:6 im ersten Vergleich behielten die Bad Emser später mit 18:8 die Oberhand. In die Schützenliste trugen sich Braun (3), Müller (2), Hens (7/4), Dübbers (3), Helbach (1), Wallroth (8), Driesch (4) und Klute (2) ein.

Sehr eng ging es gegen die Bendorfer zu. Der Aufsteiger in die Verbandsliga verlangte den Silberauern alles ab. Nach einem 15:15 mussten sich die Bad Emser im alles entscheidenden Match um den Turniersieg der Turnerschaft knapp mit 13:14 geschlagen geben. Ohnhäuser: „Wir haben den Start verschlafen und lagen schnell mit 1:5 zurück. Das ist in so kurzer Spielzeit kaum noch aufzuholen.“ Der TVBE gab nicht auf, kämpfte sich heran, doch der Umschwung wollte nicht mehr gelingen. „Unsere Mannschaft war auch platt, nach dem anstrengenden Trainingslager hat auch die Kraft gefehlt, um das Unentschieden noch zu erreichen“, bilanzierte der erfahrene Bad Emser Übungsleiter. Ins Schwarze trafen in beiden Partien gegen die Bendorfer für den klassenhöheren Gast Braun (3), Hens (10/3), Zöller (4), Dübbers (2), Helbach (1), Driesch (2) und Klute (6).

Am kommenden Wochenende steht wegen des Bartholomäusmarktes kein Spiel an. Den letzten Test vor dem Auftakt der Rheinlandliga absolvieren die Bad Emser am Samstag, 4. September, 19.30 Uhr, in Andernach beim Spiel um den HVR-Pokal gegen den Klassenrivalen HSV Rhein-Nette. (stn)
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Montag, 23. August 2010)

 

TV Bad Ems schuftet im Saarland für die neue Runde

Handball-Rheinlandligist arbeitete intensiv im Trainingslager – Testspiel-Niederlagen stören Trainertandem überhaupt nicht

Bad Ems. Mit einem intensiven Trainingslager in der Sportschule Saarbrücken haben die Handballer des Rheinlandligisten Turnverein Bad Ems die Vorbereitungen auf die neue Runde fortgesetzt. Beim ersten Match um Punkte beim Lokalrivalen TuS Bannberscheid am Sonntag, 12. September, werden die Kurstädter gleich voll gefordert.

Fünf schweißtreibende Einheiten absolvierten die Schwarz-Weißen unter der Regie ihres bewährten Trainerduos Andreas Klute und Klaus Ohnhäuser. Pech hatte Linkshänder Alexander Ulges, der sich im Training nach gerade erst auskuriertem Pferdekuss bei einem Zusammenprall wieder an der gleichen Stelle verletzte und früh passen musste. Die Belastungen waren hoch, dementsprechend platt gingen die Kurstädter in die beiden Testspiele gegen die Saarlandligisten HC Fischbach (24:25) und HC Dillingen/Diefflen (16:23). In letztgenannter Partie mussten mit Marcel Driesch und Uwe Helbach zwei Routiniers direkt passen, zudem wurde Udo Hens in der zweiten Halbzeit dieses Vergleichs wegen seiner Leistenprobleme geschont. „Wir haben gut trainiert, die Ergebnisse sind wurscht, zumal wir am Schluss ohne vier Stammkräfte aufgelaufen sind“, waren Klute und Ohnhäuser mit dem Trip ins benachbarte Bundesland zufrieden.

Gegen Fischbach trafen für den TVBE: Hens (8/1), Helbach (2), Braun (7), Furtak (2/2), Wallroth (2), Driesch (1), Müller (1) und Adrian Ulges (1).
Bad Emser Torschützen gegen Dillingen/Diefflen: Hens (3/2), Furtak (1), Dübbers (2), Zöller (1), Adrian Ulges (2), Wallroth (4), Klute (3).
Driesch (1), Müller (1) und Adrian Ulges (1).

Am Samstag setzt der TVBE ab 14 Uhr den Reigen seiner Tests beim Turnier in Bendorf fort. Dort geht es gegen die gastgebende Turnerschaft, den HSV Bad Sobernheim und den Ski-Klub Prüm. Jeder spielt gegen jeden, jede Partie dauert zweimal 20 Minuten. (stn)
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Freitag, 20. August 2010)

 

Erstligist ist für die Kurstädter zu stark

Handball: TV unterliegt niederländischem Klub Limburg Lions – Tests gegen Saarländer stehen an

Bad Ems. Der Schweiß fließt auch bei den Rheinlandliga-Handballern des Turnvereins Bad Ems in Strömen, das Trainerduo Andreas Klute und Klaus Ohnhäuser nimmt seine Schützlinge in diesen Wochen besonders hart ran, damit der Ex-Oberligist zum Auftakt der neuen Saison topfit ist. Denn mit dem Derby beim TuS Bannberscheid steht am Sonntag, 12. September, 17 Uhr, in Wirges gleich eine brisante Partie auf dem Spielplan, die dem TVBE sicher alles abverlangen wird.

In einem ersten Trainingsspiel beim benachbarten Oberligisten TV Moselweiß führten die Schwarz-Weißen nach 30 Minuten mit 15:12, mussten sich am Ende dem klassenhöheren Nachbarn aber noch mit 27:30 geschlagen geben. Der dynamische Linkshänder Alexander Ulges war mit zehn Treffern der erfolgreichste Schütze der Kurstädter. Zudem trafen Peter Zöller (5), Jörg Balmert (4), Uwe Hens (3/2), Daniel Braun (2), Udo Helbach (1), Adrian Ulges (1) und Marcel Driesch (1) ins Schwarze.

In Mülheim-Kärlich erwies sich dann der niederländische Ehrendivisionär Limburg Lions, ein Zusammenschluss dreier Vereine der beiden höchsten Spielklassen, als eine Nummer zu groß für die Bad Emser. „Sie haben gutes Regionalligaformat“, attestierte Ohnhäuser dem Kontrahenten. Bester Bad Emser Torschütze war Uwe Hens, der dem gegnerischen Torwart gleich zehnmal das Nachsehen gab, darunter dreimal von der Linie. Ebenfalls erfolgreich waren Alexander Ulges (3), Peter Zöller (1) und Felix Dübbers (1).

Am kommenden Wochenende schlägt der TVBE sein Trainingslager in der Sportschule Saarbrücken auf. Geplant sind Testspiele gegen die Saarlandligisten HC Fischbach und HSG Dillingen/ Diefflen. (stn)
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Dienstag, 10. August 2010)

 

Pascal Gras wechselt zum HV Vallendar

Handball: TV Bad Ems verliert Rückraumass

Bad Ems. Auf sein Jahr für Jahr umworbenes Rückraumass Pascal Gras muss Handball-Rheinlandligist TV Bad Ems in der kommenden Runde verzichten: Der 29-jährige Torjäger verlässt die Silberauer und heuert beim frisch gebackenen Drittligisten HV Vallendar an. „Das ist für Pascal vermutlich die allerletzte Chance nochmals höherklassig zu spielen. Die konnte er sich nicht entgehen lassen“, haben Klaus Ohnhäuser und sein Trainerkollege Andreas Klute Verständnis für den kurzfristigen Wechsel ihres Eigengewächses in die Nachbarschaft. Dort beginnt eine neue Zeitrechnung, nachdem sich der HVV für viele überraschend für die in vier Staffeln den Spielbetrieb aufnehmende dritthöchste Spielklasse qualifiziert hatte. Fahrten bis nach Fürstenfeldbruck oder Konstanz am Bodensee stehen an.

Fünf Jahre lang hatte der Student für Sport und Englisch zuletzt nach seinen Abstechern zum Zweitligisten HSG Römerwall und dem Regionalligisten SV Urmitz wieder das Trikot der Schwarz-Weißen getragen. Der Transfer zum amtierenden Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar bahnte sich erst in den vergangenen Wochen an und wurde kürzlich unter Dach und Fach gebracht.

„Sportlich tut uns das weh. Ansonsten aber ist unsere Mannschaft zusammengeblieben“, betonte Ohnhäuser. Externe Zugänge haben die Kurstädter nicht zu verzeichnen. Dafür rückt mit Peter Zöller ein Spieler aus der eigenen in der Verbandsliga Ost spielenden zweiten Garnitur nach. Zudem wird sich Marcel Driesch neben seinem Engagement als B-Jugend-Trainer wieder verstärkt bei der ersten Welle einbringen. (stn)
(Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Freitag, 6. August 2010)